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“Das Schönste, aber auch das Schwerste” ist eine Essaysammlung einiger namhafter Autor:innen, die diverse Aspekte des Elternseins beleuchten. Dabei lebt das Buch von den vielfältigen Perspektiven der Autor:innen, die teilweise sehr unterschiedliche Leben führen und lediglich teilen, dass sie Schreibende sind und Kinder haben. So geht es mal um Überforderung, die manche emotional oder auch in Bezug auf die Alltagsbewältigung spüren, um die hohen Erwartungen, die gesellschaftlich an Mütter oder Väter gestellt werden. In einem Text schildert Valo Christiansen Erfahrungen, als trans Person schwanger und schließlich ein Elternteil zu sein. Die meisten Texte sind aus der Perspektive von Müttern geschrieben - solche, die wütend sind, die erschöpft sind, schamvoll oder auch noch suchend nach sich selbst, dem, was sie mal waren und dem, was sie nun zu werden sind. Auch Themen wie Mutterschaft nach einer Fehlgeburt oder einer Abtreibung finden Platz, ebenso wie unerfüllter Kinderwunsch. Besonders tief ging mir der Text von Yannic Han Biao Federer, in dem er über seinen verstorbenen Sohn schreibt und darüber, wie es ist, mit diesem Verlust zu leben. Mir hat die Vielfalt der Perspektiven sehr gut gefallen, zu manchen Texten konnte ich persönliche Berührungspunkte finden, andere haben mir Gedanken und Gefühle nähergebracht, die nicht die meinen sind. Einige Texte haben mein Interesse geweckt, mehr von den Autor:innen zu lesen, z.B. der Text “Söhne” von Shila Behjat. Es ist ein Buch, das auch auf Missstände aufmerksam macht und motiviert, sich tiefer zu einigen der Themen Gedanken zu machen. CN: Fehlgeburt, Queerf3indlichkeit, Abtreibung, unerfüllter Kinderwunsch, Ras$ismus, traumatische Geburtserfahrung, Depression, Suiz1dgedanken, Kindst0d, Tierquäl3rei
Apr 29, 2026
“Das Schönste, aber auch das Schwerste” ist eine Essaysammlung einiger namhafter Autor:innen, die diverse Aspekte des Elternseins beleuchten. Dabei lebt das Buch von den vielfältigen Perspektiven der Autor:innen, die teilweise sehr unterschiedliche Leben führen und lediglich teilen, dass sie Schreibende sind und Kinder haben. So geht es mal um Überforderung, die manche emotional oder auch in Bezug auf die Alltagsbewältigung spüren, um die hohen Erwartungen, die gesellschaftlich an Mütter oder Väter gestellt werden. In einem Text schildert Valo Christiansen Erfahrungen, als trans Person schwanger und schließlich ein Elternteil zu sein. Die meisten Texte sind aus der Perspektive von Müttern geschrieben - solche, die wütend sind, die erschöpft sind, schamvoll oder auch noch suchend nach sich selbst, dem, was sie mal waren und dem, was sie nun zu werden sind. Auch Themen wie Mutterschaft nach einer Fehlgeburt oder einer Abtreibung finden Platz, ebenso wie unerfüllter Kinderwunsch. Besonders tief ging mir der Text von Yannic Han Biao Federer, in dem er über seinen verstorbenen Sohn schreibt und darüber, wie es ist, mit diesem Verlust zu leben. Mir hat die Vielfalt der Perspektiven sehr gut gefallen, zu manchen Texten konnte ich persönliche Berührungspunkte finden, andere haben mir Gedanken und Gefühle nähergebracht, die nicht die meinen sind. Einige Texte haben mein Interesse geweckt, mehr von den Autor:innen zu lesen, z.B. der Text “Söhne” von Shila Behjat. Es ist ein Buch, das auch auf Missstände aufmerksam macht und motiviert, sich tiefer zu einigen der Themen Gedanken zu machen. CN: Fehlgeburt, Queerf3indlichkeit, Abtreibung, unerfüllter Kinderwunsch, Ras$ismus, traumatische Geburtserfahrung, Depression, Suiz1dgedanken, Kindst0d, Tierquäl3rei
Apr 29, 2026






