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Historiker wie Renzo De Felice, Andreas Hillgruber, Karl Dietrich Bracher oder Henry A. Turner haben die Verwendbarkeit eines allgemeinen Faschismusbegriffs in Frage gestellt. Dabei wurde der im Nationalsozialismus virulente Rassismus und Antisemitismus als Unterscheidungsmerkmal zum italienischen Faschismus betrachtet. Herrschte in Mussolinis Staat ein Faschismus ohne Rassismus? Anhand der faschistischen Kolonialpolitik weist Gabriele Schneider das Gegenteil nach. Ihre Arbeit behandelt zunächst die rassentheoretischen Konzeptionen des italienischen Faschismus bis zur Eroberung Äthiopiens und geht dann auf die Entwicklung der Rassengesetzgebung in den Kolonien ein. Die Anwendung der faschistischen Rassengesetze wird – vom Städtebau bis zur Schulpolitik – geschildert. Dabei kommt auch der Sonderfall Libyen zur Sprache. Ein Exkurs behandelt den faschistischen Antisemitismus.
Editions (1)
ISBN9783412223151
PublisherBöhlau Köln
Publication Date01/03/00
Pages315
Main GenreSpecialized Books
Sub GenreHistory & Archaeology
FormatHardback
LanguageGerman
Price41.00 €
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