Mr. Spock und der malerische Doppelmord in Jena
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Description
Book Information
Author Description
Klaus Vieweg, geb. 1953 in Steinach/Thüringen, studierte in den 1970er Jahren Philosophie an der Friedrich-Schiller-Universität in Jena und der Humboldt-Universität in Berlin. Er ist Professor für Philosophie an der Friedrich-Schiller-Universität Jena und international bekannter Hegel-Forscher. Im Zentrum seiner Forschungen steht der Versuch, die Aktualität der Philosophie Hegels als eines Denkens der Freiheit aufzuzeigen. Seine 2019 veröffentliche Hegel-Biografie »Hegel. Der Philosoph der Freiheit« wurde in zahlreiche Sprachen übersetzt und ist weltweit erfolgreich. Klaus Vieweg lebt in Jena/Thüringen.
Posts
Dieses Buch hat mir so wenig Spaß gemacht, ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll... Zunächst einmal ist es übertrieben hochtrabend geschrieben und soll viele vermeintlich lustige Wortspiele enthalten, was allerdings nur nervig ist. An Klischees wurde auch nicht gespart. Das dieses Buch sexistisch ist, der Autor aber vermutlich denkt, dass er mit einigen Passagen dem entgegen gewirkt hat, brauche ich vermutlich nicht nochmal ausführen. Ich weiß auch nicht, warum man Native Americans nicht als eben solche bezeichnet und stattdessen rassistische Wörter verwendet.
Nicht meins. Bin eigentlich sehr enttäuscht von dem Buch. Hatte mir einfach sehr viel mehr vorgestellt, basierend darauf, dass eine Detektiv-Katze einen Mord in Jena aufklärt. Aber das der Detektiv eine Katze war, hatte kaum Relevanz, bis auf dass Spock halt mal Milch aus der Schale, anstatt Wasser aus dem Glas trank. Auch war der Schauplatz kaum relevant - hätte in jeder beliebigen Stadt spielen können und es hätten nur ein paar wenige Worte ausgetauscht werden müssen [side note: die Geschichte fand auch zuerst nicht in Jena statt]. Auch der Mord an sich war eigentlich kaum relevant. Lieber wurde mehrfach seitenlang über Gemälde gefachsimpelt, ausführlich über deren wunderbare Ausdruckskraft und deren Kunst geschrieben und das sogar wiederholt über das gleiche - ohne dass das überaus große Relevanz für die Handlung hatte. Overall wurden auch sehr viele Exkurse geführt, teilweise auch Metaanalysen, was denn einen guten Detektivroman ausmachen würde. Oder es wurden seitenlang die verschiedenen möglichen Täter erklärt; mit Informationen, die nur minimal in der Handlung aufgegriffen wurden. Von den Verdächtigen gab es ganze 8, die ausführlichst beschrieben wurden. Deren Namen konnte ich mir kaum merken, da die Beschreibung der Charaktere nacheinander abgehandelt wurde, ohne großartigen Zusammenhang. Generell gab es zu viele Namen die erwähnt wurden, deutlich mehr, als es gebraucht hätte. Zusätzlich fiel es dann auch noch schwer, zu unterscheiden, ob sich der genannte Name gerade auf einen Menschen oder eine Katze bezieht - wobei das ja für die Handlung eigentlich absolut keine Relevanz hatte. Dennoch war es super verwirrend für mich. Für meinen Geschmack war der gesamte Schreibstil einfach viel zu hochtrabend und bestand aus komplizierten Schachtelsätzen, sodass ich teilweise am Ende eines Satzes nichtmehr wusste, was am Anfang stand. Das meiste war nur mit hoher Konzentration wirklich verstehbar. Ein bisschen Selbstironie kann ja eigentlich nicht schaden, aber hier hat das eigentlich alles einfach nur unnötig verkompliziert. Dennoch gab es zwischendurch wenige Momente, in denen ich beim Lesen amüsiert war. Aber die waren in einer deutlichen Unterzahl. Wenn man sich an solchen Schreibstilen erfreuen kann, und sich bewusst darauf einlässt, dass das Buch recht wenig auf das tatsächliche Mordgeschehen eingeht, und sehr viel lieber versucht, (flache) Charaktere auf philosophische Art und Weise zu erklären, und doch recht ausführlich auf Gemälde eingeht, dann kann man das Buch vielleicht mögen. Ich tu es auf jeden Fall nicht.
Nicht meins. Bin eigentlich sehr enttäuscht von dem Buch. Hatte mir einfach sehr viel mehr vorgestellt, basierend darauf, dass eine Detektiv-Katze einen Mord in Jena aufklärt. Aber das der Detektiv eine Katze war, hatte kaum Relevanz, bis auf dass Spock halt mal Milch aus der Schale, anstatt Wasser aus dem Glas trank. Auch war der Schauplatz kaum relevant - hätte in jeder beliebigen Stadt spielen können und es hätten nur ein paar wenige Worte ausgetauscht werden müssen [side note: die Geschichte fand auch zuerst nicht in Jena statt]. Auch der Mord an sich war eigentlich kaum relevant. Lieber wurde mehrfach seitenlang über Gemälde gefachsimpelt, ausführlich über deren wunderbare Ausdruckskraft und deren Kunst geschrieben und das sogar wiederholt über das gleiche - ohne dass das überaus große Relevanz für die Handlung hatte. Overall wurden auch sehr viele Exkurse geführt, teilweise auch Metaanalysen, was denn einen guten Detektivroman ausmachen würde. Oder es wurden seitenlang die verschiedenen möglichen Täter erklärt; mit Informationen, die nur minimal in der Handlung aufgegriffen wurden. Von den Verdächtigen gab es ganze 8, die ausführlichst beschrieben wurden. Deren Namen konnte ich mir kaum merken, da die Beschreibung der Charaktere nacheinander abgehandelt wurde, ohne großartigen Zusammenhang. Generell gab es zu viele Namen die erwähnt wurden, deutlich mehr, als es gebraucht hätte. Zusätzlich fiel es dann auch noch schwer, zu unterscheiden, ob sich der genannte Name gerade auf einen Menschen oder eine Katze bezieht - wobei das ja für die Handlung eigentlich absolut keine Relevanz hatte. Dennoch war es super verwirrend für mich. Für meinen Geschmack war der gesamte Schreibstil einfach viel zu hochtrabend und bestand aus komplizierten Schachtelsätzen, sodass ich teilweise am Ende eines Satzes nichtmehr wusste, was am Anfang stand. Das meiste war nur mit hoher Konzentration wirklich verstehbar. Ein bisschen Selbstironie kann ja eigentlich nicht schaden, aber hier hat das eigentlich alles einfach nur unnötig verkompliziert. Dennoch gab es zwischendurch wenige Momente, in denen ich beim Lesen amüsiert war. Aber die waren in einer deutlichen Unterzahl. Wenn man sich an solchen Schreibstilen erfreuen kann, und sich bewusst darauf einlässt, dass das Buch recht wenig auf das tatsächliche Mordgeschehen eingeht, und sehr viel lieber versucht, (flache) Charaktere auf philosophische Art und Weise zu erklären, und doch recht ausführlich auf Gemälde eingeht, dann kann man das Buch vielleicht mögen. Ich tu es auf jeden Fall nicht.
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Klaus Vieweg, geb. 1953 in Steinach/Thüringen, studierte in den 1970er Jahren Philosophie an der Friedrich-Schiller-Universität in Jena und der Humboldt-Universität in Berlin. Er ist Professor für Philosophie an der Friedrich-Schiller-Universität Jena und international bekannter Hegel-Forscher. Im Zentrum seiner Forschungen steht der Versuch, die Aktualität der Philosophie Hegels als eines Denkens der Freiheit aufzuzeigen. Seine 2019 veröffentliche Hegel-Biografie »Hegel. Der Philosoph der Freiheit« wurde in zahlreiche Sprachen übersetzt und ist weltweit erfolgreich. Klaus Vieweg lebt in Jena/Thüringen.
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Dieses Buch hat mir so wenig Spaß gemacht, ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll... Zunächst einmal ist es übertrieben hochtrabend geschrieben und soll viele vermeintlich lustige Wortspiele enthalten, was allerdings nur nervig ist. An Klischees wurde auch nicht gespart. Das dieses Buch sexistisch ist, der Autor aber vermutlich denkt, dass er mit einigen Passagen dem entgegen gewirkt hat, brauche ich vermutlich nicht nochmal ausführen. Ich weiß auch nicht, warum man Native Americans nicht als eben solche bezeichnet und stattdessen rassistische Wörter verwendet.
Nicht meins. Bin eigentlich sehr enttäuscht von dem Buch. Hatte mir einfach sehr viel mehr vorgestellt, basierend darauf, dass eine Detektiv-Katze einen Mord in Jena aufklärt. Aber das der Detektiv eine Katze war, hatte kaum Relevanz, bis auf dass Spock halt mal Milch aus der Schale, anstatt Wasser aus dem Glas trank. Auch war der Schauplatz kaum relevant - hätte in jeder beliebigen Stadt spielen können und es hätten nur ein paar wenige Worte ausgetauscht werden müssen [side note: die Geschichte fand auch zuerst nicht in Jena statt]. Auch der Mord an sich war eigentlich kaum relevant. Lieber wurde mehrfach seitenlang über Gemälde gefachsimpelt, ausführlich über deren wunderbare Ausdruckskraft und deren Kunst geschrieben und das sogar wiederholt über das gleiche - ohne dass das überaus große Relevanz für die Handlung hatte. Overall wurden auch sehr viele Exkurse geführt, teilweise auch Metaanalysen, was denn einen guten Detektivroman ausmachen würde. Oder es wurden seitenlang die verschiedenen möglichen Täter erklärt; mit Informationen, die nur minimal in der Handlung aufgegriffen wurden. Von den Verdächtigen gab es ganze 8, die ausführlichst beschrieben wurden. Deren Namen konnte ich mir kaum merken, da die Beschreibung der Charaktere nacheinander abgehandelt wurde, ohne großartigen Zusammenhang. Generell gab es zu viele Namen die erwähnt wurden, deutlich mehr, als es gebraucht hätte. Zusätzlich fiel es dann auch noch schwer, zu unterscheiden, ob sich der genannte Name gerade auf einen Menschen oder eine Katze bezieht - wobei das ja für die Handlung eigentlich absolut keine Relevanz hatte. Dennoch war es super verwirrend für mich. Für meinen Geschmack war der gesamte Schreibstil einfach viel zu hochtrabend und bestand aus komplizierten Schachtelsätzen, sodass ich teilweise am Ende eines Satzes nichtmehr wusste, was am Anfang stand. Das meiste war nur mit hoher Konzentration wirklich verstehbar. Ein bisschen Selbstironie kann ja eigentlich nicht schaden, aber hier hat das eigentlich alles einfach nur unnötig verkompliziert. Dennoch gab es zwischendurch wenige Momente, in denen ich beim Lesen amüsiert war. Aber die waren in einer deutlichen Unterzahl. Wenn man sich an solchen Schreibstilen erfreuen kann, und sich bewusst darauf einlässt, dass das Buch recht wenig auf das tatsächliche Mordgeschehen eingeht, und sehr viel lieber versucht, (flache) Charaktere auf philosophische Art und Weise zu erklären, und doch recht ausführlich auf Gemälde eingeht, dann kann man das Buch vielleicht mögen. Ich tu es auf jeden Fall nicht.
Nicht meins. Bin eigentlich sehr enttäuscht von dem Buch. Hatte mir einfach sehr viel mehr vorgestellt, basierend darauf, dass eine Detektiv-Katze einen Mord in Jena aufklärt. Aber das der Detektiv eine Katze war, hatte kaum Relevanz, bis auf dass Spock halt mal Milch aus der Schale, anstatt Wasser aus dem Glas trank. Auch war der Schauplatz kaum relevant - hätte in jeder beliebigen Stadt spielen können und es hätten nur ein paar wenige Worte ausgetauscht werden müssen [side note: die Geschichte fand auch zuerst nicht in Jena statt]. Auch der Mord an sich war eigentlich kaum relevant. Lieber wurde mehrfach seitenlang über Gemälde gefachsimpelt, ausführlich über deren wunderbare Ausdruckskraft und deren Kunst geschrieben und das sogar wiederholt über das gleiche - ohne dass das überaus große Relevanz für die Handlung hatte. Overall wurden auch sehr viele Exkurse geführt, teilweise auch Metaanalysen, was denn einen guten Detektivroman ausmachen würde. Oder es wurden seitenlang die verschiedenen möglichen Täter erklärt; mit Informationen, die nur minimal in der Handlung aufgegriffen wurden. Von den Verdächtigen gab es ganze 8, die ausführlichst beschrieben wurden. Deren Namen konnte ich mir kaum merken, da die Beschreibung der Charaktere nacheinander abgehandelt wurde, ohne großartigen Zusammenhang. Generell gab es zu viele Namen die erwähnt wurden, deutlich mehr, als es gebraucht hätte. Zusätzlich fiel es dann auch noch schwer, zu unterscheiden, ob sich der genannte Name gerade auf einen Menschen oder eine Katze bezieht - wobei das ja für die Handlung eigentlich absolut keine Relevanz hatte. Dennoch war es super verwirrend für mich. Für meinen Geschmack war der gesamte Schreibstil einfach viel zu hochtrabend und bestand aus komplizierten Schachtelsätzen, sodass ich teilweise am Ende eines Satzes nichtmehr wusste, was am Anfang stand. Das meiste war nur mit hoher Konzentration wirklich verstehbar. Ein bisschen Selbstironie kann ja eigentlich nicht schaden, aber hier hat das eigentlich alles einfach nur unnötig verkompliziert. Dennoch gab es zwischendurch wenige Momente, in denen ich beim Lesen amüsiert war. Aber die waren in einer deutlichen Unterzahl. Wenn man sich an solchen Schreibstilen erfreuen kann, und sich bewusst darauf einlässt, dass das Buch recht wenig auf das tatsächliche Mordgeschehen eingeht, und sehr viel lieber versucht, (flache) Charaktere auf philosophische Art und Weise zu erklären, und doch recht ausführlich auf Gemälde eingeht, dann kann man das Buch vielleicht mögen. Ich tu es auf jeden Fall nicht.





