Morgen werden wir uns finden
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Description
Als Kinder wohnen Valerie und David Tür an Tür, doch als David endlich den Mut fasst, Valerie anzusprechen, ist es zu spät – denn sie zieht mit ihrer Familie weg. Während Valerie ins Internat kommt und in Amanda eine Freundin fürs Leben findet, ist an Davids Seite sein Adoptivbruder Lenian nicht mehr wegzudenken. Beide werden erwachsen und finden ihre berufliche Erfüllung – doch gleichzeitig merken sie, dass ihnen etwas Entscheidendes fehlt. Immer wieder halten sie sich an denselben Orten auf. Doch keiner von ihnen ahnt, dass der Mensch, der ihnen zu ihrem Glück fehlt, eigentlich ganz nah ist …
Mit Charme und viel Liebe zu ihren Charakteren erzählt Marina Kirschner die Geschichte von zwei Menschen, die ihr ganzes Leben darauf warten, sich endlich zu begegnen.
Book Information
Author Description
Marina Kirschner ist das Pseudonym einer österreichischen Bestsellerautorin. Ihre Romane erregen im Buchhandel und bei den Lesern viel Aufmerksamkeit. Auf die Idee zu ihrem zweiten Roman »Morgen werden wir uns finden« kam Marina Kirschner durch das Märchen von den beiden Königskindern. Sie fand die Vorstellung, dass sich zwei Menschen immer nur beinahe begegnen, so spannend, dass sie die Idee kurzerhand zu einem ganz neuen und modernen Roman formte.
Posts
Als Kinder begegnen sie sich das erste Mal, aber im nächsten Moment haben sie sich schon wieder aus den Augen verloren. So geht es Valerie und David noch viele weitere Male, aber immer bleibt da bei beiden das Sehnen nach dieser einen, besonderen Person … Ich muss zugeben, ich hatte von ‚Morgen werden wir uns finden‘ nach dem Klappentext etwas ganz anderes erwartet. Dieses Buch ist definitiv kein Liebesroman, es geht noch nicht einmal ausschließlich um Valerie und David, sondern auch um ihre besten Freunde Amanda und Lenian. Abwechselnd wird die Lebensgeschichte dieser vier jungen Leute erzählt, von der Kindheit bis sie ca. 30 sind. Es geht um die eigene Identität, sexuelle Orientierung, berufliche Selbstfindung, die Entscheidung, ob und wann und mit wem man eine Familie gründet … eben alles, was einen im ersten Lebensdrittel so beschäftigt. Prinzipiell ist das auch sehr schön gemacht, mit den wirklich ineinander übergehenden Kapiteln und den kurzen (Fast-)Begegnungen, wenn auch einige sehr konstruiert sind, wie z. B. die in L.A. am Flughafen. Das Grundkonstrukt, die Idee und auch die Umsetzung fand ich an diesem Roman wirklich toll, nur leider fehlt es der Autorin an schriftstellerischen Können um das Ganze mit Leben zu füllen. Das Buch berührt immer dann, wenn sich Marina Kirschner an den schriftstellerischen Grundsatz ‚Show, don‘t tell‘ hält, wenn ihre Protagonisten also gerade etwas erleben und wir daran teilhaben können. Leider sind das nur ca. 20% des Textes. Die restlichen 80% erzählt die Autorin leider nur die Geschichten der vier Beteiligten und das für alle im exakt gleichen Erzählstil. Der ist wenig gefühlsbetont, eher nüchtern berichtsmäßig und so fällt es auch in sehr emotionalen Szenen oft schwer, Nähe zu den Figuren zu finden. Zumal sich ab der zweiten Hälfte die Geschichte auch noch sehr auf Lenian und Amanda verlagert. Dagegen gibt es für Valerie und David im Buch durchaus mehrmals die Gelegenheit, den anderen zu finden, wenn man wirklich wöllte und das ohne große Probleme. Vor allem bei der Sache mit der Fernsehsendung war mir unerklärlich, warum Valerie das dann einfach wieder so ‚vergisst‘ … Im Ganzen gesehen hat mich das Buch somit etwas enttäuscht, weil ich eine andere Art der Geschichte erwartet habe und der (nicht sehr überraschende Schluss) hat es dann auch nicht mehr gerettet.
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Als Kinder wohnen Valerie und David Tür an Tür, doch als David endlich den Mut fasst, Valerie anzusprechen, ist es zu spät – denn sie zieht mit ihrer Familie weg. Während Valerie ins Internat kommt und in Amanda eine Freundin fürs Leben findet, ist an Davids Seite sein Adoptivbruder Lenian nicht mehr wegzudenken. Beide werden erwachsen und finden ihre berufliche Erfüllung – doch gleichzeitig merken sie, dass ihnen etwas Entscheidendes fehlt. Immer wieder halten sie sich an denselben Orten auf. Doch keiner von ihnen ahnt, dass der Mensch, der ihnen zu ihrem Glück fehlt, eigentlich ganz nah ist …
Mit Charme und viel Liebe zu ihren Charakteren erzählt Marina Kirschner die Geschichte von zwei Menschen, die ihr ganzes Leben darauf warten, sich endlich zu begegnen.
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Marina Kirschner ist das Pseudonym einer österreichischen Bestsellerautorin. Ihre Romane erregen im Buchhandel und bei den Lesern viel Aufmerksamkeit. Auf die Idee zu ihrem zweiten Roman »Morgen werden wir uns finden« kam Marina Kirschner durch das Märchen von den beiden Königskindern. Sie fand die Vorstellung, dass sich zwei Menschen immer nur beinahe begegnen, so spannend, dass sie die Idee kurzerhand zu einem ganz neuen und modernen Roman formte.
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Als Kinder begegnen sie sich das erste Mal, aber im nächsten Moment haben sie sich schon wieder aus den Augen verloren. So geht es Valerie und David noch viele weitere Male, aber immer bleibt da bei beiden das Sehnen nach dieser einen, besonderen Person … Ich muss zugeben, ich hatte von ‚Morgen werden wir uns finden‘ nach dem Klappentext etwas ganz anderes erwartet. Dieses Buch ist definitiv kein Liebesroman, es geht noch nicht einmal ausschließlich um Valerie und David, sondern auch um ihre besten Freunde Amanda und Lenian. Abwechselnd wird die Lebensgeschichte dieser vier jungen Leute erzählt, von der Kindheit bis sie ca. 30 sind. Es geht um die eigene Identität, sexuelle Orientierung, berufliche Selbstfindung, die Entscheidung, ob und wann und mit wem man eine Familie gründet … eben alles, was einen im ersten Lebensdrittel so beschäftigt. Prinzipiell ist das auch sehr schön gemacht, mit den wirklich ineinander übergehenden Kapiteln und den kurzen (Fast-)Begegnungen, wenn auch einige sehr konstruiert sind, wie z. B. die in L.A. am Flughafen. Das Grundkonstrukt, die Idee und auch die Umsetzung fand ich an diesem Roman wirklich toll, nur leider fehlt es der Autorin an schriftstellerischen Können um das Ganze mit Leben zu füllen. Das Buch berührt immer dann, wenn sich Marina Kirschner an den schriftstellerischen Grundsatz ‚Show, don‘t tell‘ hält, wenn ihre Protagonisten also gerade etwas erleben und wir daran teilhaben können. Leider sind das nur ca. 20% des Textes. Die restlichen 80% erzählt die Autorin leider nur die Geschichten der vier Beteiligten und das für alle im exakt gleichen Erzählstil. Der ist wenig gefühlsbetont, eher nüchtern berichtsmäßig und so fällt es auch in sehr emotionalen Szenen oft schwer, Nähe zu den Figuren zu finden. Zumal sich ab der zweiten Hälfte die Geschichte auch noch sehr auf Lenian und Amanda verlagert. Dagegen gibt es für Valerie und David im Buch durchaus mehrmals die Gelegenheit, den anderen zu finden, wenn man wirklich wöllte und das ohne große Probleme. Vor allem bei der Sache mit der Fernsehsendung war mir unerklärlich, warum Valerie das dann einfach wieder so ‚vergisst‘ … Im Ganzen gesehen hat mich das Buch somit etwas enttäuscht, weil ich eine andere Art der Geschichte erwartet habe und der (nicht sehr überraschende Schluss) hat es dann auch nicht mehr gerettet.





