Mord in Cornwall
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Description
Reverend Dodd ist Vikar in einem sonnigen Fischerdorf an der Atlantikküste Cornwalls. Die Abende verbringt er damit, in seinem Lehnsessel Krimis zu schmökern. Gott bewahre, dass der Schatten eines echten Verbrechens auf seine kleine Seegemeinde fällt. Doch der Frieden des Vikars wird in einer stürmischen Nacht empfindlich gestört, als der unbeliebte Richter Julius Tregarthan tot in seinem Haus aufgefunden wird.
Polizeiinspektor Bigswell hätte nie damit gerechnet, in seinem ruhigen Küstendorf mal einen Mord aufklären zu müssen. Da verwundert es nicht, dass er bei der Frage nach dem Tathergang oder den Motiven schnell an die Grenzen seiner Vorstellungskraft stößt. Glücklicherweise hat der Vikar als eifriger Leser von Kriminalromanen davon mehr als genug. Und er ist bereit, seinen scharfen Verstand an dem Mordfall zu beweisen. Als jedoch Ruth, die Nichte des Ermordeten, und ihr Freund zu Hauptverdächtigen werden, verliert Vikar Dodd den Spaß am Detektivspiel. Nun gilt es, die beiden von jedem Verdacht zu befreien. Aber kann er auch den rätselhaften Mord ohne Spuren aufklären? Oder braucht er dafür göttlichen Beistand?
Book Information
Author Description
John Bude war das Pseudonym von Ernest Carpenter Elmore (1901–1957), der mehr als dreißig Kriminalromane verfasste. Elmore war Mitbegründer der britischen Crime Writers‘ Association und arbeitete als Produzent und Regisseur am Theater.
Posts
Alt und neu zugleich
Ein Buch aus dem Jahre 1935 in Deutschland 2020 erscheinen zu lassen, ist mutig und verdient Anerkennung. Die Geschichte hat aufgrund ihrer zeitlosen, ohne moderne Hilfsmittel auskommenden Ermittlung durchaus das Zeug zum Klassiker. Ein Mord, der klar daherkommt mit einer überschaubaren Anzahl an Verdächtigen. Eine Liebesgeschichte, die sich nie in den Vordergrund drängt, aber als Motiv für das Verhalten einzelner potentieller Täter herhält. Dazu ein Pfarrer, der mit dem Arzt des Dorfes ein begeisterter Krimileser ist und die Bücher der Woche in gemeinsamer Runde bespricht. Das sind die Grundzutaten dieses Buches. Es ist durchaus lesenswert, wie im Cornwall, das noch nicht durch Touristen heimgesucht ist, in scheinbar ländlicher Idylle ein komplexer Mordfall entwickelt wird. Man muss schon ganz gut mitdenken, aber es lohnt sich dranzubleiben bis zur Auflösung, die von einem informativen Nachwort abgerundet wird. 👍
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Reverend Dodd ist Vikar in einem sonnigen Fischerdorf an der Atlantikküste Cornwalls. Die Abende verbringt er damit, in seinem Lehnsessel Krimis zu schmökern. Gott bewahre, dass der Schatten eines echten Verbrechens auf seine kleine Seegemeinde fällt. Doch der Frieden des Vikars wird in einer stürmischen Nacht empfindlich gestört, als der unbeliebte Richter Julius Tregarthan tot in seinem Haus aufgefunden wird.
Polizeiinspektor Bigswell hätte nie damit gerechnet, in seinem ruhigen Küstendorf mal einen Mord aufklären zu müssen. Da verwundert es nicht, dass er bei der Frage nach dem Tathergang oder den Motiven schnell an die Grenzen seiner Vorstellungskraft stößt. Glücklicherweise hat der Vikar als eifriger Leser von Kriminalromanen davon mehr als genug. Und er ist bereit, seinen scharfen Verstand an dem Mordfall zu beweisen. Als jedoch Ruth, die Nichte des Ermordeten, und ihr Freund zu Hauptverdächtigen werden, verliert Vikar Dodd den Spaß am Detektivspiel. Nun gilt es, die beiden von jedem Verdacht zu befreien. Aber kann er auch den rätselhaften Mord ohne Spuren aufklären? Oder braucht er dafür göttlichen Beistand?
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John Bude war das Pseudonym von Ernest Carpenter Elmore (1901–1957), der mehr als dreißig Kriminalromane verfasste. Elmore war Mitbegründer der britischen Crime Writers‘ Association und arbeitete als Produzent und Regisseur am Theater.
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Ein Buch aus dem Jahre 1935 in Deutschland 2020 erscheinen zu lassen, ist mutig und verdient Anerkennung. Die Geschichte hat aufgrund ihrer zeitlosen, ohne moderne Hilfsmittel auskommenden Ermittlung durchaus das Zeug zum Klassiker. Ein Mord, der klar daherkommt mit einer überschaubaren Anzahl an Verdächtigen. Eine Liebesgeschichte, die sich nie in den Vordergrund drängt, aber als Motiv für das Verhalten einzelner potentieller Täter herhält. Dazu ein Pfarrer, der mit dem Arzt des Dorfes ein begeisterter Krimileser ist und die Bücher der Woche in gemeinsamer Runde bespricht. Das sind die Grundzutaten dieses Buches. Es ist durchaus lesenswert, wie im Cornwall, das noch nicht durch Touristen heimgesucht ist, in scheinbar ländlicher Idylle ein komplexer Mordfall entwickelt wird. Man muss schon ganz gut mitdenken, aber es lohnt sich dranzubleiben bis zur Auflösung, die von einem informativen Nachwort abgerundet wird. 👍









