Mord im Zeichen des Zen

Mord im Zeichen des Zen

by Oliver Bottini·Book 1 of 6
Paperback
3.111
Freiburg (Breisgau)Dämonen Der VergangenheitIllegale AdoptionenKriminalpolizei

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Description

Louise Bonì, Hauptkommissarin der Freiburger Kripo aus dem Dezernat Kapitalverbrechen, 42 Jahre alt, geschieden, steht vor einem tristen Winterwochenende und den Schatten der Vergangenheit. Doch dann stört ein Anruf des Dezernatsleiters die Erinnerung an die Toten und Verflossenen, und Louise bekommt den merkwürdigsten Auftrag ihrer Karriere als Polizistin: Sie soll einen japanischen Mönch suchen, der in Sandalen und Kutte durch die verschneite Winterödnis östlich von Freiurg geht, und herausfinden, was er vorhat. Widerwillig macht sie sich auf den Weg.Als sie den Mönch eingeholt hat, wird ihr rasch zweierlei klar: Er ist verletzt, und er ist auf der Flucht. Mühsam kann Louise die Hintergründe aufdecken und kommt so einem schrecklichen Verbrechen auf die Spur, in dessen Sog sich auch ihr eigenes Leben entscheidend verändert. Louise-Bonì-Krimireihe: Band 1: Mord im Zeichen des Zen Band 2: Im Sommer der Mörder Band 3: Im Auftrag der Väter Band 4: Jäger in der Nacht Band 5: Das verborgene Netz Band 6: Im weißen Kreis

Book Information

Main Genre
Crime
Sub Genre
Female Detective
Format
Paperback
Pages
370
Price
12.40 €

Author Description

OLIVER BOTTINI, 1965 geboren, erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter den Krimipreis von Radio Bremen, den Berliner ›Krimifuchs‹, den Stuttgarter Krimipreis und sechsmal den Deutschen Krimipreis, zuletzt 2022 für ›Einmal noch sterben‹. Bei DuMont erschienen außerdem ›Der kalte Traum‹ (2012), ›Ein paar Tage Licht‹ (2014) – 2022 von ARTE/ZDF als ›Algiers Confidential‹ verfilmt – sowie die Kriminalromane um die Freiburger Kommissarin Louise Bonì. Er lebt mit seiner Familie in Frankfurt am Main.

Posts

2
All
4.5

Der erste Band

Spielt in der Freiburger Umgebung und in Frankreich Liest sich sehr gut. Spät wird es klar um was es hier eigentlich geht.

2

In einem kleinen Ort, nordöstlich von Freiburg, taucht plötzlich ein asiatischer Mönch auf, welcher nur in Sandalen und einer Robe durch den Schnee irrt. Niemand kennt ihn, niemand weiß, woher er kommt oder wohin er will. Eines ist jedoch von Anfang an klar: Er hat eine Wunde an der Stirn und scheint auf der Flucht. doch vor wem? Was bereitet ihm solche Angst, dass er unbedingt weg will? Hauptkommissarin Louise Boni von der Freiburger Kripo soll herausfinden, was passiert ist und kommt einem Verbrechen auf die Spur, welches sie selbst so vermutlich nicht mal erwartet hätte. Ich muss ehrlich gestehen, dass ich ein paar Probleme hatte, mich mit dem Schreibstil des Autors anzufreunden. Zudem fand ich es wirklich schade, dass das Thema Buddhismus fast völlig in den Hintergrund geraten ist. Der Mönch als Charakter selbst hat mir gut gefallen und ich konnte mir bildlich vorstellen, wie er durch Schneelandschaft streift, auf der Suche nach Hilfe, obwohl er niemandem wirklich vertraut. Mit Luise Boni bin ich.. irgendwie gar nicht richtig warm geworden. Sie war mir - und irgendwie klingt das ein wenig komisch, wenn ausgerechnet ich das sage - manchmal irgendwie zu .. negativ eingestellt. Ihre Lebenskrise, ihr Alkoholproblem und ein.. nennen wir es, einen fatalen Moment während einem ihrer letzten Einsätze, Männerprobleme.. all das war mir irgendwie manchmal ein wenig .. too much. Die Storyline an sich fand ich eigentlich ganz gut, wenn auch wie gesagt, der Buddhismus keine große Rolle gespielt hat und der Titel dadurch vielleicht ein wenig irreführend ist. Es ist .. im Grund ein typischer Krimi. Eine Handlung, die zwar Spannung aufweist, aber dennoch ist es meiner Meinung nach noch verbesserungswürdig. Das letzte Drittel hat sich ziemlich gezogen und ich fand es schade, dass der am Anfang erwähnte Mönch so gut wie gar keine Bedeutung mehr hatte. Es war irgendwie eher so ein "Man will ihn nicht lesen, aber man muss." - Krimi, so leid es mri gerade tut das sagen zu müssen. Die Charaktere blieben oberflächlich und die Probleme der Hauptprotagonistin haben einen größere Rolle gespielt, als das Verbrechen an sich, zumindest was mein eigenes Empfinden angeht. Das Thema Buddhismus und Kinderhandel hätten durchaus ein wengi mehr hervorgehoben werden können. Es ist wie gesagt ein Buch, was man lesen kann, aber nicht muss oder nicht lesen will, aber lesen muss. Nehmt es wie ihr mögt oder macht euch ein eigenes Bild, ich war etwas enttäuscht und irgendwann auch einfach nur noch von der Protagonistin genervt.

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