Modern Heartbreak - Feministischer lieben

Modern Heartbreak - Feministischer lieben

Book
3.926

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Description

»Einmal die feministische Liebe, danke!«

Liebe ohne Patriarchat

Es beginnt traurig: Laura Melina Berling zeigt uns die Geschichte ihres Heartbreaks. Ausgehend vom eigenen Liebeskummer webt sie eine große Geschichte über die Liebe in modernen Zeiten. Darüber, wie sich patriarchale Muster, Geschlechterstereotype und andere Machtstrukturen immerzu in unser Liebesleben einmischen und darüber entscheiden, wen wir warum begehren. Sie wirft einen Blick auf die Geschichte der Liebe und fragt sich, warum sie uns so viele andere nicht glücklich sind. Warum wir swipen und swipen, aber doch nicht weiterwissen. Was ist Liebe und was nicht? Können wir Liebe intersektionaler, machtkritischer und feministischer gestalten? Wie gehen wir gesellschaftlich mit Verlust und Trennungen um und wie verweben sich unsere privaten Geschichten mit romantischen Klischees?

»Modern Heartbreak« ist persönlich, analytisch, kritisch – und es gibt Hoffnung in Zeiten, in denen die Liebe dringend gebraucht wird.

Book Information

Main Genre
Specialized Books
Sub Genre
Society & Social Sciences
Format
Book
Pages
296
Price
18.50 €

Author Description

Laura Melina Berling wird eigentlich Lina genannt, ist im Internet als feministische Bloggerin und auf Insta-gram als @littlefeministblog unterwegs. Dabei beschäftigt sie sich vor allem mit den Themen Körper, Sexualität, mentale Gesundheit, Intersektionalität und Gender. Zudem arbeitet sie als freie Autorin und berät als Sozialpädagogin junge Menschen in schwie-rigen Lebenssituationen. Bei Leykam sind bereits zwei Jugendbücher »Selma, Küsse, Kuddelmuddel« und »Yunus, Zocken, Liebeszeugs« erschienen.

Posts

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„Modern Heartbreak“ ist das erste Sachbuch der Autorin und feministischen Bloggerin Laura Melina Berling, die als „littlefeministblog“ auf Instagram bekannt ist. Ausgehend von ihrer eigenen Situation und dem Liebeskummer nach einer plötzlich beendeten Beziehung liefert sie hiermit eine Geschichte über die Liebe in der heutigen Zeit, die in insgesamt vier große Kapitel aufgeteilt ist. Das erste dürfte das wohl persönlichste sein und handelt von der eigenen Trennung, aber auch davon, wie Scheidung und Tod die Sicht der Autorin auf Beziehungen beeinflusst haben. Trauer und Liebe haben für sie eine feste Verbindung. Zentral ist zudem das Thema der Schuld. Sind wir wirklich „selbst schuld“ am Singledasein? Und warum wird uns Frauen die Liebe als ultimative Erfüllung versprochen? Im zweiten Kapitel geht es dann um Liebe und Macht – darum, wie Abhängigkeit in Beziehungen entsteht (Gewalt, unterschiedlicher Status, ungleich verteilte Fürsorgearbeit, Ehe) und dass stets derjenige die Kontrolle behält, der distanzierter bleibt. Kapitel drei gibt einen kurzen Abriss über die Geschichte der Liebe von der Antike, über Mittelalter und Romantik bis in die Moderne. Berling zeigt dabei, wie sich die Bewertung von Liebe und Ehe verändert. Im vierten und letzten Kapitel erfolgt dann ein Blick in die Zukunft und vor allem auf das Thema Online-Dating. Die scheinbar unendliche Auswahl an potenziellen Partner*innen dort lässt die Liebe beinahe zur Ware verkommen. Wie kann also Gleichberechtigung und gegenseitige Fürsorge in modernen Beziehung erreicht und der Fokus wieder stärker auf Begegnungen im wahren Leben gelegt werden? Laura Melina Berling ist hier ein sehr persönliches Buch gelungen. Durch Worterklärungen in den jeweiligen Kapiteln und in einem Glossar am Ende ist es darüber hinaus sehr zugänglich und verständlich. Zudem arbeitet sie mit Triggerwarnungen und Wichtiges ist im Text stets fett gedruckt. Literaturempfehlungen am Ende ergänzen das Gesagte – wer einige dieser Bücher schon gelesen hat, dürfte jedoch die zentralen Gedanken von „Modern Heartbreak“ bereits kennen.

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Feministischer lieben

Ich habe das Buch als Rezensionsexemplar erhalten und bedanke mich herzlichst dafür! Ich werde das Buch sicherlich noch einige Male lesen und weiterempfehlen ♥️ Soooo... Zuerst einmal kann man sagen, dass das Cover ein wirklich schöner Eyecatcher ist! Es ist auffällig, passt genau zur Thematik und vermittelt genau das Richtige. Auch noch eine wichtige Anmerkung: die Autorin beschreibt selbst auch von ihrem Leben, ihrer Familie, ihren Beziehungen und wie es ihr dabei ging - und das vollkommen offen! Ich finde es wirklich toll, dass wir in einer Welt leben, wo solche Gedanken von einer Frau möglich sind (obwohl das natürlich auch traurig ist, da Frauen eigentlich immer solche Rechte haben sollten... Aber naja, eigentlich geht's ja auch darum im Buch). Das Buch ist in vier Kapitel unterteilt. Dabei ist jedes Kapitel auf die ganz eigene Weise speziell und wird angenehm mit den Erfahrungen der Autorin, als auch wirklichen wissenschaftlichen Studien beschrieben. Vom Inhalt her will ich jetzt nicht zu viel Spoilern. Mir persönlich hat aber trotzdem die Entwicklung von Liebe bzw. dem Sinnbild einer Beziehung so wie wir sie jetzt sehen am besten gefallen. Ich kann das Buch eigentlich allen Personen empfehlen (irrelevant Sexualität, Gender, Geschlecht), die über die moderne Welt, die Problematik mit steoreotyp-denkender Gesellschaft und über gleichberechtigte Liebe lesen wollen. Ich habe das Buch wirklich genossen!

5

In einer "stay positive" Welt, bleibt kein Platz für Trauer und Gemeinschaft Das Buch hat mich positiv überrascht, es sprach mich an und so kaufte ich es mir, doch der Inhalt ist weit mehr als der Klappentext. Jede Person, welche sich mit Beziehungen und das Singledasein beschäftigt sollte es einmal gelesen haben. Es ist sehr feministisch geschrieben (was toll ist, doch...!) Trotzdem muss ich zu einer Aussage im Buch eine Anmerkung loswerden. Nicht nur Männer sollten Verantwortung übernehmen wie dies beschrieben ist. Jede Person in einer Partnerschaft sollte für sich Verantwortung tragen, dies gilt für Männer wie auch Frauen. peace out

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Ausgehend vom eigenen Liebeskummer webt sie eine große Geschichte über die Liebe in modernen Zeiten. Darüber, wie sich patriarchale Muster, Geschlechterstereotype und andere Machtstrukturen immerzu in unser Liebesleben einmischen und darüber entscheiden, wen wir warum begehren. Sie wirft einen Blick auf die Geschichte der Liebe und fragt sich, warum sie uns so viele andere nicht glücklich sind. Warum wir swipen und swipen, aber doch nicht weiterwissen. Was ist Liebe und was nicht? Können wir Liebe intersektionaler, machtkritischer und feministischer gestalten? Wie gehen wir gesellschaftlich mit Verlust und Trennungen um und wie verweben sich unsere privaten Geschichten mit romantischen Klischees?

Ich fand das Buch unglaublich interessant.es ist traurig, wie wenig mich manche Fakten, die sie angesprochen hat überraschen. Ihre Art neutral und trotzendem über ihre Erfahrungen zu schreiben ist unglaublich und ich fand es total angenehm. Ich kann das Buch definitiv weiterempfehlen.es war schnell und einfach zu lesen und zu verstehen.

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Inklusiv, informierend und persönlich. Unbedingt lesen!

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Inklusiv, informierend und persönlich. Unbedingt lesen!

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