MMCCX

MMCCX

Softcover
3.02

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Description

Acia Wisson ist einer der berühmtesten Gladiatoren Patrias - das Deutschland des 23. Jahrhunderts. In dieser modernen Kultur nach dem Vorbild des alten Roms werden wieder Gladiatorenkämpfe in der Arena ausgetragen und wer gewinnt, wird vom Publikum gefeiert und reich belohnt.Doch Acia hat ganz andere Gründe, in der Arena anzutreten. Um Geld für die Behandlung ihrer todkranken Schwester zu verdienen, trainiert sie hart und riskiert jeden Tag ihr eigenes Leben - und das nicht nur in der Arena. Denn Acia ist ein Mädchen. Und es ist nur Männern erlaubt, Gladiator zu sein.

Book Information

Main Genre
Sci-Fi
Sub Genre
N/A
Format
Softcover
Pages
352
Price
12.50 €

Posts

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All
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Gladiatorenkämpfe, die nicht im alten Rom, sondern im 23. Jahrhundert in einem zukünftigen Deutschland stattfinden. Davon handelt «MMCCX: Du kämpfst wie ein Mädchen» der Schweizer Jungautorin Julie Roth. Dieses Gedankenspiel gibt der Geschichte eine spannende Ausgangsituation und mit der Protagonistin Acia Wisson auch gleich eine passende Figur für ein mitreissendes Abenteuer in einer fernen Zukunft. Sie gibt sich als Junge aus, um als Gladiatorin antreten zu können. Denn nur Männern ist es gestattet in der Arena zu kämpfen, aber Acia braucht das Geld, um ihrer kranken Schwester die bestmögliche Behandlung zu bezahlen und dafür ist sie sogar bereit andere Menschen zu töten und ihr eigenes Leben zu riskieren. Abgesehen davon werden Geschlechterrollen nicht mehr behandelt, auch wenn der Titel darauf vermuten lassen könnte. Der Autorin gelingt ein rasanter Einstieg, die Atmosphäre ist bedrückend und die Emotionen fühlen sich real an. Die Geschichte entwickelt einen Sog und trotz der Brutalität und Unmenschlichkeit der Gladiatorenkämpfe, schafft es die Autorin, dass man mitfiebert und eine Faszination dafür entwickelt. Dabei lernt man die Figuren immer besser kennen und nach und nach erkennt man die wahre Motivation einzelner Figuren und versteht das System dieser düsteren Zukunftsversion auch besser. Trotzdem ist lange nicht klar, wie es zu diesem dystopischen Szenario gekommen ist und warum Gladiatorenkämpfe wieder betrieben werden. Erst gegen Ende schiebt die Autorin einen Informationsblock ein, wo sie die wichtigsten Fakten erklärt. Es hätte sicher elegantere Lösungen gegeben die Welt den Lesenden zu erklären und Informationen in die Geschichte einzubinden. Fazit Julie Roth hat ein faszinierendes Jugendbuch rund um eine brutale Zukunft geschrieben. Während der Beginn sehr rasant und gelungen ist, verliert sich die Geschichte nach und nach und zwischenzeitlich stellt sich die Frage, worauf die Geschichte hinauslaufen soll. Die Rebellion gegen das System existiert zwar, aber am Ende scheint es doch eher um individuelle Konflikte und die Suche nach dem persönlichen Glück zu gehen als um den Kampf gegen das System. Das ist eine interessante Abweichung der Genrestruktur, lässt jedoch auch einige Fragen offen und gewisse Handlungen wirken dadurch nicht nachvollziehbar. Trotzdem ist der Autorin ein fesselndes Buch gelungen, das unterhaltsame Lesestunden bereitet und Geschichte mit Zukunft verbindet. Ich vergebe 3.5 von 5 Sterne und empfehle das Buch allen Fans von Tribute von Panem, die Bestimmung, sowie all jenen, die Gedankenspiele und düstere Zukunftsvisionen mögen. Ich danke der Autorin für mein Exemplar! Folge Josia Jourdan auf Instagram für mehr Buchtipps: https://www.instagram.com/josiajourdan/

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Ich habe mich sehr auf die Geschichte gefreut, da „MMCCX – du kämpfst wie ein Mädchen“ nach etwas klang was ich so bisher noch nie gelesen habe. Wie damals im alten Rom werden auch in der Zukunft – im 23. Jahrhundert – wieder Gladiatorenkämpfe ausgefochten, um die Menschen zu unterhalten. Manche Leute melden sich freiwillig für die Gladiatorenschule an um hoffentlich irgendwann einmal viel Geld zu verdienen, andere werden als Sklaven dazu gezwungen zu kämpfen und zu töten. Die Zuschauer feuern ihre Nummer 1 an – den Gladiator Acia Wisson. Sie feuern ihn an, ohne zu wissen, dass sich unter der Gladiatorenrüstung ein Mädchen versteckt. Acia Wisson ist eine Gladiatorin, aber das ist ein großes Geheimnis, da Frauen oder Mädchen nicht kämpfen dürfen. Aber Acia kämpft wie im alten Rom gegen andere Gladiatoren und versucht sich zu behaupten und ist damit auch recht erfolgreich. Damals mit fünfzehn Jahren – und damit ein Jahr zu jung – meldete sie sich mit einem gefälschten Ausweis in der Gladiatorenschule an. Acia Wisson gibt alles auf, um das Leben ihrer kleinen todkranken Schwester zu retten. Diese leidet an einer extrem seltenen Krankheit und braucht sehr teure Medikamente. Acia sah damals nur eine einzige Chance das Leben ihrer kleinen Schwester zu retten: Sie musste Gladiator werden, um damit Geld zu verdienen. Man merkt Acia die Liebe zu ihrer kleinen Schwester Cecelia von Anfang an, da sie fast täglich ihr Leben und ihre Gesundheit aufs Spiel setzt nur um sie zu retten. Aber man erkennt auch, dass Acia das alles keinen Spaß macht, es ist ein Job, den sie verabscheut. Sie verletzt Menschen – sie tötet sie – nur um das Leben von Cecelia zu retten. Acia ist eine wirklich mutige Protagonistin, die sich gegen Gladiatoren behauptet, die auf den ersten Blick deutlich besser sind als sie. Aber sie schafft es immer und immer wieder, aber dabei muss sie auch den einen oder anderen Gegner töten. Sie geht wortwörtlich über Leichen, um Cecelia zu retten. Acia muss immer auf der Hut sein damit niemand bemerkt, dass sie in Wahrheit eigentlich ein Mädchen ist, denn Mädchen oder Frauen ist es verboten Gladiator zu sein. Frauen sind für den Nachwuchs oder den Haushalt zuständig, Männer für das Kämpfen. Nur sehr wenige Menschen wissen, dass die Nummer 1 der Gladiatoren ein Mädchen ist. Denn niemand weiß was mit ihr und ihrer Familie passieren würde, würde dieses Geheimnis ans Tageslicht gelangen. Die Idee der Geschichte fand ich wirklich großartig. „MMCCX“ ist eine Geschichte, die ich so bisher noch nie gelesen habe und das macht es alles immer spannender und interessanter. Anfangs verlief die Geschichte für mich etwas schleppend. Ich habe mich immer dazu durchringen müssen nach dem Buch zu greifen, um weiterzulesen, was wirklich schade war, weil ich eigentlich doch gerne wissen wollte, wie es weitergeht. An der Geschichte habe ich wirklich recht lange gelesen, da ich einfach nie das Bedürfnis hatte wirklich weiterzulesen, weil es mich einfach nicht überzeugen konnte. Wie gesagt fand ich die Idee wirklich großartig aber der Rest war für mich leider etwas enttäuschend. Ich konnte außerdem keine Verbindung zu den Charakteren herstellen. Für mich war eigentlich so gut wie jeder Charakter ziemlich blass und ich kann mich bereits jetzt schon nicht mehr an viele Charaktere erinnern. Das alles ist wirklich schade, weil gerade Charaktere – in meinen Augen – so wichtig für eine Geschichte sind. Vor allem bei der Protagonistin Acia hatte ich das Gefühl, dass sie oft kaum Gefühle hatte, besonders in Situationen, in denen sie wichtig gewesen wären. Dadurch, dass ich oft keine Emotionen wahrgenommen habe, erschien mir die Protagonisten noch blasser und unauthentischer. Am Ende kamen tatsächlich einige Plottwists mit denen ich persönlich nicht gerechnet hatte und mich dadurch überraschen konnten. Allerdings ging mir die Geschichte an sich zu schnell. Ich hätte mir gewünscht, dass man mehr über die Charaktere, ihre Welt und wie es zu allem kam lernt und erfährt. Ich habe mir während des Lesens oft gedacht, dass es vielleicht sinnvoll gewesen wäre aus dem Buch eine Dilogie zu machen. Auch wenn das Buch selbst in 3 Teile unterteilt wurde, gibt es eigentlich nur zwei Teile, die die Geschichte ausmachen. Hätte man diese beiden Teile mehr ausgebaut, mit mehr Informationen bestückt, hätte man diese gut trennen können und aus einem Buch zwei Bücher machen können. Dies hätte mir wirklich gut gefallen und dadurch wäre es wahrscheinlich auch oft nicht so schnell gewesen. Aber einen Punkt fand ich besonders schade nämlich, dass so wenig erklärt wurde bezüglich der Welt. Recht am Ende gibt es ein eingeschobenes Kapitel exklusiv für den Leser mit Informationen über Patria und warum die Welt so geworden. In meinen Augen war dies eine recht unkreative Idee und man hätte die Informationen deutlich besser verpacken können. Die fünf Seiten an Informationen hätte man an einigen Stellen gut in die Geschichte einbauen können oder irgendein Charakter hätte die Geschichte vielleicht einem Buch vorlesen können oder oder oder. Es gäbe sicherlich viele tolle Ideen, wie man die Information hätte verpacken können. Aber dennoch bin ich froh, dass man so wenigstens etwas über Patria und die Gladiatorenkämpfe erfahren konnte. Warum ist aus Deutschland Patria geworden und warum gibt es wieder Gladiatorenkämpfe? Diese Informationen erhält man als Leser grob in diesem Kapitel. Im restlichen Teil der Story geht es eigentlich nie wirklich um Patrias Geschichte und so hat man kaum Hintergrundwissen bekommen was ich etwas schade fand, da das ganze sicher spannend geworden wäre. Die Story hatte in meinen Augen wirklich viel Potenzial, vor allem aber diese originelle Idee, allerdings wurde meiner Meinung nach das Potenzial nicht ausgeschöpft. „MMCCX“ ist eine Geschichte, die mir durch seine Idee bestimmt noch länger im Kopf bleiben wird, auch wenn mich die Umsetzung der Geschichte leider nicht ganz von sich überzeugen konnte. Fazit: Ich konnte zu den Charakteren leider nie eine richtige Bindung herstellen, was ich wirklich schade fand, da mir die Beziehung zu den Charakteren eigentlich immer recht wichtig ist. In meinen Augen hätte man die Geschichte definitiv mehr ausbauen können, man hätte mehr Informationen in die Story bringen können und dadurch wäre sie vielleicht auch teilweise nicht so schnell geworden. Ich habe wirklich lang für dieses Buch gebraucht, musste mich auch immer wieder dazu ermutigen weiterzulesen, weil mich die Story einfach nie wirklich packen konnte, was einfach schade ist. Den Plot fand ich aber wirklich gut, die Idee war etwas was ich so bisher noch nie gelesen hatte und daher sehr mochte. Allerdings wurde in meinen Augen das Potenzial dieser großartigen Idee nicht umgesetzt. “MMCCX – du kämpfst wie ein Mädchen“ ist eine Geschichte mit viel Potenzial, die mich aber leider nicht von sich überzeugen konnte. 2⭐️ von 5⭐️

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