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Mitbürger greift zu den Waffen

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About the book

Die Ereignisse der Jahre 1848/49 waren in der Region südlich der Donau durch eine Reihe von Besonderheiten geprägt. Für eine kurze Zeit entstand so etwas wie ein oberschwäbisches Bewusstsein. Werner Heinz zeigt auf, wie sich nach jahrzehntelangem Reformstau und der wirtschaftlichen und politischen Krise der Jahre 1846/47 im März 1848 fast schlagartig die Verhältnisse wandelten. In der Region zwischen Donau, Iller und Bodensee, in badischen, bayrischen sowie württembergischen Städten und Gemeinden brach ein Petitionensturm los; auf dem Land kam es zu Bauernunruhen; die bisherigen Gemeinderäte wurden abgelöst; die erwachende Presse schaffte Öffentlichkeit; Volksversammlungen begleiteten die Wahlen zur Nationalversammlung. Es entstanden Bürgerwehren, Turn- und Lesevereine. Die politischen Richtungen differenzierten sich im Laufe des Jahres 1848, politische Komitees und Volksvereine wurden gegründet. Nach Heckerzug und Septemberunruhen wurden auf breiter Basis die Vorzüge der Republik diskutiert. Der Autor stellt in seiner umfassenden Geschichte dieser beiden Revolutionsjahre herausragende und nebensächliche Begebenheiten, Reden und Katzenmusiken, Fahnenweihen und Feste, Umzüge, Prozessionen, Demonstrationen und Tumulte, in Wort und Bild dar.

Editions (1)

ISBN9783896698872
PublisherUVK
Publication Date11/30/98
Pages640

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