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About the book
Wenn in die Philosophie eingeführt wird,
sieht sich der Leser oft konfrontiert mit einem
abstrakten Begriffskatalog, der suggeriert,
dass es so etwas wie eine Standardsprache
des Denkens gebe, die als „Metaphysik“
treffend beschrieben sei. Ich werde im Folgenden
nicht bestreiten, dass dies zutrifft und
dass es sich dabei um eine Begrifflichkeit
handelt, welche die Scholastik des Mittelalters
immer sehr ehrfürchtig mit dem Denken
'des' Philosophen (Aristoteles) verband. Der
handelte von ersten Begriffen, die heute als
letzte gelten – von „Universalien“ des Seins
aller Art und dessen Wahrheit eingeschlossen.
Wenn diese Begriffe auch aktuell noch Verwendung
finden, um entweder Philosophie in
wissenschaftliche Theorie zu setzen oder ein
Wissen zu analysieren, so wird dennoch selten
metaphysisch gedacht. Traditionell wurde
darunter verstanden, Gegenstände als „Ideen“
zu vergewissern und ihre Identität zu bestimmen.
Was das Unterfangen erschwert, ist dem
Umstand geschuldet, dass alles im Leben sich
verkehren kann und am Ende auch das Dasein
sich verkehrt. „Metaphysisch“ zu denken
bedeutet, das prekäre diesseitige Sein der lebendigen
Dinge zu erkennen und zu beschreiben.
Editions (2)
ISBN9783039060665
PublisherDigiboo GmbH
Publication Date02/13/25
Pages58
Main GenreSpecialized Books
Sub GenrePhilosophy
FormatSoftcover
LanguageGerman
Price29.90 €
Author
About Rudolf Altrichter
Rudolf Altrichter ist ein zeitgenössischer Philosoph und freier Autor aus der Schweiz. Themen und Werke: • Über die Liebe oder die Metaphysik des Todes: „Spiegelungen“ (2016) • Über das sich spiegelnde Leben: „Versuch über das Wirkliche“ (2018) • Aus christlicher Sicht: „Über das Opfer“ (2019) • Über Identität: „Metaphysisch denken“ (2020) • Zur Theorie der Kontingenz: „Über den Anlass“ (2021/23) • Über Politik: „Theorie des Endspiels als politische Kategorie“ (2021-2024)
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