Metamorphose am Rande des Himmels
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Description
Ich heiße Tom »Häma-Tom« Cloudman. Man sagt, ich sei der schlechteste Stuntman aller Zeiten. Ganz falsch ist das nicht. Ich bin außergewöhnlich ungeschickt und laufe ständig überall gegen. Ich beneide die Vögel um ihre Freiheit, vielleicht schaue ich zu oft zu ihnen hoch. Schon auf dem Schulhof zog ich Rollschuhe an, um fliegen zu üben. Ich raste auf einem alten Skateboard das Schuldach hinunter und wedelte dabei heftig mit Pappflügeln. Aber ich flog nicht hoch, sondern immer nur auf die Nase. Nachts klettere ich eine Leiter hoch, öffne eine knarrende Falltür und bin auf dem Dach. Ich traue meinen Augen kaum. Eine gigantische Voliere! Ein Federnpalast! Alle erdenklichen Rottöne entflammen die Nacht. Eine Frauengestalt sitzt auf einer Schaukel: Ein hautenger Federanzug schmiegt sich an ihren Körper. Ich verspüre den unwiderstehlichen Drang, sie zu berühren. Die Vogelfrau streckt die Arme seitlich aus, geht in die Knie, drückt das Kreuz durch und stößt sich vom Boden ab. Sie schlägt elegant mit den Flügeln. Die Vogelfrau kreist einmal über mir, dann kommt sie wieder zu mir herabgeschwebt: »Möchten Sie fliegen lernen, Tom Cloudman?«
Book Information
Author Description
Mathias Malzieu, geboren 1974 in Montpellier, ist Frontmann der französischen Kultband "Dionysos" und hat bereits mehrere Bestseller geschrieben. Er ist ein Meister im Erfinden von einzigartigen romantischen Traumwelten. Die Mechanik des Herzens wurde zum internationalen Überraschungsbestseller. Zuletzt erschien von ihm bei carl's books Der kleinste Kuss der Welt.
Posts
Ich liebe Malzieu schon seit seiner Mechanik des Herzens. Dieser Autor hat eine Bildsprache wie kein anderer. Er kann wahrlich mit Worten Bilder erschaffen. Der Protagonist Tom oder auch Häma-Tom verliebt sich unsterblich in seine Endorphina. Ihre Liebe ist wunderbar und echt. In schlimmen Zeiten ist sie da für ihn, genauso wie Morphina. Er schenkt einem kleinen Jungen wieder Träume und....hach lest es selbst. ICH LIEBE ES
Tom Cloudman ist der ungeschickteste Stuntman der Welt und dennoch hat er eine Fangemeinde. Er beneidet die Vögel im Himmel, um ihre Freiheit. Erst recht als an seinem Rücken ein Krebsgeschwür entdeckt wird. Um einem kleinen Krebspatienten, der sein größter Fan ist, aufzuheitern beginnt er aus den Betten der Anderen Federn zu stehlen und sich Flügel zu basteln. Eines Nachts entdeckt er dann eine Vogelfrau auf dem Dach, die ihm die Verwandlung zum Vogel verspricht und damit eine Flucht vor seiner Krebserkrankung. Dafür muss er nur wirklich das Menschsein aufgeben wollen. Das ist mein zweites Buch von Mathias Malzieu und nachdem ich so begeistert von „Der Mechanik des Herzens“ war, musste ich „Die Metamorphose am Rande des Himmels“ einfach lesen. Damals hat mich die Poesie der Geschichte beeindruckt und gefesselt. Auch in diesem Buch spielt der Autor gekonnt mit Worten. Bildhafte Beschreibungen und Vergleiche erschaffen eine magische Stimmung. Nur so recht ins Herz schließen konnte ich das Werk nicht. Vielleicht bin ich auch einfach kein Vogelfreund und konnte die Sehnsucht des Protagonisten nicht nachvollziehen. Auch die Kombination von Vogelfrau und Ärztin war mir suspekt. Oder das der Tumor mit einer roten Beete verglichen wurde, war zuviel für mein Vorstellungsvermögen und ich fand es eigentlich nur eklig. Schön fand ich, dass durch sein Kind ein Stück von ihm übrig blieb, bevor er im Himmel entschwand. So in allem aber war mir das ganze Gedankenkonstrukt zu abstrus. Dennoch kann man sich von dieser Geschichte den Nachmittag verzaubern lassen und Leser mit sanften Gemüt benötigen wohl ein Taschentuch am Ende.
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Ich heiße Tom »Häma-Tom« Cloudman. Man sagt, ich sei der schlechteste Stuntman aller Zeiten. Ganz falsch ist das nicht. Ich bin außergewöhnlich ungeschickt und laufe ständig überall gegen. Ich beneide die Vögel um ihre Freiheit, vielleicht schaue ich zu oft zu ihnen hoch. Schon auf dem Schulhof zog ich Rollschuhe an, um fliegen zu üben. Ich raste auf einem alten Skateboard das Schuldach hinunter und wedelte dabei heftig mit Pappflügeln. Aber ich flog nicht hoch, sondern immer nur auf die Nase. Nachts klettere ich eine Leiter hoch, öffne eine knarrende Falltür und bin auf dem Dach. Ich traue meinen Augen kaum. Eine gigantische Voliere! Ein Federnpalast! Alle erdenklichen Rottöne entflammen die Nacht. Eine Frauengestalt sitzt auf einer Schaukel: Ein hautenger Federanzug schmiegt sich an ihren Körper. Ich verspüre den unwiderstehlichen Drang, sie zu berühren. Die Vogelfrau streckt die Arme seitlich aus, geht in die Knie, drückt das Kreuz durch und stößt sich vom Boden ab. Sie schlägt elegant mit den Flügeln. Die Vogelfrau kreist einmal über mir, dann kommt sie wieder zu mir herabgeschwebt: »Möchten Sie fliegen lernen, Tom Cloudman?«
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Mathias Malzieu, geboren 1974 in Montpellier, ist Frontmann der französischen Kultband "Dionysos" und hat bereits mehrere Bestseller geschrieben. Er ist ein Meister im Erfinden von einzigartigen romantischen Traumwelten. Die Mechanik des Herzens wurde zum internationalen Überraschungsbestseller. Zuletzt erschien von ihm bei carl's books Der kleinste Kuss der Welt.
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Ich liebe Malzieu schon seit seiner Mechanik des Herzens. Dieser Autor hat eine Bildsprache wie kein anderer. Er kann wahrlich mit Worten Bilder erschaffen. Der Protagonist Tom oder auch Häma-Tom verliebt sich unsterblich in seine Endorphina. Ihre Liebe ist wunderbar und echt. In schlimmen Zeiten ist sie da für ihn, genauso wie Morphina. Er schenkt einem kleinen Jungen wieder Träume und....hach lest es selbst. ICH LIEBE ES
Tom Cloudman ist der ungeschickteste Stuntman der Welt und dennoch hat er eine Fangemeinde. Er beneidet die Vögel im Himmel, um ihre Freiheit. Erst recht als an seinem Rücken ein Krebsgeschwür entdeckt wird. Um einem kleinen Krebspatienten, der sein größter Fan ist, aufzuheitern beginnt er aus den Betten der Anderen Federn zu stehlen und sich Flügel zu basteln. Eines Nachts entdeckt er dann eine Vogelfrau auf dem Dach, die ihm die Verwandlung zum Vogel verspricht und damit eine Flucht vor seiner Krebserkrankung. Dafür muss er nur wirklich das Menschsein aufgeben wollen. Das ist mein zweites Buch von Mathias Malzieu und nachdem ich so begeistert von „Der Mechanik des Herzens“ war, musste ich „Die Metamorphose am Rande des Himmels“ einfach lesen. Damals hat mich die Poesie der Geschichte beeindruckt und gefesselt. Auch in diesem Buch spielt der Autor gekonnt mit Worten. Bildhafte Beschreibungen und Vergleiche erschaffen eine magische Stimmung. Nur so recht ins Herz schließen konnte ich das Werk nicht. Vielleicht bin ich auch einfach kein Vogelfreund und konnte die Sehnsucht des Protagonisten nicht nachvollziehen. Auch die Kombination von Vogelfrau und Ärztin war mir suspekt. Oder das der Tumor mit einer roten Beete verglichen wurde, war zuviel für mein Vorstellungsvermögen und ich fand es eigentlich nur eklig. Schön fand ich, dass durch sein Kind ein Stück von ihm übrig blieb, bevor er im Himmel entschwand. So in allem aber war mir das ganze Gedankenkonstrukt zu abstrus. Dennoch kann man sich von dieser Geschichte den Nachmittag verzaubern lassen und Leser mit sanften Gemüt benötigen wohl ein Taschentuch am Ende.








