Merry Crisis - ein fast besinnliches Weihnachtsfest
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Description
Book Information
Author Description
Eli Mell wurde 1985 in Worms geboren und wohnt an der Deutschen Weinstraße. Nach ihrer Ausbildung in Wiesbaden, einem Studium in London und allerlei Jobs im Marketing wurde ihr klar: Das kann es noch nicht gewesen sein! Daher gründete sie im Sommer 2021 ihre Firma »Na klar.Cool«. Nach kurzer Überlegung, ob sie sich mit diesem Firmennamen auf den Vertrieb gestrickter Hundebettchen spezialisieren sollte, entschied sie doch dazu, wie sie sagt, ab jetzt alles zu machen, was Spaß macht. Seither arbeitet sie als Autorin, Sprecherin (Hörbuch, Werbung und Synchron) sowie als Marketingmanagerin. »Merry Crisis - ein fast besinnliches Weihnachtsfest« ist ihr Debütroman, in dem bei allem bissigen Humor ihre Liebe zu Familie und Weihnachten nicht zu kurz kommt.
Characteristics
2 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
Schöne Geschichte
Ein tolles Weihnachtsbuch, das locker geschrieben ist und zur Abwechslung mal richtig lustig war. Ich habe sehr viel lachen müssen. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet. Ich kann mir diese wunderschöne Weihnachtsgeschichte auch sehr gut als Verfilmung vorstellen. Ich hatte tolle Lesestunden
Ganz schön chaotische Weihnachten
Weihnachten. Alle Jahre wieder. Wenn doch bloß die Familienfeier nicht wäre, dann wäre Olivias Freude auf Weihnachten deutlich größer. Leider feiern ihre Eltern immer einen fünftägigen Marathon mit der ganzen Familie. Da wird nicht nur besucht, sondern auch übernachtet, egal wie weit weg oder wie nah dran man wohnt. Auch in diesem Jahr wird sie ihrer Familie mal wieder beichten dürfen, dass sie nicht ihren Erwartungen entspricht. Neu in diesem Jahr ist, dass sie auf Nathan trifft, ihren Erzfeind aus der Schulzeit. Doch mittlerweile ist er ganz anders und Olivia ist positiv überrascht. Zwischen den vollkommen durchgeknallten Familienmitgliedern, muss Olivia des Öfteren mal tief durchatmen und als dann noch einige brisante Familiengeheimnisse gelüftet werden, steht das Fest kurz vor einer absolute Katastrophe… Puuh, was für eine Geschichte. Der Schreibstil ist so flott, fast schon irgendwie hektisch, dass ich bereits beim Lesen gefühlt Herzstolpern hatte, aber ich habe mich schnell eingefunden und hatte jede Menge Spaß. Die Autorin nimmt kein Blatt vor den Mund und bringt die Themen ganz offen auf den Punkt. Ganz nach meinem Geschmack. Sie schafft es mit einer Leichtigkeit, so viel Lebendigkeit in das Geschriebene zu bringen, dass man sich direkt mittendrin fühlt. Die Story ist irre witzig und unfassbar chaotisch, was bei einer so großen Familien-Weihnachtsfeier vielleicht auch nicht gerade überraschend ist. Die Protagonisten sind wahnsinnig interessant und wirklich speziell, was diese Geschichte noch lesenswerter macht. Eine chaotische Weihnachtsgeschichte mit sehr viel Humor, liebevollen und wuseligen Momenten, die ich mit einer vollen Punktzahl bewerte.

Zu diesem Roman kann ich nur sagen: herrlich turbulent ist diese Geschichte. Dieser Roman hat mich sofort in einen Strudel aus Weihnachtsglitzer, Familienwahnsinn und warmherzigen Momenten gezogen. Und genau diese Mischung hat mich durchgehend gefesselt. Ich mag Weihnachtsgeschichten, aber Merry Crisis hat mich noch mal auf eine ganz neue Weise erwischt. Autorin Eli Mell schafft es gekonnt, jede Figur mit Humor, aber nie ohne Herzlichkeit zu zeichnen – und das hat mich beeindruckt. Ich habe mich sofort in Olivia, oder besser gesagt Olli, wiedergefunden. Ihre Vorfreude aufs Fest, die dann jedes Mal unter der Last von Traditionen und Erwartungen zusammenknickt, hat sich so echt und nah angefühlt. Die ganzen Figuren um sie herum habe ich unglaublich lebendig vor Augen gehabt: die übermotivierte Mutter, die Tante mit ihrem edlen Snobismus und natürlich der exzentrische Onkel in Ballettschläppchen, der mich mehrfach laut zum Lachen gebracht hat. Es war, als würde ich bei ihnen am Tisch sitzen und den Wahnsinn direkt miterleben. Und dann wäre da noch Nathan! Ich hatte sofort Spaß daran, wie ausgerechnet Ollis Erzfeind aus Schulzeiten wieder auftaucht – nur eben ganz anders als erwartet. Diese Mischung aus bissigen Dialogen, unterschwelliger Anziehung und überraschender Tiefe zwischen den beiden hat mich total abgeholt. Ich persönlich stehe total auf Bücher, die Humor und Emotion so mühelos verbinden. Was für mich letztlich am stärksten hängen geblieben ist, ist die Erkenntnis, dass Festtage nicht perfekt sein müssen, um schön zu sein. Dass Nähe anstrengend, aber wertvoll ist. Dass Chaos und Liebe oft Hand in Hand gehen. Fazit: Für mich ist Merry Crisis ein toller Weihnachtsroman. Er bringt mich zum Lachen, zum Mitfühlen, zum Augenrollen – und lässt mich am Ende mit einem warmen, schönen Gefühl zurück.
Skurriler Humor trifft auf Weihnachten.
Inhalt: Olivia fährt wie jedes Jahr von Berlin zu ihren Eltern nach Hamm. Dort wird sie die Weihnachtsfeiertage, inklusive Übernachtung der kompletten Kern-Verwandtschaft, verbringen. Sozusagen ein Weihnachtscamp, bei dem manches Drama schon vorprogrammiert ist. Doch dieses Mal wird einiges anders. Cousine Laura und ihr Mann Jan kommen nicht, dafür aber der etwas skurrile Klaus, ein Bruder ihres Onkels. Lauras eigener Bruder bringt seine neue Freundin mit und zu allem Überfluss soll Laura auf dem kalten Dachboden schlafen. Dem nicht genug, taucht auch noch ihr Erzfeind Nathan aus alten Schultagen auf. So kommt es, dass plötzlich alles auf den Kopf gestellt wird und das Fest der Liebe droht zu einem noch größeren Desaster als die Jahre davor zu werden...... Leseeindruck: "Merry Crisis" ist eine Weihnachtskomödie. Schon der Klappentext beginnt mit der Frage: Überdosis Familie? Ja. Die gab es. Genauso wie eine Überdosis an skurrilen Situationen. Vor allem mit Onkel Klaus. Der wurde extrem überspitzt dargestellt und so gern ich ihn auch am Ende gemocht habe, so sehr hat mich sein Verhalten in der Geschichte gestört. Zugegeben alles baut auf einen überspitzen Humor auf, ähnlich wie in einem berühmten Weihnachtsfilm und auch andere Familienmitglieder haben so ihre Eigenarten. Klaus als Figur fand ich dann doch ein wenig übertrieben. Alles wird aus der Perspektive von Laura erzählt. Hier konnte ich viel an ihren Gedanken teilhaben und mir dadurch einige Szenen lebhaft vorstellen. So habe ich erfahren was alles in der Familie Schenk Tradition ist und wie anders manches abläuft, weil eben plötzlich neue Familienmitglieder aufgetaucht bzw. einige fern geblieben sind. Schön fand ich die integrierte Liebesgeschichte, die genau nach meinem Geschmack war. Auch das Ende hat mir gut gefallen. Hier kamen einige Geheimnisse ans Licht und Onkel Klaus spielt plötzlich eine besondere Rolle. Fazit: Wer übertriebenen Humor mag, ist bei "Merry Crisis" genau richtig. Mir war es etwas "too much". Amüsiert habe ich mich dennoch und kurzweilig war das Ganze auch. Deshalb geht eine Leseempfehlung an alle raus, die extremen Humor, fast schon Slapstick, mögen.

Ich hatte wieder Lust auf eine weihnachtliche Geschichte und bin zu Merry Crisis gegriffen. Der Einstieg fiel mir zunächst etwas schwer, doch je weiter ich las, desto mehr konnte mich das Buch fesseln. Es ist keine klassische Weihnachtsstory – vielmehr begleitet man eine Familie, die von herrlichem Chaos, humorvollen Momenten, kleinen Dramen und viel Herz geprägt ist. Besonders gelungen fand ich die Mischung aus Figuren, die manchmal nervig, aber zugleich authentisch sind, und solchen, die man sofort ins Herz schließt. Gerade diese Vielfalt macht die Geschichte lebendig und glaubwürdig. Insgesamt hat mir das Buch sehr gut gefallen. Es bietet eine warmherzige, witzige und zugleich ehrliche Perspektive auf das Fest, das selten so harmonisch abläuft, wie man es sich wünscht – und genau das macht den Charme von Merry Crisis aus.
Absolut großartig! Wer Weihnachtsfilme wie "Schöne Bescherung" mag, dann ist das definitiv das passende Buch dazu. Es ist der chaotische Klischee-Weihnachtsfamilienchaosfilm als Buch. Ich kann nicht mehr sagen wie oft ich wirklich laut lachen musste, weil es alles so gut absurd und witzig war. Dieses Buch hat für mich Potenzial zu einem Weihnachtsklassiker zu werden. Echt genial!
Der Einstieg in Merry Crisis war für mich etwas langatmig, aber je weiter ich gelesen habe, desto mehr hat mich die Geschichte gepackt. Ab der Mitte nimmt das Buch richtig an Fahrt auf – es wird nicht nur zunehmend witziger, sondern auch überraschend tiefgründig. Im Mittelpunkt steht eine Familie, die ein perfekt unperfektes Weihnachten erlebt. Die Charaktere sind allesamt großartig durchdacht und lebendig beschrieben. Allerdings muss ich gestehen, dass Tante Elke meinen Blutdruck öfter gefährlich steigen ließ. Auch die sehr veralteten Ansichten von Ollis Eltern haben mich zeitweise an meine Grenzen gebracht. Dennoch: Genau diese authentischen, manchmal anstrengenden Figuren machen die Geschichte so besonders. Was mir besonders gefällt: Merry Crisis ist keine klassische Weihnachtsstory voller Kitsch und vorhersehbarer Wendungen. Stattdessen bekommt man ehrliche Familienchaos-Vibes, Humor, Emotionen – und viele Gedankenanstöße. Sehr gern hätte ich am Ende noch erfahren, wie es mit Olli und Nathan weitergeht. Mein persönliches Highlight: Ömi. Sie hat das Buch für mich einfach gerockt. Ein gelungenes, humorvolles und tiefgründiges Buch für die Weihnachtszeit, das zum Nachdenken anregt. 4,5 von 5 Sternen.
Sehr unterhaltsam
Das Buch war ab Seite 1 einfach nur lustig. Der Schreibstil war so frech und humorvoll, dass man bei allem was Oli betrifft nur schmunzeln muss. Die Seiten sind nur so dahingeflossen und ein Geschehen hat das nächste gejagt. Spannung war gefühlt immer da und gegen Ende hat es natürlich seinen Höhepunkt erreicht. Es war einfach toll das Buch zu lesen. Man konnte sich zu jeder Person ein Bild machen und hatte schon einen sehr guten ersten Eindruck. Vor allem wen man mag und wen nicht. Das Buch lebt von seinem Humor. Es lebt davon zu unterhalten und dies ist dem Buch hervorragend gelungen. Es ist ein perfektes Buch für kalte Abende, für zwischendurch und einfach für die Weihnachtszeit.
Chaos pur
Normalerweise lese ich leine Comedy. Aber wenn Elli Mell ein Buch rausbringt, muss ich es haben. Die Geschichte war ein Wirbelwind aus allen möglichen Klischees, gepaart mit so ziemlich allen Katastrophen, die einem so einfallen können! Witzig erzählt, immer wieder Überraschungen bereit haltend. Man fühlt richtig mit - das nervige Kleinkind, der plötzliche liierte Bruder, die Tante, die einen in den Wahnsinn treibt - lieb hat man sie aber doch alle. Meine Lieblingsfigur war die Oma, was hab ich sie geliebt.
Characteristics
2 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
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Book Information
Author Description
Eli Mell wurde 1985 in Worms geboren und wohnt an der Deutschen Weinstraße. Nach ihrer Ausbildung in Wiesbaden, einem Studium in London und allerlei Jobs im Marketing wurde ihr klar: Das kann es noch nicht gewesen sein! Daher gründete sie im Sommer 2021 ihre Firma »Na klar.Cool«. Nach kurzer Überlegung, ob sie sich mit diesem Firmennamen auf den Vertrieb gestrickter Hundebettchen spezialisieren sollte, entschied sie doch dazu, wie sie sagt, ab jetzt alles zu machen, was Spaß macht. Seither arbeitet sie als Autorin, Sprecherin (Hörbuch, Werbung und Synchron) sowie als Marketingmanagerin. »Merry Crisis - ein fast besinnliches Weihnachtsfest« ist ihr Debütroman, in dem bei allem bissigen Humor ihre Liebe zu Familie und Weihnachten nicht zu kurz kommt.
Posts
Schöne Geschichte
Ein tolles Weihnachtsbuch, das locker geschrieben ist und zur Abwechslung mal richtig lustig war. Ich habe sehr viel lachen müssen. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet. Ich kann mir diese wunderschöne Weihnachtsgeschichte auch sehr gut als Verfilmung vorstellen. Ich hatte tolle Lesestunden
Ganz schön chaotische Weihnachten
Weihnachten. Alle Jahre wieder. Wenn doch bloß die Familienfeier nicht wäre, dann wäre Olivias Freude auf Weihnachten deutlich größer. Leider feiern ihre Eltern immer einen fünftägigen Marathon mit der ganzen Familie. Da wird nicht nur besucht, sondern auch übernachtet, egal wie weit weg oder wie nah dran man wohnt. Auch in diesem Jahr wird sie ihrer Familie mal wieder beichten dürfen, dass sie nicht ihren Erwartungen entspricht. Neu in diesem Jahr ist, dass sie auf Nathan trifft, ihren Erzfeind aus der Schulzeit. Doch mittlerweile ist er ganz anders und Olivia ist positiv überrascht. Zwischen den vollkommen durchgeknallten Familienmitgliedern, muss Olivia des Öfteren mal tief durchatmen und als dann noch einige brisante Familiengeheimnisse gelüftet werden, steht das Fest kurz vor einer absolute Katastrophe… Puuh, was für eine Geschichte. Der Schreibstil ist so flott, fast schon irgendwie hektisch, dass ich bereits beim Lesen gefühlt Herzstolpern hatte, aber ich habe mich schnell eingefunden und hatte jede Menge Spaß. Die Autorin nimmt kein Blatt vor den Mund und bringt die Themen ganz offen auf den Punkt. Ganz nach meinem Geschmack. Sie schafft es mit einer Leichtigkeit, so viel Lebendigkeit in das Geschriebene zu bringen, dass man sich direkt mittendrin fühlt. Die Story ist irre witzig und unfassbar chaotisch, was bei einer so großen Familien-Weihnachtsfeier vielleicht auch nicht gerade überraschend ist. Die Protagonisten sind wahnsinnig interessant und wirklich speziell, was diese Geschichte noch lesenswerter macht. Eine chaotische Weihnachtsgeschichte mit sehr viel Humor, liebevollen und wuseligen Momenten, die ich mit einer vollen Punktzahl bewerte.

Zu diesem Roman kann ich nur sagen: herrlich turbulent ist diese Geschichte. Dieser Roman hat mich sofort in einen Strudel aus Weihnachtsglitzer, Familienwahnsinn und warmherzigen Momenten gezogen. Und genau diese Mischung hat mich durchgehend gefesselt. Ich mag Weihnachtsgeschichten, aber Merry Crisis hat mich noch mal auf eine ganz neue Weise erwischt. Autorin Eli Mell schafft es gekonnt, jede Figur mit Humor, aber nie ohne Herzlichkeit zu zeichnen – und das hat mich beeindruckt. Ich habe mich sofort in Olivia, oder besser gesagt Olli, wiedergefunden. Ihre Vorfreude aufs Fest, die dann jedes Mal unter der Last von Traditionen und Erwartungen zusammenknickt, hat sich so echt und nah angefühlt. Die ganzen Figuren um sie herum habe ich unglaublich lebendig vor Augen gehabt: die übermotivierte Mutter, die Tante mit ihrem edlen Snobismus und natürlich der exzentrische Onkel in Ballettschläppchen, der mich mehrfach laut zum Lachen gebracht hat. Es war, als würde ich bei ihnen am Tisch sitzen und den Wahnsinn direkt miterleben. Und dann wäre da noch Nathan! Ich hatte sofort Spaß daran, wie ausgerechnet Ollis Erzfeind aus Schulzeiten wieder auftaucht – nur eben ganz anders als erwartet. Diese Mischung aus bissigen Dialogen, unterschwelliger Anziehung und überraschender Tiefe zwischen den beiden hat mich total abgeholt. Ich persönlich stehe total auf Bücher, die Humor und Emotion so mühelos verbinden. Was für mich letztlich am stärksten hängen geblieben ist, ist die Erkenntnis, dass Festtage nicht perfekt sein müssen, um schön zu sein. Dass Nähe anstrengend, aber wertvoll ist. Dass Chaos und Liebe oft Hand in Hand gehen. Fazit: Für mich ist Merry Crisis ein toller Weihnachtsroman. Er bringt mich zum Lachen, zum Mitfühlen, zum Augenrollen – und lässt mich am Ende mit einem warmen, schönen Gefühl zurück.
Skurriler Humor trifft auf Weihnachten.
Inhalt: Olivia fährt wie jedes Jahr von Berlin zu ihren Eltern nach Hamm. Dort wird sie die Weihnachtsfeiertage, inklusive Übernachtung der kompletten Kern-Verwandtschaft, verbringen. Sozusagen ein Weihnachtscamp, bei dem manches Drama schon vorprogrammiert ist. Doch dieses Mal wird einiges anders. Cousine Laura und ihr Mann Jan kommen nicht, dafür aber der etwas skurrile Klaus, ein Bruder ihres Onkels. Lauras eigener Bruder bringt seine neue Freundin mit und zu allem Überfluss soll Laura auf dem kalten Dachboden schlafen. Dem nicht genug, taucht auch noch ihr Erzfeind Nathan aus alten Schultagen auf. So kommt es, dass plötzlich alles auf den Kopf gestellt wird und das Fest der Liebe droht zu einem noch größeren Desaster als die Jahre davor zu werden...... Leseeindruck: "Merry Crisis" ist eine Weihnachtskomödie. Schon der Klappentext beginnt mit der Frage: Überdosis Familie? Ja. Die gab es. Genauso wie eine Überdosis an skurrilen Situationen. Vor allem mit Onkel Klaus. Der wurde extrem überspitzt dargestellt und so gern ich ihn auch am Ende gemocht habe, so sehr hat mich sein Verhalten in der Geschichte gestört. Zugegeben alles baut auf einen überspitzen Humor auf, ähnlich wie in einem berühmten Weihnachtsfilm und auch andere Familienmitglieder haben so ihre Eigenarten. Klaus als Figur fand ich dann doch ein wenig übertrieben. Alles wird aus der Perspektive von Laura erzählt. Hier konnte ich viel an ihren Gedanken teilhaben und mir dadurch einige Szenen lebhaft vorstellen. So habe ich erfahren was alles in der Familie Schenk Tradition ist und wie anders manches abläuft, weil eben plötzlich neue Familienmitglieder aufgetaucht bzw. einige fern geblieben sind. Schön fand ich die integrierte Liebesgeschichte, die genau nach meinem Geschmack war. Auch das Ende hat mir gut gefallen. Hier kamen einige Geheimnisse ans Licht und Onkel Klaus spielt plötzlich eine besondere Rolle. Fazit: Wer übertriebenen Humor mag, ist bei "Merry Crisis" genau richtig. Mir war es etwas "too much". Amüsiert habe ich mich dennoch und kurzweilig war das Ganze auch. Deshalb geht eine Leseempfehlung an alle raus, die extremen Humor, fast schon Slapstick, mögen.

Ich hatte wieder Lust auf eine weihnachtliche Geschichte und bin zu Merry Crisis gegriffen. Der Einstieg fiel mir zunächst etwas schwer, doch je weiter ich las, desto mehr konnte mich das Buch fesseln. Es ist keine klassische Weihnachtsstory – vielmehr begleitet man eine Familie, die von herrlichem Chaos, humorvollen Momenten, kleinen Dramen und viel Herz geprägt ist. Besonders gelungen fand ich die Mischung aus Figuren, die manchmal nervig, aber zugleich authentisch sind, und solchen, die man sofort ins Herz schließt. Gerade diese Vielfalt macht die Geschichte lebendig und glaubwürdig. Insgesamt hat mir das Buch sehr gut gefallen. Es bietet eine warmherzige, witzige und zugleich ehrliche Perspektive auf das Fest, das selten so harmonisch abläuft, wie man es sich wünscht – und genau das macht den Charme von Merry Crisis aus.
Absolut großartig! Wer Weihnachtsfilme wie "Schöne Bescherung" mag, dann ist das definitiv das passende Buch dazu. Es ist der chaotische Klischee-Weihnachtsfamilienchaosfilm als Buch. Ich kann nicht mehr sagen wie oft ich wirklich laut lachen musste, weil es alles so gut absurd und witzig war. Dieses Buch hat für mich Potenzial zu einem Weihnachtsklassiker zu werden. Echt genial!
Der Einstieg in Merry Crisis war für mich etwas langatmig, aber je weiter ich gelesen habe, desto mehr hat mich die Geschichte gepackt. Ab der Mitte nimmt das Buch richtig an Fahrt auf – es wird nicht nur zunehmend witziger, sondern auch überraschend tiefgründig. Im Mittelpunkt steht eine Familie, die ein perfekt unperfektes Weihnachten erlebt. Die Charaktere sind allesamt großartig durchdacht und lebendig beschrieben. Allerdings muss ich gestehen, dass Tante Elke meinen Blutdruck öfter gefährlich steigen ließ. Auch die sehr veralteten Ansichten von Ollis Eltern haben mich zeitweise an meine Grenzen gebracht. Dennoch: Genau diese authentischen, manchmal anstrengenden Figuren machen die Geschichte so besonders. Was mir besonders gefällt: Merry Crisis ist keine klassische Weihnachtsstory voller Kitsch und vorhersehbarer Wendungen. Stattdessen bekommt man ehrliche Familienchaos-Vibes, Humor, Emotionen – und viele Gedankenanstöße. Sehr gern hätte ich am Ende noch erfahren, wie es mit Olli und Nathan weitergeht. Mein persönliches Highlight: Ömi. Sie hat das Buch für mich einfach gerockt. Ein gelungenes, humorvolles und tiefgründiges Buch für die Weihnachtszeit, das zum Nachdenken anregt. 4,5 von 5 Sternen.
Sehr unterhaltsam
Das Buch war ab Seite 1 einfach nur lustig. Der Schreibstil war so frech und humorvoll, dass man bei allem was Oli betrifft nur schmunzeln muss. Die Seiten sind nur so dahingeflossen und ein Geschehen hat das nächste gejagt. Spannung war gefühlt immer da und gegen Ende hat es natürlich seinen Höhepunkt erreicht. Es war einfach toll das Buch zu lesen. Man konnte sich zu jeder Person ein Bild machen und hatte schon einen sehr guten ersten Eindruck. Vor allem wen man mag und wen nicht. Das Buch lebt von seinem Humor. Es lebt davon zu unterhalten und dies ist dem Buch hervorragend gelungen. Es ist ein perfektes Buch für kalte Abende, für zwischendurch und einfach für die Weihnachtszeit.
Chaos pur
Normalerweise lese ich leine Comedy. Aber wenn Elli Mell ein Buch rausbringt, muss ich es haben. Die Geschichte war ein Wirbelwind aus allen möglichen Klischees, gepaart mit so ziemlich allen Katastrophen, die einem so einfallen können! Witzig erzählt, immer wieder Überraschungen bereit haltend. Man fühlt richtig mit - das nervige Kleinkind, der plötzliche liierte Bruder, die Tante, die einen in den Wahnsinn treibt - lieb hat man sie aber doch alle. Meine Lieblingsfigur war die Oma, was hab ich sie geliebt.

















