Memory Wall
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Description
Unser Leben, unsere Welt werden durch unsere Erinnerungen zusammengehalten. Was geschieht mit uns, wenn wir sie verlieren, und welche Möglichkeiten tun sich auf, wenn andere unsere Erinnerungen wiederbeleben können? Der 74-jährigen Alma Konachek, die in einem Vorort von Kapstadt lebt, widerfährt genau dies. Sie verliert ihr Gedächtnis. Unbekannte brechen mehrfach in ihr Haus ein, auf der Suche nach Hinweisen zu einem spektakulären Fossilienfund ihres plötzlich verstorbenen Mannes. Denn Alma hat eine Wand voller Fotos, Gedächtnisstützen, Speichermedien, in der sich irgendwo der fehlende Hinweis zu dem gesuchten Fossil befindet.
In dieser lichten, wunderschönen Novelle gelangt schließlich ein Junge in den Besitz des Geheimnisses dieser alten Frau und ihres Mannes, einer Episode aus ihrer Vergangenheit mit der Macht, ein Leben zum Guten zu wenden. Der Junge reist dazu in die Karoo-Wüste und setzt sich dieser wilden Landschaft aus. Wie alle Werke Doerrs zeugt auch dieses von der Größe des Lebens von der geheimnisvollen Schönheit der Fossilien, Wolken, Blätter vom atemberaubenden Glück, in diesem Universum zu leben. Die Vorstellungskraft und Sprachmacht, das Einfühlungsvermögen und die Erzählkunst Anthony Doerrs sind unvergleichlich.
Pulitzer-Preis 2015
Der beste Storyteller seiner Generation
The New York Times-Bestseller
Book Information
Author Description
Anthony Doerr, 1973 in Cleveland geboren, lebt mit seiner Frau und zwei Söhnen in Boise, Idaho. Neben Erzählungsbänden wie „Der Muschelsammler“ (2007) veröffentlichte Doerr die Romane „Winklers Traum vom Wasser“ (2005) und „Alles Licht, das wir nicht sehen“ (2014), für den er 2015 den Pulitzer Prize erhielt. Der Roman, der in den USA annähernd 2 Millionen Exemplare verkaufte, wurde auch in Deutschland zu einem Bestseller, und in mehr als 40 Sprachen übersetzt. Für seine Erzählungen hat Doerr bislang vier Mal den renommierten O. Henry Prize erhalten, neben vielen anderen Auszeichnungen erhielt er auch drei Mal den Pushcart Prize. Im Jahr 2007 wurde Anthony Doerr von der Britischen Literaturzeitschrift Granta auf die Liste der „21 Best Young American Novelists“ gesetzt. Werner Löcher-Lawrence, geb. 1956, arbeitete rund zwanzig Jahre lang als Lektor in verschiedenen Verlagen. Heute ist er als literarischer Agent und Übersetzer tätig. Zu den von ihm übersetzten Autoren gehören u. a. John Boyne, Patricia Duncker, Nathan Englander, Hilary Mantel, Hisham Matar, Louis Sachar und Colin Thubron. Für C.H.Beck hat er bereits Anthony Doerrs Roman „Alles Licht, das wir nicht sehen“ übersetzt.
Posts
Wenn Sie sich oft genug an etwas erinnern, können Sie eine neue Erinnerung schaffen. Die Erinnerung an das Sicherinnern!
Bin mit diesem Buch letztendlich nicht so warm geworden. Paar Dinge, die zum Denken anregen, mehr aber eher nicht. Habe von Anthony Doerr, Alles Licht das wir nicht sehen, gelesen....und fand es sehr gut. Deshalb dachte ich, dass mir dieses auch gefallen wird. Aber scheinbar hat mich dieses Thema, eher nicht so sehr interessiert. Dennoch angenehm geschrieben.
🦪🌊 Vielseitig, emotional, tiefgreifend.
"Samen sind die Träume der Pflanzen, wenn sie schlafen." Wie Samen sind auch die Geschichten von Anthony Doerr: Aus kurzen Ausschnitten entfalten sich ganze Welten – Große Gefühle, kleine Beobachtungen, Naturwunder und tiefschürfende Ereignisse; Leben und Sterben. Mit einer wunderbar bildreichen Sprache entführt der Autor seinen Leser in ganz unterschiedliche Szenarien, entwickelt einen Sog, der jenen auch nach dem Ende des Buches nicht mehr loslässt. Jede Geschichte keimt innerhalb weniger Worte und erwächst zu einer Blüte voller liebenswerter Protagonisten und fühlbarer Emotionen. Und dabei ist es egal, ob die Geschichte im Amerika Ende der 1920er Jahre, Litauen oder Asien spielt – Anthony Doerr trifft in jede der Storys zielsicher einen Nerv. Ich bin begeistert. Ich bin unten, in der Tiefe.

'Memory Wall' von Anthony Doerr ist ein eher kurzes Buch mit spannender Prämisse. Die Geschichte spielt in einem alternativen Kapstadt, das es so nicht gibt – mit einer Technik, die Erinnerungen auf Kassetten speichern kann. Im Mittelpunkt steht Alma, eine alte, reiche Frau, die ihr Gedächtnis verliert, während andere versuchen, aus ihren gespeicherten Erinnerungen schlau zu werden. Das perfekte Buch bei Leseflaute.
„Memory Wall“ ist ein besonderes Buch mit einer ebenso besonderen Prämisse. Es spielt in einer alternativen Version Kapstadts, in der es möglich ist, Erinnerungen zu extrahieren und auf Kassetten zu speichern. Diese Technologie steht allerdings nur den Reichen zur Verfügung – jenen, die es sich leisten können, ihre Vergangenheit dauerhaft zu bewahren. Im Zentrum steht Alma, eine alte Frau, die an Demenz leidet und allein in einem großen Haus lebt. Ihr verstorbener Mann war ein leidenschaftlicher Hobbyarchäologe. Kurz vor seinem Tod hat er ein Fossil entdeckt, das Millionen wert sein soll. Nur er und Alma wussten, wo es vergraben liegt – Alma könnte also der Schlüssel zum Fundort sein. Doch die Frage ist: Erinnern sie sich überhaupt noch? Was mich besonders angesprochen hat, ist die unaufgeregte Art, in der diese Geschichte erzählt wird. Vieles läuft über Erinnerungsfragmente ab, die wie kleine Filmszenen erscheinen. Man lernt Alma kennen – aber nicht direkt, sondern durch das, was von ihr geblieben ist. Neben ihr begegnen wir Luko, einem Weisenjungen, der gemeinsam mit dem Kleinkriminellen Roger nachts Almas Erinnerungen durchforstet – auf der Suche nach Hinweisen. Und da ist Pheko, der langjährige Bedienstete der Familie, dessen Leben kaum gegensätzlicher zu Almas privilegierter Existenz sein könnte. All das wird nicht groß inszeniert, sondern eher beiläufig erzählt – und gerade darin liegt die Stärke des Romans. Immer wieder stellt sich die Frage, was Erinnerungen eigentlich sind – und warum wir so viel daran setzen, sie zu bewahren. Gleichzeitig stehen sie im Kontrast zu den uralten Fossilien: Dinge, die Millionen Jahre überdauern, während unser Gedächtnis bereits nach wenigen Jahrzehnten zu bröckeln beginnt. Die Sprache ist zurückgenommen, fast schlicht, aber nie leer. Beim Lesen hatte ich das Gefühl, dass sehr genau abgewogen wurde, was erzählt wird – und was nicht. So entsteht ein leiser Sog, der einen dranbleiben lässt, obwohl vordergründig gar nicht viel passiert. Fazit: Ein kurzer Roman, der ohne große Gesten auskommt. Stattdessen stellt er auf ganz eigene Weise die Frage, wie sehr wir uns an unser Leben klammern – und was davon wirklich bleibt. Keine Science-Fiction-Show, sondern ein stiller, eindringlicher Blick auf das Erinnern, das Vergessen – und darauf, wie sehr wir Menschen uns manchmal selbst überschätzen.

Hmmm ich bin bei diesem Buch irgendwie zwiegespalten. Alma leidet unter Demenz und nimmt an einer OP teil, womit sie sich in Form von Kassetten ihre Erinnerungen ansehen kann. Die Idee der Erinnerungslagerung fand ich interessant und es wird in dieser Geschichte ganz deutlich was wir Menschen ohne unseren Erinnerungen wären. Das hat mir gut gefallen, jedoch fand ich es teilweise sehr verwirrend, verworren und oberflächlich wie die ganze Handlung beschrieben wurde , sodass ich manchmal Probleme hatte der Geschichte zu folgen. Stellenweise fand ich die Geschichte auch irgendwie langweilig. Ich habe zwar die Intention des Buches verstanden, aber ich fand schon allein aufgrund der anspruchsvollen Sprache das alles sehr umständlich gemacht. Vielleicht ist diese Geschichte einfach nichts für mich gewesen, aber es ist jetzt nicht schlecht gwesen.

„Die Tiefe“ von Anthony Doerr ist eine wie ich finde sehr intensive Geschichtensammlung... jede Geschichte für sich ist sehr kraftvoll erzählt und eindringlich. Alle Geschichten beschäftigen sich mit dem Leben, der Natur und dem, was unsere Welt prägt, geprägt hat und enthält zwischen den Zeilen viele Denkanstöße, die einen mitunter doch auch aus der eigenen Komfortzone holen. Wie es bei Kurzgeschichten nun mal so ist, die eine berührt oder bewegt mehr, die andere weniger... Insgesamt kann ich „Die Tiefe“ aber sehr empfehlen, hier bekommt man definitiv mehr, wenn man sich denn auf das, was zwischen den Zeilen liegt einlassen möchte. Zudem hat mir Doerr's Stil zu erzählen sehr gefallen und ich würde künftig sehr gerne noch mehr Werke des Autors lesen!
Von der Schönheit der Welt, unserem Platz darin und Gedanken darüber, was wir ohne unsere Erinnerungen wären. „Memory Wall“ ist mein erstes Buch von Anthony Doerr – nach diesem Werk bin ich aber mehr als euphorisch, noch andere seiner Bücher zu lesen! Doerr erzählt in dieser 130 Seiten kurzen Novelle von einer alten Dame, die mit einem Gedächtnisstimulator in der Lage ist, mittels Kassetten längst verlorene Gedanken abzuspielen. Dies geschieht mit einem speziellen Helm, dessen Enden in ihre in den Schädel eingelassenen Öffnungen eingeführt wird. Den Patienten soll durch die mehrfache Stimulation mit den Erinnerungs-Kassetten ermöglicht werden, sich ans Erinnern zu erinnern. Parallel dazu versuchen Kriminelle, Erinnerungen reicher oder berühmter Personen zu „ernten“. Der junge Luvo wird von der Straße aufgesammelt, bekommt die Zugänge für den Stimulator gelegt und soll nun in den Erinnerungen Almas nach dem einen Fetzen stöbern, der seinen Auftraggeber reich machen soll. Denn Almas Mann war ein begeisterter Hobby-Archäologe, der bei dem Fund seines Lebens während einem Ausflug mit ihr einen Herzanfall erlitt. Das Fossil soll riesig und viele Millionen Rand wert sein, Geld, mit dem Roger seine Schulden abbezahlen kann… Almas Hausdiener Pheko lebt im Gegensatz zu ihr ein bescheidenes Leben in einer beschaulichen Hütte in ärmlichen Verhältnissen. Er pflegt Alma, fährt sie zum Arzt, legt ihr ihre Lieblingskassetten und hilft ihr, im Alltag zurecht zu kommen. Während ihr Zustand zusehends schlechter wird, muss er sich mit der plötzlichen Krankheit seines Sohnes zurechtfinden und auch noch seine drohende Arbeitslosigkeit im Auge behalten, denn Alma soll bald in ein Heim verlegt werden. Doch ob sie ihre „Memory Wall“, ihre Wand aus mehr oder weniger geordneten Erinnerungs-Kassetten, Ausschnitten und Fotos, dorthin mitnehmen darf, ist fraglich. Und auch Luvo muss sich beeilen, diese eine Erinnerung zu finden, denn schon bald kommt der Makler und das Haus wird verkauft. »Nichts bleibt«, sagte Harold. »Dass etwas versteinert, ist ein Wunder. Die Chancen stehen eins zu fünfzig Millionen. Der Rest von uns? Wir verschwinden im Gras, in Käfern, in Würmern. In Lichtstreifen.« Anthony Doerr erzählt in einer faszinierenden Art und Weise von der flüchtigen Welt der Erinnerungen, und wie diese uns als Mensch ausmachen. Was sind wir ohne Erinnerungen, was bleibt von einem Menschen übrig, wenn wir diese verlieren? Dieser Gedanke flößt einem Angst ein, denn Alzheimer und Demenz sind ein nicht so seltenes Leiden in unserer Welt. Und was geschieht mit unserem Bewusstsein und den ganzen Erinnerungen nach unserem Tod? Doerr greift hier spannende Themen und Fragen auf und knüpft sie herrlich zu einer Geschichte zusammen. Fazit: Wie gern hätte ich mehr von dieser Geschichte gelesen! 130 Seiten erscheinen für ein solches Thema viel zu kurz, und dennoch hat Anthony Doerr diese wenigen Seiten wunderbar genutzt, um uns diese Geschichte zu schenken. Nicht nur das Schicksal Almas erzählt der Autor mit Bravour, sondern auch die Schönheit der Natur, der Fossilien und die Frage nach unserem Platz in der Geschichte spinnt er grandios zu einer ergreifenden Geschichten zusammen. „Memory Wall“ wirkt trotz seiner Kürze noch lange nach. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung! Diese und weitere Rezensionen findet ihr auf meinem Blog: https://killmonotony.de
Von der Schönheit der Welt, unserem Platz darin und Gedanken darüber, was wir ohne unsere Erinnerungen wären. „Memory Wall“ ist mein erstes Buch von Anthony Doerr – nach diesem Werk bin ich aber mehr als euphorisch, noch andere seiner Bücher zu lesen! Doerr erzählt in dieser 130 Seiten kurzen Novelle von einer alten Dame, die mit einem Gedächtnisstimulator in der Lage ist, mittels Kassetten längst verlorene Gedanken abzuspielen. Dies geschieht mit einem speziellen Helm, dessen Enden in ihre in den Schädel eingelassenen Öffnungen eingeführt wird. Den Patienten soll durch die mehrfache Stimulation mit den Erinnerungs-Kassetten ermöglicht werden, sich ans Erinnern zu erinnern. Parallel dazu versuchen Kriminelle, Erinnerungen reicher oder berühmter Personen zu „ernten“. Der junge Luvo wird von der Straße aufgesammelt, bekommt die Zugänge für den Stimulator gelegt und soll nun in den Erinnerungen Almas nach dem einen Fetzen stöbern, der seinen Auftraggeber reich machen soll. Denn Almas Mann war ein begeisterter Hobby-Archäologe, der bei dem Fund seines Lebens während einem Ausflug mit ihr einen Herzanfall erlitt. Das Fossil soll riesig und viele Millionen Rand wert sein, Geld, mit dem Roger seine Schulden abbezahlen kann… Almas Hausdiener Pheko lebt im Gegensatz zu ihr ein bescheidenes Leben in einer beschaulichen Hütte in ärmlichen Verhältnissen. Er pflegt Alma, fährt sie zum Arzt, legt ihr ihre Lieblingskassetten und hilft ihr, im Alltag zurecht zu kommen. Während ihr Zustand zusehends schlechter wird, muss er sich mit der plötzlichen Krankheit seines Sohnes zurechtfinden und auch noch seine drohende Arbeitslosigkeit im Auge behalten, denn Alma soll bald in ein Heim verlegt werden. Doch ob sie ihre „Memory Wall“, ihre Wand aus mehr oder weniger geordneten Erinnerungs-Kassetten, Ausschnitten und Fotos, dorthin mitnehmen darf, ist fraglich. Und auch Luvo muss sich beeilen, diese eine Erinnerung zu finden, denn schon bald kommt der Makler und das Haus wird verkauft. »Nichts bleibt«, sagte Harold. »Dass etwas versteinert, ist ein Wunder. Die Chancen stehen eins zu fünfzig Millionen. Der Rest von uns? Wir verschwinden im Gras, in Käfern, in Würmern. In Lichtstreifen.« Anthony Doerr erzählt in einer faszinierenden Art und Weise von der flüchtigen Welt der Erinnerungen, und wie diese uns als Mensch ausmachen. Was sind wir ohne Erinnerungen, was bleibt von einem Menschen übrig, wenn wir diese verlieren? Dieser Gedanke flößt einem Angst ein, denn Alzheimer und Demenz sind ein nicht so seltenes Leiden in unserer Welt. Und was geschieht mit unserem Bewusstsein und den ganzen Erinnerungen nach unserem Tod? Doerr greift hier spannende Themen und Fragen auf und knüpft sie herrlich zu einer Geschichte zusammen. Fazit: Wie gern hätte ich mehr von dieser Geschichte gelesen! 130 Seiten erscheinen für ein solches Thema viel zu kurz, und dennoch hat Anthony Doerr diese wenigen Seiten wunderbar genutzt, um uns diese Geschichte zu schenken. Nicht nur das Schicksal Almas erzählt der Autor mit Bravour, sondern auch die Schönheit der Natur, der Fossilien und die Frage nach unserem Platz in der Geschichte spinnt er grandios zu einer ergreifenden Geschichten zusammen. „Memory Wall“ wirkt trotz seiner Kürze noch lange nach. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung! Diese und weitere Rezensionen findet ihr auf meinem Blog: https://killmonotony.de
Anfangs war ich etwas unsicher, wie ich die Geschichte finden würde: eine Art Utopie, in der es möglich ist, Erinnerungen zu extrahieren und auf Kassetten zu speichern, um sie bei Bedarf wiederabzuspielen, aber nur durch speziell in das Gehirn operierte Ports. Das fand ich erstmal etwas schwierig, so Geschichten mag ich eigentlich nicht so sehr. Aber dann hat #Anthonydoerr mich in den Bann seiner wundervollen sprachlichen Atmosphäre gezogen, hat eine spannende, berührende Geschichte um die demente Alma, deren Mann in seinen letzten Lebensstunden ein spektakulärer Fossilienfund gelungen ist, gesponnen, und mich vollkommen überzeugt! Es geht ums Vergessen und Erinnern, um Verlust und Entdeckungen. Ein Buch voller Gegensätze, poetisch, intensiv, meisterhaft!
Schon im Febraur beendet. Ein packendes Buch und ganz anders, als der Klappentext einen glauben machen will. Abzug nur für den etwas ruckeligen Schreibstil. Ich bin noch immer nicht sicher, ob es in unserer Zeit, in der Zukunft oder einer Parallelwelt spielt. Lieblingszitat: "Nichts bleibt", sagte Harold. "Das etwas versteinert, ist ein Wunder. Die Chancen stehen eins zu fünfzig Millionen. Der Rest von uns? Wir verschwinden im Gras, in Käfern, in Würmern, in Lichtstfeifen."
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Unser Leben, unsere Welt werden durch unsere Erinnerungen zusammengehalten. Was geschieht mit uns, wenn wir sie verlieren, und welche Möglichkeiten tun sich auf, wenn andere unsere Erinnerungen wiederbeleben können? Der 74-jährigen Alma Konachek, die in einem Vorort von Kapstadt lebt, widerfährt genau dies. Sie verliert ihr Gedächtnis. Unbekannte brechen mehrfach in ihr Haus ein, auf der Suche nach Hinweisen zu einem spektakulären Fossilienfund ihres plötzlich verstorbenen Mannes. Denn Alma hat eine Wand voller Fotos, Gedächtnisstützen, Speichermedien, in der sich irgendwo der fehlende Hinweis zu dem gesuchten Fossil befindet.
In dieser lichten, wunderschönen Novelle gelangt schließlich ein Junge in den Besitz des Geheimnisses dieser alten Frau und ihres Mannes, einer Episode aus ihrer Vergangenheit mit der Macht, ein Leben zum Guten zu wenden. Der Junge reist dazu in die Karoo-Wüste und setzt sich dieser wilden Landschaft aus. Wie alle Werke Doerrs zeugt auch dieses von der Größe des Lebens von der geheimnisvollen Schönheit der Fossilien, Wolken, Blätter vom atemberaubenden Glück, in diesem Universum zu leben. Die Vorstellungskraft und Sprachmacht, das Einfühlungsvermögen und die Erzählkunst Anthony Doerrs sind unvergleichlich.
Pulitzer-Preis 2015
Der beste Storyteller seiner Generation
The New York Times-Bestseller
Book Information
Author Description
Anthony Doerr, 1973 in Cleveland geboren, lebt mit seiner Frau und zwei Söhnen in Boise, Idaho. Neben Erzählungsbänden wie „Der Muschelsammler“ (2007) veröffentlichte Doerr die Romane „Winklers Traum vom Wasser“ (2005) und „Alles Licht, das wir nicht sehen“ (2014), für den er 2015 den Pulitzer Prize erhielt. Der Roman, der in den USA annähernd 2 Millionen Exemplare verkaufte, wurde auch in Deutschland zu einem Bestseller, und in mehr als 40 Sprachen übersetzt. Für seine Erzählungen hat Doerr bislang vier Mal den renommierten O. Henry Prize erhalten, neben vielen anderen Auszeichnungen erhielt er auch drei Mal den Pushcart Prize. Im Jahr 2007 wurde Anthony Doerr von der Britischen Literaturzeitschrift Granta auf die Liste der „21 Best Young American Novelists“ gesetzt. Werner Löcher-Lawrence, geb. 1956, arbeitete rund zwanzig Jahre lang als Lektor in verschiedenen Verlagen. Heute ist er als literarischer Agent und Übersetzer tätig. Zu den von ihm übersetzten Autoren gehören u. a. John Boyne, Patricia Duncker, Nathan Englander, Hilary Mantel, Hisham Matar, Louis Sachar und Colin Thubron. Für C.H.Beck hat er bereits Anthony Doerrs Roman „Alles Licht, das wir nicht sehen“ übersetzt.
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Wenn Sie sich oft genug an etwas erinnern, können Sie eine neue Erinnerung schaffen. Die Erinnerung an das Sicherinnern!
Bin mit diesem Buch letztendlich nicht so warm geworden. Paar Dinge, die zum Denken anregen, mehr aber eher nicht. Habe von Anthony Doerr, Alles Licht das wir nicht sehen, gelesen....und fand es sehr gut. Deshalb dachte ich, dass mir dieses auch gefallen wird. Aber scheinbar hat mich dieses Thema, eher nicht so sehr interessiert. Dennoch angenehm geschrieben.
🦪🌊 Vielseitig, emotional, tiefgreifend.
"Samen sind die Träume der Pflanzen, wenn sie schlafen." Wie Samen sind auch die Geschichten von Anthony Doerr: Aus kurzen Ausschnitten entfalten sich ganze Welten – Große Gefühle, kleine Beobachtungen, Naturwunder und tiefschürfende Ereignisse; Leben und Sterben. Mit einer wunderbar bildreichen Sprache entführt der Autor seinen Leser in ganz unterschiedliche Szenarien, entwickelt einen Sog, der jenen auch nach dem Ende des Buches nicht mehr loslässt. Jede Geschichte keimt innerhalb weniger Worte und erwächst zu einer Blüte voller liebenswerter Protagonisten und fühlbarer Emotionen. Und dabei ist es egal, ob die Geschichte im Amerika Ende der 1920er Jahre, Litauen oder Asien spielt – Anthony Doerr trifft in jede der Storys zielsicher einen Nerv. Ich bin begeistert. Ich bin unten, in der Tiefe.

'Memory Wall' von Anthony Doerr ist ein eher kurzes Buch mit spannender Prämisse. Die Geschichte spielt in einem alternativen Kapstadt, das es so nicht gibt – mit einer Technik, die Erinnerungen auf Kassetten speichern kann. Im Mittelpunkt steht Alma, eine alte, reiche Frau, die ihr Gedächtnis verliert, während andere versuchen, aus ihren gespeicherten Erinnerungen schlau zu werden. Das perfekte Buch bei Leseflaute.
„Memory Wall“ ist ein besonderes Buch mit einer ebenso besonderen Prämisse. Es spielt in einer alternativen Version Kapstadts, in der es möglich ist, Erinnerungen zu extrahieren und auf Kassetten zu speichern. Diese Technologie steht allerdings nur den Reichen zur Verfügung – jenen, die es sich leisten können, ihre Vergangenheit dauerhaft zu bewahren. Im Zentrum steht Alma, eine alte Frau, die an Demenz leidet und allein in einem großen Haus lebt. Ihr verstorbener Mann war ein leidenschaftlicher Hobbyarchäologe. Kurz vor seinem Tod hat er ein Fossil entdeckt, das Millionen wert sein soll. Nur er und Alma wussten, wo es vergraben liegt – Alma könnte also der Schlüssel zum Fundort sein. Doch die Frage ist: Erinnern sie sich überhaupt noch? Was mich besonders angesprochen hat, ist die unaufgeregte Art, in der diese Geschichte erzählt wird. Vieles läuft über Erinnerungsfragmente ab, die wie kleine Filmszenen erscheinen. Man lernt Alma kennen – aber nicht direkt, sondern durch das, was von ihr geblieben ist. Neben ihr begegnen wir Luko, einem Weisenjungen, der gemeinsam mit dem Kleinkriminellen Roger nachts Almas Erinnerungen durchforstet – auf der Suche nach Hinweisen. Und da ist Pheko, der langjährige Bedienstete der Familie, dessen Leben kaum gegensätzlicher zu Almas privilegierter Existenz sein könnte. All das wird nicht groß inszeniert, sondern eher beiläufig erzählt – und gerade darin liegt die Stärke des Romans. Immer wieder stellt sich die Frage, was Erinnerungen eigentlich sind – und warum wir so viel daran setzen, sie zu bewahren. Gleichzeitig stehen sie im Kontrast zu den uralten Fossilien: Dinge, die Millionen Jahre überdauern, während unser Gedächtnis bereits nach wenigen Jahrzehnten zu bröckeln beginnt. Die Sprache ist zurückgenommen, fast schlicht, aber nie leer. Beim Lesen hatte ich das Gefühl, dass sehr genau abgewogen wurde, was erzählt wird – und was nicht. So entsteht ein leiser Sog, der einen dranbleiben lässt, obwohl vordergründig gar nicht viel passiert. Fazit: Ein kurzer Roman, der ohne große Gesten auskommt. Stattdessen stellt er auf ganz eigene Weise die Frage, wie sehr wir uns an unser Leben klammern – und was davon wirklich bleibt. Keine Science-Fiction-Show, sondern ein stiller, eindringlicher Blick auf das Erinnern, das Vergessen – und darauf, wie sehr wir Menschen uns manchmal selbst überschätzen.

Hmmm ich bin bei diesem Buch irgendwie zwiegespalten. Alma leidet unter Demenz und nimmt an einer OP teil, womit sie sich in Form von Kassetten ihre Erinnerungen ansehen kann. Die Idee der Erinnerungslagerung fand ich interessant und es wird in dieser Geschichte ganz deutlich was wir Menschen ohne unseren Erinnerungen wären. Das hat mir gut gefallen, jedoch fand ich es teilweise sehr verwirrend, verworren und oberflächlich wie die ganze Handlung beschrieben wurde , sodass ich manchmal Probleme hatte der Geschichte zu folgen. Stellenweise fand ich die Geschichte auch irgendwie langweilig. Ich habe zwar die Intention des Buches verstanden, aber ich fand schon allein aufgrund der anspruchsvollen Sprache das alles sehr umständlich gemacht. Vielleicht ist diese Geschichte einfach nichts für mich gewesen, aber es ist jetzt nicht schlecht gwesen.

„Die Tiefe“ von Anthony Doerr ist eine wie ich finde sehr intensive Geschichtensammlung... jede Geschichte für sich ist sehr kraftvoll erzählt und eindringlich. Alle Geschichten beschäftigen sich mit dem Leben, der Natur und dem, was unsere Welt prägt, geprägt hat und enthält zwischen den Zeilen viele Denkanstöße, die einen mitunter doch auch aus der eigenen Komfortzone holen. Wie es bei Kurzgeschichten nun mal so ist, die eine berührt oder bewegt mehr, die andere weniger... Insgesamt kann ich „Die Tiefe“ aber sehr empfehlen, hier bekommt man definitiv mehr, wenn man sich denn auf das, was zwischen den Zeilen liegt einlassen möchte. Zudem hat mir Doerr's Stil zu erzählen sehr gefallen und ich würde künftig sehr gerne noch mehr Werke des Autors lesen!
Von der Schönheit der Welt, unserem Platz darin und Gedanken darüber, was wir ohne unsere Erinnerungen wären. „Memory Wall“ ist mein erstes Buch von Anthony Doerr – nach diesem Werk bin ich aber mehr als euphorisch, noch andere seiner Bücher zu lesen! Doerr erzählt in dieser 130 Seiten kurzen Novelle von einer alten Dame, die mit einem Gedächtnisstimulator in der Lage ist, mittels Kassetten längst verlorene Gedanken abzuspielen. Dies geschieht mit einem speziellen Helm, dessen Enden in ihre in den Schädel eingelassenen Öffnungen eingeführt wird. Den Patienten soll durch die mehrfache Stimulation mit den Erinnerungs-Kassetten ermöglicht werden, sich ans Erinnern zu erinnern. Parallel dazu versuchen Kriminelle, Erinnerungen reicher oder berühmter Personen zu „ernten“. Der junge Luvo wird von der Straße aufgesammelt, bekommt die Zugänge für den Stimulator gelegt und soll nun in den Erinnerungen Almas nach dem einen Fetzen stöbern, der seinen Auftraggeber reich machen soll. Denn Almas Mann war ein begeisterter Hobby-Archäologe, der bei dem Fund seines Lebens während einem Ausflug mit ihr einen Herzanfall erlitt. Das Fossil soll riesig und viele Millionen Rand wert sein, Geld, mit dem Roger seine Schulden abbezahlen kann… Almas Hausdiener Pheko lebt im Gegensatz zu ihr ein bescheidenes Leben in einer beschaulichen Hütte in ärmlichen Verhältnissen. Er pflegt Alma, fährt sie zum Arzt, legt ihr ihre Lieblingskassetten und hilft ihr, im Alltag zurecht zu kommen. Während ihr Zustand zusehends schlechter wird, muss er sich mit der plötzlichen Krankheit seines Sohnes zurechtfinden und auch noch seine drohende Arbeitslosigkeit im Auge behalten, denn Alma soll bald in ein Heim verlegt werden. Doch ob sie ihre „Memory Wall“, ihre Wand aus mehr oder weniger geordneten Erinnerungs-Kassetten, Ausschnitten und Fotos, dorthin mitnehmen darf, ist fraglich. Und auch Luvo muss sich beeilen, diese eine Erinnerung zu finden, denn schon bald kommt der Makler und das Haus wird verkauft. »Nichts bleibt«, sagte Harold. »Dass etwas versteinert, ist ein Wunder. Die Chancen stehen eins zu fünfzig Millionen. Der Rest von uns? Wir verschwinden im Gras, in Käfern, in Würmern. In Lichtstreifen.« Anthony Doerr erzählt in einer faszinierenden Art und Weise von der flüchtigen Welt der Erinnerungen, und wie diese uns als Mensch ausmachen. Was sind wir ohne Erinnerungen, was bleibt von einem Menschen übrig, wenn wir diese verlieren? Dieser Gedanke flößt einem Angst ein, denn Alzheimer und Demenz sind ein nicht so seltenes Leiden in unserer Welt. Und was geschieht mit unserem Bewusstsein und den ganzen Erinnerungen nach unserem Tod? Doerr greift hier spannende Themen und Fragen auf und knüpft sie herrlich zu einer Geschichte zusammen. Fazit: Wie gern hätte ich mehr von dieser Geschichte gelesen! 130 Seiten erscheinen für ein solches Thema viel zu kurz, und dennoch hat Anthony Doerr diese wenigen Seiten wunderbar genutzt, um uns diese Geschichte zu schenken. Nicht nur das Schicksal Almas erzählt der Autor mit Bravour, sondern auch die Schönheit der Natur, der Fossilien und die Frage nach unserem Platz in der Geschichte spinnt er grandios zu einer ergreifenden Geschichten zusammen. „Memory Wall“ wirkt trotz seiner Kürze noch lange nach. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung! Diese und weitere Rezensionen findet ihr auf meinem Blog: https://killmonotony.de
Von der Schönheit der Welt, unserem Platz darin und Gedanken darüber, was wir ohne unsere Erinnerungen wären. „Memory Wall“ ist mein erstes Buch von Anthony Doerr – nach diesem Werk bin ich aber mehr als euphorisch, noch andere seiner Bücher zu lesen! Doerr erzählt in dieser 130 Seiten kurzen Novelle von einer alten Dame, die mit einem Gedächtnisstimulator in der Lage ist, mittels Kassetten längst verlorene Gedanken abzuspielen. Dies geschieht mit einem speziellen Helm, dessen Enden in ihre in den Schädel eingelassenen Öffnungen eingeführt wird. Den Patienten soll durch die mehrfache Stimulation mit den Erinnerungs-Kassetten ermöglicht werden, sich ans Erinnern zu erinnern. Parallel dazu versuchen Kriminelle, Erinnerungen reicher oder berühmter Personen zu „ernten“. Der junge Luvo wird von der Straße aufgesammelt, bekommt die Zugänge für den Stimulator gelegt und soll nun in den Erinnerungen Almas nach dem einen Fetzen stöbern, der seinen Auftraggeber reich machen soll. Denn Almas Mann war ein begeisterter Hobby-Archäologe, der bei dem Fund seines Lebens während einem Ausflug mit ihr einen Herzanfall erlitt. Das Fossil soll riesig und viele Millionen Rand wert sein, Geld, mit dem Roger seine Schulden abbezahlen kann… Almas Hausdiener Pheko lebt im Gegensatz zu ihr ein bescheidenes Leben in einer beschaulichen Hütte in ärmlichen Verhältnissen. Er pflegt Alma, fährt sie zum Arzt, legt ihr ihre Lieblingskassetten und hilft ihr, im Alltag zurecht zu kommen. Während ihr Zustand zusehends schlechter wird, muss er sich mit der plötzlichen Krankheit seines Sohnes zurechtfinden und auch noch seine drohende Arbeitslosigkeit im Auge behalten, denn Alma soll bald in ein Heim verlegt werden. Doch ob sie ihre „Memory Wall“, ihre Wand aus mehr oder weniger geordneten Erinnerungs-Kassetten, Ausschnitten und Fotos, dorthin mitnehmen darf, ist fraglich. Und auch Luvo muss sich beeilen, diese eine Erinnerung zu finden, denn schon bald kommt der Makler und das Haus wird verkauft. »Nichts bleibt«, sagte Harold. »Dass etwas versteinert, ist ein Wunder. Die Chancen stehen eins zu fünfzig Millionen. Der Rest von uns? Wir verschwinden im Gras, in Käfern, in Würmern. In Lichtstreifen.« Anthony Doerr erzählt in einer faszinierenden Art und Weise von der flüchtigen Welt der Erinnerungen, und wie diese uns als Mensch ausmachen. Was sind wir ohne Erinnerungen, was bleibt von einem Menschen übrig, wenn wir diese verlieren? Dieser Gedanke flößt einem Angst ein, denn Alzheimer und Demenz sind ein nicht so seltenes Leiden in unserer Welt. Und was geschieht mit unserem Bewusstsein und den ganzen Erinnerungen nach unserem Tod? Doerr greift hier spannende Themen und Fragen auf und knüpft sie herrlich zu einer Geschichte zusammen. Fazit: Wie gern hätte ich mehr von dieser Geschichte gelesen! 130 Seiten erscheinen für ein solches Thema viel zu kurz, und dennoch hat Anthony Doerr diese wenigen Seiten wunderbar genutzt, um uns diese Geschichte zu schenken. Nicht nur das Schicksal Almas erzählt der Autor mit Bravour, sondern auch die Schönheit der Natur, der Fossilien und die Frage nach unserem Platz in der Geschichte spinnt er grandios zu einer ergreifenden Geschichten zusammen. „Memory Wall“ wirkt trotz seiner Kürze noch lange nach. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung! Diese und weitere Rezensionen findet ihr auf meinem Blog: https://killmonotony.de
Anfangs war ich etwas unsicher, wie ich die Geschichte finden würde: eine Art Utopie, in der es möglich ist, Erinnerungen zu extrahieren und auf Kassetten zu speichern, um sie bei Bedarf wiederabzuspielen, aber nur durch speziell in das Gehirn operierte Ports. Das fand ich erstmal etwas schwierig, so Geschichten mag ich eigentlich nicht so sehr. Aber dann hat #Anthonydoerr mich in den Bann seiner wundervollen sprachlichen Atmosphäre gezogen, hat eine spannende, berührende Geschichte um die demente Alma, deren Mann in seinen letzten Lebensstunden ein spektakulärer Fossilienfund gelungen ist, gesponnen, und mich vollkommen überzeugt! Es geht ums Vergessen und Erinnern, um Verlust und Entdeckungen. Ein Buch voller Gegensätze, poetisch, intensiv, meisterhaft!
Schon im Febraur beendet. Ein packendes Buch und ganz anders, als der Klappentext einen glauben machen will. Abzug nur für den etwas ruckeligen Schreibstil. Ich bin noch immer nicht sicher, ob es in unserer Zeit, in der Zukunft oder einer Parallelwelt spielt. Lieblingszitat: "Nichts bleibt", sagte Harold. "Das etwas versteinert, ist ein Wunder. Die Chancen stehen eins zu fünfzig Millionen. Der Rest von uns? Wir verschwinden im Gras, in Käfern, in Würmern, in Lichtstfeifen."













