Melken

Melken

Hardback
3.113

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Description

Eine der aufregendsten neuen Stimmen aus Schweden: »Sanna Samuelssons zärtliche Geschichte über Zugehörigkeit – was für ein Debüt.« Svenska Dagbladet Als ihre Freundin Diana sich von ihr trennt, setzt Ellen sich kurzerhand ins Auto und fährt raus aus der Stadt, auf den Hof, auf dem sie aufgewachsen ist. Es ist Sommer, die neuen Besitzer scheinen verreist, doch der Schlüssel ist im selben Versteck wie früher. Ellen verschafft sich Zutritt zum Haus, streift umher, legt sich in ihr altes Zimmer – und bleibt. Wer sagt eigentlich, dass dieser Ort nicht mehr ihr gehört? Die Kühe sind verkauft, aber sie schmeckt die Milch wie damals, der Mistgeruch hängt ihr in der Nase, sie spürt die Wärme der Tierkörper. Dann taucht Max auf, der Freund aus Kindertagen, der nie weggezogen ist. Das Debüt einer der aufregendsten neuen Stimmen aus Schweden: Wer ist man, wenn es die Welt, aus der man kommt, nicht mehr gibt?

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Miscellaneous
Format
Hardback
Pages
160
Price
23.70 €

Author Description

Sanna Samuelsson, geboren 1987, ist in der Nähe von Linköping in Südschweden aufgewachsen. Sie studierte im Master Literarisches Gestalten an der HDK-Valand (Hochschule für Kunst und Design) und war als Redakteurin der Göteborgs-Posten sowie als Kulturjournalistin tätig. »Melken« ist ihr Debütroman, für den sie den schwedischen Katapultpriset nominiert und mit dem Prismapriset 2023 und dem Borås Tidnings Debutantpris 2024 ausgezeichnet wurde. 2025 gewann sie außerdem den Novellenpreis des öffentlich-rechtlichen Schwedischen Radios. Sie wohnt in Stockholm.

Characteristics

1 reviews

Mood

Sad
Funny
Scary
Erotic
Exciting
Romantic
Disturbing
Thoughtful
Informative
Heartwarming
20%
11%
0%
18%
38%
14%
11%
34%
68%
20%

Protagonist(s)

Likable
Credible
Developing
Multifaceted
26%
21%
23%
22%

Pace

Fast0%
Slow0%
Moderate0%
Variable100%

Writing Style

Simple0%
Complex100%
Moderate0%
Bildhaft (100%)Minimalistisch (100%)Außergewöhnlich (100%)

Posts

5
All
3

Es war interessant zu lesen, aber so ganz verstehe ich nicht, was mir die Autorin sagen will.

Momentan brauch ich ja ein wenig länger wie gewohnt um ein Buch zu beenden. Endlich hab ich es geschafft und frage mich nun am Ende was ich da gelesen hab. Ich weiß immer noch nicht so recht, was mir die Autorin sagen wollte und das Ende ist auch relativ offen. Der Klappentext hat mich angesprochen, wahrscheinlich auch weil ich selber mit der Landwirtschaft aufgewachsen bin. Sie zieht viele Parallelen zu den Kühen und den Kälbern, die ich ein wenig verstörend fand. Aber die Autorin hat es geschafft mich nachdenklich zurück zu lassen. Es ist auch kein Buch das man einfach so weg liest. Von mir bekommt es 3 Sterne. Es wurden einfach zu viele Sachen angerissen und nicht zu Ende gebracht. Falls es jemand von euch gelesen hat freue ich mich über einen Austausch.

4

Ein stark körperliches Buch über Identität, Herkunft und Zugehörigkeit

Im Mittelpunkt des Romans „Melken“ von Sanna Samuelsson steht Ellen, die nach einer persönlichen Krise auf den Bauernhof ihrer Kindheit zurückkehrt. Dort wird sie nicht nur mit Erinnerungen konfrontiert, sondern auch mit der unmittelbaren, rohen Körperlichkeit des Landlebens. Der Roman wirkt dabei wie eine Hommage an das harte und entbehrungsreiche Leben und Arbeiten auf dem Bauernhof. Inhaltlich ist die Handlung nicht allzu spektakulär. Der Einstieg in die Handlung fiel mir etwas schwer, da ich unter anderem erst mit der speziellen Erzählweise klarkommen musste. Das Ende wirkt abrupt und lässt einige Fragen offen. Die Liebesgeschichten mit Max und Diana bleiben schemenhaft, lassen dabei aber Platz für eigene Interpretationen. Ellens Motivation, insbesondere im Hinblick auf Max bei ihrer Rückkehr, erschließt sich mir zum Beispiel nicht vollständig. Mir gefällt aber, dass der Roman sprachlich dicht und sinnlich aufgeladen ist. Samuellson arbeitet mit vielen Adjektiven sowie starken Personifikationen. Die Sprache ist bildreich und zugleich schonungslos. Landschaften sind nicht einfach nur da. Sie flirren, drücken, atmen. Die Hitze klebt schwer auf der Haut, der Stallgeruch kriecht in jede Pore, die Felder scheinen zu lauschen. Die Natur wirkt beinahe lebendig und beobachtend. Die vielen Adjektive verdichten die Wahrnehmung. Gerüche sind beißend, Farben stumpf oder glühend, Berührungen klebrig oder brennend. Dinge werden vermenschlicht. Der Stall scheint zu stöhnen, die Erde wirkt hungrig, die Luft drückt wie eine unsichtbare Hand. Die Natur wirkt geradezu lebendig und beobachtend. Dadurch entsteht eine intensive und sinnliche Atmosphäre. „Melken“ ist also eine stark körperliche Lektüre. Eine Geschichte, die Identität, Herkunft und Zugehörigkeit nicht nur gedanklich, sondern spürbar, schmutzig und lebendig erfahrbar macht. Insgesamt ist der Roman ungewöhnlich und lebt vor allem von seiner intensiven, bildreichen Sprache und Atmosphäre. Trotz kleiner Schwächen in Handlung und Struktur überzeugt er mich durch seine sprachliche Kraft.

Ich werde nicht verstehen, was mir dieses Buch sagen soll. Der Schreibstil teilweise poetisch und dann wieder obszön. Die Figuren nicht greifbar. Die Gedanken teilweise wirr. Hätte dieses Buch mehr Seiten gehabt, hätte ich es wohl abgebrochen.

2.5

Ist okay

Der Roman „melken“ von Sanna Samuelsson hinterlässt insgesamt einen gemischten Eindruck. Einerseits bietet das Buch interessante und teilweise informative Einblicke, andererseits ist der Schreibstil stellenweise recht anspruchsvoll und dadurch etwas schwer zu lesen. Das hat es mir erschwert es, dauerhaft im Lesefluss zu bleiben.. Trotzdem schafft es die Autorin, eine gewisse Neugier beim Lesen zu erzeugen,besonders in Bezug auf den Kindheitsfreundt, Man möchte wissen, was es mit ihm auf sich hat und wie sich sein Teil der Geschichte weiterentwickelt. Dieser Spannungsaspekt hält einen über längere Strecken im Buch. Insgesamt ist „melken“ ein solides Buch, das durchaus seine interessanten Momente hat. Dennoch gehört es nicht zu den Büchern, die ich unbedingt noch einmal lesen möchte. Auch eine klare Empfehlung fällt schwer: Das Buch ist durchaus „okay“, zählt für mich aber nicht zu den Must-Reads… Zusammengefasst ist es eine akzeptable Lektüre mit spannenden Ansätzen, die jedoch durch den teilweise schwer zugänglichen Stil und den eher durchschnittlichen Gesamteindruck etwas an Wirkung verliert.

Ist okay
2

Nicht meins

Irgendwie konnte ich mit dem Buch nicht ganz so viel anfangen. Zwar hatte die Sprache an einigen Stellen etwas poetisches. Aber in die Handlung fand ich doch etwas zu seicht. So gibt es keine wirklichen Spannungsverläufe, was das ganze etwas langatmig wirken lässt. Auch fand ich die ganzen Vergleiche mit Kühen und dem Akt des Melkens etwas zu viel. Ellen war für mich nicht wirklich sympathisch. Ich fand sie stellenweise ziemlich überheblich und egoistisch. Allein dass sie überhaupt kein Unrechtsempfinden zu haben scheint, Sonden immer noch so tut, als hätte sie jedes Recht auf dem Hof zu sein. Und wie sie sich Max gegenüber benimmt...er ist mir da deutlich sympathischer. Zusammenfassend muss ich sagen, dass ich mich auf das Buch nicht wirklich einlassen könnte. Es mag anderen Menschen vielleicht gefallen, mir war es aber leider zu wenig.

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