Mein schlimmster schönster Sommer

Mein schlimmster schönster Sommer

Softcover
3.425
LiebesgeschichteHimmel Über BerlinGefühleRoadnovel

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Description

Erst wenn man alles loslässt, kann das Leben neu beginnen Als Isabel aus dem Krankenhaus entlassen wird, weiß sie, dass nichts mehr ist, wie es war. Zum ersten Mal ist sie spontan: Sie kauft einen VW-Bus und fährt einfach los. Eigentlich will sie in die Provence, aber dann kommt alles anders. Eine Reise beginnt, bei der sie Menschen trifft, denen sie sonst nie begegnet wäre, bei der sie ihr altes Leben loslässt und ein neues anfängt – und vor allem eines findet: die Liebe. „Stefanie Gregg zeigt uns, wo die Hoffnung liegt: Immer direkt vor uns. Aberwitzig und bittersüß.“ Nicole Neubauer Isabel kommt aus dem Krankenhaus zurück: die Diagnose ist niederschmetternd. Ein Tumor. Männerfaustgroß. Mitten in ihrem Körper. Wie es weitergeht, wird sie erst in zwei Wochen erfahren. Aber wie wartet man auf sein Todesurteil oder seine Lebenschance? Die sonst so rationale Isabel macht etwas, was sie noch nicht getan hat: spontan sein. Auf dem Rückweg vom Krankenhaus kauft sie kurzentschlossen einen alten VW-Bus und bricht auf. Eigentlich will sie in die Provence, aber dann kommt es anders. Es ist eine Reise, bei der sie Abschied vom Leben nimmt und ein ganz neues beginnt.

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Contemporary
Format
Softcover
Pages
304
Price
10.30 €

Author Description

Stefanie Gregg, geboren 1970 in Erlangen, studierte Philosophie, Kunstgeschichte, Germanistik und Theaterwissenschaften, worin sie auch promovierte. Nach Stationen in Medienunternehmen und als Unternehmensberaterin widmet sich die Autorin dem Schreiben. Mit ihrer Familie wohnt sie in der Nähe von München.Im Aufbau Taschenbuch sind ihre Romane »Mein schlimmster schöner Sommer«, »Der Sommer der blauen Nächte«, »Nebelkinder«, »Die Stunde der Nebelkinder«, »Die Hoffnung der Nebelkinder« und »Glaskind« erschienen.

Posts

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Klappentext: Isabel kommt aus dem Krankenhaus zurück: die Diagnose ist niederschmetternd. Ein Tumor. Männerfaustgroß. Mitten in ihrem Körper. Wie es weitergeht, wird sie erst in zwei Wochen erfahren. Aber wie wartet man auf sein Todesurteil oder seine Lebenschance? Die sonst so rationale Isabel macht etwas, was sie noch nicht getan hat: spontan sein. Auf dem Rückweg vom Krankenhaus kauft sie kurzentschlossen einen alten VW-Bus und bricht auf. Eigentlich will sie in die Provence, aber dann kommt es anders. Es ist eine Reise, bei der sie Abschied vom Leben nimmt und ein ganz neues beginnt. [Quelle: Klappentext Aufbau Verlag] Meine Meinung: Bisher habe ich noch nie etwas von Stefanie Gregg gelesen. Aber mich hat das farbenfrohe Cover direkt angesprochen. Als ich dann ein wenig recherchiert und herausgefunden habe, dass Gregg ursprünglich aus der Krimi-Sparte kommt, hat mich das Buch noch neugieriger gemacht. Die Geschichte klingt traurig schön – eine gute Kombination für Zwischendurch und so habe ich mich direkt ans Lesen gemacht, nachdem das Buch im Briefkasten gelandet ist. Und ich wurde nicht enttäuscht. Wir lernen eine klar strukturierte Businessfrau kennen, die eine tragische Diagnose erhält, welche ihr gesamtes Leben auf den Kopf stellt. Wie geht man am besten damit um? Mit wem spricht man darüber? Wie will man die letzte Zeit nutzen? Wer darf in der Zeit an ihrer Seite stehen? All diese und viele weitere Fragen gehen Isabel nach der Diagnose durch den Kopf. Doch anstatt einen klar strukturierten Plan aufzustellen, handelt sie sehr spontan und impulsiv. Sie verschwindet. Will ihrem Schicksal entgehen und einfach nochmal unbeschwert leben. Dass sie dabei sehr viel mehr über sich selbst und ihr Dasein lernen wird, damit scheint sie am Anfang nicht zu rechnen. Denn bevor sie München auch nur verlassen wird, lernt sie Rasso kennen. Einen jungen Mann mit Rasta-Locken und äußerlich erstmal das totale Gegenteil von ihr. Doch genau das scheint ihn interessant zu machen. Sie will sich seinen VW-Bus ausleihen, um eine Reise zu machen. Ihr Ziel: unbekannt. Doch letztlich kommt alles ganz anders und gemeinsam mit Rasso (und weiteren Wegbegleitern) verbringt sie die kommenden Tage und lernt sich viel besser kennen als bisher. Isabel realisiert, dass sie weit mehr ist als nur die erfolgreiche Businessfrau, die zu Hause in ihrem perfekten Haus mit ihrem perfekten Freund wohnt, teure Reisen unternimmt und sonst rund um die Uhr arbeitet. Während der Reise mit Rasso denkt sie vor allem sehr viel über ihre Beziehung und ihre Erwartungen an sich selbst nach. Sie reflektiert ihr Verhalten und ihre letzten Jahre und realisiert, dass sie ihre Prioritäten falsch gesetzt hat. Von Seite zu Seite wird der Leser mit auf die Reise zu ihrem Inneren genommen. Wir können beobachten, wie sie sich langsam aber sicher in die Person entwickelt, die sie immer sein wollte und die einfach nur das Leben lebt, das ihr gegeben wurde. Gregg hat es geschafft, dass man als Leser mitfiebert und hofft, dass Isabel all das schafft, was sie sich vorgenommen hat. Ihr Freund George ist mir leider von Anfang an sehr unsympathisch. Er ist der Typ Mann, der von morgens bis Nachts arbeitet, in seiner Freundin nur eine Weggefährtin sieht, die die gleichen Interessen haben muss. Kinder? Ehe? Vollkommen ausgeschlossen. Urlaub? Eher spontan, er kann aber auch wegen einem wichtigen Fall abgeblasen werden. Beistand bei einer schlimmen Diagnose? Fehlanzeige. Dadurch, dass die Kapitel sowohl aus Isabels als auch aus Georges Sicht erzählt werden, können wir zwar eine Entwicklung bei ihm feststellen. Trotzdem scheint er nicht zu verstehen, dass Isabel ihn in dieser Situation an ihrer Seite braucht. Rasso ist mir direkt sehr sympathisch. Er wirkt von Anfang an etwas verplant, aber das macht ihn liebenswert. Gemeinsam mit Isabel macht er sich auf eine Reise ohne so recht zu wissen, wo es hingehen soll. Aber er ist ein offener Mensch, der sich allen Gegebenheiten anpasst und auch mal spontan auf einen Parkplatz fährt und für Isabel Gitarre spielt und singt (das klingt romantischer als es war

3

Mein schlimmster schönster Sommer hat mich stellenweise sehr berührt und zum Nachdenken angeregt. Die Geschichte vermittelt eine wichtige Botschaft darüber, wie wertvoll Gesundheit ist und wie oft wir im Alltag vergessen, das zu schätzen, was wir haben. Isabels Reise war emotional und hatte einige tiefgründige Momente, die mich wirklich ergriffen haben. Allerdings wirkte die Handlung für mich in Teilen vorhersehbar und klischeehaft, wodurch die Geschichte manchmal an Tiefe verlor. Insgesamt ist es jedoch ein Buch, das einen innehalten lässt und dazu motiviert, bewusster zu leben.

3

Ein kurzweiliges schönes Sommerbuch. Jedoch hatte ich mir vom Klappentext her mehr erwartet.

2.5

Idee gut, Umsetzung nicht so

Die Idee hinter dem Buch finde ich toll. Eine schwerkranke Frau, die das (letzte) Abenteuer ihres Lebens erlebt. Die Umsetzung und der Inhalt waren dann aber nicht nach meinem Geschmack. Zu überzeichnet, zu "klischeehaft" und dadurch leider auch unglaubwürdig.

4

Emotionaler Sommer: Ein Buch voller Hoffnung und Emotionen

Das Buch hat mich tief berührt und auf eine emotionale Reise mitgenommen. Die Geschichte ist eine wunderschöne Mischung aus Tragik und Hoffnung, die das Leben in all seinen Facetten zeigt. Die Charaktere sind authentisch und man fühlt sofort mit ihnen mit. Besonders gelungen ist die Darstellung der Konflikte und Gefühle, die das Buch so real und nachvollziehbar machen. Das Buch hinterlässt einen bleibenden Eindruck. Einzig die manchmal vorhersehbare Handlung und einige Klischees verhindern die volle Punktzahl. Dennoch absolut empfehlenswert!

5

Was für eine wundervolle lustig und traurige Geschichte zugleich. Unbedingt lesenswert!

4

Was ist das für ein Gefühl, wenn einem von einer Sekunde auf die andere das Leben weggenommen wird? Wie kann man mit diesem Gefühl und diesem Wissen umgehen? Isabel entscheidet im Taxi, auf der Rückfahrt von Krankenhaus nach Hause, ihr Leben umzukrempeln und sich Zeit zu gönnen. Zum ersten mal in ihrem Leben. Denn sie ist jung, sehr erfolgreich, in einer guten Beziehung mit Georg und eigentlich glücklich. Das glaubte sie bis jetzt. Doch wenn sie so glücklich war, warum konnte dieses männerfaustgroße etwas in ihr wachsen? Warum fühlte sich dieses Etwas so wohl in ihrem Bauch? Auf ca. 300 Seiten begleitet man als Leser die neue Isabel, die sich zum Ende ihres Lebens endlich als die wiederfindet, die sie mal sein wollte. Eine spontane Frau, die sich ins Leben fallenlässt, genießt und offenherzig lacht, Menschen kennenlernt und Freundschaften schließt. Dieses Buch berührt an vielen Stellen. Holt es uns doch wieder zurück zu unserem Kern, um in uns hineinzuhorchen und zu erfühlen, ob wir nach außen hin diejenigen sind, die wir auch wirklich sein wollten. Ob wir auch immer wieder mal innehalten und betrachten, welche Wünsche wir uns erfüllt haben und ob unser jetziger Weg so richitg ist. Es ist nichts Neues, das Stefanie Gregg uns mit und durch Isabel sagen will. Doch vergessen wir leicht, was im Leben wirklich zählt. Isabels Roadtripp ist angehäuft mit Seltsamkeiten, die sie auch nur deshalb erleben darf, da sie endlich die Uhr loslässt, nicht mehr Terminen nachjagt und sich mit Äußerlichkeiten zufrieden gibt. Sie erlebt einen Hippie-Tripp als "Mondenkind" und trifft auf die echte Liebe. Für den Leser ist da aber auch noch Isabels Freund Georg. Von jetzt auf nachher ist seine Freundin verschwunden. Erst ist er verärgert, doch dann überwiegt das Gefühl der Sorge und später das der Angst. Ist ihr etwas passiert? Oder hat sie ihn wirklich verlassen? Kann es tatsächlich sein, dass sie entführt wurde? Obwohl mir Georg eher unsympathisch war, darf man ihn nicht vergessen, hat er doch ebenso einen wichtigen Kampf auszufechten. Er muss sich, wie auch Isabel, gezwungenermaßen Gedanken über sein Leben machen und seine Zeit und Liebe mit Isabel erörtern. Und damit entsteht kurz darauf die für mich berührendste Szene des Buches, als er auf einem Bild einer Überwachungskamere Isabel wiedererkennt und sie so doch nicht kennt. Sie ist es! Sie lacht herzlich und dieser Ausdruck auf ihrem Gesicht, genau so wie auf dem Bild, ist ihm fremd. So hat er sie noch nie gesehen. Er erkennt, Isabell ist jetzt glücklich. Das Ende war vorauszusehen und doch kam es zu plötzlich. Das ist mein einziger Kritikpunkt. Die Geschichte hätte gut noch 50 Seiten vertragen, um den Protagonisten mehr Tiefe zu verleihen. Kaum hat man sie erfasst, sind sie auch schon wieder weg. Ich hatte durchaus Mitgefühl für Isabell und auch für Georg, hatte Freude empfunden und auch gelacht. Doch irgendwie ist alles etwas oberflächlich geblieben. Ich hatte nicht genug Zeit, um mich im Buch festzuhalten. Vielleicht war das von der Autorin auch so beabsichtigt. Isabel hat ja auch nicht mehr so viel Zeit für ihr schönes Leben übrig, noch weniger als sie eigentlich denkt. Es könnte somit ein stilistisches Mittel gewesen sein. Aber mir persönlich fehlte irgendwie noch ein bisschen was. Ich wollte auch eine Freundin von Isabel werden, doch für mich war die Zeit zu kurz, um eine tiefe Freundschaft zu schließen. Stefanie Gregg hat viele bekannte und doch vergessene Weisheiten zwischen diese schönen Buchdeckel gelegt. Es würde den Rahmen sprengen, sie alle hier aufzuschreiben. Deshalb kann ich jedem dieses Buch ans Herz legen. Macht es euch gemütlich und lest es. Und dann prüft, ob ihr glücklich seid. Ich wünsche es euch von Herzen.

3

Das Cover ist sehr farbenfroh. Das war auch das Detail das meinen Blick auf das Cover lenkte, als ich eine Mail vom aufbau verlag bekam. Der Klappentext klang auch ziemlich sympatisch, also fragte ich das Buch an. Leider gefiel mir die Geschichte nicht so gut, wie der Klappentext es mir vorgaukelte. An sich fängt die Geschichte schön an und hat (erstmal) einen schönen Verlauf. Die Protagonistin Isabel lernt Rasso, den Besitzer des gelben VW-Busses kennen und startet mit ihr zu einem Roadtrip. Alles schön und gut...dann aber wird es durch mehrere Ereignisse ziemlich verrückt und fast schon fantastisch. So viele verrückte Sachen, wie die Beiden erleben, passen einfach nicht a) zu der Hauptfigur und b) nach Deutschland. Nur ein kleines Beispiel: Die Beiden geraten mit ihrem VW-Bus in einen Banküberfall und finden plötzlich die Beute in ihrem Auto. Außerdem wird Isabel ganz plötzlich vom braven Arbeiterbienchen zur Rebellin, die kokst und trinkt und Nackt-Yoga ausprobiert...der Wandel ihrer Persönlichkeit war mir einfach zu krass, um ehrlich zu sein. Auch die Nebenfiguren sind zum Teil zu überdreht oder nerven mich einfach übelst...zum Beispiel ihr Freund George. Sie hat ihrem Freund ja nicht mal erzählt, dass sie einen Tumor hat und er sieht sie eh eher so als Wochenendfreundin hatte ich das Gefühl. Ich weiß nicht, was die Autorin sich unter einem Roadtrip in Deutschland vorstellt...aber so kann ich mir das zu 0,00% vorstellen...dazu war es oft vieeel zu verrückt geschildert. Ich habe für das Buch, obwohl es echt nicht dick ist, auch relativ lange gebraucht, weil ich manchmal einfach nicht weiterlesen wollte, weil es mir zu crazy wurde.

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"Mein schlimmster schönster Sommer" von Stefanie Gregg ist 2017 im Aufbau Taschebuch Verlag erschienen. Zum Inhalt lt. Verlagshomepage: Isabel kommt aus dem Krankenhaus zurück: die Diagnose ist niederschmetternd. Ein Tumor. Männerfaustgroß. Mitten in ihrem Körper. Wie es weitergeht, wird sie erst in zwei Wochen erfahren. Aber wie wartet man auf sein Todesurteil oder seine Lebenschance? Die sonst so rationale Isabel macht etwas, was sie noch nicht getan hat: spontan sein. Auf dem Rückweg vom Krankenhaus kauft sie kurzentschlossen einen alten VW-Bus und bricht auf. Eigentlich will sie in die Provence, aber dann kommt es anders. Es ist eine Reise, bei der sie Abschied vom Leben nimmt und ein ganz neues beginnt. Das nächste Kitsch-as-Kitsch-can-Buch, das mich leider nicht mit auf den Roadtrip genommen hat. Stefanie Gregg hat in ihrem Buch eine klare Botschaft: Lebe dein Leben, so gut es geht, da du nie weißt, wann es vorbei ist. Dabei bedient sie sich eines lockeren und flüssigen Schreibstil, der sogar zwischendurch – trotz ernstem Thema – mit Witz und Humor einher kommt. Allerdings bleiben dabei die Emotionen auf der Strecke. Die Charaktere bleiben flach und speziell bei Isabel fehlen mir die Gefühle, die bei der Diagnose Krebs doch wahrscheinlich hoch wallen. Da fehlt mir die Verzweiflung, die Akzeptanz, das Himmelhochjauchzendzutodebetrübt. Dazu werden einige Klischees abgearbeitet: Z. B. ist der Mann, der Isabel den VW-Bus verkauft, natürlich Hippiemäßig gekleidet und mit Rastalocken versehen und führt zudem auch noch Unmengen an Gras mit sich (man mag dazu stehen, wie man will – aber hier fehlt mir in irgendeiner Art und Weise ein „mahnender“ Umgang mit dem Thema Drogen). Auch wird mir nicht ganz klar, woher Isabel nun eigentlich den Antrieb für ihre innere Veränderung bekommt. Die Gespräche mit den Menschen, die sie trifft, wirken konstruiert und bleiben seicht und ohne wirklichen Tiefgang. Das Ende kommt abrupt mit einem – für mich – zu erwartenden Ende. Schade – hier wurde m. M. nach viel Potential verschenkt. Glück und Trauer liegen ja eigentlich oft sehr dicht beieinander. Hier aber schwimmt alles knapp unter der Oberfläche, ohne wirklich in die Tiefe zu gehen und sich emotional wirklich auf das Thema einzulassen.

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Stefanie Gregg Mein schlimmster schönster Sommer Aufbau Verlag Autor: Stefanie Gregg, geb. 1970 in Erlangen, studierte Philosophie, Kunstgeschichte, Germanistik und Theaterwissenschaften bis zur Promotion. Nach Stationen im Bereich Bucheinkauf und als Unternehmensberaterin widmet sich die Autorin jetzt nur noch dem Schreiben. Mit ihrer Familie wohnt sie in der Nähe von München. (Quelle: Aufbau Verlag) Als Isabel nach ihrem Besuch im Krankenhaus im Taxi sitzt, sieht sie auf der Fahrt einen VW-Bus, der zu verkaufen ist. Sofort sagt sie dem Taxifahrer, dass er anhalten soll, und wählt die angegebene Nummer. Ihr Plan? Den Bus kaufen und in den Urlaub fahren. Das Buch besteht aus insgesamt 30 Kapiteln und einem Epilog. Die Kapitelüberschrift steht immer in der linken oberen Ecke, in einer anderen Schriftart geschrieben. Außerdem wird die Kapitelangabe durch einen Samen der Pusteblume ergänzt (diese Pusteblume finden wir ebenfalls auf dem Cover wieder). Schon beim Aufschlagen des Buches fällt dem Leser sofort ein sehr trauriges Zitat auf, das andeutet, dass es sich beim Buch um kein sonderlich fröhliches Buch handeln könnte. Die Beweggründe der Hauptperson sind in der Tat auch nicht sonderlich fröhlich, jedoch hat die Autorin es geschafft, das Buch sehr humorvoll zu gestalten. So vergisst man zeitweise sogar als Leser den recht traurigen Grund (aber dies gelingt Isabel selbst ja auch im Laufe ihres Abenteuers.). Im Laufe der Story erfährt man immer mehr über die Vergangenheit von Isabel. Dies löst die Autorin meistens durch Erinnerungen, die leider nicht stilistisch vom Text hervorgehoben sind. Diese Erinnerungen bekommen jedoch immer einen eigenen Absatz im Kapitel selbst, sodass es dem Leser doch recht leicht fällt, diese zu erkennen. Manche der Kapitel sind aus der Sicht einer anderen Person erzählt, dies merkt man aber sofort, da der Name der Person zu Beginn des Kapitels steht. Diese Kapitel helfen auch, die Story einzuordnen, da dort jeweils immer eine Tagesangabe steht. Cover: Das Cover hat als Grundfarbe die Farbe beige. Auf der Vorderseite sehen wir außerdem fünf bunte Streifen, die jeweils von links nach rechts verlaufen. Diese Streifen heben sich auch dadurch vom Rest ab, da diese in Hochglanz gedruckt sind. Zwischen jedem dieser Streifen steht ein Wort des Titels, ebenfalls in Farbe. Beim Lesen des Titels fällt auf, dass es sich um ein Oxymoron handelt, (diese Widersprüchlichkeit findet man ebenfalls im Handeln der Hauptperson). Neben diesen Streifen, finden wir auch einige Bilder, die im direkten Zusammenhang zum Inhalt des Buches stehen. Fazit: Ein Buch das ein trauriges Thema, in eine humorvolle Story verpackt. Dies gelingt der Autorin sogar sehr gut. Auch schafft sie es, dass man als Leser selbst zum Nachdenken angeregt wird. Ein wirklich tolles Buch, das von mir 5/5 Sterne bekommt. Klappentext: Erst wenn man alles loslässt, kann das Leben neu beginnen Als Isabel aus dem Krankenhaus entlassen wird, weiß sie, dass nichts mehr ist, wie es war. Zum ersten Mal ist sie spontan: Sie kauft einen VW-Bus und fährt einfach los. Eigentlich will sie in die Provence, aber dann kommt alles anders. Eine Reise beginnt, bei der sie Menschen trifft, denen sie sonst nie begegnet wäre, bei der sie ihr altes Leben loslässt und ein neues anfängt – und vor allem eines findet: die Liebe. (Quelle: Aufbau Verlag) Autor: Stefanie Gregg Titel: Mein schlimmster schönster Sommer Verlag: Aufbau Verlag Genre: Roman Seiten: 304 Preis: 9,99 ISBN: 978-3-7466-3321-3 http://wurm200.blogspot.de/

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„Mein schlimmster schönster Sommer“ von Stefanie Gregg ist eine Reise, die nicht nur ein Abschied, sondern ebenso ein Beginn ist. Die Protagonistin Isabel greift ihre Chance am Schopf und entdeckt sich und das Leben ganz neu. So bewusst es nur irgendwie geht saugt sie alles auf, lässt sich selbst die Freiheit ihrem Herzen zu folgen und genießt das Leben so wie es ist, … und doch irgendwie ganz anders... >> Erst wenn man alles loslässt, kann das Leben neu beginnen. << Mir hat das Buch sehr gefallen. Zum einen ist die Geschichte sehr tragisch und ich habe mehr als einmal eine Gänsehaut vor Rührung gehabt. Andererseits lernt Isabel auf ihrer Tour auch unheimlich tolle und ganz einzigartige Menschen kennen, die nicht nur zu Freunden werden, sondern es auch mit ihren Eigenarten immer wieder schaffen die komischsten Situationen zu schaffen, was meine Lachmuskeln immer wieder gefordert hat. Es war ein gelungener Mix aus Witz, Humor und der tragischen Ernsthaftigkeit des Lebens und lässt mich mit vielen Gedanken zurück. Denn einmal mehr wird einem hier bewusst, wie wichtig es ist, das Leben in vollen Zügen zu genießen und dem Herzen zu folgen...

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