Mein Leben voller ungesagter Worte
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Description
Book Information
Author Description
Marnie Schaefers, 1995 geboren, entdeckte ihre Begeisterung für Bücher schon sehr früh, nicht unmaßgeblich durch Tolkiens »Der Herr der Ringe« beeinflusst. Ihren Debütroman »Berufen« veröffentlichte sie mit achtzehn Jahren im Selbstverlag. Ihr zweiter Roman »Ein Leben mit dir ist nicht genug«, der zum Kindle-Bestseller wurde, ist bei Amazon Publishing erschienen. Mit »Kein Leben ohne dich« und »Weil es dein Leben ist, das zählt« kehrt sie in diese Welt zurück. »Mein Leben voller ungesagter Worte« ist ein Buch über den Mut dazu, aus der Reihe zu tanzen, man selbst zu sein und dem Perfektionismus zu entsagen. Ein »Du bist gut so, wie du bist« wie es schöner nicht sein könnte. Mittlerweile arbeitet Marnie Schaefers an zahlreichen romantisch-dramatischen wie fantastischen Geschichten.
Posts
„Man sollte sich Zeit nehmen, um sich mit typischerweise unterschätzten Lebewesen auseinanderzusetzen. Gerade die können einen so richtig überraschen, wenn man ihnen nur eine Chance gibt.“ Zum Cover: Das gesamte Farbspektrum ist in unterschiedlichen Blautönen gehalten, die allesamt sehr gut miteinander harmonieren. Die Bäume, das Gras, der Fluss, das Ruderboot mit dem Pärchen darin und das Dom-ähnliche Gebäude mit der Brücke lässt alles sehr stimmig und atmosphärisch wirken. Auch die Typografie bzw. die Schrift fügt sich sehr schön ins ganze Cover ein und ich finde es toll, wie damit gespielt wurde. Besonders der Spiegelungseffekt, der nicht nur für das Wort „Roman“ benutzt wurde, sondern auch für die Bäume, die Brücke und das Gebäude, sieht klasse aus. Zum Inhalt: „Lass mich in deine Abgründe schauen, bis mir schwindelig wird!“ – Gewöhnlich? Nichts wäre die 20-jährige Anouk lieber. Schüchtern? Das ist sie. Mehr als das. Soziale Phobie ist der Name ihres Schreckens, hinter dessen Schutzschild sie sich vor der Welt verbirgt. Nicht mal ein Eis kann Anouk sich kaufen, ohne eine Panikattacke zu kriegen, weil sie dabei von anderen Menschen negativ bewertet werden könnte. Da kommt ihr Todd Mortimers Agentur der Wünsche gerade recht. Ob die auch ihren Wunsch erfüllen? Als ob! In ihrer Frustration schreibt Anouk eine E-Mail an die Agentur, nicht ahnend, dass der charmante, lebenshungrige und dazu beängstigend selbstbewusste Theo, den ihre Mail erreicht, fest entschlossen ist, ihr ihre Ängste zu nehmen. Unversehens sieht Anouk sich nicht nur mit zahlreichen Herausforderungen konfrontiert, sondern damit, ihr Herz zu verlieren. Dabei kennt sie diesen Theo gar nicht – und ist er nicht sowieso viel zu perfekt für sie? Verbirgt sich hinter seiner allzu perfekten Fassade nicht doch etwas Hässliches oder ist er die Art von Mann, die aus einem berühmt berüchtigten Kitschroman herausgesprungen zu sein scheint? Anouk muss genau diese Wahrheit auf bittere Weise erfahren. Meine Meinung: Allem voran habe ich dieses Buch gelesen, weil in der Geschichte auf die psychische Krankheit „Sozialphobie“ angesprochen wird, was ich gleichzeitig sehr interessant finde, ist dabei jedoch die Tatsache, dass Liebe hierbei als Heilmittel dargestellt wird, aber nicht im klassischen Sinne und das erklärt die Autorin in ihrer Danksagung nochmals. Dranbleiben lohnt sich also! Anouk und Theo sind beide sehr interessante Charaktere, obwohl auch ihre Nebencharaktere ihnen in nichts nachstehen. Allerdings finde ich diese ja schon sehr deutlich als Nebencharaktere klassifiziert, deshalb muss ich zugeben, hat mich wirklich interessiert, wie es mit Anouk und Theo weitergeht. Andere Charaktere waren da irgendwie eher nebensächlich, außer das Schicksal von Lulu, das hat mich sehr mitgenommen. Diese hatte schließlich Magersucht und dies ist ebenfalls kein leichtes Thema, hier jedoch von der Autorin gut aufgefasst. Generell ist das Buch, würde ich sagen, ein Buch, das einen gerade gegen Ende nochmal so richtig überraschen kann, denn ich habe mit diesem Ende tatsächlich überhaupt nicht gerechnet. Also mit dem wirklichen Ende schon, aber der Plot war unvorhersehbar. Deshalb wurde es dann auch noch einmal richtig spannend und gleichzeitig wurde auch das Interesse für die Geschichte geweckt. Ich bin ehrlich, zwischendrin wurde es stellenweise dann doch sehr langatmig. Obwohl ich es bei diesem Thema „Sozialphobie“ gut verstehen kann, wieso sich die Autorin die Zeit genommen hat, gerade für Anouk eine realistische Entwicklung zu gestalten. Ob diese dann der tatsächlichen Realität entsprechen könnte, ist fraglich. Aber in der Belletristik sind die Geschichten ja deshalb auch fiktiv, um der Realität ein Kleinwenig zu entkommen. Wenn sie dabei jedoch trotzdem so wiedergespiegelt werden kann wie sie in normal auch ist, ist das nur umso besser. Fazit: Im Nachhinein betrachtet, hatte dieses Buch aber nicht nur eine interessante Geschichte, sondern auch einen unfassbar tollen Schreibstil. Ganz ehrlich, ich habe mir in meinem E-book so viel markiert wie schon lange nicht mehr. Es sind so viele schöne Dialoge in diesem Buch vorhanden, von denen man eine ganze Menge mitnehmen kann. Einfach großartig! So etwas liebe ich ja noch umso mehr. Deshalb bekommt das Buch „Mein Leben voller ungesagter Worte“ von Marnie Schaefers auch von mir sehr gute 4,5 Sterne. Für den letzten halben Stern zur 5 hat mir irgendwie noch ein bedeutender Funke gefehlt, den ich mir selbst irgendwie kaum erklären kann.
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Marnie Schaefers, 1995 geboren, entdeckte ihre Begeisterung für Bücher schon sehr früh, nicht unmaßgeblich durch Tolkiens »Der Herr der Ringe« beeinflusst. Ihren Debütroman »Berufen« veröffentlichte sie mit achtzehn Jahren im Selbstverlag. Ihr zweiter Roman »Ein Leben mit dir ist nicht genug«, der zum Kindle-Bestseller wurde, ist bei Amazon Publishing erschienen. Mit »Kein Leben ohne dich« und »Weil es dein Leben ist, das zählt« kehrt sie in diese Welt zurück. »Mein Leben voller ungesagter Worte« ist ein Buch über den Mut dazu, aus der Reihe zu tanzen, man selbst zu sein und dem Perfektionismus zu entsagen. Ein »Du bist gut so, wie du bist« wie es schöner nicht sein könnte. Mittlerweile arbeitet Marnie Schaefers an zahlreichen romantisch-dramatischen wie fantastischen Geschichten.
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„Man sollte sich Zeit nehmen, um sich mit typischerweise unterschätzten Lebewesen auseinanderzusetzen. Gerade die können einen so richtig überraschen, wenn man ihnen nur eine Chance gibt.“ Zum Cover: Das gesamte Farbspektrum ist in unterschiedlichen Blautönen gehalten, die allesamt sehr gut miteinander harmonieren. Die Bäume, das Gras, der Fluss, das Ruderboot mit dem Pärchen darin und das Dom-ähnliche Gebäude mit der Brücke lässt alles sehr stimmig und atmosphärisch wirken. Auch die Typografie bzw. die Schrift fügt sich sehr schön ins ganze Cover ein und ich finde es toll, wie damit gespielt wurde. Besonders der Spiegelungseffekt, der nicht nur für das Wort „Roman“ benutzt wurde, sondern auch für die Bäume, die Brücke und das Gebäude, sieht klasse aus. Zum Inhalt: „Lass mich in deine Abgründe schauen, bis mir schwindelig wird!“ – Gewöhnlich? Nichts wäre die 20-jährige Anouk lieber. Schüchtern? Das ist sie. Mehr als das. Soziale Phobie ist der Name ihres Schreckens, hinter dessen Schutzschild sie sich vor der Welt verbirgt. Nicht mal ein Eis kann Anouk sich kaufen, ohne eine Panikattacke zu kriegen, weil sie dabei von anderen Menschen negativ bewertet werden könnte. Da kommt ihr Todd Mortimers Agentur der Wünsche gerade recht. Ob die auch ihren Wunsch erfüllen? Als ob! In ihrer Frustration schreibt Anouk eine E-Mail an die Agentur, nicht ahnend, dass der charmante, lebenshungrige und dazu beängstigend selbstbewusste Theo, den ihre Mail erreicht, fest entschlossen ist, ihr ihre Ängste zu nehmen. Unversehens sieht Anouk sich nicht nur mit zahlreichen Herausforderungen konfrontiert, sondern damit, ihr Herz zu verlieren. Dabei kennt sie diesen Theo gar nicht – und ist er nicht sowieso viel zu perfekt für sie? Verbirgt sich hinter seiner allzu perfekten Fassade nicht doch etwas Hässliches oder ist er die Art von Mann, die aus einem berühmt berüchtigten Kitschroman herausgesprungen zu sein scheint? Anouk muss genau diese Wahrheit auf bittere Weise erfahren. Meine Meinung: Allem voran habe ich dieses Buch gelesen, weil in der Geschichte auf die psychische Krankheit „Sozialphobie“ angesprochen wird, was ich gleichzeitig sehr interessant finde, ist dabei jedoch die Tatsache, dass Liebe hierbei als Heilmittel dargestellt wird, aber nicht im klassischen Sinne und das erklärt die Autorin in ihrer Danksagung nochmals. Dranbleiben lohnt sich also! Anouk und Theo sind beide sehr interessante Charaktere, obwohl auch ihre Nebencharaktere ihnen in nichts nachstehen. Allerdings finde ich diese ja schon sehr deutlich als Nebencharaktere klassifiziert, deshalb muss ich zugeben, hat mich wirklich interessiert, wie es mit Anouk und Theo weitergeht. Andere Charaktere waren da irgendwie eher nebensächlich, außer das Schicksal von Lulu, das hat mich sehr mitgenommen. Diese hatte schließlich Magersucht und dies ist ebenfalls kein leichtes Thema, hier jedoch von der Autorin gut aufgefasst. Generell ist das Buch, würde ich sagen, ein Buch, das einen gerade gegen Ende nochmal so richtig überraschen kann, denn ich habe mit diesem Ende tatsächlich überhaupt nicht gerechnet. Also mit dem wirklichen Ende schon, aber der Plot war unvorhersehbar. Deshalb wurde es dann auch noch einmal richtig spannend und gleichzeitig wurde auch das Interesse für die Geschichte geweckt. Ich bin ehrlich, zwischendrin wurde es stellenweise dann doch sehr langatmig. Obwohl ich es bei diesem Thema „Sozialphobie“ gut verstehen kann, wieso sich die Autorin die Zeit genommen hat, gerade für Anouk eine realistische Entwicklung zu gestalten. Ob diese dann der tatsächlichen Realität entsprechen könnte, ist fraglich. Aber in der Belletristik sind die Geschichten ja deshalb auch fiktiv, um der Realität ein Kleinwenig zu entkommen. Wenn sie dabei jedoch trotzdem so wiedergespiegelt werden kann wie sie in normal auch ist, ist das nur umso besser. Fazit: Im Nachhinein betrachtet, hatte dieses Buch aber nicht nur eine interessante Geschichte, sondern auch einen unfassbar tollen Schreibstil. Ganz ehrlich, ich habe mir in meinem E-book so viel markiert wie schon lange nicht mehr. Es sind so viele schöne Dialoge in diesem Buch vorhanden, von denen man eine ganze Menge mitnehmen kann. Einfach großartig! So etwas liebe ich ja noch umso mehr. Deshalb bekommt das Buch „Mein Leben voller ungesagter Worte“ von Marnie Schaefers auch von mir sehr gute 4,5 Sterne. Für den letzten halben Stern zur 5 hat mir irgendwie noch ein bedeutender Funke gefehlt, den ich mir selbst irgendwie kaum erklären kann.




