Meer Liebe auf Sylt
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Description
"Köstlich! Mein Kompliment! Vor allem über Oma Ulla habe ich sehr lachen müssen." Gisa Pauly
Um ihre Ehe zu retten, fliegt die 27-jährige Alexandra nach New York. Mutter Henrietta und Schwiegermutter Ulla sind sofort zur Stelle, um in einem Strandhaus auf Sylt auf die kleine Emma aufzupassen. Dumm nur, dass sich die beiden jungen Omas nicht ausstehen können. Ulla ist überzeugte Esoterikerin, Henrietta knallharte Karrierefrau. Bio contra Business, Eso contra Ellenbogen - zwei Welten prallen aufeinander. Als auch noch Alexandras kinderlose Schwester Jana zu Hilfe eilt, ist das Chaos perfekt. Das Leben der Frauen wird ordentlich durcheinandergerüttelt - und ist am Ende viel besser als vorher ...
„Herrlich! Flotte Feder, schöner Wortwitz, liebenswerte Figuren – macht Spaß! Und ich will nach Sylt …“ Käthe Lachmann, Autorin und Komikerin
"Lustig, fesselnd, klug und sehr gut beobachtet. Claudia Thesenfitz hat die Formel für den perfekten Frauenroman gefunden." Wiebke Lorenz
Book Information
Author Description
Claudia Thesenfitz lebt und schreibt an der Nordseeküste. Bevor sie ihre erfolgreiche Sylter Glücksroman-Reihe ins Leben rief, die mittlerweile zehn Bände umfasst, hat sie als Journalistin gearbeitet und die Autobiografien von und mit Nena (2005, Luebbe), Dieter Wedel (2008, Luebbe) und Uwe Ochsenknecht (2013, Luebbe) geschrieben. Ihre Glücksroman-Reihe hat sich bislang über 400.000 mal verkauft.
Posts
Hier geben sich Klischee und Stereotype die Hand und spazieren gemeinsam in den Sonnenuntergang. Anfang war richtig nett und sehr amüsant. Das war's aber dann auch, mehr kommt nicht. Mein drittes Buch aus vorablesen.de ist mal wieder eine Enttäuschung. Die Leseprobe hatte mir richtig Spaß gemacht und versprach ein amüsantes Buch über zwei middel-aged Frauen, die unterschiedlicher nicht sein können. Leider haben die weiteren Kapitel meine Hoffnung nicht erfüllt. Das Cover: Das Klappenbild gefällt mir überhaupt nicht, aber es bildet das passende Pendant zu Thesenfitzs Debut-Roman „Sylt und Selter“. Das geschulte Auge sieht sofort, dass das Model in die Szenerie hineingebastelt ist. Es passt mit seiner Aufmachung zu einem typischen Sommer-Sonne-Liebe-Roman, dem man von vornherein keine tiefgründigere Thematik zutraut. Darauf hätte ich vielleicht achten sollen. Die Handlung: Die zwei Omas Henrietta, ein konsumgeiles Karriereweib, und Ulla, die Verkörperung aller Esoteriktheorien, treffen auf Sylt zwangsweise zusammen und müssen alleine auf ihre gemeinsame 2jährige Enkelin Emma aufpassen. Alex, die Tochter von Henrietta und die Mutter des Schützlings, ist nach Amerika abgehauen, um ihre Ehe zu retten. Die beiden Großmütter können sich nicht ausstehen und prallen in der romantischen Kulisse des Sylters Meer und Dunenlandschaft aufeinander. Glücklicherweise werden die beiden noch von Henriettas älteren Tochter Jana unterstützt. Der Sprachstil: Anfangs war es frech und amüsant. Mit ironischem Augenzwinkern nahm Claudia Thesenfitz die beiden unterschiedlichen Lebensanschauungen unter die Lupe. Das hatte mir sehr gut gefallen. Mit Zuname der Seiten geht aber diese anfängliche Spritzigkeit total verloren und ergeht sich nur in langweiligen Beschreibungen eines Urlaubsalltags der High-Society auf Sylt. Es wurde mehr wörtliche Rede verwendet, aber die Dialoge wurden immer stumpfer und schwacher. Allgemein ist die Sprache doch eher normal ohne besonderen Merkmalen oder herausragender Wortgewandtheit. Meine Meinung: Der Einstieg in die Geschichte ist leider etwas sehr zu plötzlich aber die ersten Kapitel haben mir dennoch richtig Spaß gemacht. Mit herrlich bissiger Zunge beschreibt Claudia Thesenfitz das erste Aufeinanderprallen der beiden Welten „Konsum" gegen „Öko". Trotzdem blieb dieser „Eklat“ zwischen den beiden Personen einfach aus. Dabei hat sich das Thema auch extrem gewandelt. Versprach der Klappentext und die Leseprobe den ironisch überspitzen Konflikt zwischen Esotante und Konsumweib, ging es plötzlich um pseudo-tiefgründige Gedanken über Kinderkriegen ab 40 und Sexualität im Alter - und das leider seitenweise. Das wollte ich eigentlich nicht lesen und wäre in meinen Augen eine glatte Themaverfehlung. Was sich anfänglich als frotzelndes Schubladenschubsen anmutete eskalierte in ein reines nervtötendes Rumreiten auf typischen Frauen-Klischees. In die Personen konnte ich mich von Anfang an nicht einfühlen. Obwohl mir die übertrieben gezeichneten Charaktere anfangs gut gefallen hatten, wird es nur noch kitschig und stereotypisch. Aber eine besondere Tiefe konnte ich zu keinem aufbauen. Die Persönlichkeiten waren mir zu einseitig und klischeehaft. Ab Mitte hatte ich das Gefühl ein anderes Buch in der Hand zu halten. Die Handlung ist von Anfang an nicht wirklich spektakulär und baut dann auch immer mehr ab. Trotz Henriettas Amüsement mit dem heißesten Flirt, kann mich die Geschichte nicht hinterm Ofen hervorlocken. Abhängig von den vorkommenden Personen war auch die Erzählperspektive und Länge der Kapitel sehr unterschiedlich. Zunächst beschränkte sich Claudia Thesenfitz darauf, die Kapitel auch nur in der Sicht einer Person zu schreiben. Später aber mischte sie ständig und mich hat das furchtbar gestört. Die letzten Seiten habe ich gar nicht mehr gelesen. Nur noch auf die letzten Seiten geguckt. Und trara!, sie haben sich ja doch alle so lieb.
Alexandra ist davon überzeugt, dass ihr Mann Marcus sie betrügt. Sie möchte ihm daher nach New York folgen, wo er angeblich geschäftlich zu tun hat. Ihre kleine Tochter Emma möchte sie auf diese Reise nicht mitnehmen und so lädt sie kurzerhand die beiden Großmütter Henriette und Ulla zur Betreuung der Zweijährigen in ihr Haus auf Sylt ein. Henriette, Chefredakteurin einer Frauenzeitschrift, und Ulla, vegane Esoterikerin, könnten unterschiedlicher nicht sein und bei ihre Begegnung prallen Welten aufeinander. Allein das Cover schreit nach Sommer, Meer, Strand und Leichtigkeit. In diesem Buch finden sich keine tiefsinnigen Weisheiten über das Leben, es gibt keine mysteriösen Familiengeheimnisse und eine literarische Perle ist „Meer Liebe auf Sylt“ auch eher nicht. Begeistern kann das Buch vor allem mit einem lockeren und leichten Schreibstil und viel Witz. Beim Lesen habe ich sehr oft geschmunzelt, denn Claudia Thesenfitz beschreibt die witzigsten Situationen und wählt dabei die passenden Worte. Die Seiten fliegen nur so dahin und ich habe das Buch an zwei gemütlichen Abenden ausgelesen. Vor dem Lesen muss man sich darüber im Klaren sein, dass Henrietta und Ulla natürlich vollkommen überzogen dargestellt werden. Sie verkörpern die gängigen Klischees zu 100%, sorgen aber gerade dadurch für viele witzige und skurrile Situationen. Auch wenn ihr Umgang miteinander anfangs ein wenig holprig ist und die Meinungen zur Kindererziehung nicht gegensätzlicher sein könnten, schaffen Henriette und Ulla es schließlich, sich zusammenzuraufen. Einen großen Anteil daran hat vor allem die kleine Emma, welche nicht nur das Herz der beiden sonst entfernt wohnenden Omas im Sturm erobert, sondern auch das des Lesers. Richtig gut gefallen hat mir, dass die beiden Frauen sich einander annähern und über ihre Lebensstile nachdenken, schließlich sogar aus einigen ihrer Konventionen und Überzeugungen ausbrechen und sich dabei trotzdem immer treu bleiben. Fazit „Meer Liebe auf Sylt“ ist ein typischer Frauen- und Sommerroman und das meine ich absolut positiv. Zwischen viel Situationskomik und Chaos finden sich immer wieder kleine Wahrheiten über das Leben und das Glück. In der Tat hat Claudia Thesenfitz hier einen wahren Glücksroman zum Abschalten und Wohlfühlen geschaffen. Ihr erstes Werk „Sylt oder Selters“ werde ich mir im kommenden Sommer auf jeden Fall auch noch zulegen! (März 2017)
Zum Inhalt: Um ihre Ehe zu retten, fliegt die 27-jährige Alexandra nach New York. Mutter Henrietta und Schwiegermutter Ulla sind sofort zur Stelle, um in einem Strandhaus auf Sylt auf die kleine Emma aufzupassen. Dumm nur, dass sich die beiden jungen Omas nicht ausstehen können. Ulla ist überzeugte Esoterikerin, Henrietta knallharte Karrierefrau. Bio contra Business, Eso contra Ellenbogen - zwei Welten prallen aufeinander. Als auch noch Alexandras kinderlose Schwester Jana zu Hilfe eilt, ist das Chaos perfekt. Das Leben der Frauen wird ordentlich durcheinandergerüttelt - und ist am Ende viel besser als vorher ... Meine Meinung: Ein Glücksroman, steht zumindest auf dem Cover. Und für mich war es das nur bedingt. Wenn alle Klischees bedient sind, ist es vielleicht Glück, was der Roman uns erzählen will. Aber ich habe trotzdem was aus der Geschichte mitgenommen, nämlich, Liebe dich so wie du bist und dann wird auch alles gut. Mehr oder weniger *lach* Im großen und ganzen hat mich die Geschichte sehr gut unterhalten und zum lachen gebracht. Die Protagonisten waren gut beschrieben und ich konnte mir vor allem Ulla richtig gut vorstellen. Über Alex und Marcus hätte ich vielleicht gerne noch ein wenig mehr erfahren. Fazit: Ein guter Roman, der eine alltägliche Situation hervorragend beschreibt. Mir hat das Buch gut gefallen und ich kann es gerne weiterempfehlen.
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"Köstlich! Mein Kompliment! Vor allem über Oma Ulla habe ich sehr lachen müssen." Gisa Pauly
Um ihre Ehe zu retten, fliegt die 27-jährige Alexandra nach New York. Mutter Henrietta und Schwiegermutter Ulla sind sofort zur Stelle, um in einem Strandhaus auf Sylt auf die kleine Emma aufzupassen. Dumm nur, dass sich die beiden jungen Omas nicht ausstehen können. Ulla ist überzeugte Esoterikerin, Henrietta knallharte Karrierefrau. Bio contra Business, Eso contra Ellenbogen - zwei Welten prallen aufeinander. Als auch noch Alexandras kinderlose Schwester Jana zu Hilfe eilt, ist das Chaos perfekt. Das Leben der Frauen wird ordentlich durcheinandergerüttelt - und ist am Ende viel besser als vorher ...
„Herrlich! Flotte Feder, schöner Wortwitz, liebenswerte Figuren – macht Spaß! Und ich will nach Sylt …“ Käthe Lachmann, Autorin und Komikerin
"Lustig, fesselnd, klug und sehr gut beobachtet. Claudia Thesenfitz hat die Formel für den perfekten Frauenroman gefunden." Wiebke Lorenz
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Claudia Thesenfitz lebt und schreibt an der Nordseeküste. Bevor sie ihre erfolgreiche Sylter Glücksroman-Reihe ins Leben rief, die mittlerweile zehn Bände umfasst, hat sie als Journalistin gearbeitet und die Autobiografien von und mit Nena (2005, Luebbe), Dieter Wedel (2008, Luebbe) und Uwe Ochsenknecht (2013, Luebbe) geschrieben. Ihre Glücksroman-Reihe hat sich bislang über 400.000 mal verkauft.
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Hier geben sich Klischee und Stereotype die Hand und spazieren gemeinsam in den Sonnenuntergang. Anfang war richtig nett und sehr amüsant. Das war's aber dann auch, mehr kommt nicht. Mein drittes Buch aus vorablesen.de ist mal wieder eine Enttäuschung. Die Leseprobe hatte mir richtig Spaß gemacht und versprach ein amüsantes Buch über zwei middel-aged Frauen, die unterschiedlicher nicht sein können. Leider haben die weiteren Kapitel meine Hoffnung nicht erfüllt. Das Cover: Das Klappenbild gefällt mir überhaupt nicht, aber es bildet das passende Pendant zu Thesenfitzs Debut-Roman „Sylt und Selter“. Das geschulte Auge sieht sofort, dass das Model in die Szenerie hineingebastelt ist. Es passt mit seiner Aufmachung zu einem typischen Sommer-Sonne-Liebe-Roman, dem man von vornherein keine tiefgründigere Thematik zutraut. Darauf hätte ich vielleicht achten sollen. Die Handlung: Die zwei Omas Henrietta, ein konsumgeiles Karriereweib, und Ulla, die Verkörperung aller Esoteriktheorien, treffen auf Sylt zwangsweise zusammen und müssen alleine auf ihre gemeinsame 2jährige Enkelin Emma aufpassen. Alex, die Tochter von Henrietta und die Mutter des Schützlings, ist nach Amerika abgehauen, um ihre Ehe zu retten. Die beiden Großmütter können sich nicht ausstehen und prallen in der romantischen Kulisse des Sylters Meer und Dunenlandschaft aufeinander. Glücklicherweise werden die beiden noch von Henriettas älteren Tochter Jana unterstützt. Der Sprachstil: Anfangs war es frech und amüsant. Mit ironischem Augenzwinkern nahm Claudia Thesenfitz die beiden unterschiedlichen Lebensanschauungen unter die Lupe. Das hatte mir sehr gut gefallen. Mit Zuname der Seiten geht aber diese anfängliche Spritzigkeit total verloren und ergeht sich nur in langweiligen Beschreibungen eines Urlaubsalltags der High-Society auf Sylt. Es wurde mehr wörtliche Rede verwendet, aber die Dialoge wurden immer stumpfer und schwacher. Allgemein ist die Sprache doch eher normal ohne besonderen Merkmalen oder herausragender Wortgewandtheit. Meine Meinung: Der Einstieg in die Geschichte ist leider etwas sehr zu plötzlich aber die ersten Kapitel haben mir dennoch richtig Spaß gemacht. Mit herrlich bissiger Zunge beschreibt Claudia Thesenfitz das erste Aufeinanderprallen der beiden Welten „Konsum" gegen „Öko". Trotzdem blieb dieser „Eklat“ zwischen den beiden Personen einfach aus. Dabei hat sich das Thema auch extrem gewandelt. Versprach der Klappentext und die Leseprobe den ironisch überspitzen Konflikt zwischen Esotante und Konsumweib, ging es plötzlich um pseudo-tiefgründige Gedanken über Kinderkriegen ab 40 und Sexualität im Alter - und das leider seitenweise. Das wollte ich eigentlich nicht lesen und wäre in meinen Augen eine glatte Themaverfehlung. Was sich anfänglich als frotzelndes Schubladenschubsen anmutete eskalierte in ein reines nervtötendes Rumreiten auf typischen Frauen-Klischees. In die Personen konnte ich mich von Anfang an nicht einfühlen. Obwohl mir die übertrieben gezeichneten Charaktere anfangs gut gefallen hatten, wird es nur noch kitschig und stereotypisch. Aber eine besondere Tiefe konnte ich zu keinem aufbauen. Die Persönlichkeiten waren mir zu einseitig und klischeehaft. Ab Mitte hatte ich das Gefühl ein anderes Buch in der Hand zu halten. Die Handlung ist von Anfang an nicht wirklich spektakulär und baut dann auch immer mehr ab. Trotz Henriettas Amüsement mit dem heißesten Flirt, kann mich die Geschichte nicht hinterm Ofen hervorlocken. Abhängig von den vorkommenden Personen war auch die Erzählperspektive und Länge der Kapitel sehr unterschiedlich. Zunächst beschränkte sich Claudia Thesenfitz darauf, die Kapitel auch nur in der Sicht einer Person zu schreiben. Später aber mischte sie ständig und mich hat das furchtbar gestört. Die letzten Seiten habe ich gar nicht mehr gelesen. Nur noch auf die letzten Seiten geguckt. Und trara!, sie haben sich ja doch alle so lieb.
Alexandra ist davon überzeugt, dass ihr Mann Marcus sie betrügt. Sie möchte ihm daher nach New York folgen, wo er angeblich geschäftlich zu tun hat. Ihre kleine Tochter Emma möchte sie auf diese Reise nicht mitnehmen und so lädt sie kurzerhand die beiden Großmütter Henriette und Ulla zur Betreuung der Zweijährigen in ihr Haus auf Sylt ein. Henriette, Chefredakteurin einer Frauenzeitschrift, und Ulla, vegane Esoterikerin, könnten unterschiedlicher nicht sein und bei ihre Begegnung prallen Welten aufeinander. Allein das Cover schreit nach Sommer, Meer, Strand und Leichtigkeit. In diesem Buch finden sich keine tiefsinnigen Weisheiten über das Leben, es gibt keine mysteriösen Familiengeheimnisse und eine literarische Perle ist „Meer Liebe auf Sylt“ auch eher nicht. Begeistern kann das Buch vor allem mit einem lockeren und leichten Schreibstil und viel Witz. Beim Lesen habe ich sehr oft geschmunzelt, denn Claudia Thesenfitz beschreibt die witzigsten Situationen und wählt dabei die passenden Worte. Die Seiten fliegen nur so dahin und ich habe das Buch an zwei gemütlichen Abenden ausgelesen. Vor dem Lesen muss man sich darüber im Klaren sein, dass Henrietta und Ulla natürlich vollkommen überzogen dargestellt werden. Sie verkörpern die gängigen Klischees zu 100%, sorgen aber gerade dadurch für viele witzige und skurrile Situationen. Auch wenn ihr Umgang miteinander anfangs ein wenig holprig ist und die Meinungen zur Kindererziehung nicht gegensätzlicher sein könnten, schaffen Henriette und Ulla es schließlich, sich zusammenzuraufen. Einen großen Anteil daran hat vor allem die kleine Emma, welche nicht nur das Herz der beiden sonst entfernt wohnenden Omas im Sturm erobert, sondern auch das des Lesers. Richtig gut gefallen hat mir, dass die beiden Frauen sich einander annähern und über ihre Lebensstile nachdenken, schließlich sogar aus einigen ihrer Konventionen und Überzeugungen ausbrechen und sich dabei trotzdem immer treu bleiben. Fazit „Meer Liebe auf Sylt“ ist ein typischer Frauen- und Sommerroman und das meine ich absolut positiv. Zwischen viel Situationskomik und Chaos finden sich immer wieder kleine Wahrheiten über das Leben und das Glück. In der Tat hat Claudia Thesenfitz hier einen wahren Glücksroman zum Abschalten und Wohlfühlen geschaffen. Ihr erstes Werk „Sylt oder Selters“ werde ich mir im kommenden Sommer auf jeden Fall auch noch zulegen! (März 2017)
Zum Inhalt: Um ihre Ehe zu retten, fliegt die 27-jährige Alexandra nach New York. Mutter Henrietta und Schwiegermutter Ulla sind sofort zur Stelle, um in einem Strandhaus auf Sylt auf die kleine Emma aufzupassen. Dumm nur, dass sich die beiden jungen Omas nicht ausstehen können. Ulla ist überzeugte Esoterikerin, Henrietta knallharte Karrierefrau. Bio contra Business, Eso contra Ellenbogen - zwei Welten prallen aufeinander. Als auch noch Alexandras kinderlose Schwester Jana zu Hilfe eilt, ist das Chaos perfekt. Das Leben der Frauen wird ordentlich durcheinandergerüttelt - und ist am Ende viel besser als vorher ... Meine Meinung: Ein Glücksroman, steht zumindest auf dem Cover. Und für mich war es das nur bedingt. Wenn alle Klischees bedient sind, ist es vielleicht Glück, was der Roman uns erzählen will. Aber ich habe trotzdem was aus der Geschichte mitgenommen, nämlich, Liebe dich so wie du bist und dann wird auch alles gut. Mehr oder weniger *lach* Im großen und ganzen hat mich die Geschichte sehr gut unterhalten und zum lachen gebracht. Die Protagonisten waren gut beschrieben und ich konnte mir vor allem Ulla richtig gut vorstellen. Über Alex und Marcus hätte ich vielleicht gerne noch ein wenig mehr erfahren. Fazit: Ein guter Roman, der eine alltägliche Situation hervorragend beschreibt. Mir hat das Buch gut gefallen und ich kann es gerne weiterempfehlen.








