Matjes mit Wasabi

Matjes mit Wasabi

Softcover
3.94
KulturLiebesgeschichteCulture ClashGerichte

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Description

»Ich bin in Tokio mittlerweile so sehr vereinsamt, dass die Waschmaschine meine einzige verlässliche Konversationspartnerin ist. Immerhin treffe ich morgen diese Dolmetscherin. Nicht, dass das ein Date wäre ...« Drei Jahre später sind Andreas und Junko verheiratet, vier Jahre später ist Nachwuchs im Anmarsch und fünf Jahre später schreiben sie auf, wie das alles passieren konnte. Eine Liebesgeschichte zwischen Tokio, München und Bremen-Vegesack, im Spannungsfeld von Dirndl und Kimono, von Schweinshaxn und Reisbällchen, deutscher Korrektheit und japanischer Überkorrektheit, runtergespült mit der nötigen Menge Weißbier und Sake. Müssen Japaner unbedingt Milchtüten bügeln und Deutsche täglich Fenster putzen? Ist man eine schlechte japanische Ehefrau, wenn das Abendessen aus weniger als fünf Gerichten besteht? Wird ein deutscher Ehemann es überhaupt bemerken? Und was kommt dabei heraus, wenn Matjes-Tempura im Backofen brutzeln? »Please create a new culture!«, wiederholt der Vater der Braut mantramäßig seinen einzigen englischen Satz. Und nichts Geringeres haben Tochter und Schwiegersohn sich vorgenommen.

Book Information

Main Genre
Biographies
Sub Genre
Memoirs
Format
Softcover
Pages
256
Price
10.30 €

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3

„Matjes mit Wasabi“ erzählt auf charmante und persönliche Weise die Liebesgeschichte des deutsch-japanischen Paares Andreas und Junko – von ihrem Treffen in Tokio über den Umzug nach Deutschland bis hin zu Familiengründung. Der Alltag zwischen Dirndl und Kimono, Schweinshaxn und Reisbällchen sowie Sake und Weißbier bildet den liebevollen Rahmen für humorvolle Anekdoten und kulturelle Missverständnisse .

Die Erzählweise ist locker und humorvoll – manche Szenen wie die Nuss-Anekdote zeigen einen warmherzigen Blick auf Alltagserleben mit interkulturellem Charme . Der humoristische Ton macht das Lesen angenehm leicht. Leider bleibt das Buch örtlich oft oberflächlich. Die Darstellung wirkt gelegentlich wie eine Abfolge netter Anekdoten, ohne großen narrativen Zusammenhang. Der „Culture Clash“ kommt manchmal durch unverfängliche Alltagsszenen nicht so intensiv zur Geltung wie erwartet . Zudem nimmt der männliche Part (Andreas) einen deutlich größeren Raum ein als der weibliche – die Perspektive von Junko kommt weniger zur Geltung . Ein leichtes, sympathisches Buch mit witzigen Alltagseinsichten – besonders für Lesende, die sich für interkulturelle Liebesgeschichten interessieren. Tiefgründige Reflexionen oder neue Erkenntnisse über kulturelle Dynamiken bleiben aber eher auf der Strecke.

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