Masha – Mein geliebtes Monster
Buy Now
By using these links, you support READO. We receive an affiliate commission without any additional costs to you.
Description
17 Jahre lang waren Caleb und Masha unzertrennlich ― der zurückgezogene, menschenscheue Literat und die eigensinnige, starke Katze, die über das riesige Haus und die umliegenden wilden und gefährlichen Wälder und Wiesen regierte. Ging es Masha schlecht, konnte nur Caleb ihr helfen. Und umgekehrt war es Masha, die ihn dabei unterstützte, seine chronische Krankheit mit immer wiederkehrenden Schmerzen zu ertragen ― ein fast blindes Verständnis zwischen Mensch und Tier. Wie kein anderer versteht es der belesene Katzenkenner, Mashas Verhalten zu entschlüsseln und zu beschreiben ― doch seine Hommage an Masha ist weit mehr als das Portrait einer außergewöhnlichen Katze: Eine bewegende und inspirierende Geschichte über das Leben und den Tod, über Abschied, Trauer und Liebe. Literatur vom Feinsten ― nicht nur für Katzenfreunde.
Book Information
Author Description
Caleb Carr ist in der Lower East Side von Manhattan aufgewachsen und lebte bis zu seinem Tod im Jahr 2024 in Cherry Plain, New York. Er studierte Geschichte an der New York University und hat am Bard College gelehrt. Sein erster Roman "Die Einkreisung" wurde ein internationaler Erfolg und in über zwanzig Sprachen übersetzt. 2018 wurde das Buch als Netflix Serie mit Daniel Brühl in der Hauptrolle verfilmt. Als Journalist veröffentlicht der Katzenliebhaber zahlreiche Artikel in The Washington Post, The New York Times und in The Wall Street Journal zu historischen Themen.
Posts
Inhalt: An einem bestimmten Punkt in seinem Leben findet Caleb Carr Masha und nimmt sie zu sich. In 17 Jahren erleben die beiden sehr viel miteinander, gehen beide gesundheitlich einen schweren Weg, der die beiden nach eben 17 Jahren auch wieder trennt. In dem Buch erzählt der Autor diese Geschichte. Meine Meinung: Falsche Vorstellungen! Wer mich kennt der weiß, solche Geschichten über Menschen und ihre kätzischen Gefährten treffen bei mir immer einen bestimmten Nerv. Ich wünschte, ich könnte selbst die Geschichte von Wallee und uns erzählen... oder andere würde das dann auch interessieren! So war es hier wirklich nicht verwunderlich, dass ich mich sehr gefreut habe, das Buch lesen zu können. Zumindest nach dem, was von Verlagsseite aus über das Buch geschrieben wurde und ich dachte, darin zu finden. Zunächst kam es mir dann auch so vor, gut gemeinte Ratschläge für Neu-Katzeneltern, etwas über unterschiedliche Katzenrassen und dann eben auch über Mashas Rasse. Kann man mal machen, fand ich dann aber irgendwann nervig und ich hab auch mehrmals die Beschreibungen zum Buch abgesucht, ob ich da vielleicht was überlesen hatte. Hatte ich nicht. Nächster Stolperstein waren dann die ständigen, sehr traumatisierenden Rückblenden in die Kindheit und die Familiengeschichte des Autors, in der aber auch Katzen schon eine große Rolle gespielt haben. Gewalt, Traumatisierungen, dadurch psychische Schwierigkeiten und eben die -wie ich finde- ungesunde Konzentration auf ein Leben mit Katzen als Lebenshilfe und sehr vermenschlichenden Zügen versehen, das nahm dann für mich irgendwann wirklich überhand. Und ich habe vermisst, dass wirklich Masha die Hauptrolle spielt. Vielmehr ist es der Autor und eine quasi Abrechnung oder der Versuch einer Aufarbeitung seiner psychischen und physischen Verletzungen in der Kindheit. Ich finde, hier gehört eine Warnung aufgedruckt, dass gewisse Erzählstränge Personen mit ähnlicher Vergangenheit böse getriggert werden könnten. Und man hätte nicht dieses Buch als rührseliges, einfaches Buch darstellen dürfen. Denn hier geht es eigentlich darum, was im Leben des Autors wirklich schief ging, von Beginn an und dass er auch noch gesundheitlich sehr gebeutelt am Ende einer Katze begegnet, die ebenfalls kein leichtes Leben und wie er nun gesundheitlich massiv struggelt. Es ist eben keine fluffige Geschichte, die man vielleicht mit Tränen abschließt, weil am Ende leider der Verlust des geliebten Tieres steht. Nein, hier liegt zum Teil wirklich ein hartes menschliches Schicksal in Memoiren-Form vor, was man als Katzenmensch eben nicht mehr eben liest, weil man selbst z.B. gerade solch einen Verlust zu beklagen hat und sich einfach nicht allein fühlen möchte. Da reißen es auch nicht die Fotos von Masha und anderer Katzen aus dem Leben des Autors raus, die das ganze für mich z.B. noch realer und somit bedrückender gemacht hat. Nein, die Katzenmama in mir hat sich hier nicht gut aufgehoben oder verstanden gefühlt. Ja, ich weiß, wir schreiben unseren Katzen allesamt bestimmte Eigenschaften zu und lieben sie bis zum Mond und zurück, aber es gibt immer ein „Drüber“ und das habe ich zum Teil hier beim Autor empfunden. Deswegen war es die ganzen 400 Seiten kein Lesevergnügen. Fazit: Kein Buch für Katzenmenschen, die auf eine leichte Lektüre hoffen, um sich vielleicht verstanden zu fühlen. Eher eine sehr bedrückende, traurige und traumatisierende Lebensgeschichte und vielleicht der Versuch der Aufarbeitung des leider schon verstorbenen Autors.

Description
17 Jahre lang waren Caleb und Masha unzertrennlich ― der zurückgezogene, menschenscheue Literat und die eigensinnige, starke Katze, die über das riesige Haus und die umliegenden wilden und gefährlichen Wälder und Wiesen regierte. Ging es Masha schlecht, konnte nur Caleb ihr helfen. Und umgekehrt war es Masha, die ihn dabei unterstützte, seine chronische Krankheit mit immer wiederkehrenden Schmerzen zu ertragen ― ein fast blindes Verständnis zwischen Mensch und Tier. Wie kein anderer versteht es der belesene Katzenkenner, Mashas Verhalten zu entschlüsseln und zu beschreiben ― doch seine Hommage an Masha ist weit mehr als das Portrait einer außergewöhnlichen Katze: Eine bewegende und inspirierende Geschichte über das Leben und den Tod, über Abschied, Trauer und Liebe. Literatur vom Feinsten ― nicht nur für Katzenfreunde.
Book Information
Author Description
Caleb Carr ist in der Lower East Side von Manhattan aufgewachsen und lebte bis zu seinem Tod im Jahr 2024 in Cherry Plain, New York. Er studierte Geschichte an der New York University und hat am Bard College gelehrt. Sein erster Roman "Die Einkreisung" wurde ein internationaler Erfolg und in über zwanzig Sprachen übersetzt. 2018 wurde das Buch als Netflix Serie mit Daniel Brühl in der Hauptrolle verfilmt. Als Journalist veröffentlicht der Katzenliebhaber zahlreiche Artikel in The Washington Post, The New York Times und in The Wall Street Journal zu historischen Themen.
Posts
Inhalt: An einem bestimmten Punkt in seinem Leben findet Caleb Carr Masha und nimmt sie zu sich. In 17 Jahren erleben die beiden sehr viel miteinander, gehen beide gesundheitlich einen schweren Weg, der die beiden nach eben 17 Jahren auch wieder trennt. In dem Buch erzählt der Autor diese Geschichte. Meine Meinung: Falsche Vorstellungen! Wer mich kennt der weiß, solche Geschichten über Menschen und ihre kätzischen Gefährten treffen bei mir immer einen bestimmten Nerv. Ich wünschte, ich könnte selbst die Geschichte von Wallee und uns erzählen... oder andere würde das dann auch interessieren! So war es hier wirklich nicht verwunderlich, dass ich mich sehr gefreut habe, das Buch lesen zu können. Zumindest nach dem, was von Verlagsseite aus über das Buch geschrieben wurde und ich dachte, darin zu finden. Zunächst kam es mir dann auch so vor, gut gemeinte Ratschläge für Neu-Katzeneltern, etwas über unterschiedliche Katzenrassen und dann eben auch über Mashas Rasse. Kann man mal machen, fand ich dann aber irgendwann nervig und ich hab auch mehrmals die Beschreibungen zum Buch abgesucht, ob ich da vielleicht was überlesen hatte. Hatte ich nicht. Nächster Stolperstein waren dann die ständigen, sehr traumatisierenden Rückblenden in die Kindheit und die Familiengeschichte des Autors, in der aber auch Katzen schon eine große Rolle gespielt haben. Gewalt, Traumatisierungen, dadurch psychische Schwierigkeiten und eben die -wie ich finde- ungesunde Konzentration auf ein Leben mit Katzen als Lebenshilfe und sehr vermenschlichenden Zügen versehen, das nahm dann für mich irgendwann wirklich überhand. Und ich habe vermisst, dass wirklich Masha die Hauptrolle spielt. Vielmehr ist es der Autor und eine quasi Abrechnung oder der Versuch einer Aufarbeitung seiner psychischen und physischen Verletzungen in der Kindheit. Ich finde, hier gehört eine Warnung aufgedruckt, dass gewisse Erzählstränge Personen mit ähnlicher Vergangenheit böse getriggert werden könnten. Und man hätte nicht dieses Buch als rührseliges, einfaches Buch darstellen dürfen. Denn hier geht es eigentlich darum, was im Leben des Autors wirklich schief ging, von Beginn an und dass er auch noch gesundheitlich sehr gebeutelt am Ende einer Katze begegnet, die ebenfalls kein leichtes Leben und wie er nun gesundheitlich massiv struggelt. Es ist eben keine fluffige Geschichte, die man vielleicht mit Tränen abschließt, weil am Ende leider der Verlust des geliebten Tieres steht. Nein, hier liegt zum Teil wirklich ein hartes menschliches Schicksal in Memoiren-Form vor, was man als Katzenmensch eben nicht mehr eben liest, weil man selbst z.B. gerade solch einen Verlust zu beklagen hat und sich einfach nicht allein fühlen möchte. Da reißen es auch nicht die Fotos von Masha und anderer Katzen aus dem Leben des Autors raus, die das ganze für mich z.B. noch realer und somit bedrückender gemacht hat. Nein, die Katzenmama in mir hat sich hier nicht gut aufgehoben oder verstanden gefühlt. Ja, ich weiß, wir schreiben unseren Katzen allesamt bestimmte Eigenschaften zu und lieben sie bis zum Mond und zurück, aber es gibt immer ein „Drüber“ und das habe ich zum Teil hier beim Autor empfunden. Deswegen war es die ganzen 400 Seiten kein Lesevergnügen. Fazit: Kein Buch für Katzenmenschen, die auf eine leichte Lektüre hoffen, um sich vielleicht verstanden zu fühlen. Eher eine sehr bedrückende, traurige und traumatisierende Lebensgeschichte und vielleicht der Versuch der Aufarbeitung des leider schon verstorbenen Autors.





