Mars 02
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Description
Book Information
Posts
Besser spät als nie habe ich nun auch endlich Band 02 von »Mars« gelesen. Wie bereits beim Vorgänger gestaltete sich für mich auch hier der Start etwas holprig. Um ehrlich zu sein, fand ich den ersten Teil des Bandes schon etwas langweilig. Der Fokus wird hier arg auf das 8 Stunden - Rennen gelegt, wo der eine oder andere vielleicht mitfiebert, hab ich mich eher durchgekämpft. Glücklicherweise ändert sich dies in der zweiten Hälfte des Bandes schlagartig. Die Story nimmt nun wie zu Ende des ersten Bandes einen recht düster-melancholischen Ton an, welcher mir persönlich sehr gefällt. Durch das Auftauchen neuer Figuren, welche bereits in Reis Vergangenheit eine Rolle gespielt haben, wird der Geschichte etwas mehr Dramatik verliehen - spannend, emotional und teilweise auch nervenaufreibenden. Hieran ist allen voran Shiori Schuld, welche aus meiner Sicht einen sehr anstrengenden Charakter an den Tag legt und damit schon fast zu viel Unruhe in die Geschehnisse bringt. Das mag ich ja gar nicht. Dennoch ist das Aufeinandertreffen mit ihr der ausschlaggebende Punkt dafür, dass sowohl Kira als auch die Leserschaft deutlich mehr Einblicke in Reis Gedankenwelt bekommen, inklusive weiterer Informationen über seinen verstorbenen Zwilling Sei. Insgesamt muss ich als Nicht - Shojo - Leser sagen, dass in »Mars« das Shy Girl trifft Bad Boy Konzept gut funktioniert und in Kombination mit zahlreichen schwerwiegenden Thematiken, wie Mobbing, sexueller Belästigung oder Suizid, eine gute Grundlage für eine interessante Story schafft. Ob dies auf Dauer für mich reicht entscheide ich jedoch erst nach Band drei, der Cliffhanger sorgt zumindest dafür, dass ich in diesen noch reinlesen werde. Einen kleinen Kritikpunkt gibt es noch: Die Textanordnung fand ich an manchen Stellen leider etwas verwirrend, so dass ich einige Bubbles mehrfach lesen musste. Das ist jedoch kein Weltuntergang.
Diese durchgängige bedrückende Stimmung ist schon nicht ohne. Das Rennen war zumindest für den Moment abwechslungsreich, um nicht komplett in diese düstere Stimmung zu verfallen. Man erfährt zwar einiges mehr über Rei, durch das Auftauchen alter Schulkameraden, aber dadurch nimmt es an Dramatik noch mal zu. Shiori ist ein Charakter den ich so gar nicht mag, allein wegen ihres Verhalten als sie erschien. Vermutlich hat das ebenfalls mit der Vergangenheit zu tun. Mit Kira tu ich mich ebenfalls schwer. Irgendwie fehlt mir bei ihr noch einiges. Langweilig ist nicht das richtige Wort, aber ich denke sie ist mir noch zu eintönig oder aber ich sehe noch nicht, was eigentlich in ihr steckt. Der Band ließ sich zwar gut lesen, aber durch die Stimmung hatte ich doch so meine Schwierigkeiten. Der Cliffhanger am Ende könnte weitere dunkle Lichtblicke hervor bringen.
Drama, Drama, Drama!
Was ich in Band 1 noch cool fand, ist hier jetzt echt ganz schön viel! Ich finde den Manga immer noch spannend, keine Frage, aber ich hoffe, dass sich nun auch mal Punkte klären. Es kommt einfach immer mehr dazu, was bei den Charakteren schiefläuft, da sollte schon auch mal etwas Vorangehen. *Rezensionsexemplar*
Der Band ist weitaus emotionaler und melancholischer als der erste Band. Ich werde aus Kira noch nicht wirklich schlau, ich finde, dass sie sehr naiv ist und es wirkt so, dass sie sich einfach alles gefallen lässt. Verstehe ihre allgemeine Denkweise manchmal nicht. Über Rei erfahren wir wieder einiges, besonders was den Tod seines Zwillingsbruders betrifft. Dies sorgt dafür, dass wir neue Charaktere kennenlernen: eine davon ist Shiori und ich finde sie einfach furchtbar. Sie ist egoistisch und bringt so unnötig viel schlechte Stimmung rein, einfach weil sie so einnehmend ist und einfach nichts gönnt. Hoffe, dass das Drama um sie nicht so ewig lang dauert. Ansonsten wieder ein super spannender Band zum mitfiebern und mitfühlen.
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Besser spät als nie habe ich nun auch endlich Band 02 von »Mars« gelesen. Wie bereits beim Vorgänger gestaltete sich für mich auch hier der Start etwas holprig. Um ehrlich zu sein, fand ich den ersten Teil des Bandes schon etwas langweilig. Der Fokus wird hier arg auf das 8 Stunden - Rennen gelegt, wo der eine oder andere vielleicht mitfiebert, hab ich mich eher durchgekämpft. Glücklicherweise ändert sich dies in der zweiten Hälfte des Bandes schlagartig. Die Story nimmt nun wie zu Ende des ersten Bandes einen recht düster-melancholischen Ton an, welcher mir persönlich sehr gefällt. Durch das Auftauchen neuer Figuren, welche bereits in Reis Vergangenheit eine Rolle gespielt haben, wird der Geschichte etwas mehr Dramatik verliehen - spannend, emotional und teilweise auch nervenaufreibenden. Hieran ist allen voran Shiori Schuld, welche aus meiner Sicht einen sehr anstrengenden Charakter an den Tag legt und damit schon fast zu viel Unruhe in die Geschehnisse bringt. Das mag ich ja gar nicht. Dennoch ist das Aufeinandertreffen mit ihr der ausschlaggebende Punkt dafür, dass sowohl Kira als auch die Leserschaft deutlich mehr Einblicke in Reis Gedankenwelt bekommen, inklusive weiterer Informationen über seinen verstorbenen Zwilling Sei. Insgesamt muss ich als Nicht - Shojo - Leser sagen, dass in »Mars« das Shy Girl trifft Bad Boy Konzept gut funktioniert und in Kombination mit zahlreichen schwerwiegenden Thematiken, wie Mobbing, sexueller Belästigung oder Suizid, eine gute Grundlage für eine interessante Story schafft. Ob dies auf Dauer für mich reicht entscheide ich jedoch erst nach Band drei, der Cliffhanger sorgt zumindest dafür, dass ich in diesen noch reinlesen werde. Einen kleinen Kritikpunkt gibt es noch: Die Textanordnung fand ich an manchen Stellen leider etwas verwirrend, so dass ich einige Bubbles mehrfach lesen musste. Das ist jedoch kein Weltuntergang.
Diese durchgängige bedrückende Stimmung ist schon nicht ohne. Das Rennen war zumindest für den Moment abwechslungsreich, um nicht komplett in diese düstere Stimmung zu verfallen. Man erfährt zwar einiges mehr über Rei, durch das Auftauchen alter Schulkameraden, aber dadurch nimmt es an Dramatik noch mal zu. Shiori ist ein Charakter den ich so gar nicht mag, allein wegen ihres Verhalten als sie erschien. Vermutlich hat das ebenfalls mit der Vergangenheit zu tun. Mit Kira tu ich mich ebenfalls schwer. Irgendwie fehlt mir bei ihr noch einiges. Langweilig ist nicht das richtige Wort, aber ich denke sie ist mir noch zu eintönig oder aber ich sehe noch nicht, was eigentlich in ihr steckt. Der Band ließ sich zwar gut lesen, aber durch die Stimmung hatte ich doch so meine Schwierigkeiten. Der Cliffhanger am Ende könnte weitere dunkle Lichtblicke hervor bringen.
Drama, Drama, Drama!
Was ich in Band 1 noch cool fand, ist hier jetzt echt ganz schön viel! Ich finde den Manga immer noch spannend, keine Frage, aber ich hoffe, dass sich nun auch mal Punkte klären. Es kommt einfach immer mehr dazu, was bei den Charakteren schiefläuft, da sollte schon auch mal etwas Vorangehen. *Rezensionsexemplar*
Der Band ist weitaus emotionaler und melancholischer als der erste Band. Ich werde aus Kira noch nicht wirklich schlau, ich finde, dass sie sehr naiv ist und es wirkt so, dass sie sich einfach alles gefallen lässt. Verstehe ihre allgemeine Denkweise manchmal nicht. Über Rei erfahren wir wieder einiges, besonders was den Tod seines Zwillingsbruders betrifft. Dies sorgt dafür, dass wir neue Charaktere kennenlernen: eine davon ist Shiori und ich finde sie einfach furchtbar. Sie ist egoistisch und bringt so unnötig viel schlechte Stimmung rein, einfach weil sie so einnehmend ist und einfach nichts gönnt. Hoffe, dass das Drama um sie nicht so ewig lang dauert. Ansonsten wieder ein super spannender Band zum mitfiebern und mitfühlen.













