Marie des Brebis
Buy Now
By using these links, you support READO. We receive an affiliate commission without any additional costs to you.
Description
Book Information
Author Description
Christian Signol wurde 1947 in einem kleinen Dorf der Dordogne geboren. Als er mit elf Jahren in ein Internat geschickt wurde, litt er sehr unter der Trennung von seiner Familie und seiner Heimat. Dieses Gefühl der Entwurzelung wurde später zum Auslöser für seine schriftstellerische Tätigkeit.Nach dem Studium der Literatur- und der Rechtswissenschaften widmete er sich bald dem Schreiben. In seinen Romanen schildert er oft das urtümliche, naturverbundene Leben, nach dem sich heute viele Menschen sehnen. Seine Bücher wurden in Frankreich von Millionen von Menschen begeistert gelesen, erfolgreich verfilmt und mit Preisen ausgezeichnet. Die Saga von den letzten Schiffern der Dordogne wurde 1995 als opulentes 13-Stunden-Epos von José Dayan für den Sender France 2 verfilmt und war einer der erfolgreichsten Mehrteiler, die in Frankreich je ausgestrahlt wurden.
Posts
"Man hat mich inmitten einer Schafherde gefunden, schlafend, dort oben, an einem Sonntag, am Fuße eines Wacholderstrauches. Es war im Herbst des Jahres 1901." "So bin ich aufgewachsen, zwischen Festen und Vespern, immer zufrieden, umgeben von meinen beiden Alten, mit unbedecktem Kopf im Wind, mit von Disteln und Brombeersträuchern zerkratzten Waden, wild wie eine Ziege und so dünn, dass man Angst bekommen konnte." "In meinem Leben hatte ich oft mehr Geld, als ich zu hoffen wagte, dann wieder überhaupt keines, aber ich habe nie viel Aufhebens darum gemacht: Immer fand ich den Himmel viel schöner als Geld. So bin ich eben: Die Tatsache, mehr oder weniger nackt geboren zu sein, hat mich vor der Gier nach Geld bewahrt, und ich weiß, dass dies ein großes Glück für mich gewesen ist." Marie erzählt ihre Lebensgeschichte, aufgeschrieben von dem französischen Schriftsteller Christian Signol. Entstanden ist eine gefühlvolle Biographie voller Wärme, Zuversicht, Bescheidenheit und Freude an den kleinen Dingen. Als Findelkind hatte sie das Glück, bei Menschen unterzukommen, die es gut mit ihr meinen und sie lieben wie ihr eigenes Kind. Sie wächst in bescheidenen Verhältnissen auf, hütet die Schafherde und liebt den Hof und die Natur und ist einfach glücklich, auch als sie ihren zukünftigen Mann trifft. Aber auch als das Leben einige Schicksalsschläge für sie bereit hält, verliert sie ihren Mut und ihre Zuversicht nicht. Sie führt ein einfaches, aber trotzdem reiches Leben. Ich war beim Lesen sofort gefangen von der einfachen aber gefühlvollen Erzählweise und der sympathischen Protagonistin. Ein ganz ruhiges Buch, das entschleunigt und auch Denkanstöße gibt. Natürlich gibt's von mir eine ganz große Leseempfehlung für dieses kleine Juwel ⭐
Ein Schatz!
Keine Ahnung, warum ich gerade dieses kleine Buch aus dem überfüllten Regal der Buchhandlung gezogen habe. Und es gekauft habe, ohne den Klappentext durchzulesen. Ich bin aber froh, dass ich es gemacht habe. Marie erzählte dem Autor ihre Lebensgeschichte, die als ausgesetztes Findelkind begann und nach Jahren voller Glück und Unglück fast genau da endete, wo man sie fand. Die Worte einer bescheidenen, fleißigen Frau werden mich auf jeden Fall noch lange begleiten.
Dieses Buch lässt uns durchatmen, es tröstet, macht Hoffnung und erdet!
Ich bin keine Biografien-Leserin. Für „Der reiche Klang des einfachen Lebens“ habe ich aber eine Ausnahme gemacht. Marie‘s Leben begann als Findelkind im frühen 20. Jahrhundert in Frankreich inmitten von Schafen. Sie führte ein hartes und entbehrungsreiches Leben und war immer sehr glücklich damit. Sie findet Freude in den kleinen und umso wertvolleren Dingen des Lebens… sie liebt die Familie, die sie gründet und macht sie zu ihren Leben! Wir recht ihr alle hattet! Es ist das perfekte Buch für alle, die sich ein wenig entschleunigen wollen. Alle, die das „Höher, Schneller, Weiter“ satt haben. Alle, die ein wenig Trost und Ermutigung brauchen. Marie de Brebis hat es geschafft, harte Erlebnisse zu akzeptieren und gleichzeitig alles Schöne zu genießen. Sie hat sich immer neuen Gegebenheiten anpassen müssen und tat das, ohne zu hadern. Diese Eigenschaft bewundere ich sehr. Für mich war es die ideale Lektüre für „zwischen den Jahren“, denn es zeigt auch mir, was wirklich wichtig ist in meinem Leben. Kurzweilig und spannend erzählt ist Maries Leben zudem. Eine klare Leseempfehlung!
Absolutes Lesehighlight! Ein Seelenwärmer!
Ich lese sehr gerne zeitliche Dokumente, Lebensgeschichten, die mit herzerwärmenden Worten direkt begeistern und meine Seele ergreifen, so dass beim Lesen ungehemmt die Tränen fließen. Marie des Brebies gehört in diese Kategorie, als Säugling wurde sie unter einem Wachholderbusch gefunden, ein einfacher Schäfer, der im Einklang mit der Natur lebt nimmt sie auf. Marie lebt weitere Jahre bei einem älteren Ehepaar mit einem kleinen Hof im Gebiet der Causses du Quercy. Es ist ein einfaches und arbeitsreiches Leben. Und doch scheinen die Menschen der Gegend genügsam zu sein, getragen von der Gewissheit, dass die Natur, die Tiere und die Gemeinschaft ihnen Trost bietet. Maries Leben verändert sich als sie Florentin, ein Junge aus der Gegend, der von nun an die Familie unterstützt, kennenlernt. Eine Liebe, die durch viele schicksalshafte Ereignisse nie ihre Verbundenheit verliert. Marie erlebt zwei Weltkriege und viele Verluste und nie schwindet ihre Kraft weiterzumachen und nach vorne zu blicken. Das Buch hat mich auf ganzer Linie begeistert. Marie, die einfach lebt, macht vor, wie man Glück im Alltag findet. Sie hat gefunden wonach die meisten Menschen ihr Leben lang auf der Suche sind. Zufriedenheit Zufriedenheit ist Ausdruck eines tiefen inneren Seelenfriedens. Ein genügsames Leben im Rhythmus der Natur. Zwei Jahre vor ihrem Tod vertraute Marie des Brebis ihre Erinnerungen Christian Signol an, der einen wundervollen Text über ihr Leben verfasst hat. Eine wunderbare Entdeckung, ich wünschte das Buch hätte nie geendet. Danke an meine
Ein Buch über das Leben eines Waisenkindes, das von einem Hirten aufgenommen wird und mit ihm zu einem Gut eines Ehepaars, das sich um sie auch wie Eltern kümmert, zieht. Sie gründet eine Familie und erzählt als ältere Frau von ihrem einfachen Leben in der ländlichen Hügellandschaft Frankreichs mit einer sehr positiven Ausstrahlung, einem zufriedenen und glücklichen Unterton und mit viel Würde ihren Mitmenschen von damals gegenüber.
Ein sehr beruhigendes Buch, das einen mit einer sehr glücklichen Stimmung zurücklässt und das einen das Leben auf dem Land damals verstehen und mögen lässt.
Description
Book Information
Author Description
Christian Signol wurde 1947 in einem kleinen Dorf der Dordogne geboren. Als er mit elf Jahren in ein Internat geschickt wurde, litt er sehr unter der Trennung von seiner Familie und seiner Heimat. Dieses Gefühl der Entwurzelung wurde später zum Auslöser für seine schriftstellerische Tätigkeit.Nach dem Studium der Literatur- und der Rechtswissenschaften widmete er sich bald dem Schreiben. In seinen Romanen schildert er oft das urtümliche, naturverbundene Leben, nach dem sich heute viele Menschen sehnen. Seine Bücher wurden in Frankreich von Millionen von Menschen begeistert gelesen, erfolgreich verfilmt und mit Preisen ausgezeichnet. Die Saga von den letzten Schiffern der Dordogne wurde 1995 als opulentes 13-Stunden-Epos von José Dayan für den Sender France 2 verfilmt und war einer der erfolgreichsten Mehrteiler, die in Frankreich je ausgestrahlt wurden.
Posts
"Man hat mich inmitten einer Schafherde gefunden, schlafend, dort oben, an einem Sonntag, am Fuße eines Wacholderstrauches. Es war im Herbst des Jahres 1901." "So bin ich aufgewachsen, zwischen Festen und Vespern, immer zufrieden, umgeben von meinen beiden Alten, mit unbedecktem Kopf im Wind, mit von Disteln und Brombeersträuchern zerkratzten Waden, wild wie eine Ziege und so dünn, dass man Angst bekommen konnte." "In meinem Leben hatte ich oft mehr Geld, als ich zu hoffen wagte, dann wieder überhaupt keines, aber ich habe nie viel Aufhebens darum gemacht: Immer fand ich den Himmel viel schöner als Geld. So bin ich eben: Die Tatsache, mehr oder weniger nackt geboren zu sein, hat mich vor der Gier nach Geld bewahrt, und ich weiß, dass dies ein großes Glück für mich gewesen ist." Marie erzählt ihre Lebensgeschichte, aufgeschrieben von dem französischen Schriftsteller Christian Signol. Entstanden ist eine gefühlvolle Biographie voller Wärme, Zuversicht, Bescheidenheit und Freude an den kleinen Dingen. Als Findelkind hatte sie das Glück, bei Menschen unterzukommen, die es gut mit ihr meinen und sie lieben wie ihr eigenes Kind. Sie wächst in bescheidenen Verhältnissen auf, hütet die Schafherde und liebt den Hof und die Natur und ist einfach glücklich, auch als sie ihren zukünftigen Mann trifft. Aber auch als das Leben einige Schicksalsschläge für sie bereit hält, verliert sie ihren Mut und ihre Zuversicht nicht. Sie führt ein einfaches, aber trotzdem reiches Leben. Ich war beim Lesen sofort gefangen von der einfachen aber gefühlvollen Erzählweise und der sympathischen Protagonistin. Ein ganz ruhiges Buch, das entschleunigt und auch Denkanstöße gibt. Natürlich gibt's von mir eine ganz große Leseempfehlung für dieses kleine Juwel ⭐
Ein Schatz!
Keine Ahnung, warum ich gerade dieses kleine Buch aus dem überfüllten Regal der Buchhandlung gezogen habe. Und es gekauft habe, ohne den Klappentext durchzulesen. Ich bin aber froh, dass ich es gemacht habe. Marie erzählte dem Autor ihre Lebensgeschichte, die als ausgesetztes Findelkind begann und nach Jahren voller Glück und Unglück fast genau da endete, wo man sie fand. Die Worte einer bescheidenen, fleißigen Frau werden mich auf jeden Fall noch lange begleiten.
Dieses Buch lässt uns durchatmen, es tröstet, macht Hoffnung und erdet!
Ich bin keine Biografien-Leserin. Für „Der reiche Klang des einfachen Lebens“ habe ich aber eine Ausnahme gemacht. Marie‘s Leben begann als Findelkind im frühen 20. Jahrhundert in Frankreich inmitten von Schafen. Sie führte ein hartes und entbehrungsreiches Leben und war immer sehr glücklich damit. Sie findet Freude in den kleinen und umso wertvolleren Dingen des Lebens… sie liebt die Familie, die sie gründet und macht sie zu ihren Leben! Wir recht ihr alle hattet! Es ist das perfekte Buch für alle, die sich ein wenig entschleunigen wollen. Alle, die das „Höher, Schneller, Weiter“ satt haben. Alle, die ein wenig Trost und Ermutigung brauchen. Marie de Brebis hat es geschafft, harte Erlebnisse zu akzeptieren und gleichzeitig alles Schöne zu genießen. Sie hat sich immer neuen Gegebenheiten anpassen müssen und tat das, ohne zu hadern. Diese Eigenschaft bewundere ich sehr. Für mich war es die ideale Lektüre für „zwischen den Jahren“, denn es zeigt auch mir, was wirklich wichtig ist in meinem Leben. Kurzweilig und spannend erzählt ist Maries Leben zudem. Eine klare Leseempfehlung!
Absolutes Lesehighlight! Ein Seelenwärmer!
Ich lese sehr gerne zeitliche Dokumente, Lebensgeschichten, die mit herzerwärmenden Worten direkt begeistern und meine Seele ergreifen, so dass beim Lesen ungehemmt die Tränen fließen. Marie des Brebies gehört in diese Kategorie, als Säugling wurde sie unter einem Wachholderbusch gefunden, ein einfacher Schäfer, der im Einklang mit der Natur lebt nimmt sie auf. Marie lebt weitere Jahre bei einem älteren Ehepaar mit einem kleinen Hof im Gebiet der Causses du Quercy. Es ist ein einfaches und arbeitsreiches Leben. Und doch scheinen die Menschen der Gegend genügsam zu sein, getragen von der Gewissheit, dass die Natur, die Tiere und die Gemeinschaft ihnen Trost bietet. Maries Leben verändert sich als sie Florentin, ein Junge aus der Gegend, der von nun an die Familie unterstützt, kennenlernt. Eine Liebe, die durch viele schicksalshafte Ereignisse nie ihre Verbundenheit verliert. Marie erlebt zwei Weltkriege und viele Verluste und nie schwindet ihre Kraft weiterzumachen und nach vorne zu blicken. Das Buch hat mich auf ganzer Linie begeistert. Marie, die einfach lebt, macht vor, wie man Glück im Alltag findet. Sie hat gefunden wonach die meisten Menschen ihr Leben lang auf der Suche sind. Zufriedenheit Zufriedenheit ist Ausdruck eines tiefen inneren Seelenfriedens. Ein genügsames Leben im Rhythmus der Natur. Zwei Jahre vor ihrem Tod vertraute Marie des Brebis ihre Erinnerungen Christian Signol an, der einen wundervollen Text über ihr Leben verfasst hat. Eine wunderbare Entdeckung, ich wünschte das Buch hätte nie geendet. Danke an meine
Ein Buch über das Leben eines Waisenkindes, das von einem Hirten aufgenommen wird und mit ihm zu einem Gut eines Ehepaars, das sich um sie auch wie Eltern kümmert, zieht. Sie gründet eine Familie und erzählt als ältere Frau von ihrem einfachen Leben in der ländlichen Hügellandschaft Frankreichs mit einer sehr positiven Ausstrahlung, einem zufriedenen und glücklichen Unterton und mit viel Würde ihren Mitmenschen von damals gegenüber.
Ein sehr beruhigendes Buch, das einen mit einer sehr glücklichen Stimmung zurücklässt und das einen das Leben auf dem Land damals verstehen und mögen lässt.














