Maos deutscher Topagent

Maos deutscher Topagent

Hardback
3.01

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Description

Wer den Einfluss verstehen will, den China auf die deutsche Wirtschaft ausübt, muss den Namen Gerhard Ludwig Flatow kennen. Er war wohlhabender Stahldirektor und Kommunist, Abenteurer und Lobbyist, sprach fließend Chinesisch und wurde in den Fünfziger und Sechziger Jahren zum wichtigsten Agenten der Chinesen in Deutschland. Dabei hat er es verstanden, völlig unbekannt zu bleiben – bis der Wirtschaftspublizist und Chinakenner Bernd Ziesemer die Fäden zusammenführte und entdeckte, dass der Maoist und der Industrielle ein und dieselbe Person waren. Nach jahrelanger Recherche, Auswertung von Geheimdienstunterlagen, persönlichen Dokumenten und vielen Gesprächen präsentiert Ziesemer hier die spektakuläre Geschichte einer einzigartigen Persönlichkeit, in der sich zugleich eine ganze Epoche deutsch-chinesischer Beziehungen bis heute spiegelt.

Book Information

Main Genre
Specialized Books
Sub Genre
Politics
Format
Hardback
Pages
248
Price
28.80 €

Author Description

Bernd Ziesemer, Wirtschaftspublizist, arbeitet als fester Kolumnist für »Capital«, schreibt für die Zeitschrift Internationale Politik, die »Financial Times«, das »Handelsblatt«, den »Stern« und weitere Magazine. Nach seiner Korrespondentenzeit in Asien und Russland war er lange Jahre Chefredakteur des »Handelsblatts«. Seit 1982 bereiste er China regelmäßig, 1988 studierte er an der Universität Chongqing. Sein erstes China-Buch – »Auf dem Rücken des Drachen« – erschien 1989. Im Jahr 2012 veröffentlichte er »Ein Gefreiter gegen Hitler«. Auf der Suche nach meinem Vater, im Jahr 2013 »Karl Marx. Der erste Denker der Globalisierung«. https://www.bernd-ziesemer.com/

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Am Anfang sehr spannend und auch von der Prämisse her vielversprechend: Der Deutsche Gerhard Flatow findet sein Glück in China – als Handelstreibender, Lobbyist und Agent. Es ist auch wirklich beeindruckend dicht recherchiert und in dieser Hinsicht ein tolles Buch. Allerdings wird es hinten raus ein bisschen langatmig bzw. fällt ab im Vergleich zum ersten Teil, was wohl vor allem daran liegt, dass es dann viel mehr um allgemeine Entwicklungen in kommunistischen Kreisen in Deutschland geht und weniger um Flatow selbst.

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