Manifest des evolutionären Humanismus

Manifest des evolutionären Humanismus

Book
4.23
ForschungWissenschaftlichPhilosophieHumanismus

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Description

Wir leben in einer Zeit der Ungleichzeitigkeit: Während wir technologisch im 21. Jahrhundert stehen, sind unsere Weltbilder mehrheitlich noch von Jahrtausende alten Mythen geprägt. Diese Kombination von höchstem technischen Know-how und naivstem Kinderglauben könnte auf Dauer fatale Konsequenzen haben. Angesichts der Gefahren, die aus der Renaissance unaufgeklärten Denkens in einem technologisch hoch entwickelten Zeitalter erwachsen, entwirft das Manifest des Evolutionären Humanismus eine säkulare Gegenposition, die im Einklang mit den häufig desillusionierenden Ergebnissen der (natur-) wissenschaftlichen Forschung steht. Das Manifest liefert auf diese Weise nicht nur eine kompakte Zusammenfassung der Grundpositionen einer „zeitgemäßen Aufklärung“, es ist auch ein entschiedenes Plädoyer für eine „alternative politische Leitkultur“, die auf die besten Traditionen von Wissenschaft, Philosophie und Kunst zurückgreift, um das unvollendete Projekt der aufgeklärten Gesellschaft gegen seine Feinde zu verteidigen.

Book Information

Main Genre
Specialized Books
Sub Genre
Philosophy
Format
Book
Pages
196
Price
12.40 €

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1
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4

Zunächst muss ich sagen, dass ich den kompletten Inhalt nicht verstehen konnte. Dafür war das Manifest m. E. teilweise zu wissenschaftlich verfasst. Aber die Punkte, die ich verstanden habe, haben mich sehr zum Nachdenken angeregt und ich habe mich häufig dabei erwischt, wie ich vielen Erläuterungen sehr oft kopfnickend zugestimmt habe. Für mich persönlich hat sich Salomon- Schmidt jedoch zu sehr an den Religionen „ abgearbeitet“ . Er hatte super Punkte. Gerade im Bezug auf Traditionsblindheit und wie überholt die meisten Religionen eigentlich sind. Meiner Meinung nach, hätte dies kürzer zusammengefasst werden können. Etwas mehr Differenziertheit hätte ich mir aber zudem auch noch gewünscht. Toll fand ich am Ende des Buches die „ 10 ANgebote des Humanismus“ . Vorangestellt hatte er die 10 Gebote . Im Vergleich merkt man total die Diskrepanz im Inhalt. Darauf kommt es eben an. Für mich wäre es besser gewesen, hätte er das Manifest noch zugänglicher für eine breitere Masse verfasst. Denn es ist - gerade zu Krisenzeiten, Flüchtlingswellen, Kriegszeiten- so immens wichtig , dass wir einen humaneren Umgang miteinander pflegen. Auch fände ich es schön, wenn es Ausgaben für Kinder gäbe, damit so wichtige , essenzielle Umgangsformen und Gedanken zum friedlichen Leben miteinander schon früh an Kinder herangetragen werden. Das wäre ein guter Anfang, wenn man den Religionsunterricht in der Schule durch die Theorie des Humanismus ersetzen oder zumindest ergänzen könnte. Tatsächlich fände ich es noch positiver, wenn der Religionsunterricht in Religionskritik umbenannt werden würde und man Schüler:innen lehrt, Sachverhalte nicht als gegeben hinzunehmen, sondern sehr kritisch zu hinterfragen. Dies sollte man dann konsequenter Weise mit allen Weltreligionen machen.

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