Make Your Move: Eine Eishockey-Romanze mit einer alleinerziehenden Mutter

Make Your Move: Eine Eishockey-Romanze mit einer alleinerziehenden Mutter

Ebook
3.411

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Book Information

Main Genre
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Format
Ebook
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Price
5.99 €

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2
All
2.5

Wenn die alte Liebe zurückkehrt – aber der Funke im Text fehlt

In Make Your Move kehrt Lincoln nach zehn Jahren in seine Heimatstadt zurück, um dort für die Eishockeymannschaft zu spielen. Während seines Aufenthalts wohnt er bei seinem besten Freund Nash – und trifft dabei überraschend auf dessen Schwester Nova, welche sich auch als Mitbewohnerin entpuppt. Zwischen den beiden besteht eine besondere Verbindung: eine Jugendliebe, die nie richtig begonnen hat, aber auch nie ganz vergangen ist. Ein einziger Kuss vor Lincolns Abschied war damals das Atemraubendste, was beide erlebt hatten – und genau dieses Gefühl flammt nun wieder auf. Doch die Zeit ist nicht stehen geblieben. Nova ist mittlerweile alleinerziehende Mutter, Lincoln hat sein eigenes Leben geführt – und dennoch spüren beide, dass da immer noch mehr zwischen ihnen ist. Was folgt, ist eine süße, kurze Liebesgeschichte über zweite Chancen, alte Gefühle und das Wiederfinden von Vertrautheit. So sehr mir die Idee und die Grundstimmung des Buches gefallen haben, hatte ich leider große Schwierigkeiten mit dem Schreibstil. Die Übersetzung wirkt an vielen Stellen holprig und abgehackt, manche Sätze fügen sich nicht richtig aneinander. Dadurch geht viel Atmosphäre verloren, und das Lesegefühl war für mich oft eher anstrengend als angenehm. Auch das Worldbuilding bleibt recht oberflächlich, sodass man kaum richtig in die Geschichte eintauchen kann. Trotzdem habe ich das Buch zu Ende gelesen – einfach, weil ich die Geschichte um Lincoln und Nova wirklich niedlich fand. Die beiden haben eine schöne Dynamik, und das Wiedersehen nach so vielen Jahren hat definitiv Charme. Mit knapp 250 Seiten ist der Roman außerdem sehr kurz und schnell zu lesen – perfekt für zwischendurch, wenn man etwas Leichtes sucht. Insgesamt vergebe ich 2,5 von 5 Sternen. Make Your Move ist eine süße Second-Chance-Romance mit viel Potenzial, das jedoch sprachlich und erzählerisch nicht ganz ausgeschöpft wird. Eine nette Lektüre für zwischendurch – aber leider kein Highlight.

3.5

⚠️ Achtung: Könnte Spoiler enthalten! Bitte nur weiterlesen, wenn du das Buch „Make Your Move“ von Cali Melle bereits gelesen hast oder Spoiler okay für dich sind. ⚠️ Ein schönes Buch mit vielen Emotionen, einem tollen Prolog und einem berührenden Epilog. Die Eishockey-Mannschaft ist super sympathisch und Lincoln eine echte Green Flag. Trotzdem hat es mich nicht so sehr gecatcht, wie ich es mir gewünscht hätte – deshalb vergebe ich solide 3,5 Sterne.

Ich habe Make You Move von Calimel in ungefähr zwei bis vier Tagen gelesen – ganz genau weiß ich es nicht mehr, aber ein Ein-Tages-Buch war es auf keinen Fall. Das lag nicht nur daran, dass ich viel zu tun hatte, sondern auch daran, dass mich die Geschichte zwar interessiert hat, mich aber nicht so sehr gecatcht hat, dass ich sie in einem Rutsch verschlingen musste. Der Prolog und der Epilog haben mir besonders gut gefallen. Der Einstieg war richtig schön und das Ende hat mich berührt – auch wenn ich es etwas schade finde, dass nach dem Epilog nicht weitergeht und dann dieser harte Spoiler kommt, dass Riley plötzlich schwanger ist. Da würde ich zu gerne wissen, wer dahintersteckt, und ich bin mir ziemlich sicher, dass einer aus der Eishockey-Mannschaft beteiligt ist. Überhaupt: Die Mannschaft ist für mich ein echtes Highlight. Ich habe selten so eine sympathische Truppe erlebt. Lincoln – oder wie Posey ihn so süß Winky nennt – war für mich eine absolute Green Flag. Klar, dass er seinen besten Freund angelogen hat, war nicht ideal, aber ich konnte es nachvollziehen. Er wollte ihn nicht verletzen, weil er nun einmal mit dessen Schwester zusammen ist. Etwas schwierig fand ich die Namen. Lincoln konnte ich mir einfach nicht merken und musste innerlich immer Winky sagen. Da geht für mich ein Stern verloren, auch wenn das Buch insgesamt gut geschrieben ist. Was ich wiederum positiv hervorheben möchte: Die deutsche Übersetzung hat auf unnötige, seltsame Spitznamen verzichtet. Ich hasse es, wenn „Kitty-Cat“ plötzlich zu „Kätzchen-Katze“ wird – das war hier glücklicherweise nicht der Fall. Sehr schön fand ich auch die Freundschaft zwischen Riley und Nova. Riley hat Nova immer unterstützt, und so eine beste Freundin hätte ich selbst auch gerne. Dieser Aspekt hat mir echt gefallen. Ein kleiner Kritikpunkt ist noch der Zeitsprung: Vom Prolog bis Kapitel 1 vergehen zehn Jahre, was sich im ersten Moment ziemlich heftig angefühlt hat. Es ergibt zwar Sinn, aber trotzdem hatte ich das Gefühl, dass man in dieser Zeit noch einiges hätte miterleben können. Alles in allem war Make You Move für mich ein gutes Buch, das 3,5 Sterne verdient. Es hat mich unterhalten, war schön geschrieben und hatte tolle Charaktere – aber dieses ganz tiefe Catchen, das mich komplett umhaut, blieb leider aus.

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