Magicalia
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Description
Book Information
Author Description
Jennifer Bell wurde 1985 in London geboren, wo sie auch heute lebt. Sie studierte Drehbuchschreiben und arbeitete danach mehrere Jahre lang als Kinderbuchhändlerin in einer renommierten Londoner Buchhandlung. Inzwischen widmet sie sich ganz dem Schreiben. Bei Hanser startete 2026 ihre Kinderbuchreihe rund um die magische Welt der Magicores mit den beiden Bänden »Magicalia« und »Magicalia - Das Geheimnis des Schattendiebs«. Der dritte Band » Magicalia - Die Jagd nach den Doppelgängern« folgt im Herbst 2026.
Posts
Magie aus Gefühlen und ein Abenteuer voller Herz
Magie lag förmlich in der Luft, während Seite für Seite eine Welt entstand, die gleichzeitig verspielt, wild und voller Gefühl ist. Gemeinsam mit meiner Nichte einzutauchen, machte dieses Abenteuer zu etwas ganz Besonderem, weil jede neu entdeckte Kreatur für staunende Augen und begeisterte Ausrufe sorgte. Besonders faszinierend wirkte die Idee, dass Emotionen lebendige Wesen erschaffen. Diese Magicores fühlen sich nicht nur kreativ an, sondern auch überraschend greifbar, als könnten sie jederzeit aus den eigenen Gedanken entspringen. Genau das hat uns beide immer wieder innehalten lassen, weil plötzlich jedes Gefühl eine ganz neue Bedeutung bekam. Die Reise von Bitsy und Kosh ist rasant, stellenweise richtig spannend und dabei immer von einer warmen Freundschaft getragen. Gerade diese Verbindung macht die Geschichte emotional zugänglich, auch für jüngere Leser, ohne dabei an Abenteuer einzubüßen. Manchmal hätte ich mir etwas mehr Tiefe in den Nebenfiguren gewünscht, da einige Begegnungen recht schnell vorbeiziehen. Dennoch überwiegt das Gefühl eines liebevoll erzählten, fantasievollen Abenteuers, das vor allem durch seine originellen Ideen glänzt und lange nachwirkt.

Manchmal verspricht ein Klappentext mehr, als ein Buch halten kann, und trotzdem lohnt sich der Blick ins Innere. Ich arbeite gerade selbst an einem Middle-Grade-Projekt und verschlinge deshalb alles, was in diesem Genre gerade erscheint. Magicalia von Jennifer Bell war für mich eines dieser Bücher, bei denen ich das Konzept sofort geliebt habe: Jede Emotion erschafft ein magisches Wesen. Das ist so eine schöne, poetische Grundidee. Als Leserin hatte ich Spaß, als Lektorin habe ich gehadert. Denn das emotionale System der Magicores hätte die perfekte Grundlage für echte Charakterentwicklung sein können. Bitsy lernt, mit Mut umzugehen. Kosh kämpft mit Verlust. Aber diese inneren Themen und die Magie berühren sich kaum wirklich. Die Geschichte funktioniert trotzdem, sie ist bunt, schnell und charmant. Für Kinder zwischen acht und zwölf ist das eine wirklich gute Empfehlung. Für mich als Autorin war es ein wertvolles Leseerlebnis, genau wegen dieser Lücke zwischen Potenzial und Umsetzung.
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Jennifer Bell wurde 1985 in London geboren, wo sie auch heute lebt. Sie studierte Drehbuchschreiben und arbeitete danach mehrere Jahre lang als Kinderbuchhändlerin in einer renommierten Londoner Buchhandlung. Inzwischen widmet sie sich ganz dem Schreiben. Bei Hanser startete 2026 ihre Kinderbuchreihe rund um die magische Welt der Magicores mit den beiden Bänden »Magicalia« und »Magicalia - Das Geheimnis des Schattendiebs«. Der dritte Band » Magicalia - Die Jagd nach den Doppelgängern« folgt im Herbst 2026.
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Magie aus Gefühlen und ein Abenteuer voller Herz
Magie lag förmlich in der Luft, während Seite für Seite eine Welt entstand, die gleichzeitig verspielt, wild und voller Gefühl ist. Gemeinsam mit meiner Nichte einzutauchen, machte dieses Abenteuer zu etwas ganz Besonderem, weil jede neu entdeckte Kreatur für staunende Augen und begeisterte Ausrufe sorgte. Besonders faszinierend wirkte die Idee, dass Emotionen lebendige Wesen erschaffen. Diese Magicores fühlen sich nicht nur kreativ an, sondern auch überraschend greifbar, als könnten sie jederzeit aus den eigenen Gedanken entspringen. Genau das hat uns beide immer wieder innehalten lassen, weil plötzlich jedes Gefühl eine ganz neue Bedeutung bekam. Die Reise von Bitsy und Kosh ist rasant, stellenweise richtig spannend und dabei immer von einer warmen Freundschaft getragen. Gerade diese Verbindung macht die Geschichte emotional zugänglich, auch für jüngere Leser, ohne dabei an Abenteuer einzubüßen. Manchmal hätte ich mir etwas mehr Tiefe in den Nebenfiguren gewünscht, da einige Begegnungen recht schnell vorbeiziehen. Dennoch überwiegt das Gefühl eines liebevoll erzählten, fantasievollen Abenteuers, das vor allem durch seine originellen Ideen glänzt und lange nachwirkt.

Manchmal verspricht ein Klappentext mehr, als ein Buch halten kann, und trotzdem lohnt sich der Blick ins Innere. Ich arbeite gerade selbst an einem Middle-Grade-Projekt und verschlinge deshalb alles, was in diesem Genre gerade erscheint. Magicalia von Jennifer Bell war für mich eines dieser Bücher, bei denen ich das Konzept sofort geliebt habe: Jede Emotion erschafft ein magisches Wesen. Das ist so eine schöne, poetische Grundidee. Als Leserin hatte ich Spaß, als Lektorin habe ich gehadert. Denn das emotionale System der Magicores hätte die perfekte Grundlage für echte Charakterentwicklung sein können. Bitsy lernt, mit Mut umzugehen. Kosh kämpft mit Verlust. Aber diese inneren Themen und die Magie berühren sich kaum wirklich. Die Geschichte funktioniert trotzdem, sie ist bunt, schnell und charmant. Für Kinder zwischen acht und zwölf ist das eine wirklich gute Empfehlung. Für mich als Autorin war es ein wertvolles Leseerlebnis, genau wegen dieser Lücke zwischen Potenzial und Umsetzung.





