Märchenblut
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Description
Book Information
Author Description
Nadja Roth, 1972 in Nordrhein-Westfalen geboren, begleitet die Liebe zu Büchern schon seit ihrer Kindheit. Bereits als junges Mädchen dachte sie sich gerne spannende Abenteuer aus, die sie ihren jüngeren Geschwistern vor dem Einschlafen erzählte. Die gelernte Hörgeräteakustikerin arbeitete einige Jahre in ihrem Beruf, bis ihre beiden Töchter zur Welt kamen und ihr bisheriges Leben auf den Kopf stellten. Im Jahr 2013 nahm die Idee, Bücher zu schreiben, immer mehr Formen an. Nadja Roth stand vor der Frage, in ihren Beruf zurückzukehren oder etwas Neues zu wagen. Einmal begonnen, existieren mittlerweile zwei Thriller aus ihrer Feder und es ist kein Ende in Sicht. Sie lebt mit ihrem Mann, den gemeinsamen Töchtern und zwei Hunden in der Nähe von Speyer.
Posts
Das Buch „Märchenblut“ ist mein erstes Buch von der Autorin Nadja Roth. Das Cover finde ich sehr ansprechend und der Klappentext weckte meine Neugier auf den ersten Fall der Kommissarin Elli Werner. Der Schreibstil der Autorin war flüssig, spannend und zog mich schnell in die Story hinein. Der Spannungsbogen wurde gut durch die Autorin aufgebaut. Neben den Ermittlungen durch Elli Werner, erlebte man auch Einblicke in die Vergangenheit des Täters und auch die Sicht des Opfers und des Täters aus der Gegenwart. So erlebt man seine grausamen Taten hautnah – und hier gibt es wirklich einige sehr blutige Szenen – und man kann auch nachvollziehen, wie er zum Täter geworden ist. Die Ermittlungsarbeiten durch Elli und ihren Partner waren authentisch und auch wenn es zunächst wenige Hinweise auf die Identität des Täters gibt, ermitteln sie in alle Richtungen. Schnell beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit, denn es bleibt nicht bei einem Opfer und der Täter hat Elli ebenfalls ins Visier genommen. Elli war mir vom Charakter her sehr sympathisch. Sie wirkt authentisch, ist bei weitem nicht perfekt, hat aber das Herz am richtigen Fleck. Sie lässt sich aus persönlichen Gründen zur Polizei nach Ludwigshafen versetzen und landet damit im Ermittlungsteam rund um den „Märchenmörder“. Den einzigen Kritikpunkt, den ich an Elli habe, ist dass ihre Gedanken sehr oft um ihre Probleme und Sorgen kreisen. Auch wenn ich es immer mag, wenn man in das Privatleben der Ermittler blicken kann, war mir das an der Stelle persönlich zu viel. Alles in allem gefiel mir das Buch gut. Der Thriller war spannend bis zum Schluss und konnte mit der ein oder anderen Überraschung (mal mehr mal weniger blutig) glänzen. Ich vergebe dem Buch vier Sterne und kann ihn nur empfehlen.
Klappentext/Inhalt »Was rumpelt und pumpelt in meinem Bauch herum? Ich meinte, es wären sechs Geißlein, so sind's lauter Wackerstein …« Als die erste verstümmelte Frauenleiche im Schifferstädter Wald entdeckt wird, ahnen Hauptkommissarin Elli Werner und ihr Chef Thomas Brunner nicht, welches Grauen sie erwartet. Ein psychopathischer Serienmörder hat begonnen, Frauen auf bestialische Weise zu Tode zu quälen. Der Killer hinterlässt bei jedem Opfer ein Zitat aus den Märchen der Brüder Grimm. Noch während sie versuchen, ihn zu fassen, gerät auch Elli ins Fadenkreuz des Psychopathen. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt. Er ist das Böse. Er ist der Rächer. Er ist voller Hass. Er kennt kein Erbarmen. Und er ist Elli näher, als sie es sich in ihren schlimmsten Fantasien ausmalen kann … Schreibstil/Storyverlauf Ich fand den Schreibstil des Buches sehr angenehm, obwohl ich etwas Zeit brauchte ins Buch rein zukommen. Sobald ich im Buch drin war, habe ich es auch gerne gelesen. Das Buch wird aus zwei Sichten geschrieben. Einmal aus der Sich der Ermittlerin Elli Werner und aus der Sicht des Killers. Die Parts, die dem Killer gewidmet wurden, haben mir manchmal sogar viel besser gefallen. Ich mag es eh gerne, die Sicht des Killers zu lesen, weil man seine Bewegung schneller erfährt. Die Parts um Elli muss ich aufteilen. Ihre Arbeit und Ermittlungsarbeit mochte ich gerne lesen und diese fand ich auch spannend. Die Stellen, wo es um ihr Privatlesen ging, fand ich ab und an ziemlich zäh. Es gab auch paar Dinge, die mir zu häufig erwähnt wurden. Wie u.a. die Diät von Elli. Den Fall des Buches fand ich super. Ganz besonders die kleinen Märchenzitate, die der Killer hinterlassen hat. Auch die Auflösung am Ende fand ich gelungen, da ich nicht damit gerechnet habe. Charaktere Elli Werner ist die Hauptperson des Buches, die nach einem Rückschlag in ihrer Beziehung ihr Umfeld ändern möchte. Ich mochte Elli. Ganz besonders, weil sie nicht diese Klischee Model Kommissarin ist. Sie hat etwas mehr auf den Rippen und wird auch nicht als ultraattraktiv beschrieben. Auf den ersten Moment wirkte sie etwas kalt auf alle anderen Personen. In ihrem Job war sie immer in ihrem Element. Sie ist eine sehr taffe Frau und hat eine gute Spürnase, was mir sehr gut gefiel. Ihre Kollegen fand ich auch sehr gut, aber sie kamen mir noch etwas zu kurz. Aber es ist nun mal Band 1 und da muss man die Personen erstmal kennen lernen. Der Chef von Elli Werner, Thomas Brunner, gefiel mir auch ganz gut. Wobei man sich die ganze Zeit gefragt hat, kommt jetzt eine Lovestory zwischen den Beiden oder nicht. Das empfand ich als etwas störend, weil es nicht so viel Chemie zwischen ihn gab. Als Kollegen gefallen Elli und Thomas mir besser. Meine Meinung Es war ein gutes Buch, aber es hätte noch besser sein können. Der Crimepart gefiel mir unheimlich gut und dieser hat mich auch gefesselt. Leider hat Privatleben der Hauptperson die Spannung immer mal wieder runter gezogen; was ich etwas schade fand. Natürlich muss man die Figuren kennen lernen, aber leider gab es dort zu viele Wiederholungen der Tatsachen. Aber ich sehe Potenzial in der Reihe um Elli Werner, da sie schon eine interessante Person ist und die Autorin Talent für psychopatische Charaktere hat. Ich hoffe da, auf noch mehr Thriller aus ihrer Feder. Ich werde auf jeden Fall Band 2 noch lesen.
Elli Werner tritt ihren Dienst in der Mordkommission Ludwigshafen an. Gleich N ihrem ersten Tag sieht sie sich einem brutalen Mord gegenüber. Der Täter hinterlässt Notizen in Form von Zitaten aus Grimms Märchen. Immer schneller schlägt er zu. Elli und ihr Team stehen vor einem scheinbar unlösbaren Fall. Meine Meinung: Das Cover verspricht einen blutigen Thriller. Blutig ist es allemal. Nur leider fehlt es an Thrill. Gleich zu Anfang lachte mir ein ziemlicher Patzer entgegen. Ein Toxikologe beschäftigt sich nicht mit Hieb- und Stichverletzungen. Das macht schonmal keinen guten Eindruck, was die Recherchearbeit angeht. Die Hauptfigur Elli Werner ist zu Anfang sehr sympathisch. Sie ist nicht die blonde Schönheit, schlank, durchtrainiert. Nein, sie hat mit ihrer Figur zu kämpfen, und sie hat die gleichen Alltagsproblemchen wie wohl jede Frau. Mit der Zeit legte sie dann eine Stutenbissigkeit an den Tag, die mir ziemlich auf die Nerven ging. Alles und jeder wurde angepatzt. An alles und jedem würde gezweifelt. Es wurde anstrengend. Ein bestimmter Alleingang ihrerseits war dann einfach unglaubwürdig. Was die Story angeht, ist die Idee nichts neues. Das Buch erinnert mich stark an Grimms Morde von Tanja Kinkel. Trotzdem ist es gut umgesetzt, die wechselnden Perspektiven und der Blick in die Gedanken des Mörders machen die Geschichte interessant, die kurzen Kapitel lassen einen durch die Seiten fliegen. Trotzdem hatte man bei manchen Kapiteln das Gefühl, dass man sie getrost hätte streichen können. Besonders zum Schluss. Märchenblut ist für mich ein Krimi, der im guten Mittelfeld zu finden ist. Gute 3 Sterne, die mit dem 2. Band "Totenmasken" hoffentlich noch verbessert werden können.
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Nadja Roth, 1972 in Nordrhein-Westfalen geboren, begleitet die Liebe zu Büchern schon seit ihrer Kindheit. Bereits als junges Mädchen dachte sie sich gerne spannende Abenteuer aus, die sie ihren jüngeren Geschwistern vor dem Einschlafen erzählte. Die gelernte Hörgeräteakustikerin arbeitete einige Jahre in ihrem Beruf, bis ihre beiden Töchter zur Welt kamen und ihr bisheriges Leben auf den Kopf stellten. Im Jahr 2013 nahm die Idee, Bücher zu schreiben, immer mehr Formen an. Nadja Roth stand vor der Frage, in ihren Beruf zurückzukehren oder etwas Neues zu wagen. Einmal begonnen, existieren mittlerweile zwei Thriller aus ihrer Feder und es ist kein Ende in Sicht. Sie lebt mit ihrem Mann, den gemeinsamen Töchtern und zwei Hunden in der Nähe von Speyer.
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Das Buch „Märchenblut“ ist mein erstes Buch von der Autorin Nadja Roth. Das Cover finde ich sehr ansprechend und der Klappentext weckte meine Neugier auf den ersten Fall der Kommissarin Elli Werner. Der Schreibstil der Autorin war flüssig, spannend und zog mich schnell in die Story hinein. Der Spannungsbogen wurde gut durch die Autorin aufgebaut. Neben den Ermittlungen durch Elli Werner, erlebte man auch Einblicke in die Vergangenheit des Täters und auch die Sicht des Opfers und des Täters aus der Gegenwart. So erlebt man seine grausamen Taten hautnah – und hier gibt es wirklich einige sehr blutige Szenen – und man kann auch nachvollziehen, wie er zum Täter geworden ist. Die Ermittlungsarbeiten durch Elli und ihren Partner waren authentisch und auch wenn es zunächst wenige Hinweise auf die Identität des Täters gibt, ermitteln sie in alle Richtungen. Schnell beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit, denn es bleibt nicht bei einem Opfer und der Täter hat Elli ebenfalls ins Visier genommen. Elli war mir vom Charakter her sehr sympathisch. Sie wirkt authentisch, ist bei weitem nicht perfekt, hat aber das Herz am richtigen Fleck. Sie lässt sich aus persönlichen Gründen zur Polizei nach Ludwigshafen versetzen und landet damit im Ermittlungsteam rund um den „Märchenmörder“. Den einzigen Kritikpunkt, den ich an Elli habe, ist dass ihre Gedanken sehr oft um ihre Probleme und Sorgen kreisen. Auch wenn ich es immer mag, wenn man in das Privatleben der Ermittler blicken kann, war mir das an der Stelle persönlich zu viel. Alles in allem gefiel mir das Buch gut. Der Thriller war spannend bis zum Schluss und konnte mit der ein oder anderen Überraschung (mal mehr mal weniger blutig) glänzen. Ich vergebe dem Buch vier Sterne und kann ihn nur empfehlen.
Klappentext/Inhalt »Was rumpelt und pumpelt in meinem Bauch herum? Ich meinte, es wären sechs Geißlein, so sind's lauter Wackerstein …« Als die erste verstümmelte Frauenleiche im Schifferstädter Wald entdeckt wird, ahnen Hauptkommissarin Elli Werner und ihr Chef Thomas Brunner nicht, welches Grauen sie erwartet. Ein psychopathischer Serienmörder hat begonnen, Frauen auf bestialische Weise zu Tode zu quälen. Der Killer hinterlässt bei jedem Opfer ein Zitat aus den Märchen der Brüder Grimm. Noch während sie versuchen, ihn zu fassen, gerät auch Elli ins Fadenkreuz des Psychopathen. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt. Er ist das Böse. Er ist der Rächer. Er ist voller Hass. Er kennt kein Erbarmen. Und er ist Elli näher, als sie es sich in ihren schlimmsten Fantasien ausmalen kann … Schreibstil/Storyverlauf Ich fand den Schreibstil des Buches sehr angenehm, obwohl ich etwas Zeit brauchte ins Buch rein zukommen. Sobald ich im Buch drin war, habe ich es auch gerne gelesen. Das Buch wird aus zwei Sichten geschrieben. Einmal aus der Sich der Ermittlerin Elli Werner und aus der Sicht des Killers. Die Parts, die dem Killer gewidmet wurden, haben mir manchmal sogar viel besser gefallen. Ich mag es eh gerne, die Sicht des Killers zu lesen, weil man seine Bewegung schneller erfährt. Die Parts um Elli muss ich aufteilen. Ihre Arbeit und Ermittlungsarbeit mochte ich gerne lesen und diese fand ich auch spannend. Die Stellen, wo es um ihr Privatlesen ging, fand ich ab und an ziemlich zäh. Es gab auch paar Dinge, die mir zu häufig erwähnt wurden. Wie u.a. die Diät von Elli. Den Fall des Buches fand ich super. Ganz besonders die kleinen Märchenzitate, die der Killer hinterlassen hat. Auch die Auflösung am Ende fand ich gelungen, da ich nicht damit gerechnet habe. Charaktere Elli Werner ist die Hauptperson des Buches, die nach einem Rückschlag in ihrer Beziehung ihr Umfeld ändern möchte. Ich mochte Elli. Ganz besonders, weil sie nicht diese Klischee Model Kommissarin ist. Sie hat etwas mehr auf den Rippen und wird auch nicht als ultraattraktiv beschrieben. Auf den ersten Moment wirkte sie etwas kalt auf alle anderen Personen. In ihrem Job war sie immer in ihrem Element. Sie ist eine sehr taffe Frau und hat eine gute Spürnase, was mir sehr gut gefiel. Ihre Kollegen fand ich auch sehr gut, aber sie kamen mir noch etwas zu kurz. Aber es ist nun mal Band 1 und da muss man die Personen erstmal kennen lernen. Der Chef von Elli Werner, Thomas Brunner, gefiel mir auch ganz gut. Wobei man sich die ganze Zeit gefragt hat, kommt jetzt eine Lovestory zwischen den Beiden oder nicht. Das empfand ich als etwas störend, weil es nicht so viel Chemie zwischen ihn gab. Als Kollegen gefallen Elli und Thomas mir besser. Meine Meinung Es war ein gutes Buch, aber es hätte noch besser sein können. Der Crimepart gefiel mir unheimlich gut und dieser hat mich auch gefesselt. Leider hat Privatleben der Hauptperson die Spannung immer mal wieder runter gezogen; was ich etwas schade fand. Natürlich muss man die Figuren kennen lernen, aber leider gab es dort zu viele Wiederholungen der Tatsachen. Aber ich sehe Potenzial in der Reihe um Elli Werner, da sie schon eine interessante Person ist und die Autorin Talent für psychopatische Charaktere hat. Ich hoffe da, auf noch mehr Thriller aus ihrer Feder. Ich werde auf jeden Fall Band 2 noch lesen.
Elli Werner tritt ihren Dienst in der Mordkommission Ludwigshafen an. Gleich N ihrem ersten Tag sieht sie sich einem brutalen Mord gegenüber. Der Täter hinterlässt Notizen in Form von Zitaten aus Grimms Märchen. Immer schneller schlägt er zu. Elli und ihr Team stehen vor einem scheinbar unlösbaren Fall. Meine Meinung: Das Cover verspricht einen blutigen Thriller. Blutig ist es allemal. Nur leider fehlt es an Thrill. Gleich zu Anfang lachte mir ein ziemlicher Patzer entgegen. Ein Toxikologe beschäftigt sich nicht mit Hieb- und Stichverletzungen. Das macht schonmal keinen guten Eindruck, was die Recherchearbeit angeht. Die Hauptfigur Elli Werner ist zu Anfang sehr sympathisch. Sie ist nicht die blonde Schönheit, schlank, durchtrainiert. Nein, sie hat mit ihrer Figur zu kämpfen, und sie hat die gleichen Alltagsproblemchen wie wohl jede Frau. Mit der Zeit legte sie dann eine Stutenbissigkeit an den Tag, die mir ziemlich auf die Nerven ging. Alles und jeder wurde angepatzt. An alles und jedem würde gezweifelt. Es wurde anstrengend. Ein bestimmter Alleingang ihrerseits war dann einfach unglaubwürdig. Was die Story angeht, ist die Idee nichts neues. Das Buch erinnert mich stark an Grimms Morde von Tanja Kinkel. Trotzdem ist es gut umgesetzt, die wechselnden Perspektiven und der Blick in die Gedanken des Mörders machen die Geschichte interessant, die kurzen Kapitel lassen einen durch die Seiten fliegen. Trotzdem hatte man bei manchen Kapiteln das Gefühl, dass man sie getrost hätte streichen können. Besonders zum Schluss. Märchenblut ist für mich ein Krimi, der im guten Mittelfeld zu finden ist. Gute 3 Sterne, die mit dem 2. Band "Totenmasken" hoffentlich noch verbessert werden können.






