LÚM - Zwei wie Licht und Dunkel

LÚM - Zwei wie Licht und Dunkel

Hardback
3.530
ActionZukunftsvisionJugendbuchLiebesgeschichte

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Description

Wenn dein Schicksal zu groß für dich scheint

In der Trümmerstadt Adeva entscheidet sich für alle 15-Jährigen in der Nacht der Mantai, welche Gabe sie haben. Ein Mal, das auf dem Handgelenk erscheint, zeigt an, ob man telepathisch kommunizieren, unsichtbar werden oder in die Zukunft sehen kann. Doch bei Meleike, deren Großmutter eine große Seherin war, zeigt sich nach der Mantai – nichts. Erst ein schreckliches Unglück bringt ihre Gabe hervor, die anders und größer ist als alles bisher. Als Meleikes Visionen ihr von einem Inferno in ihrem geliebten Adeva künden, weiß sie: Nur sie kann die Stadt retten. Und dass da jenseits der Wälder, in der technisch-kalten Welt von Lúm, jemand ist, dessen Schicksal mit ihrem untrennbar verknüpft ist …

Book Information

Main Genre
Young Adult Books
Sub Genre
Fantasy
Format
Hardback
Pages
512
Price
17.50 €

Author Description

Eva Siegmund, geboren 1983 im Taunus, stellte ihr schriftstellerisches Talent bereits in der 6. Klasse bei einem Kurzgeschichtenwettbewerb unter Beweis. Nach dem Abitur entschied sie sich zunächst für eine Ausbildung zur Kirchenmalerin und studierte dann Jura an der FU Berlin. Nachdem sie im Lektorat eines Berliner Hörverlags gearbeitet hat, lebt sie heute als Autorin an immer anderen Orten, um Stoff für ihre Geschichten zu sammeln.

Posts

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All
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https://inkofbooks.wordpress.com/ Ich habe sooo lange gezögert, dieses Buch zu lesen! Ich habe schon Mitte 2013 von diesem Buch gehört und wollte es haben. Ich habe es dann auch in der Buchhandlung meines Vertrauens gesehen und wollte es sofort haben. Aber…ich habe es irgendwie nie hingekriegt, dass Buch mitzunehmen :D Ich habe jetzt ohne Witz 1 1/2 Jahre gewartet, bis ich dieses Buch mitgenommen habe. Jaaaa, Leute, ich bin ich echt komisch. Gaaaaanz locker, das kommt nicht so oft vor! :D Aber zum Buch: Es hat mir dann doch erstaunlich gut gefallen. Ich dachte, dass ich so viele Erwartungen gehabt habe, dass das Buch dem niemals gerecht werden könnte. Aber wie durch ein Wunder ging es doch und mir hat das alles doch ganz gut gefallen! Zum Schreibstil: Der Schreibstil war anfangs etwas verwirrend. Ich weiß nicht warum, aber auf den ersten zehn Seiten war alles etwas verwirrend und der nächste Satz ging nie so, wie ich es vermutet hätte. Deswegen: GROßE VERWIRRUNG AM ANFANG! Danach war aber alles wieder in Ordnung und mir gefiel dieser doch etwas verträumte Schreibstil und vor allem die Wortspiele mit Licht und Schatten. Man konnte sich gut in die Charaktere hineinversetzen und ich habe die Beschreibungen der Gedanken der Charaktere und die Beschreibungen der Welt sehr gemocht. Die Geschichte ist zwar leicht vorauszusehen und nicht gerade auf höchstem Spannungsniveau, trotzdem gab es ein paar unerwartete Wendungen und auch ein paar Wendungen, mit denen ich so nie gerechnet hätte. Die Geschichte steigt sofort ein und wir sind quasi ab der ersten Seite mittendrin, obwohl sich natürlich erstmal alles in eine bestimmte Richtung entwickeln musste, was dann der Handlung noch mal einen Schubs nach vorne gibt. Unsere beiden Hauptcharaktere Meleike und Flynn sind sehr reif für ihr Alter von 15 Jahren und handeln zwar noch etwas naiv, aber meistens sehr erwachsen. Die Liebesgeschichte – kommt schon, dass war von Anfang an klar :D – war ziemlich süß und hat mich zwar nicht umgehauen, aber weil hier ja auch keine Reihe vorliegt, hatte die Liebesgeschichte auch nur eine Nebenrolle auf diesen knapp 500 Seiten. Die Idee war übrigens einfach nur genial! Das die beiden aus unterschiedlichen Welten stammen und Meleike quasi ein “Indianerleben” innerhalb einer verfallenen Stadt lebt und Flynn ein Leben in der glänzenden Hauptstadt geführt hat, ist wirklich eine tolle Paarung. Ich habe vor allem die Idee der übernatürlichen Fähigkeiten sehr toll gefunden. Als da wären: Telepathie zu einem anderen Menschen, die Fähigkeit, sich unsichtbar zu machen und die Fähigkeit in die Zukunft und in “die Gegenwart” zu sehen, also das, was gerade passiert. Ausgestattet mit diesem Grundkonzept gelingt es der Autorin, eine toll Geschichte aufzubauen, die auch mal von dem Blickwinkel anderer Charaktere erzählt wird und dadurch einen gewissen mystischen und spannenden Faktor. Allerdings gibt es auch ein paar Kritikpunkte, denn ich hatte das Gefühl, das doch einige Sachen nicht abgeschlossen wurden oder nur anwesend waren, weil sie zu anderen wichtigen oder auch unwichtigen Ereignissen führten und an sich keine Geschichte bekamen. Außerdem haben mich manchmal Flynns und Meleikes Reaktionen überrascht und stutzig gemacht, weil sie einfach direkt ins Messer gelaufen sind, ohne überhaupt nachzudenken. Und die Geschichte war mir am Ende dann doch ein wenig kurz gedacht und die Charaktere an manchen Stellen einfach zu blass, um sie überzeugend darzustellen. Außerdem war die Liebesgeschichte der beiden schon arg herbei fantasiert an manchen Stellen und daher auch ein wenig unglaubwürdig. Trotzdem, da es ja keine Reihe ist, sondern wahrscheinlich ein Einzelband und dazu noch ein Debüt, ein sehr gelungenes Buch mit einer gut erdachten Geschichte :D Fazit: Ein schön metaphorisch geschriebenes Buch, dass durch seine starke Geschichte und durch die Fantasyelemente überzeugt. Die Charaktere wachsen, wenn auch ein wenig blass, schnell ans Herz und man fiebert jedem einzelnen Schicksal nach. Mit einem überraschenden Ende hat dieses Buch alles, was ein gutes Buch braucht, und auch den gewissen Wow-Faktor zum Ende hin. 4 Tintenkleckse von mir!

4

Von Anfang bis Ende immer spannender. Die eine oder andere unerwartete Handlung kam vor, aber vieles vorhersehbar.

3

Ein Debüt wie ein Sonnenaufgang, der zwar noch von ein paar Wolken verdeckt ist, bei dem man aber das Licht durchaus schon gut erkennen kann. Die dystopische Welt ist interessant ausgearbeitet und die Charaktere weitgehend sympatisch, auch wenn sie sich für meinen Geschmack etwas zu sehr in immer wiederkehrenden Gedanken verlieren. Das bremst die Geschichte etwas aus, hier wäre weniger mehr gewesen und hätte der durchaus spannenden Handlung das richtige Tempo gegeben. Der schöne Schreibstil und die guten Ideen lassen mich aber schon jetzt auf ein neues Buch der Autorin hoffen.

3

Meine Rezension: https://youtu.be/Bka2_P3BcH0

4

Meine Gedanken zum Buch: Bevor ich mit dem Buch zu lesen begonnen habe, sind mir ein paar weniger gute Rezis dazu untergekommen und daher bin ich mit wenig Erwartung an das Buch ran gegangen, was wie immer gut für mich ist. Obwohl ich trotzdem einige Kritikpunkte anderen nachvollziehen oder auch unterstreichen kann. Besonders der Anfang ist mir sehr schwer gefallen, da ich überhaupt nicht wusste, wo oder in welcher Welt ich da jetzt gelandet bin. Irgendwie gaben mir die ersten Szenen das Gefühl, als wäre ich bei den Mayas oder in irgendeiner uralten Hochkultur, die längst vom Erdboden getilgt wurde… erst nach und nach kommt man dann drauf, dass hier alles nach dem dritten Weltkrieg spielt, und diese Menschen zwar in der Zukunft leben, aber doch auch sehr rückständisch. Außerdem bekommen manche Jugendliche bei einer festlichen Nacht, die sie die Mantai nennen, eine Gabe – von wem, wird nie erklärt oder auch das warum nicht – aber es ist so. Manche sind Telepathen, andere können sich unsichtbar machen oder in die Zukunft sehen. Meleike ist die Tochter einer Seherin und ihre Großmutter ist sogar die mächtigste Seherin und daher rechnet jeder damit, dass Meleike auch eine Seherin wird. Doch sie bekommt keine Gabe und das Schicksal nimmt seinen Lauf. Gleichzeitig wird der Leser zwischenzeitlich in eine andere Welt entführt, die schon eher als Dystopie oder als eine zukünftige Welt angesehen werden kann, die fortschrittlicher und angeblich besser ist, als die Alte, obwohl dort Kälte herrscht und der Perfektionismus einen unangenehmen Geschmack bereitet. Dort lebt Flynn, doch plötzlich bekommt er eine Gabe, mit der er in seiner futuristischen Welt keinen Platz hat -> daher muss er fliehen. Und jeder kann sich denken, dass die beiden – Meleike und Flynn aufeinander treffen und dann so einige Heldentaten verüben müssen, und Leute zu retten, die ihnen am Herzen liegen. Ich fand den Schreibstil okay, aber nicht besonders in irgendeiner Form, eher neutral, daher kann ich nicht so viel dazu schreiben. Dafür hat aber die Handlung nach dem ersten Drittel endlich etwas angezogen und nach meiner anfänglichen Verwirrung und Skepsis wollte ich dann doch recht schnell wissen, was als nächstes passiert und meine Neugierde war geweckt. Aber leider ging es mir wie auch ein paar anderen, dass ich alles etwas distanziert wahrgenommen haben und man keine so direkte Verbindung zu den Charakteren aufbauen konnte, was teilweise an dem Schreibstil in der dritten Person, aber auch an dem oftmaligen Sichtwechsel lag. Irgendwie wurden mir hier auch die Gefühle bei den einzelnen Passagen und Entwicklungen zu wenig geschildert und daher konnte ich auch hier nicht alles nachempfinden. Die Idee das ganzen fand ich eigentlich sehr interessant und Stellen davon waren wirklich gut beschrieben, wie die einzelnen Atmosphären bei den Orten, entweder bei Meleike, in der Stadt oder das wilde, bunte Treiben unten in den Tunneln. Auch Spannung war fast durchwegs da und konnte mich antreiben, das Buch rascher zu lesen, als ich gedacht habe, und was mir gut gefallen hat. Leider aber war das Ende dann doch etwas abrupt da, und obwohl es ganz nach meiner Vorliebe war, blieb ein Gefühl übrig, als ob es nicht ganz abgeschlossen wäre. Ich gestehe, ich habe danach sofort im Internet nachgesehen, ob es vielleicht einen zweiten Teil dazu gibt. Versteht mich nicht falsch, es ist zwar abgeschlossen, aber leider bleiben ein paar Fragen unbeantwortet und die Zukunft ist trotz allem doch etwas unsicher. Wer aber ein Fan von eher offeneren Enden ist, hat seine Freude damit. Ich persönlich mag es aber etwas genauer, um mir besser vorstellen zu können, wie es weiter gehen könnte.. Cover: Das Cover war für mich ganz klar der Grund warum ich es lesen musste. Seht euch doch nur die Farbgebung an und die Stadt mit den tollen Vögeln – besonders schick finde ich, dass die Vögel am Umschlag glänzen.. All in all: Eine gute, frische Idee, die mir gefallen hat und die man noch etwas mehr hätte ausbauen können. Dafür brilliert aber die Umgebungsbeschreibung, wodurch man sich oft wie vor Ort fühlte… nur hakte es ein wenig bei der Bindung zu den Charakteren, was aber wieder dadurch wett gemacht wurde, da es spannend war und man es schnell lesen wollte. Ein Buch, das ich weiter empfehle, wenn man fantasievolle Dystopien mag. Mehr dazu auf meinem Blog: http://martinabookaholic.wordpress.com/2014/10/20/rezension-lum-zwei-wie-licht-und-dunkel/

3

Inhalt: Meleike gehört zu der angesehensten Familie in der Trümmerstadt Adeva, und obwohl nur ein Teil der Fünfzehnjährigen jedes Jahr in der Nacht der Mantai eine Gabe erhält, erwarten alle von ihr, dass sie eine bedeutende Begabung bekommen wird. Doch sie geht leer aus - bis zu einem grausamen Zwischenfall, der eine herausragende Gabe enthüllt, die mit einer enormen Verantwortung verbunden ist ... Flynn lebt in der Hauptstadt LÚM, doch er muss sein gesamtes Weltbild ändern. Seitdem er eine Gabe entwickelt hat, die in seiner Welt nicht existieren sollte, hat sich sein eigener Vater gegen ihn gewandt. Gefangen in einer immer schwarzen Zelle wächst Flynns Hass auf den grausamen Wissenschaftler - und der Wunsch, zu entfliehen ... Meine Meinung: Das Buch scheint ein Einzelband zu sein, und obwohl man sich in der Masse an Reihen, gerade im Fantasy-Bereich, ja über jeden Einzelband freut, hat das dieser Geschichte eher geschadet. Sie enthält unheimlich viel Potenzial, das in meinen Augen besser über mehrere Bände hätte ausgearbeitet werden sollen. Die Grundidee ist nicht direkt neu - zerstörte Welt nach dem Dritten, ziemlich atomaren Weltkrieg. Neue Gesellschaftsordnung. Wie diese aufgebaut ist, fand ich aber eigentlich ganz interessant, ebenso, was die Mantai in Adeva, wo die Menschen noch glauben, allein zu sein, angeht. Letztendlich hätte ich mir viel mehr Informationen gerade zu diesen Aspekten gewünscht, die jedoch aufgrund der Kürze nur angerissen werden. Auch am Ende bleiben einige Fragen offen, das Ganze wirkte wie ein Auftaktband, bei dem die eigentliche Geschichte erst passieren wird, und obwohl die Story selbst abgeschlossen ist, war das Ende für mich einfach nicht zufriedenstellend. Die Geschichte wird hauptsächlich aus den Perspektiven von Meleike und Flynn im Er-Erzähler erzählt, zwischendurch kommen aber auch immer wieder andere Sichten wie die der Antagonisten hinzu, sodass hier Spannung geschürt wird und man einen Einblick in die Gefühls- und Gedankenwelten der meisten Charaktere erhält. Somit sind diese oft tiefgründig, da dem Leser auch Schuldgefühle und Zweifel übermittelt werden - auch bei den Antagonisten. Teilweise fand ich die Nebencharaktere fast vielschichtiger als die Protagonisten. Was mir bei Meleike gefiel, war, dass sie ihre Fehler erkennt und auch an ihnen zu arbeiten versucht. Nach der Nacht der Mantai ist sie enttäuscht, doch mit der neu erweckten Gabe dann wiederum überfordert. Dennoch bemüht sie sich, damit klarzukommen und ihre Familie zu beschützen ist das Wichtigste für sie. Das gilt auch für Flynn, wenn auch nur noch in Bezug auf seine Mutter. Seinem Vater gegenüber empfindet er dagegen nur noch glühenden Hass. Er akzeptiert die 180-Grad-Wende seines Weltbildes ziemlich schnell. Teilweise wurde über so manchen Verlust etwas schnell hinweggegangen, auf der anderen Seite erforderten das aber auch die Umstände. Was die Liebesgeschichte angeht, so ist ansatzweise durchaus eine Entwicklung zu erkennen, auch wenn es insgesamt schon etwas schneller geht - auch, weil nicht mehr Raum vorhanden wäre. Die Geschichte selbst wirkt allerdings kaum gehetzt, dennoch ist sie fesselnd erzählt und durchaus unterhaltsam und spannend. Fazit:/b>< Spannende Dystopie mit fantastischen Elementen und tiefgründigen Charakteren, allerdings auch mit einigen offenen Fragen am Ende

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Meine Gedanken zum Buch: Bevor ich mit dem Buch zu lesen begonnen habe, sind mir ein paar weniger gute Rezis dazu untergekommen und daher bin ich mit wenig Erwartung an das Buch ran gegangen, was wie immer gut für mich ist. Obwohl ich trotzdem einige Kritikpunkte anderen nachvollziehen oder auch unterstreichen kann. Besonders der Anfang ist mir sehr schwer gefallen, da ich überhaupt nicht wusste, wo oder in welcher Welt ich da jetzt gelandet bin. Irgendwie gaben mir die ersten Szenen das Gefühl, als wäre ich bei den Mayas oder in irgendeiner uralten Hochkultur, die längst vom Erdboden getilgt wurde… erst nach und nach kommt man dann drauf, dass hier alles nach dem dritten Weltkrieg spielt, und diese Menschen zwar in der Zukunft leben, aber doch auch sehr rückständisch. Außerdem bekommen manche Jugendliche bei einer festlichen Nacht, die sie die Mantai nennen, eine Gabe – von wem, wird nie erklärt oder auch das warum nicht – aber es ist so. Manche sind Telepathen, andere können sich unsichtbar machen oder in die Zukunft sehen. Meleike ist die Tochter einer Seherin und ihre Großmutter ist sogar die mächtigste Seherin und daher rechnet jeder damit, dass Meleike auch eine Seherin wird. Doch sie bekommt keine Gabe und das Schicksal nimmt seinen Lauf. Gleichzeitig wird der Leser zwischenzeitlich in eine andere Welt entführt, die schon eher als Dystopie oder als eine zukünftige Welt angesehen werden kann, die fortschrittlicher und angeblich besser ist, als die Alte, obwohl dort Kälte herrscht und der Perfektionismus einen unangenehmen Geschmack bereitet. Dort lebt Flynn, doch plötzlich bekommt er eine Gabe, mit der er in seiner futuristischen Welt keinen Platz hat -> daher muss er fliehen. Und jeder kann sich denken, dass die beiden – Meleike und Flynn aufeinander treffen und dann so einige Heldentaten verüben müssen, und Leute zu retten, die ihnen am Herzen liegen. Ich fand den Schreibstil okay, aber nicht besonders in irgendeiner Form, eher neutral, daher kann ich nicht so viel dazu schreiben. Dafür hat aber die Handlung nach dem ersten Drittel endlich etwas angezogen und nach meiner anfänglichen Verwirrung und Skepsis wollte ich dann doch recht schnell wissen, was als nächstes passiert und meine Neugierde war geweckt. Aber leider ging es mir wie auch ein paar anderen, dass ich alles etwas distanziert wahrgenommen haben und man keine so direkte Verbindung zu den Charakteren aufbauen konnte, was teilweise an dem Schreibstil in der dritten Person, aber auch an dem oftmaligen Sichtwechsel lag. Irgendwie wurden mir hier auch die Gefühle bei den einzelnen Passagen und Entwicklungen zu wenig geschildert und daher konnte ich auch hier nicht alles nachempfinden. Die Idee das ganzen fand ich eigentlich sehr interessant und Stellen davon waren wirklich gut beschrieben, wie die einzelnen Atmosphären bei den Orten, entweder bei Meleike, in der Stadt oder das wilde, bunte Treiben unten in den Tunneln. Auch Spannung war fast durchwegs da und konnte mich antreiben, das Buch rascher zu lesen, als ich gedacht habe, und was mir gut gefallen hat. Leider aber war das Ende dann doch etwas abrupt da, und obwohl es ganz nach meiner Vorliebe war, blieb ein Gefühl übrig, als ob es nicht ganz abgeschlossen wäre. Ich gestehe, ich habe danach sofort im Internet nachgesehen, ob es vielleicht einen zweiten Teil dazu gibt. Versteht mich nicht falsch, es ist zwar abgeschlossen, aber leider bleiben ein paar Fragen unbeantwortet und die Zukunft ist trotz allem doch etwas unsicher. Wer aber ein Fan von eher offeneren Enden ist, hat seine Freude damit. Ich persönlich mag es aber etwas genauer, um mir besser vorstellen zu können, wie es weiter gehen könnte.. Cover: Das Cover war für mich ganz klar der Grund warum ich es lesen musste. Seht euch doch nur die Farbgebung an und die Stadt mit den tollen Vögeln – besonders schick finde ich, dass die Vögel am Umschlag glänzen.. All in all: Eine gute, frische Idee, die mir gefallen hat und die man noch etwas mehr hätte ausbauen können. Dafür brilliert aber die Umgebungsbeschreibung, wodurch man sich oft wie vor Ort fühlte… nur hakte es ein wenig bei der Bindung zu den Charakteren, was aber wieder dadurch wett gemacht wurde, da es spannend war und man es schnell lesen wollte. Ein Buch, das ich weiter empfehle, wenn man fantasievolle Dystopien mag. Mehr dazu auf meinem Blog: http://martinabookaholic.wordpress.com/2014/10/20/rezension-lum-zwei-wie-licht-und-dunkel/

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Dieses Buch war mir schon öfter ins Auge gefallen, unter anderem wegen des tollen Covers. Früher oder später musste ich es haben. Über die Geschichte wusste ich zu Anfang gar nicht so viel, aber es war schön, mal wieder in ein Buch einzutauchen, ohne so richtig zu wissen, was mich erwartet. Meleike wohnt mit ihrer Familie in Adeva – einer Stadt, die in Trümmern liegt. Seit Jahren arbeiten die Bewohner am Wiederaufbau. Meleikes Horizont ist anfangs noch sehr klein, sie kennt nur Adeva und weiß, dass die Stadt an einer Seite vom Meer und an der anderen Seite von einem Wald begrenzt wird, in dem ab und zu Leute verschwinden. Manche Bewohner von Adeva sind mit einer besonderen Gabe gesegnet und auch von Meleike wird Großes erwartet, da ihre Mutter und ihre Großmutter sehr gute Seherinnen sind. Doch bei ihrer Mantai – einem Ritual, bei dem sich die Gabe offenbart - geht sie leer aus. Ein paar Tage später bekommt Meleike doch eine Gabe, allerdings zu einem schrecklichen Preis. Noch dazu ist sie mächtiger, als alles bisher dagewesene und bald hält Meleike das Schicksal von Adeva und deren Bewohnern in den Händen… Abwechselnd lesen wir aus der Sicht von Flynn, der sich in Lúm aufhält. Er ist eingesperrt und weiß nicht so wirklich, warum. Aber wenn er nicht entkommen kann, wird er sterben. Anfangs war dieser Erzählstrang ziemlich mysteriös. Ich habe mich gefragt, was Flynn passiert ist und an was der gruselige Doktor Connor – Flynns Vater – forscht. Die Dynamik zwischen Meleike und Flynn hat mir sehr gut gefallen, auch wenn sie mir beide für gerade mal 15 Jahre etwas zu reif erschienen. Aber sie haben ja auch schon einiges mitgemacht. Besonders gefallen hat mir, dass immer wieder die Perspektive gewechselt wurde. Manchmal lesen wir aus der Sicht von Meleikes Mutter oder Großvater oder von jemand ganz anderem. Es kommen viele immer mal wieder zu Wort. Dabei wird natürlich immer dann die Sicht gewechselt, wenn es gerade besonders spannend ist… gemein! Meleike und Flynn verfolgen einen fast aussichtslosen Plan, um Adeva zu retten. Ich habe mit ihnen gezittert und gehofft, dass sie es schaffen. Das letzte Drittel des Buches konnte mich absolut fesseln und ich wollte es gar nicht mehr weglegen. Gerade zum Ende hin gab es einige Wendungen, die mich wirklich überrascht haben. Fazit: LÚM beinhaltet zwar keine typisch dystopische Welt, aber gerade das macht den Charme des Buches aus – es ist mal etwas anderes. Die Protagonisten hatten zwar immer wieder Hindernisse in ihrem Weg, haben sich aber richtig toll gemacht und ab und zu auch mal für einen Lacher gesorgt. Insgesamt war das Buch wirklich spannend, auch wenn es ab und zu mal ruhigere Passagen gab, die perfekt zum Durchschnaufen waren. Ich könnte mir das Buch übrigens super als Film vorstellen!

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