Loving
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Description
Unmöglich, sich nicht zu verlieben! Das hätte Ella nie gedacht. Dass sie – die sich für Bücher und Buchblogs interessiert – sich ausgerechnet in den coolen Luca verliebt. Luca, den alle Mädchen für den tollsten Jungen der ganzen Schule halten. Und den sie bis vor Kurzem nur oberflächlich und arrogant fand. Doch bei einem Schulprojekt über Jane Austens »Stolz und Vorurteil« lernen sie sich besser kennen … Sich nicht zu verlieben – einfach unmöglich! Nur wann trauen sie sich endlich, einander ihre Gefühle einzugestehen?
Book Information
Author Description
Katrin Bongard lebte einige Jahre in New York und nun wieder in Berlin. Neben der Arbeit als Drehbuchentwicklerin für Film- und Fernsehen ist sie seit 2005 als Autorin tätig.
Posts
Ich muss ehrlich sagen, dass mir das Buch nicht so gut gefallen hat. Die Idee hinter der Geschichte klang nach einer netten Lektüre für zwischendurch, die Umsetzung fand ich aber nicht sehr gelungen. Die Geschichte sprüht Peer vor Übertreibungen, Vorurteilen und unlogischen Aspekten, bei denen die Autoren es sich recht einfach gemacht und vieles komplizierte was eine Erklärung fordern würde weggelassen hat. Dennoch muss ich sagen, dass der Schreibstil an sich nett zu lesen ist und es so gesehen schon Spaß macht. Auch hat die Geschichte einige Höhen. Vielleicht ist das Buch einfach für eine jüngere Generation (ich bin 17) gedacht, für die diese Einfachheit nicht schlimm sondern normal oder sogar hilfreich und angenehm ist. Allerdings finde ich für diesen Fall die sexuellen Aspekte, beziehungsweise das ständige Gerede über Beziehungen um das es ja eigentlich geht etwas komisch und früh. Für Kinder ist es also vielleicht etwas zu früh das Buch, wobei man zugestehen muss dass es einige Aspekte des Teenie-Alters gut rüber bringt, wobei diese andererseits oft recht überspitzt oder übertrieben sind. Für ältere Jugendliche sowie Erwachsene ist das Buch meiner Meinung nach zu einfach und klischeehaft. Vielleicht los ein Buch für zwischendurch für ca. 13-jährige?
Berührend, bauchkribbelnd, leidenschaftlich, aufregend, humorvoll. Ein wunderbares Porträt einer ersten Liebe mit Sogwirkung. Ella hält sich selbst ein bisschen für einen Nerd. Im Deutschunterricht hat sie immer den Finger oben, ein Buch muss stets dabei sein und und dann bloggt sie auch noch über Bücher. Mit ihrer dicken Brille erfüllt sie das Klischee einer richtigen Büchereule und auf Schulpartys ist sie nie anzutreffen. Als sich ihre Freundin Zoe in den attraktiven Luca verliebt, hat sie nur wenig Verständis dafür. Ausgerechnet in den Schulcasanova? Doch bei einem Schulprojekt über Jane Austens “Stolz und Vorurteil” lernt Ella Luca besser kennen. Sich nicht zu verlieben – einfach unmöglich. Die sanfte und zugleich leidenschaftliche Liebesgeschichte, die mitten ins Herz trifft, wird mit “Stolz & Vorurteil reloaded” untertitelt. Kein Wunder – lernen sich Ella und Luca doch beim gemeinsamen Deutschprojekt zu Jane Austens Klassiker näher kennen. Für Ella ein Volltreffer, es handelt sich um ihr Lieblingsbuch. Die Buchbloggerin ist in ihrem Element und nicht nur als selbst bloggende Leserin schwimmt man gleich mit Ella auf einer Wellenlänge. Der Bloggeralltag nimmt nur wenig Raum ein, aber ein Kurztrip nach Leipzig zur Buchmesse ist allemal drin. “Stolz und Vorurteil” muss man nicht unbedingt gelesen haben, um dieses Buch zu verstehen – aber natürlich, weil es einfach ein toller Roman ist, den man kennen sollte. Katrin Bongard bezieht sich in ihrem Roman zwar auf das Buch, lässt es aber keinesfalls zu einem modernen Abklatsch verkommen. Natürlich gibt es Parallelen zwischen Ella und Luca sowie Mr. Darcy und Elizabeth, doch die Autorin nutzt einen kleinen Kniff, der mich jedenfalls manchmal etwas herausgefordert hat, diese zu finden. Das Buch liefert Ella auch Gedankenanstöße, was eigentlich eine Ehe und Beziehung ausmacht. Sind es nur die großen Gefühle oder braucht eine Beziehung mehr, um langfristig zu bestehen? Im Thema der ersten Liebe mit ihren Unsicherheiten, dem Überranntwerden von bisher unbekannten Gefühlen hat Katrin Bongard offensichtlich ihr literarisches Zuhause gefunden. Bereits in “Flying Moon“, “Lasse” und “Junimond” (das sind die Bücher, die ich gelesen habe) konnte sie mit Einfühlsamkeit und dem richtigen Tonfall der Zielgruppe überzeugen. Es gelingt ihr überzeugend und ausdrucksvoll, die Gefühle ihrer Protagonisten zu beschreiben. Die Liebesszenen sind stets sensibel und leidenschaftlich zugleich, ohne dabei ein Blatt vor den Mund zu nehmen. Nur bei Ella und Luca ging es mir zunächst doch etwas schnell, da Ella sich Lucas zu diesem Zeitpunkt noch unsicher ist. Bongards Protagonisten sind selbstbewusste, reflektierte Menschen, die ihren Weg suchen und finden werden. Ella als Ich-Erzählerin ist dabei zugänglicher und bietet mehr Identifikation. Luca bleibt bis zum Schluss ein wenig geheimnisvoll, Vieles bleibt zwischen den Zeilen und kann nur erahnt werden. Ähnlich ist es auch mit den Nebenfiguren, ein wenig mehr Tiefe hätte ich mir bei allen Figuren gewünscht. Bongards flüssiger, eingängiger Sprachstil, der sich durch kurze Sätze und wenig Schnickschnack auszeichnet, gerät beim Lesen schnell aus dem Bewusstsein. Sprache ist ausschließlich Mittel zum Zweck und dient allein dazu, der Geschichte eine große Bühne zu bieten, ihren Verlauf voranzutreiben. So lässt sich das Buch auch gut filmisch umgesetzt vorstellen, tatsächlich hatte ich die ganze Zeit amerikanische Teenagerfilme á la “Zehn Dinge, die ich an dir hasse” vor Augen, obwohl die Geschichte in Berlin/Potsdam angesiedelt ist. Schnelle Dialoge, Wortwitz und eine Handlung, die immer wieder neue Wendungen erfährt, unterstreichen diese Vorstellung und lassen die Seiten nur so dahin fliegen. “Loving” ist ein wunderbar romantischer Roman (nicht nur) für Jugendliche, der einfühlsam erzählt ist und eine unglaubliche Sogwirkung auf mich hatte. Wann habe ich es das letzte Mal geschafft, bis weit nach Mitternacht zu lesen?! © Tintenelfe www.tintenhain.de
Ich bin ein Leser, der sich keinem Genre fest verschrieben hat. Es gibt lediglich wenige, um die ich einen Bogen mache. Jugendbücher gehören zu den Genre, das ich vor ein paar Monaten für mich entdeckt habe. Dieses Buch gehört mit seiner Altersempfehlung definitiv in diese Kategorie. Dem erwachsenen Leser beschert es sicher nicht so viele Lesestunden, wie dem Jugendlichem. Aber das Lesevergnügen ist auf jeden Fall gegeben. Das Cover dieses Romans ist einfach wundervoll romantisch und sprach mich als Romantikerin natürlich sofort an. Der Klappentext tat sein übriges damit meine Neugier geweckt wurde. Der Einstieg fiel mir denkbar einfach. Ella die Hauptfigur hatte sofort meine Sympathie. Sie ist ein Mädchen, dass sich mit ihrer Welt arrangiert hat. Sie hat ihren Buchblog und ihre Bücher. In dieser Welt hat sie Leute, mit denen sie sich austauschen kann. Allein diese Eigenschaft ermöglichte mir mich sehr gut einzufühlen. Ihre Welt wird schließlich von Luca umgekrempelt und einige Überraschungen erwarten den Leser. Ich möchte natürlich nicht zu viel verraten. Ich fand es einfach nur wunderbar wie hier der jugendliche Alltag und die erste Liebe beschrieben werden. Zeitweise musste ich an meine erste Jugendliebe denken und wie es mir erging. Ich konnte in Erinnerung schwelgen und fand mich sicher das ein oder andere Mal in Ellas Empfindungen, Selbstzweifeln und Verletztheit wieder. Einige Stellen brachten mich dazu herzlich zu lachen und andere ließen mich mitleiden. Es ist eine wunderbare Lektüre über eine Zeit, die sicher für jede Frau bewegend, prägend, aufwühlend und aufregend war. Ich bezweifle, dass es in meiner Jugend solche Bücher gab aber ich bin mehr als froh, dass es sie heute gibt. Dieses Buch bescherte mir einen wunderbaren Abend und ich hätte noch endlos weiter die Geschichte der beiden verfolgen können. Besonders gut hat mir gefallen, wie hier die Literatur einbezogen wurde und ich muss sagen, ich habe mittlerweile richtig Lust auf "Stolz und Vorurteil" und werde es sicher auf meine To-Read-Liste setzen. Ein Jugendbuch über große Gefühle und große Literatur harmonisch vereint in einer liebevoll geschriebenen Geschichte.
Ich als hoffnungslose Romantikern habe mich riesig über die E-Mail der Verlagsgruppe Oetinger gefreut, in der sie mir Loving von Katrin Bongard als Rezensionsexemplar angeboten haben. Mit "Stolz und Vorurteil reloaded" betitelt habe ich nach dem Durchlesen einer kurzen Inhaltsangabe dieses Angebot voller Freude angenommen und das obwohl ich Stolz und Vorurteil von Jane Austen bisher nicht gelesen habe. Doch wenn das Buch für eines gesorgt hat, dann dafür, dass ich jetzt unbedingt einmal ein paar Jane Austen Romane lesen möchte. Und zwar sobald es mir wieder erlaubt ist, Bücher zu kaufen. Ich konnte mich so unglaublich gut in die liebe Ella hineinversetzen, wie schon lange nicht mehr in eine Buchprotagonistin. Ella ist Buchbloggerin, liest für ihr Leben gerne, schaut sich gerade Vampire Diaries an und hat einen SUB der beinahe bis zur Decke reicht. Ich konnte mich unglaublich mit ihr identifizieren, auch wenn ich Partys gegenüber nicht unbedingt so abgeneigt bin, wie sie es ist. Die ersten paar Kapitel habe ich regelrecht verschlungen. Irgendwann wurde es dann allerdings etwas langweilig und es kamen immer mehr Dinge zum Vorschein, die ich eher weniger mochte. Der Schreibstil hat mir wirklich sehr gut gefallen, bis auf ein paar kleine Ausnahmen. Was mich doch etwas gestört hat war, dass die Autorin hin und wieder englische Worte benutzt hat. Nicht, dass ich was gegen Englisch hätte, doch finde ich, dass wenn man Deutsch schreibt, sollte man auch bei Deutsch bleiben (mit Ausnahme dieser Wörter, die man sowieso schon seit Anbeginn der Zeit auch bei uns benutzt wie z. B. das Wort "cool", etc. pp.) Hin und wieder hieß es z. B. "Er lächelte smart." Irgendwie hat mich das doch etwas genervt und in meinem Lesefluss gestört, doch das sind nur Banalitäten, die einem anderen Leser womöglich noch nicht einmal aufgefallen sind. Ansonsten ist ihr Schreibstil sehr flüssig. Ich mag ihre Art zu Schreiben wirklich sehr gerne; er ist jugendlich und frech; angepasst an das Alter der Protagonisten. Auch mochte ich die Dialoge sehr gerne, die Witze und auch Ellas von Zeit zu Zeit auftauchende Schlagfertigkeit. Auch die Charaktere mochte ich sehr gerne, ganz vorne an natürlich Ella. Wäre ja auch blöd, wenn sie mir nicht irgendwie sympatisch gewesen wäre. Immerhin sind sie und ich uns in manchen Punkten wirklich sehr ähnlich. Ich mochte es sehr, dass sie schüchtern und gleichzeitig doch irgendwie gerade heraus und direkt ist. Ich finde es toll, dass sie ein kleiner Bücherwurm ist, vielleicht sogar ein Nerd und dass sie sich so unglaublich für kleine Dinge begeistern kann. Luca mochte ich im Allgemeinen ebenfalls, manchmal ist er mir aber ziemlich auf die Nerven gegangen. Hin und wider hatte ich echt den Eindruck, als wäre er das Mädchen. Ich meine, kann man als Kerl echt so empfindlich sein? Zoe hat mich hin und wieder genervt. Manchmal war sie mir etwas zu aufgedreht, aber ansonsten finde ich, dass sie eine sehr gute Freundin ist. Melanie hingegen hätte ich von Zeit zu Zeit ziemlich gerne irgendwo gegen eine Wand geklatscht und ihr zusätzlich noch eine gescheuert. Zur Story selbst muss ich sagen, dass ich Teile davon mochte, sehr sogar, andere wiederum nicht so gerne, wie ich anfangs gehofft bzw. vermutet hätte. Ich mochte es, wie Ella und Luca sich immer näher gekommen sind; wie sie gelernt haben, sich ineinander zu verlieben. Irgendwann ging es dann aber Schlag auf Schlag und schwupp diwupp, wurde kräftig "gefummelt" was ich doch für etwas überstürzt empfunden habe. Dann dieses ständige Hin und Her. Ella sagt etwas, Luca wird sauer. Ella verheimlicht etwas, Luca wird sauer. Luca versteht etwas, das Ella sagt, falsch und wird wieder sauer. Was für ein Baby, ich meine, wie wäre es mal mit Reden? Die Sache auszudiskutieren? Wieso muss man gleich die Flucht ergreifen und abhauen? Das alles hat mich doch ein wenig gestört und hin und wieder erschien mir die Geschichte doch etwas zu oberflächlich. Was letztendlich bei dem Deutschprojekt herausgekommen ist, hat man auch nie wirklich erfahren, was ich noch als interessant empfunden hätte, immerhin war dieses Projekt erst der Grund, weshalb sich die beiden näher gekommen sind. Im Großen und Ganzen hat mir das Buch recht gut gefallen, meiner Meinung nach zwar kein Bestseller, doch eine wirklich süße Geschichte für zwischendurch, die auf jeden Fall unterhält und Spaß macht. Wer als Ablenkung eine kleine Liebesgeschichte gebrauchen kann, für denjenigen ist dieses Buch genau das Richtige. Leider hat es jedoch zu nicht mehr als drei Punkten geführt. Trotz allem werde ich auch Teil Zwei lesen. Es interessiert mich brennend, wie es mit Luca und Ella weitergeht.
Inhalt: Ella ist eine Außenseiterin, allerdings hat sie auch kein großes Bedürfnis nach Beliebtheit oder Partys. Von ihrer besten Freundin Zoe wird sie beauftragt, Informationen über Luca zu sammeln, den heißesten Jungen an der Schule. Ella liebt Bücher und darüber zu bloggen und freut sich, als sie ein Deutsch-Projekt über "Stolz und Vorurteil" machen soll - doch dann ist ausgerechnet Luca ihr Partner. Mit der Zeit muss sie allerdings feststellen, dass er überhaupt nicht so ist, wie sie immer dachte... Meinung: Ellas größte Leidenschaft ist das Lesen und ihr Buchblog und sie hat dauernd an ihren SuB gedacht, was sie in meinen Augen gleich sympathisch erscheinen lies. Auch wenn ihr Lesegeschmack sich komplett von meinem unterscheidet und es natürlich auch sonst einige wesentliche Unterschiede zwischen uns gibt, konnte ich mich so sofort mit ihr identifizieren. Ella ist eine interessante Persönlichkeit, da sie eben nicht, wie die meisten, möglichst viele Freunde haben und beliebt sein möchte, sondern ihr Leben einfach so lebt wie sie möchte, ohne sich darum zu kümmern, was andere von ihr denken. Während der Geschichte macht sie eine deutliche Entwicklung durch, die aber trotzdem realistisch wirkt und sie nicht unsympathischer macht. Luca ist groß, breitschultrig, hat dunkle Haare und olivbraune Augen, ist super sportlich und auch sonst alles, was den "Schulschwarm" so ausmacht. Sämtliche Mädchen der Schule stehen auf ihn. Das kann Ella rein äußerlich zwar nachvollziehen, allerdings hält sie ihn für arrogant und dumm und ist deshalb eher von ihm genervt, als ihn wie die anderen Mädchen anzubeten. Als er ihr als Projektpartner zugeteilt wird, ist das ihr persönlicher Horror, doch mit der Zeit stellt sich natürlich heraus, dass Luca gar nicht so ist, wie Ella immer gedacht hat und sie beginnt, ihn zu mögen. Neben der genialen Protagonistin, die nicht nur außergewöhnlich, sondern auch super witzig ist, sind auch die Nebencharaktere äußerst gelungen. Mit jeder erwähnten Figur konnte ich gleich etwas verbinden und musste nicht lange raten, wer denn noch mal "Person A" war und welche Rolle er/sie bisher gespielt hat. Die Autorin hat es geschafft, die Gefühle der Protagonistin so lebendig und echt wirken zu lassen, dass sie beim Leser ankommen und immer deutlich spürbar sind. Allerdings muss ich hier meinen einzigen Kritikpunkt anbringen: Trotz der stark wahrnehmbaren Gefühle gab es meiner Meinung nach kaum wirkliche Gespräche und Unterhaltungen zwischen den beiden Protagonisten, die diese starken Gefühle rechtfertigen könnten. Die Beziehung der beiden ging immer vom negativen zum positiven Extrem und ich konnte gerade Luca nicht ganz durchschauen, da es immer wieder plötzliche Meinungsänderungen oder Streitpunkte gab, deren Anlass ich nicht mitbekommen habe. Das war für mich allerdings kein besonders schwerwiegender "Mangel", da mich das Buch trotzdem total begeistert und gefesselt hat. Innerhalb eines Abends bzw. einer Nacht hatte ich das Buch beendet, da ich einfach nicht mit dem Lesen aufhören konnte, bevor ich nicht das Ende der Geschichte kannte. Ich habe die Charaktere so sehr ins Herz geschlossen, dass ich wirklich traurig war, als ich die letzte Seite erreicht hatte. Fazit: Ein gefühlvolles Buch mit einzigartigen und echt wirkenden Charakteren, bei dem die Seiten nur so dahinflogen. 4,5/5 Punkten
Meine Meinung Die Geschichte Ehrlich gesagt hatte ich keine allzu hohen Erwartungen an diese Geschichte. Ich habe nämlich fest damit gerechnet, dass dies eine kitschige und vorhersehbare Liebesgeschichte ist, die ich so in der Art schon an die 100 mal gelesen habe. Da hat mich diese Geschichte aber innerhalb kürzester Zeit eines besseren belehrt. Dies ist eine Geschichte, in die man nur einmal kurz reinlesen möchte und dann auf einmal bemerkt, dass man es bereits bis zur Hälfte durchgelesen hat. Die Geschichte macht von der ersten bis zur letzten Seite glücklich und man kann sich als Leser so richtig hineinfallen lassen. Die Autorin hat es geschafft die Geschichte authentisch und realistisch wirken zu lassen und hat genau das richtige Maß an Romantik gefunden, damit die Geschichte nicht wie eine schlechte Seifenoper wirkt. Besonders schön fand ich, dass die Liebe zu Büchern in der Geschichte steckt, da die Protagonistin einen Buchblog führt und eine große Leidenschaft für Literatur hat. Das spricht natürlich jeden Buchliebhaber an und bewirkt, dass er sich in der Geschichte wie Zuhause fühlt. Eine wunderschöne Liebesgeschichte, die zwar nicht unbedingt außergewöhnlich ist, den Leser aber sehr gut unterhält und glücklich macht. Die Charaktere Ich mochte jeden Charakter aus dem Buch, denn jeder ist auf seine ganze eigene Art und Weise liebenswert. Natürlich gab es Charaktere, die mir besonders ans Herz gewachsen sind und dazu gehört auf jeden Fall die Protagonistin der Geschichte. Ella ist 17 Jahre alt und liebt Bücher. Sie verbringt ihre komplette Freizeit mit lesen und bloggen, denn sie führt einen ziemlich erfolgreichen Buchblog. Sie ist recht unscheinbar und ihre Mitschüler nehmen wirklich kaum Notiz von ihr, weil sie für sie der typische langweilige Bücherwurm ist. Ella war noch nie verliebt und kann die Schwärmereien ihrer besten Freundin überhaupt nicht nachvollziehen, doch dann verbringt sie mehr Zeit mit Luca und endlich versteht auch sie, wie es ist, wenn man sich Hals über Kopf verliebt. Ich mochte Ella vom ersten Augenblick an, da sie liebenswert und sympathisch ist und ich mich einfach sehr gut mit ihr identifizieren konnte. Sie ist eine wundervolle Protagonistin, mit der man gerne seine Zeit verbringt. Luca hingegen war mir nicht unbedingt von Anfang an sympathisch, da ich ihn nicht wirklich durchschauen konnte und nicht wusste, wie er wirklich tickt. Doch nach und nach ist auch er mir immer mehr ans Herz gewachsen. Der Schreibstil Die Geschichte ist aus der personalen Ich-Perspektive von Ella geschrieben, sodass der Leser sie am besten kennenlernt und ihre Gedanken und Gefühle aus erster Hand erfährt. Ich bin wirklich ein großer Fan des Schreibstils, da er locker, leicht und sehr angenehm zu lesen ist. Aber vor allem ist er genauso, wie ich mir Ellas Schreibstil bzw. ihre Gedanken vorstellen würde. Der Schreibstil ist nicht unbedingt literarisch hochwertig, aber er fesselt den Leser und unterhält ihn sehr gut. Katrin Bongard schreibt so flüssig und stimmig, dass die Seiten nur so an einem dran vorbeifliegen und man das Buch innerhalb weniger Stunden durchgelesen hat. Besonders schön fand ich, dass sie Jane Austens "Stolz und Vorurteil" in die Geschichte mit eingebaut und auch ein paar Zitate benutzt hat. Das verleiht dem Schreibstil etwas magisches und besonderes. Die Gestaltung Ich finde das Cover total schön. Ich kann mir einfach nicht helfen, ich stehe halt auf diese rosaroten Kitsch-Cover, die so ziemlich zu jedem romantischen Jugendbuch passen würden. Das Cover ist ein Eyecatcher und gerade die Schriftart des Titels hat es mir wirklich angetan. Der Titel selbst ist schön und passend, aber nicht außergewöhnlich. Es könnte auch der Titel zu 100 anderen Liebesromanen sein. Mein Fazit "Loving" von Katrin Bongard ist ein wunderschöner und leichter Liebesroman, der den Leser mit genau dem richtigen Maß an Romantik und Kitsch verzaubert und unterhält. Dies ist ein Roman, der nicht unbedingt außergewöhnlich ist, aber dafür den Leser von der ersten bis zur letzten Seite glücklich macht.
Meine Meinung Die Geschichte Ehrlich gesagt hatte ich keine allzu hohen Erwartungen an diese Geschichte. Ich habe nämlich fest damit gerechnet, dass dies eine kitschige und vorhersehbare Liebesgeschichte ist, die ich so in der Art schon an die 100 mal gelesen habe. Da hat mich diese Geschichte aber innerhalb kürzester Zeit eines besseren belehrt. Dies ist eine Geschichte, in die man nur einmal kurz reinlesen möchte und dann auf einmal bemerkt, dass man es bereits bis zur Hälfte durchgelesen hat. Die Geschichte macht von der ersten bis zur letzten Seite glücklich und man kann sich als Leser so richtig hineinfallen lassen. Die Autorin hat es geschafft die Geschichte authentisch und realistisch wirken zu lassen und hat genau das richtige Maß an Romantik gefunden, damit die Geschichte nicht wie eine schlechte Seifenoper wirkt. Besonders schön fand ich, dass die Liebe zu Büchern in der Geschichte steckt, da die Protagonistin einen Buchblog führt und eine große Leidenschaft für Literatur hat. Das spricht natürlich jeden Buchliebhaber an und bewirkt, dass er sich in der Geschichte wie Zuhause fühlt. Eine wunderschöne Liebesgeschichte, die zwar nicht unbedingt außergewöhnlich ist, den Leser aber sehr gut unterhält und glücklich macht. Die Charaktere Ich mochte jeden Charakter aus dem Buch, denn jeder ist auf seine ganze eigene Art und Weise liebenswert. Natürlich gab es Charaktere, die mir besonders ans Herz gewachsen sind und dazu gehört auf jeden Fall die Protagonistin der Geschichte. Ella ist 17 Jahre alt und liebt Bücher. Sie verbringt ihre komplette Freizeit mit lesen und bloggen, denn sie führt einen ziemlich erfolgreichen Buchblog. Sie ist recht unscheinbar und ihre Mitschüler nehmen wirklich kaum Notiz von ihr, weil sie für sie der typische langweilige Bücherwurm ist. Ella war noch nie verliebt und kann die Schwärmereien ihrer besten Freundin überhaupt nicht nachvollziehen, doch dann verbringt sie mehr Zeit mit Luca und endlich versteht auch sie, wie es ist, wenn man sich Hals über Kopf verliebt. Ich mochte Ella vom ersten Augenblick an, da sie liebenswert und sympathisch ist und ich mich einfach sehr gut mit ihr identifizieren konnte. Sie ist eine wundervolle Protagonistin, mit der man gerne seine Zeit verbringt. Luca hingegen war mir nicht unbedingt von Anfang an sympathisch, da ich ihn nicht wirklich durchschauen konnte und nicht wusste, wie er wirklich tickt. Doch nach und nach ist auch er mir immer mehr ans Herz gewachsen. Der Schreibstil Die Geschichte ist aus der personalen Ich-Perspektive von Ella geschrieben, sodass der Leser sie am besten kennenlernt und ihre Gedanken und Gefühle aus erster Hand erfährt. Ich bin wirklich ein großer Fan des Schreibstils, da er locker, leicht und sehr angenehm zu lesen ist. Aber vor allem ist er genauso, wie ich mir Ellas Schreibstil bzw. ihre Gedanken vorstellen würde. Der Schreibstil ist nicht unbedingt literarisch hochwertig, aber er fesselt den Leser und unterhält ihn sehr gut. Katrin Bongard schreibt so flüssig und stimmig, dass die Seiten nur so an einem dran vorbeifliegen und man das Buch innerhalb weniger Stunden durchgelesen hat. Besonders schön fand ich, dass sie Jane Austens "Stolz und Vorurteil" in die Geschichte mit eingebaut und auch ein paar Zitate benutzt hat. Das verleiht dem Schreibstil etwas magisches und besonderes. Die Gestaltung Ich finde das Cover total schön. Ich kann mir einfach nicht helfen, ich stehe halt auf diese rosaroten Kitsch-Cover, die so ziemlich zu jedem romantischen Jugendbuch passen würden. Das Cover ist ein Eyecatcher und gerade die Schriftart des Titels hat es mir wirklich angetan. Der Titel selbst ist schön und passend, aber nicht außergewöhnlich. Es könnte auch der Titel zu 100 anderen Liebesromanen sein. Mein Fazit "Loving" von Katrin Bongard ist ein wunderschöner und leichter Liebesroman, der den Leser mit genau dem richtigen Maß an Romantik und Kitsch verzaubert und unterhält. Dies ist ein Roman, der nicht unbedingt außergewöhnlich ist, aber dafür den Leser von der ersten bis zur letzten Seite glücklich macht.
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Unmöglich, sich nicht zu verlieben! Das hätte Ella nie gedacht. Dass sie – die sich für Bücher und Buchblogs interessiert – sich ausgerechnet in den coolen Luca verliebt. Luca, den alle Mädchen für den tollsten Jungen der ganzen Schule halten. Und den sie bis vor Kurzem nur oberflächlich und arrogant fand. Doch bei einem Schulprojekt über Jane Austens »Stolz und Vorurteil« lernen sie sich besser kennen … Sich nicht zu verlieben – einfach unmöglich! Nur wann trauen sie sich endlich, einander ihre Gefühle einzugestehen?
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Katrin Bongard lebte einige Jahre in New York und nun wieder in Berlin. Neben der Arbeit als Drehbuchentwicklerin für Film- und Fernsehen ist sie seit 2005 als Autorin tätig.
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Ich muss ehrlich sagen, dass mir das Buch nicht so gut gefallen hat. Die Idee hinter der Geschichte klang nach einer netten Lektüre für zwischendurch, die Umsetzung fand ich aber nicht sehr gelungen. Die Geschichte sprüht Peer vor Übertreibungen, Vorurteilen und unlogischen Aspekten, bei denen die Autoren es sich recht einfach gemacht und vieles komplizierte was eine Erklärung fordern würde weggelassen hat. Dennoch muss ich sagen, dass der Schreibstil an sich nett zu lesen ist und es so gesehen schon Spaß macht. Auch hat die Geschichte einige Höhen. Vielleicht ist das Buch einfach für eine jüngere Generation (ich bin 17) gedacht, für die diese Einfachheit nicht schlimm sondern normal oder sogar hilfreich und angenehm ist. Allerdings finde ich für diesen Fall die sexuellen Aspekte, beziehungsweise das ständige Gerede über Beziehungen um das es ja eigentlich geht etwas komisch und früh. Für Kinder ist es also vielleicht etwas zu früh das Buch, wobei man zugestehen muss dass es einige Aspekte des Teenie-Alters gut rüber bringt, wobei diese andererseits oft recht überspitzt oder übertrieben sind. Für ältere Jugendliche sowie Erwachsene ist das Buch meiner Meinung nach zu einfach und klischeehaft. Vielleicht los ein Buch für zwischendurch für ca. 13-jährige?
Berührend, bauchkribbelnd, leidenschaftlich, aufregend, humorvoll. Ein wunderbares Porträt einer ersten Liebe mit Sogwirkung. Ella hält sich selbst ein bisschen für einen Nerd. Im Deutschunterricht hat sie immer den Finger oben, ein Buch muss stets dabei sein und und dann bloggt sie auch noch über Bücher. Mit ihrer dicken Brille erfüllt sie das Klischee einer richtigen Büchereule und auf Schulpartys ist sie nie anzutreffen. Als sich ihre Freundin Zoe in den attraktiven Luca verliebt, hat sie nur wenig Verständis dafür. Ausgerechnet in den Schulcasanova? Doch bei einem Schulprojekt über Jane Austens “Stolz und Vorurteil” lernt Ella Luca besser kennen. Sich nicht zu verlieben – einfach unmöglich. Die sanfte und zugleich leidenschaftliche Liebesgeschichte, die mitten ins Herz trifft, wird mit “Stolz & Vorurteil reloaded” untertitelt. Kein Wunder – lernen sich Ella und Luca doch beim gemeinsamen Deutschprojekt zu Jane Austens Klassiker näher kennen. Für Ella ein Volltreffer, es handelt sich um ihr Lieblingsbuch. Die Buchbloggerin ist in ihrem Element und nicht nur als selbst bloggende Leserin schwimmt man gleich mit Ella auf einer Wellenlänge. Der Bloggeralltag nimmt nur wenig Raum ein, aber ein Kurztrip nach Leipzig zur Buchmesse ist allemal drin. “Stolz und Vorurteil” muss man nicht unbedingt gelesen haben, um dieses Buch zu verstehen – aber natürlich, weil es einfach ein toller Roman ist, den man kennen sollte. Katrin Bongard bezieht sich in ihrem Roman zwar auf das Buch, lässt es aber keinesfalls zu einem modernen Abklatsch verkommen. Natürlich gibt es Parallelen zwischen Ella und Luca sowie Mr. Darcy und Elizabeth, doch die Autorin nutzt einen kleinen Kniff, der mich jedenfalls manchmal etwas herausgefordert hat, diese zu finden. Das Buch liefert Ella auch Gedankenanstöße, was eigentlich eine Ehe und Beziehung ausmacht. Sind es nur die großen Gefühle oder braucht eine Beziehung mehr, um langfristig zu bestehen? Im Thema der ersten Liebe mit ihren Unsicherheiten, dem Überranntwerden von bisher unbekannten Gefühlen hat Katrin Bongard offensichtlich ihr literarisches Zuhause gefunden. Bereits in “Flying Moon“, “Lasse” und “Junimond” (das sind die Bücher, die ich gelesen habe) konnte sie mit Einfühlsamkeit und dem richtigen Tonfall der Zielgruppe überzeugen. Es gelingt ihr überzeugend und ausdrucksvoll, die Gefühle ihrer Protagonisten zu beschreiben. Die Liebesszenen sind stets sensibel und leidenschaftlich zugleich, ohne dabei ein Blatt vor den Mund zu nehmen. Nur bei Ella und Luca ging es mir zunächst doch etwas schnell, da Ella sich Lucas zu diesem Zeitpunkt noch unsicher ist. Bongards Protagonisten sind selbstbewusste, reflektierte Menschen, die ihren Weg suchen und finden werden. Ella als Ich-Erzählerin ist dabei zugänglicher und bietet mehr Identifikation. Luca bleibt bis zum Schluss ein wenig geheimnisvoll, Vieles bleibt zwischen den Zeilen und kann nur erahnt werden. Ähnlich ist es auch mit den Nebenfiguren, ein wenig mehr Tiefe hätte ich mir bei allen Figuren gewünscht. Bongards flüssiger, eingängiger Sprachstil, der sich durch kurze Sätze und wenig Schnickschnack auszeichnet, gerät beim Lesen schnell aus dem Bewusstsein. Sprache ist ausschließlich Mittel zum Zweck und dient allein dazu, der Geschichte eine große Bühne zu bieten, ihren Verlauf voranzutreiben. So lässt sich das Buch auch gut filmisch umgesetzt vorstellen, tatsächlich hatte ich die ganze Zeit amerikanische Teenagerfilme á la “Zehn Dinge, die ich an dir hasse” vor Augen, obwohl die Geschichte in Berlin/Potsdam angesiedelt ist. Schnelle Dialoge, Wortwitz und eine Handlung, die immer wieder neue Wendungen erfährt, unterstreichen diese Vorstellung und lassen die Seiten nur so dahin fliegen. “Loving” ist ein wunderbar romantischer Roman (nicht nur) für Jugendliche, der einfühlsam erzählt ist und eine unglaubliche Sogwirkung auf mich hatte. Wann habe ich es das letzte Mal geschafft, bis weit nach Mitternacht zu lesen?! © Tintenelfe www.tintenhain.de
Ich bin ein Leser, der sich keinem Genre fest verschrieben hat. Es gibt lediglich wenige, um die ich einen Bogen mache. Jugendbücher gehören zu den Genre, das ich vor ein paar Monaten für mich entdeckt habe. Dieses Buch gehört mit seiner Altersempfehlung definitiv in diese Kategorie. Dem erwachsenen Leser beschert es sicher nicht so viele Lesestunden, wie dem Jugendlichem. Aber das Lesevergnügen ist auf jeden Fall gegeben. Das Cover dieses Romans ist einfach wundervoll romantisch und sprach mich als Romantikerin natürlich sofort an. Der Klappentext tat sein übriges damit meine Neugier geweckt wurde. Der Einstieg fiel mir denkbar einfach. Ella die Hauptfigur hatte sofort meine Sympathie. Sie ist ein Mädchen, dass sich mit ihrer Welt arrangiert hat. Sie hat ihren Buchblog und ihre Bücher. In dieser Welt hat sie Leute, mit denen sie sich austauschen kann. Allein diese Eigenschaft ermöglichte mir mich sehr gut einzufühlen. Ihre Welt wird schließlich von Luca umgekrempelt und einige Überraschungen erwarten den Leser. Ich möchte natürlich nicht zu viel verraten. Ich fand es einfach nur wunderbar wie hier der jugendliche Alltag und die erste Liebe beschrieben werden. Zeitweise musste ich an meine erste Jugendliebe denken und wie es mir erging. Ich konnte in Erinnerung schwelgen und fand mich sicher das ein oder andere Mal in Ellas Empfindungen, Selbstzweifeln und Verletztheit wieder. Einige Stellen brachten mich dazu herzlich zu lachen und andere ließen mich mitleiden. Es ist eine wunderbare Lektüre über eine Zeit, die sicher für jede Frau bewegend, prägend, aufwühlend und aufregend war. Ich bezweifle, dass es in meiner Jugend solche Bücher gab aber ich bin mehr als froh, dass es sie heute gibt. Dieses Buch bescherte mir einen wunderbaren Abend und ich hätte noch endlos weiter die Geschichte der beiden verfolgen können. Besonders gut hat mir gefallen, wie hier die Literatur einbezogen wurde und ich muss sagen, ich habe mittlerweile richtig Lust auf "Stolz und Vorurteil" und werde es sicher auf meine To-Read-Liste setzen. Ein Jugendbuch über große Gefühle und große Literatur harmonisch vereint in einer liebevoll geschriebenen Geschichte.
Ich als hoffnungslose Romantikern habe mich riesig über die E-Mail der Verlagsgruppe Oetinger gefreut, in der sie mir Loving von Katrin Bongard als Rezensionsexemplar angeboten haben. Mit "Stolz und Vorurteil reloaded" betitelt habe ich nach dem Durchlesen einer kurzen Inhaltsangabe dieses Angebot voller Freude angenommen und das obwohl ich Stolz und Vorurteil von Jane Austen bisher nicht gelesen habe. Doch wenn das Buch für eines gesorgt hat, dann dafür, dass ich jetzt unbedingt einmal ein paar Jane Austen Romane lesen möchte. Und zwar sobald es mir wieder erlaubt ist, Bücher zu kaufen. Ich konnte mich so unglaublich gut in die liebe Ella hineinversetzen, wie schon lange nicht mehr in eine Buchprotagonistin. Ella ist Buchbloggerin, liest für ihr Leben gerne, schaut sich gerade Vampire Diaries an und hat einen SUB der beinahe bis zur Decke reicht. Ich konnte mich unglaublich mit ihr identifizieren, auch wenn ich Partys gegenüber nicht unbedingt so abgeneigt bin, wie sie es ist. Die ersten paar Kapitel habe ich regelrecht verschlungen. Irgendwann wurde es dann allerdings etwas langweilig und es kamen immer mehr Dinge zum Vorschein, die ich eher weniger mochte. Der Schreibstil hat mir wirklich sehr gut gefallen, bis auf ein paar kleine Ausnahmen. Was mich doch etwas gestört hat war, dass die Autorin hin und wieder englische Worte benutzt hat. Nicht, dass ich was gegen Englisch hätte, doch finde ich, dass wenn man Deutsch schreibt, sollte man auch bei Deutsch bleiben (mit Ausnahme dieser Wörter, die man sowieso schon seit Anbeginn der Zeit auch bei uns benutzt wie z. B. das Wort "cool", etc. pp.) Hin und wieder hieß es z. B. "Er lächelte smart." Irgendwie hat mich das doch etwas genervt und in meinem Lesefluss gestört, doch das sind nur Banalitäten, die einem anderen Leser womöglich noch nicht einmal aufgefallen sind. Ansonsten ist ihr Schreibstil sehr flüssig. Ich mag ihre Art zu Schreiben wirklich sehr gerne; er ist jugendlich und frech; angepasst an das Alter der Protagonisten. Auch mochte ich die Dialoge sehr gerne, die Witze und auch Ellas von Zeit zu Zeit auftauchende Schlagfertigkeit. Auch die Charaktere mochte ich sehr gerne, ganz vorne an natürlich Ella. Wäre ja auch blöd, wenn sie mir nicht irgendwie sympatisch gewesen wäre. Immerhin sind sie und ich uns in manchen Punkten wirklich sehr ähnlich. Ich mochte es sehr, dass sie schüchtern und gleichzeitig doch irgendwie gerade heraus und direkt ist. Ich finde es toll, dass sie ein kleiner Bücherwurm ist, vielleicht sogar ein Nerd und dass sie sich so unglaublich für kleine Dinge begeistern kann. Luca mochte ich im Allgemeinen ebenfalls, manchmal ist er mir aber ziemlich auf die Nerven gegangen. Hin und wider hatte ich echt den Eindruck, als wäre er das Mädchen. Ich meine, kann man als Kerl echt so empfindlich sein? Zoe hat mich hin und wieder genervt. Manchmal war sie mir etwas zu aufgedreht, aber ansonsten finde ich, dass sie eine sehr gute Freundin ist. Melanie hingegen hätte ich von Zeit zu Zeit ziemlich gerne irgendwo gegen eine Wand geklatscht und ihr zusätzlich noch eine gescheuert. Zur Story selbst muss ich sagen, dass ich Teile davon mochte, sehr sogar, andere wiederum nicht so gerne, wie ich anfangs gehofft bzw. vermutet hätte. Ich mochte es, wie Ella und Luca sich immer näher gekommen sind; wie sie gelernt haben, sich ineinander zu verlieben. Irgendwann ging es dann aber Schlag auf Schlag und schwupp diwupp, wurde kräftig "gefummelt" was ich doch für etwas überstürzt empfunden habe. Dann dieses ständige Hin und Her. Ella sagt etwas, Luca wird sauer. Ella verheimlicht etwas, Luca wird sauer. Luca versteht etwas, das Ella sagt, falsch und wird wieder sauer. Was für ein Baby, ich meine, wie wäre es mal mit Reden? Die Sache auszudiskutieren? Wieso muss man gleich die Flucht ergreifen und abhauen? Das alles hat mich doch ein wenig gestört und hin und wieder erschien mir die Geschichte doch etwas zu oberflächlich. Was letztendlich bei dem Deutschprojekt herausgekommen ist, hat man auch nie wirklich erfahren, was ich noch als interessant empfunden hätte, immerhin war dieses Projekt erst der Grund, weshalb sich die beiden näher gekommen sind. Im Großen und Ganzen hat mir das Buch recht gut gefallen, meiner Meinung nach zwar kein Bestseller, doch eine wirklich süße Geschichte für zwischendurch, die auf jeden Fall unterhält und Spaß macht. Wer als Ablenkung eine kleine Liebesgeschichte gebrauchen kann, für denjenigen ist dieses Buch genau das Richtige. Leider hat es jedoch zu nicht mehr als drei Punkten geführt. Trotz allem werde ich auch Teil Zwei lesen. Es interessiert mich brennend, wie es mit Luca und Ella weitergeht.
Inhalt: Ella ist eine Außenseiterin, allerdings hat sie auch kein großes Bedürfnis nach Beliebtheit oder Partys. Von ihrer besten Freundin Zoe wird sie beauftragt, Informationen über Luca zu sammeln, den heißesten Jungen an der Schule. Ella liebt Bücher und darüber zu bloggen und freut sich, als sie ein Deutsch-Projekt über "Stolz und Vorurteil" machen soll - doch dann ist ausgerechnet Luca ihr Partner. Mit der Zeit muss sie allerdings feststellen, dass er überhaupt nicht so ist, wie sie immer dachte... Meinung: Ellas größte Leidenschaft ist das Lesen und ihr Buchblog und sie hat dauernd an ihren SuB gedacht, was sie in meinen Augen gleich sympathisch erscheinen lies. Auch wenn ihr Lesegeschmack sich komplett von meinem unterscheidet und es natürlich auch sonst einige wesentliche Unterschiede zwischen uns gibt, konnte ich mich so sofort mit ihr identifizieren. Ella ist eine interessante Persönlichkeit, da sie eben nicht, wie die meisten, möglichst viele Freunde haben und beliebt sein möchte, sondern ihr Leben einfach so lebt wie sie möchte, ohne sich darum zu kümmern, was andere von ihr denken. Während der Geschichte macht sie eine deutliche Entwicklung durch, die aber trotzdem realistisch wirkt und sie nicht unsympathischer macht. Luca ist groß, breitschultrig, hat dunkle Haare und olivbraune Augen, ist super sportlich und auch sonst alles, was den "Schulschwarm" so ausmacht. Sämtliche Mädchen der Schule stehen auf ihn. Das kann Ella rein äußerlich zwar nachvollziehen, allerdings hält sie ihn für arrogant und dumm und ist deshalb eher von ihm genervt, als ihn wie die anderen Mädchen anzubeten. Als er ihr als Projektpartner zugeteilt wird, ist das ihr persönlicher Horror, doch mit der Zeit stellt sich natürlich heraus, dass Luca gar nicht so ist, wie Ella immer gedacht hat und sie beginnt, ihn zu mögen. Neben der genialen Protagonistin, die nicht nur außergewöhnlich, sondern auch super witzig ist, sind auch die Nebencharaktere äußerst gelungen. Mit jeder erwähnten Figur konnte ich gleich etwas verbinden und musste nicht lange raten, wer denn noch mal "Person A" war und welche Rolle er/sie bisher gespielt hat. Die Autorin hat es geschafft, die Gefühle der Protagonistin so lebendig und echt wirken zu lassen, dass sie beim Leser ankommen und immer deutlich spürbar sind. Allerdings muss ich hier meinen einzigen Kritikpunkt anbringen: Trotz der stark wahrnehmbaren Gefühle gab es meiner Meinung nach kaum wirkliche Gespräche und Unterhaltungen zwischen den beiden Protagonisten, die diese starken Gefühle rechtfertigen könnten. Die Beziehung der beiden ging immer vom negativen zum positiven Extrem und ich konnte gerade Luca nicht ganz durchschauen, da es immer wieder plötzliche Meinungsänderungen oder Streitpunkte gab, deren Anlass ich nicht mitbekommen habe. Das war für mich allerdings kein besonders schwerwiegender "Mangel", da mich das Buch trotzdem total begeistert und gefesselt hat. Innerhalb eines Abends bzw. einer Nacht hatte ich das Buch beendet, da ich einfach nicht mit dem Lesen aufhören konnte, bevor ich nicht das Ende der Geschichte kannte. Ich habe die Charaktere so sehr ins Herz geschlossen, dass ich wirklich traurig war, als ich die letzte Seite erreicht hatte. Fazit: Ein gefühlvolles Buch mit einzigartigen und echt wirkenden Charakteren, bei dem die Seiten nur so dahinflogen. 4,5/5 Punkten
Meine Meinung Die Geschichte Ehrlich gesagt hatte ich keine allzu hohen Erwartungen an diese Geschichte. Ich habe nämlich fest damit gerechnet, dass dies eine kitschige und vorhersehbare Liebesgeschichte ist, die ich so in der Art schon an die 100 mal gelesen habe. Da hat mich diese Geschichte aber innerhalb kürzester Zeit eines besseren belehrt. Dies ist eine Geschichte, in die man nur einmal kurz reinlesen möchte und dann auf einmal bemerkt, dass man es bereits bis zur Hälfte durchgelesen hat. Die Geschichte macht von der ersten bis zur letzten Seite glücklich und man kann sich als Leser so richtig hineinfallen lassen. Die Autorin hat es geschafft die Geschichte authentisch und realistisch wirken zu lassen und hat genau das richtige Maß an Romantik gefunden, damit die Geschichte nicht wie eine schlechte Seifenoper wirkt. Besonders schön fand ich, dass die Liebe zu Büchern in der Geschichte steckt, da die Protagonistin einen Buchblog führt und eine große Leidenschaft für Literatur hat. Das spricht natürlich jeden Buchliebhaber an und bewirkt, dass er sich in der Geschichte wie Zuhause fühlt. Eine wunderschöne Liebesgeschichte, die zwar nicht unbedingt außergewöhnlich ist, den Leser aber sehr gut unterhält und glücklich macht. Die Charaktere Ich mochte jeden Charakter aus dem Buch, denn jeder ist auf seine ganze eigene Art und Weise liebenswert. Natürlich gab es Charaktere, die mir besonders ans Herz gewachsen sind und dazu gehört auf jeden Fall die Protagonistin der Geschichte. Ella ist 17 Jahre alt und liebt Bücher. Sie verbringt ihre komplette Freizeit mit lesen und bloggen, denn sie führt einen ziemlich erfolgreichen Buchblog. Sie ist recht unscheinbar und ihre Mitschüler nehmen wirklich kaum Notiz von ihr, weil sie für sie der typische langweilige Bücherwurm ist. Ella war noch nie verliebt und kann die Schwärmereien ihrer besten Freundin überhaupt nicht nachvollziehen, doch dann verbringt sie mehr Zeit mit Luca und endlich versteht auch sie, wie es ist, wenn man sich Hals über Kopf verliebt. Ich mochte Ella vom ersten Augenblick an, da sie liebenswert und sympathisch ist und ich mich einfach sehr gut mit ihr identifizieren konnte. Sie ist eine wundervolle Protagonistin, mit der man gerne seine Zeit verbringt. Luca hingegen war mir nicht unbedingt von Anfang an sympathisch, da ich ihn nicht wirklich durchschauen konnte und nicht wusste, wie er wirklich tickt. Doch nach und nach ist auch er mir immer mehr ans Herz gewachsen. Der Schreibstil Die Geschichte ist aus der personalen Ich-Perspektive von Ella geschrieben, sodass der Leser sie am besten kennenlernt und ihre Gedanken und Gefühle aus erster Hand erfährt. Ich bin wirklich ein großer Fan des Schreibstils, da er locker, leicht und sehr angenehm zu lesen ist. Aber vor allem ist er genauso, wie ich mir Ellas Schreibstil bzw. ihre Gedanken vorstellen würde. Der Schreibstil ist nicht unbedingt literarisch hochwertig, aber er fesselt den Leser und unterhält ihn sehr gut. Katrin Bongard schreibt so flüssig und stimmig, dass die Seiten nur so an einem dran vorbeifliegen und man das Buch innerhalb weniger Stunden durchgelesen hat. Besonders schön fand ich, dass sie Jane Austens "Stolz und Vorurteil" in die Geschichte mit eingebaut und auch ein paar Zitate benutzt hat. Das verleiht dem Schreibstil etwas magisches und besonderes. Die Gestaltung Ich finde das Cover total schön. Ich kann mir einfach nicht helfen, ich stehe halt auf diese rosaroten Kitsch-Cover, die so ziemlich zu jedem romantischen Jugendbuch passen würden. Das Cover ist ein Eyecatcher und gerade die Schriftart des Titels hat es mir wirklich angetan. Der Titel selbst ist schön und passend, aber nicht außergewöhnlich. Es könnte auch der Titel zu 100 anderen Liebesromanen sein. Mein Fazit "Loving" von Katrin Bongard ist ein wunderschöner und leichter Liebesroman, der den Leser mit genau dem richtigen Maß an Romantik und Kitsch verzaubert und unterhält. Dies ist ein Roman, der nicht unbedingt außergewöhnlich ist, aber dafür den Leser von der ersten bis zur letzten Seite glücklich macht.
Meine Meinung Die Geschichte Ehrlich gesagt hatte ich keine allzu hohen Erwartungen an diese Geschichte. Ich habe nämlich fest damit gerechnet, dass dies eine kitschige und vorhersehbare Liebesgeschichte ist, die ich so in der Art schon an die 100 mal gelesen habe. Da hat mich diese Geschichte aber innerhalb kürzester Zeit eines besseren belehrt. Dies ist eine Geschichte, in die man nur einmal kurz reinlesen möchte und dann auf einmal bemerkt, dass man es bereits bis zur Hälfte durchgelesen hat. Die Geschichte macht von der ersten bis zur letzten Seite glücklich und man kann sich als Leser so richtig hineinfallen lassen. Die Autorin hat es geschafft die Geschichte authentisch und realistisch wirken zu lassen und hat genau das richtige Maß an Romantik gefunden, damit die Geschichte nicht wie eine schlechte Seifenoper wirkt. Besonders schön fand ich, dass die Liebe zu Büchern in der Geschichte steckt, da die Protagonistin einen Buchblog führt und eine große Leidenschaft für Literatur hat. Das spricht natürlich jeden Buchliebhaber an und bewirkt, dass er sich in der Geschichte wie Zuhause fühlt. Eine wunderschöne Liebesgeschichte, die zwar nicht unbedingt außergewöhnlich ist, den Leser aber sehr gut unterhält und glücklich macht. Die Charaktere Ich mochte jeden Charakter aus dem Buch, denn jeder ist auf seine ganze eigene Art und Weise liebenswert. Natürlich gab es Charaktere, die mir besonders ans Herz gewachsen sind und dazu gehört auf jeden Fall die Protagonistin der Geschichte. Ella ist 17 Jahre alt und liebt Bücher. Sie verbringt ihre komplette Freizeit mit lesen und bloggen, denn sie führt einen ziemlich erfolgreichen Buchblog. Sie ist recht unscheinbar und ihre Mitschüler nehmen wirklich kaum Notiz von ihr, weil sie für sie der typische langweilige Bücherwurm ist. Ella war noch nie verliebt und kann die Schwärmereien ihrer besten Freundin überhaupt nicht nachvollziehen, doch dann verbringt sie mehr Zeit mit Luca und endlich versteht auch sie, wie es ist, wenn man sich Hals über Kopf verliebt. Ich mochte Ella vom ersten Augenblick an, da sie liebenswert und sympathisch ist und ich mich einfach sehr gut mit ihr identifizieren konnte. Sie ist eine wundervolle Protagonistin, mit der man gerne seine Zeit verbringt. Luca hingegen war mir nicht unbedingt von Anfang an sympathisch, da ich ihn nicht wirklich durchschauen konnte und nicht wusste, wie er wirklich tickt. Doch nach und nach ist auch er mir immer mehr ans Herz gewachsen. Der Schreibstil Die Geschichte ist aus der personalen Ich-Perspektive von Ella geschrieben, sodass der Leser sie am besten kennenlernt und ihre Gedanken und Gefühle aus erster Hand erfährt. Ich bin wirklich ein großer Fan des Schreibstils, da er locker, leicht und sehr angenehm zu lesen ist. Aber vor allem ist er genauso, wie ich mir Ellas Schreibstil bzw. ihre Gedanken vorstellen würde. Der Schreibstil ist nicht unbedingt literarisch hochwertig, aber er fesselt den Leser und unterhält ihn sehr gut. Katrin Bongard schreibt so flüssig und stimmig, dass die Seiten nur so an einem dran vorbeifliegen und man das Buch innerhalb weniger Stunden durchgelesen hat. Besonders schön fand ich, dass sie Jane Austens "Stolz und Vorurteil" in die Geschichte mit eingebaut und auch ein paar Zitate benutzt hat. Das verleiht dem Schreibstil etwas magisches und besonderes. Die Gestaltung Ich finde das Cover total schön. Ich kann mir einfach nicht helfen, ich stehe halt auf diese rosaroten Kitsch-Cover, die so ziemlich zu jedem romantischen Jugendbuch passen würden. Das Cover ist ein Eyecatcher und gerade die Schriftart des Titels hat es mir wirklich angetan. Der Titel selbst ist schön und passend, aber nicht außergewöhnlich. Es könnte auch der Titel zu 100 anderen Liebesromanen sein. Mein Fazit "Loving" von Katrin Bongard ist ein wunderschöner und leichter Liebesroman, der den Leser mit genau dem richtigen Maß an Romantik und Kitsch verzaubert und unterhält. Dies ist ein Roman, der nicht unbedingt außergewöhnlich ist, aber dafür den Leser von der ersten bis zur letzten Seite glücklich macht.












