Love like Blood
Buy Now
By using these links, you support READO. We receive an affiliate commission without any additional costs to you.
Description
Ein Serienmörder im Techno-Underground der 90er-Jahre
»Mi preferas morti«
Berlin 1997. Ein Serientäter, der an den Tatorten kryptische Botschaften hinterlässt, hält die Stadt in Atem. Ein Phantom, nicht greifbar. Eine Kommissarin, die tief in den Berliner Underground und die Technoszene eintauchen muss, um den Mörder zu finden. Dabei verliert sie sich in dieser ihr fremden und doch seltsam vertrauten hedonistischen Welt, wird mit ihren Dämonen und ihrer Vergangenheit konfrontiert und kommt dem Täter nahe, ohne es zu wissen. Zu nahe … Ist sie das nächste Opfer?
»Ein Höllentrip in die Abgründe der Berliner Underground-Techno-Fetisch-Szene von 1997. Gnadenlos. Beklemmend. Mit Figuren, an die man sich lange erinnern wird.«
(LEO BORN)
Book Information
Author Description
Mathias Aicher, geb. 1965 in einem 2000-Seelendorf am Rand des Pfälzerwalds, studierte Germanistik und Politikwissenschaften in Mannheim und zog kurz nach dem Mauerfall nach Berlin, wo er sich als Rockmusiker, Plattenverkäufer, Texter und Produzent von Musikvideos verdingte. Seit 1999 arbeitet er als Drehbuchautor hauptsächlich im Bereich Krimi und Spannung, derzeit für diverse Serien der "Soko" im ZDF. Sein Debütroman HELLTAL (Kriminalroman) wurde 2019 bei KNAUR veröffentlicht. Der zweite Roman DIE OFFENBARUNG DER JOHANNA erscheint im Oktober 2020 bei PIPER Der Autor lebt inzwischen wieder in Süddeutschland und arbeitet an den Romanen 3 und 4.Mehr Informationen zu Mathias Aicher unter: https://www.facebook.com/mathias.aicher.autor
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
Morde in der Fetisch/Techno Szene
Die Story könnte vielleicht interessant sein da es um Mordermittlungen geht. Aber mir persönlich ist es zu derb. Sexuelle Exzesse und Drogen. Ich kenne mich nicht in der Technoszene aus, aber mir kam es eher wie Fetisch Swingerclubs vor. Jeder mit jedem. Nachdem man dann erfährt wer für die Morde verantwortlich ist, endet das Buch im Prinzip auch gleich. Hat mir nicht gefallen. Nicht sehr spannend
Thriller in Berlins Techno Szene der 90er , bei dem die Spannung leider zu kurz kommt.
Das Cover hätte mich glaube ich eher nicht auf das Buch aufmerksam gemacht und ich bin mir nicht sicher, ob ich es gelesen hätte, wenn es mir nicht persönlich vorgeschlagen wurde. Man hat zwar vom Cover sofort die Idee, dass es sich um einen Berlin-Thriller handelt, aber sonst fehlt mir doch ein richtiger Eyecatcher. Es wirkt auf mich insgesamt auch zu dunkel um aufzufallen. Inhalt: Liza LeBon wird zu einem Mordfall in ein Hotel mitten in Berlin gerufen. Der Täter ist mit äußerster Brutalität vorgegangen und schnell wird für Liza und ihrem Team klar, dass weitere Morde folgen werden. Der einzige Hinweis bleibt dabei für das Team lange Zeit ein Satz in Esperanto am Tatort . Während Liza und ihr Team sich auf der Suche nach dem Täter ins Berliner Nachtleben stürzen kämpft die Kommissarin mit ihren alten Dämonen. Die Story verspricht spannende Ermittlungen zu einem bizarren Mordfall im verruchten Untergrund Berlins der 90er Jahre. Darauf war ich sehr gespannt, leider bekommt man als Leser nur sehr wenig davon. Die Story beginnt mit einem brutalen, blutigen Mordfall dessen Beschreibung auf mich gar nicht so richtig zur sonst eher harmlos wirkenden Story passt. Auf mich hat es den Eindruck gemacht, dass der Autor mit der Tatszene den Leser schockieren und aufmerksam machen wollte. Leider hält der Rest der Handlung nicht mit der Spannung zu Beginn mit. Die Geschichte wird im Wechsel zwischen verschiedenen Charakteren erzählt, sodass der Leser einen Einblick in die Story aus verschiedenen Blickwinkeln erhält und mehr über die Hintergründe erfährt. Wer hier jetzt mehr Spannung erwartet hat, wird leider enttäuscht werden, da der Autor für meinen Geschmack zu oberflächlich bleibt. Die Charaktere fallen vor allem durch derbe Sprüche auf, die mir beim Lesen nicht nur schnell zu viel wurden, sondern die gerade in den Dialogen zwischen den Ermittlern eher unpassend wirkten. Ansonsten fehlt für mich auch die Entwicklung der Charakter im Verlauf der Handlung. Einzige Ausnahme bildet für einen kurzen Moment die Hintergrundgeschichte von Liza LeBon. Leider beendet der Autor hier eine interessante Entwicklung des Charakters bevor diese so wirklich begonnen hat. Um mitfiebern zu können hätte ich mir hier etwas anschaulichere Charaktere gewünscht. Auch sonst nutzt der Autor interessante Themen wie einen Hinweis des Täters am Tatort in Esperanto (einer Kunstsprache) zu wenig, um mehr Spannung zu erzeugen. Auch die weitere Polizeiermittlung ist leider kaum nachzuvollziehen und wirkt wenig glaubwürdig. Der Schreibstil ist relativ einfach gehalten, was dem Leser einen schnellen Einstieg in die Geschichte ermöglicht, für mich aber schnell auch etwas eintönig geworden ist. Leider schafft es der Autor für mich dadurch nicht wirkliche Spannung aufzubauen. Verfolgungsjagden lesen sich z.B. mehr als einmal als kleine Stadtrundfahrt durch Berlin. Als zugezogener Berliner hatte ich zwar dadurch immer eine Vorstellung, wo sich die Protagonisten aufhalten, wirkliche Spannung kam dabei für mich leider nicht auf. Gut gefallen hat mir dagegen vor allem die Beschreibungen der Berliner Technoszene der 90er Jahre. Hier konnte der Autor die Stimmung sehr anschaulich rüberbringen und ich hatte beim Lesen eine gute Vorstellung davon. Wer jetzt auf ein spannendes Finale wartet, wird aus meiner Sicht leider erneut enttäuscht. Die ganze Zeit hatte ich beim Lesen versucht mit den Ermittlern mitzurätseln, wurde dann aber von einem Ende überrascht, dass in sich zwar stimmig war, aber so leider überhaupt nicht durch die Story nachvollziehen lässt. Fazit: Love like blood ist ein Berlin-Thriller der mit seinen Beschreibungen der Berliner Technoszene punkten kann, ansonsten leider viel an Spannung und interessanten Charakteren vermissen lässt.

Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Description
Ein Serienmörder im Techno-Underground der 90er-Jahre
»Mi preferas morti«
Berlin 1997. Ein Serientäter, der an den Tatorten kryptische Botschaften hinterlässt, hält die Stadt in Atem. Ein Phantom, nicht greifbar. Eine Kommissarin, die tief in den Berliner Underground und die Technoszene eintauchen muss, um den Mörder zu finden. Dabei verliert sie sich in dieser ihr fremden und doch seltsam vertrauten hedonistischen Welt, wird mit ihren Dämonen und ihrer Vergangenheit konfrontiert und kommt dem Täter nahe, ohne es zu wissen. Zu nahe … Ist sie das nächste Opfer?
»Ein Höllentrip in die Abgründe der Berliner Underground-Techno-Fetisch-Szene von 1997. Gnadenlos. Beklemmend. Mit Figuren, an die man sich lange erinnern wird.«
(LEO BORN)
Book Information
Author Description
Mathias Aicher, geb. 1965 in einem 2000-Seelendorf am Rand des Pfälzerwalds, studierte Germanistik und Politikwissenschaften in Mannheim und zog kurz nach dem Mauerfall nach Berlin, wo er sich als Rockmusiker, Plattenverkäufer, Texter und Produzent von Musikvideos verdingte. Seit 1999 arbeitet er als Drehbuchautor hauptsächlich im Bereich Krimi und Spannung, derzeit für diverse Serien der "Soko" im ZDF. Sein Debütroman HELLTAL (Kriminalroman) wurde 2019 bei KNAUR veröffentlicht. Der zweite Roman DIE OFFENBARUNG DER JOHANNA erscheint im Oktober 2020 bei PIPER Der Autor lebt inzwischen wieder in Süddeutschland und arbeitet an den Romanen 3 und 4.Mehr Informationen zu Mathias Aicher unter: https://www.facebook.com/mathias.aicher.autor
Posts
Morde in der Fetisch/Techno Szene
Die Story könnte vielleicht interessant sein da es um Mordermittlungen geht. Aber mir persönlich ist es zu derb. Sexuelle Exzesse und Drogen. Ich kenne mich nicht in der Technoszene aus, aber mir kam es eher wie Fetisch Swingerclubs vor. Jeder mit jedem. Nachdem man dann erfährt wer für die Morde verantwortlich ist, endet das Buch im Prinzip auch gleich. Hat mir nicht gefallen. Nicht sehr spannend
Thriller in Berlins Techno Szene der 90er , bei dem die Spannung leider zu kurz kommt.
Das Cover hätte mich glaube ich eher nicht auf das Buch aufmerksam gemacht und ich bin mir nicht sicher, ob ich es gelesen hätte, wenn es mir nicht persönlich vorgeschlagen wurde. Man hat zwar vom Cover sofort die Idee, dass es sich um einen Berlin-Thriller handelt, aber sonst fehlt mir doch ein richtiger Eyecatcher. Es wirkt auf mich insgesamt auch zu dunkel um aufzufallen. Inhalt: Liza LeBon wird zu einem Mordfall in ein Hotel mitten in Berlin gerufen. Der Täter ist mit äußerster Brutalität vorgegangen und schnell wird für Liza und ihrem Team klar, dass weitere Morde folgen werden. Der einzige Hinweis bleibt dabei für das Team lange Zeit ein Satz in Esperanto am Tatort . Während Liza und ihr Team sich auf der Suche nach dem Täter ins Berliner Nachtleben stürzen kämpft die Kommissarin mit ihren alten Dämonen. Die Story verspricht spannende Ermittlungen zu einem bizarren Mordfall im verruchten Untergrund Berlins der 90er Jahre. Darauf war ich sehr gespannt, leider bekommt man als Leser nur sehr wenig davon. Die Story beginnt mit einem brutalen, blutigen Mordfall dessen Beschreibung auf mich gar nicht so richtig zur sonst eher harmlos wirkenden Story passt. Auf mich hat es den Eindruck gemacht, dass der Autor mit der Tatszene den Leser schockieren und aufmerksam machen wollte. Leider hält der Rest der Handlung nicht mit der Spannung zu Beginn mit. Die Geschichte wird im Wechsel zwischen verschiedenen Charakteren erzählt, sodass der Leser einen Einblick in die Story aus verschiedenen Blickwinkeln erhält und mehr über die Hintergründe erfährt. Wer hier jetzt mehr Spannung erwartet hat, wird leider enttäuscht werden, da der Autor für meinen Geschmack zu oberflächlich bleibt. Die Charaktere fallen vor allem durch derbe Sprüche auf, die mir beim Lesen nicht nur schnell zu viel wurden, sondern die gerade in den Dialogen zwischen den Ermittlern eher unpassend wirkten. Ansonsten fehlt für mich auch die Entwicklung der Charakter im Verlauf der Handlung. Einzige Ausnahme bildet für einen kurzen Moment die Hintergrundgeschichte von Liza LeBon. Leider beendet der Autor hier eine interessante Entwicklung des Charakters bevor diese so wirklich begonnen hat. Um mitfiebern zu können hätte ich mir hier etwas anschaulichere Charaktere gewünscht. Auch sonst nutzt der Autor interessante Themen wie einen Hinweis des Täters am Tatort in Esperanto (einer Kunstsprache) zu wenig, um mehr Spannung zu erzeugen. Auch die weitere Polizeiermittlung ist leider kaum nachzuvollziehen und wirkt wenig glaubwürdig. Der Schreibstil ist relativ einfach gehalten, was dem Leser einen schnellen Einstieg in die Geschichte ermöglicht, für mich aber schnell auch etwas eintönig geworden ist. Leider schafft es der Autor für mich dadurch nicht wirkliche Spannung aufzubauen. Verfolgungsjagden lesen sich z.B. mehr als einmal als kleine Stadtrundfahrt durch Berlin. Als zugezogener Berliner hatte ich zwar dadurch immer eine Vorstellung, wo sich die Protagonisten aufhalten, wirkliche Spannung kam dabei für mich leider nicht auf. Gut gefallen hat mir dagegen vor allem die Beschreibungen der Berliner Technoszene der 90er Jahre. Hier konnte der Autor die Stimmung sehr anschaulich rüberbringen und ich hatte beim Lesen eine gute Vorstellung davon. Wer jetzt auf ein spannendes Finale wartet, wird aus meiner Sicht leider erneut enttäuscht. Die ganze Zeit hatte ich beim Lesen versucht mit den Ermittlern mitzurätseln, wurde dann aber von einem Ende überrascht, dass in sich zwar stimmig war, aber so leider überhaupt nicht durch die Story nachvollziehen lässt. Fazit: Love like blood ist ein Berlin-Thriller der mit seinen Beschreibungen der Berliner Technoszene punkten kann, ansonsten leider viel an Spannung und interessanten Charakteren vermissen lässt.






