Lost on Nairne Island

Lost on Nairne Island

Softcover
3.914
SchuleSohnStiefvaterUnfall

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Description

Isobel hat nur noch ein Jahr bis zum Schulabschluss. Da passt es ihr gar nicht in den Kram, dass ihre Mutter wieder heiratet, und dann auch noch den aalglatten Richard. Auch sein–zwar unheimlich gutaussehender, aber unfreundlicher – Sohn Nathaniel kommt so in Isobels Leben. Gemeinsam übersiedelt die Patchworkfamilie in das herrschaftliche Anwesen Richards auf einer Insel vor der Küste Oregons. Isobel fühlt sich fremd und alleine auf der Insel und dann erscheint ihr in dem alten Haus der Geist von Nathaniels toter Schwester, der sie auf die Spur eines Verbrechens führt. Hat Richard etwas damit zu tun? Oder Nathaniel?

Book Information

Main Genre
Young Adult Books
Sub Genre
Fantasy
Format
Softcover
Pages
304
Price
17.50 €

Posts

3
All
5

Bevor ich zu meiner eigenen Meinung komme.....noch ein klein wenig zum Inhalt. Nachdem wie im Klappentext beschrieben Isobel der Geist von Nathaniels toter Schwester erscheint und in diesem Zusammenhang einige mysteriöse Dinge geschehen, fängt sie an dem ganzen auf dem Grund zu gehen. Während ihrer Recherche wieso, weshalb, warum das ganze passiert geschehen weiterhin mysteriöse Dinge, auch ausserhalb des Anwesens. Natürlich bekommt Isobell auch einige Erkenntnisse, während dieser Nachforschungen. Auch gerät hin und wieder der Falsche in den Verdacht, aber wer oder was nun genau hinter diesen ganzen Dingen steckt und was sich in diesem Buch überhaupt genau abspielt, müsst ihr dann schon selber nachlesen. Mit Isobell hat die Autorin einen Charakter erschaffen, der mir sehr sympatisch ist und auch ziemlich schnell einen Platz in meinem Herzen gefunden hatte, auch wenn sie einen sehr ungewöhnlichen Namen hat. Anders verhält es sich mit Isobels Mutter....oft saß ich nur vor dem Buch und habe die Hände über dem Kopf zusammen geschlagen. Und am liebsten hätte ich sie geschüttelt und gesagt...jetzt werde mal wach verdammt, es ist deine Tochter. Das ganze ist wieder einmal in der Ich-Perspektive geschrieben und somit hat der Schreibstil und das gesamte Buch einen jugendlichen Touch, was mir sehr positiv aufgefallen ist und genau nach meinem Geschmack war. Auch konnte die Autorin die Spannungskurve bis zum Ende auf Recht erhalten, so dass es nicht langweilig wurde und ich über das Ende auch sehr verwundert war, da ich damit so gar nicht gerechnet hätte. Bei der Gestaltung hat sich der Verlag dann eher zurück gehalten, wobei es mir trotzdem sehr gefallen hat. Das Cover hat mich sofort angesprochen und auch im Inneren wurden die Kapitelanfänge "etwas" gestaltet, welches in der Leseprobe schon gut zu erkennen ist. Wenn einem gruselige, mysteriöse man kann sagen spookyge Gänsehautmomente gefallen, dann solltet ihr euch dieses Buch unbedingt zu Herzen nehmen und Spaß haben.

4

Das Leben von Isobel gerät gehörig aus den Fugen, als ihre Mutter kurzum beschließt den unsympathischen und arroganten, reichen Richard zu heiraten und mit ihr zu ihm auf die Insel Nairne Island zu ziehen, wo sie ihr letztes Schuljahr absolvieren soll. Isobel ist nicht begeistert ihre beste Freundin zurücklassen zu müssen und ihre Heimat, aber noch weniger gefällt es ihr, mit Richard und seinem Sohn Nate unter einem Dach zu leben. Richard verhält sich zunehmend seltsam und es dauert nicht, lange da geschehen die ersten unerklärlichen Dinge. Isobel beginnt ein Bild zu zeichnen, auf dem das eingerichtete Zimmer von Nates verstorbener Schwester Evelyn zu sehen ist, welches Isobel allerdings nie zu Gesicht bekommen hatte. Richard beginnt daraufhin seine Macht auszuüben und schleift Isobel zu einem Psychologen. Richard hat gute Karten, denn Isobels Vater ist schizophren und er hat das Talent Isobels Mutter zu manipulieren. Er zieht sie auf seine Seite und Isobel beginnt nach weiteren Vorkommnissen selbst an ihrer geistigen Gesundheit zu zweifeln. Doch langsam aber sicher lüftet sich ein Geheimnis, das alles übertrifft, was Isobel sich in ihren kühnsten Träumen hätte ausmalen können.... Die Geschichte hat mir von der ersten Seite an gleich sehr gut gefallen. Der Schreibstil ist sehr mitreißend, Isobel ist eine sehr sympathische Figur mit einem sarkastischen Humor und sie liefert den Lesern Eigenschaften, mit denen sie sich identifizieren können. Ich hatte sogleich ein gutes Gefühl bei dem Buch und da es darin auch noch um paranormale Vorkommnisse geht, kam mir als Geisterfan natürlich gerade recht. Am Anfang weiß man noch überhaupt nicht, auf was die Geschichte und diese ganzen Geheimnisse, die sie beinhaltet, hinauslaufen soll. Es gab Punkte, bei denen war ich mir ziemlich sicher, dass ich recht hatte, mit dem, was ich vermutete, bei anderen Dingen wiederum nicht. Man könnte sagen, dass die Geschichte im Grunde sehr vorhersehbar ist, wobei man aber die geschickt eingefädelten Wendungen dann außer Acht lassen würde, die es gibt. Es sind wirklich zwei oder drei Fäden eingeschleust worden, die unvorhersehbar gezogen werden und wo einem der Boden unter den Füßen für kurze Zeit entgleitet, weil man damit nicht gerechnet hätte. Die Charaktere waren sehr liebevoll gestaltet, ebenso waren auch die Bösen in diesem Buch sehr gut durchdacht, sodass auch ein richtiges Feeling beim Lesen entstand. Man entwickelte Sympathien und Abneigungen und man hatte auch immer die Umgebung vor Augen, in denen die Figuren agierten. In mancherlei Hinsicht hätte man die Geschichte noch ein wenig mehr ausbauen können, aber andererseits ist es so ein unfassbar gelungenes Buch für zwischendurch, eine tolle Lektüre für ruhige Abende, die ein wenig Spannung, ein wenig Liebe und ein wenig Geheimnis gebrauchen können. Von der ersten Seite an ist man in der Geschichte drin und möchte unbedingt wissen, wie die Geschichte ausgeht und wie sich alles auflöst. Es ist ein richtig toller, kleiner, harmloser Thriller mit mysteriösen Nebeneffekten, der wirklich jedem gefallen könnte, der sich einfach mal vom Alltag ablenken möchte. Der einzige Minuspunkt, den ich tatsächlich zu vergeben habe, richtet sich an eine Person, die in der Geschichte leider viel zu kurz kommt und auch im Nachhinein nicht mehr erwähnt wird, was sich mir als etwas unschlüssig und unüberlegt darstellt. Natürlich ist mir bewusst, dass diese Person zur Geschichte an sich nichts wirklich beiträgt, aber gleichzeitig für Isobel doch eine entscheidende Tragweite hat, die man durchaus noch hätte ausführen, oder wenigstens mit einem Schlusswort dazu abschließen können. Ein empfehlenswertes Jugendbuch, mit dem auch ältere Menschen noch Spaß haben können. Wer eine schöne Mischung aus Liebe, Spannung und Geheimnis sucht, der sollte dieses Buch auf keinen Fall verpassen. Schade nur, dass man sich an die Charaktere gewöhnt und das Buch dann im Endeffekt viel zu schnell vorbei ist. Lesen sollte man es allerdings trotzdem. :)

4

Okay, dieses Buch hat mich schon mehrmals meine Nerven gekostet.Das erste mal habe ich dieses Buch in meiner örtlichen Mediathek gefunden. Der Klappentext hat mich sofort angesprochen und ich dachte "Ich muss dieses Buch einfach lesen und erfahren was passiert" und genau das habe ich auch getan.Jetzt, einige Jahre später hat mich das Buch erneut angelächelt als ich die Mediathek besucht habe und erneut habe ich es mitgenommen und möchte es lesen.Ich finde den Charakter von Isobel einzigartig. Sie kann den neuen Freund ihrer Mutter nicht leiden und beleidigt ihn schon auf den ersten paar Seiten. Außerdem versucht sie den Dingen aus seiner Vergangenheit auf den Grund zu gehen und eine Freundschaft zwischen Nathaniel und ihr zu beginnen, auch wenn er ihr aus dem Weg geht und nix mit ihr zu tun haben will.Gleichzeitig ist ein kleiner Schuss Horror mit in der Geschichte, was mich am Anfang echt überrascht hat. Ich finde, man muss das Buch selber lesen um sagen zu können ob es gut oder schlecht ist, denn auch wenn der Klappentext eines Buches vielversprechend klingt, kann das Buch immer noch langweilig werden. Hier war das jedoch nicht der Fall.Gleich am Anfang wird der Leser in die Geschichte gezogen und ein Geheimnis nach dem anderen wird versucht zu lüften.Ich lesen das Buch nun schon zum vierten oder fünften mal (mindesten einmal im Jahr) und finde es jedes mal aufs neue spannend und einzigartig. Auch wenn es gar nicht in mein Genre passt - dieses Buch hat definitiv einenPlatz in meinem Bücherregal bekommen.

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