Lords of Chaos
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Description
Book Information
Posts
Puh!
Das Buch ist schwere Kost in jeglicher Hinsicht. Der Inhalt ist interessant, vor allem für diejenigen, die gerne Black Metal hören. An ein paar Dingen habe ich mich jedoch massiv gestört: Einerseits sind das die massiven Rechtschreib-, Grammatik- und Orthografiefehler in diesem Buch. Teilweise sind die Sätze so fehlerhaft, dass es Probleme beim Verstehen gibt. Andererseits mochte ich die sehr langen Interviews der deutschen Band Absurd nicht. Auf unzähligen Seiten wird hier der größtmögliche esoterische Schwurbel verbreitet und dem eine Plattform geboten. Da nutzt dann auch das Statement am Anfang des Buches nichts. Dennoch war das Buch eine interessante und gut recherchierte Lektüre. Diese ist oft zwar sehr wertend und keineswegs sachlich geschrieben, aber die umfassende Recherche und die vielen Fakten zeichnen dennoch ein mehrperspektivisches und detailliertes Bild zur Entstehung des Black Metal sowie der vielen kranken Wendungen in der dazugehörigen Szene.
Sehr gutes Buch für alle, egal ob Fan oder nicht.
4,5⭐️ Det som engang var [Was einst war] ‚Lords of Chaos‘ stellt für mich eine schonungslose, offene Art dar, um den Black Metal Kult und ihre Mitglieder besser zu verstehen. Es wird von Anfang an bis zum bitteren Ende durchleuchtet mit vielen ungefilterten Stimmen der Beteiligten, deren Aussagen den Leser teilweise schockiert, erstaunt und nachdenklich zurücklässt. Dem Leser wird selbst überlassen, wie er die Aussagen einordnet, wie er sie für sich selbst bewertet und das hat mich sehr begeistert. Die Autoren beschreiben mal mehr, mal weniger emotional, was geschehen ist und lassen ihre eigenen Gedanken kaum durchblicken. Jedoch schafft das Buch eine ganz eigene, finstere, aber faszinierende Atmosphäre, sodass es kaum langatmige Stellen gab. Über vieles denkt man auch noch nach, als das Buch bereits geschlossen wurde. Hier sprechen Größen des Black Metals, des modernen Satanismus, Reporter, Theologen und weitere, die immer wieder eine andere Sicht auf die Dinge geben. Andererseits wird hier auch viel Mythologisches beleuchtet, es werden viele Figuren der nordischen Mythologie genauer unter die Lupe genommen (da dies Varg und viele weitere geprägt hat und eine große Rolle spielt), beispielsweise die Wilde Jagd und Ordin und Verbindungen zum Black Metal werden versucht zu ziehen. Dabei überraschten mich die Ähnlichkeiten besonders. Vieles habe ich mir markiert, weil es mir nachträglich im Gedächtnis geblieben ist. Die Anhänge am Ende waren für mich das Sahnehäubchen, da es eine teilweise persönliche Einschätzung, bzw. einen Bericht aus der damaligen Zeit ist. Es ist ein Buch, welches ich nicht zum letzten Mal gelesen habe.
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Puh!
Das Buch ist schwere Kost in jeglicher Hinsicht. Der Inhalt ist interessant, vor allem für diejenigen, die gerne Black Metal hören. An ein paar Dingen habe ich mich jedoch massiv gestört: Einerseits sind das die massiven Rechtschreib-, Grammatik- und Orthografiefehler in diesem Buch. Teilweise sind die Sätze so fehlerhaft, dass es Probleme beim Verstehen gibt. Andererseits mochte ich die sehr langen Interviews der deutschen Band Absurd nicht. Auf unzähligen Seiten wird hier der größtmögliche esoterische Schwurbel verbreitet und dem eine Plattform geboten. Da nutzt dann auch das Statement am Anfang des Buches nichts. Dennoch war das Buch eine interessante und gut recherchierte Lektüre. Diese ist oft zwar sehr wertend und keineswegs sachlich geschrieben, aber die umfassende Recherche und die vielen Fakten zeichnen dennoch ein mehrperspektivisches und detailliertes Bild zur Entstehung des Black Metal sowie der vielen kranken Wendungen in der dazugehörigen Szene.
Sehr gutes Buch für alle, egal ob Fan oder nicht.
4,5⭐️ Det som engang var [Was einst war] ‚Lords of Chaos‘ stellt für mich eine schonungslose, offene Art dar, um den Black Metal Kult und ihre Mitglieder besser zu verstehen. Es wird von Anfang an bis zum bitteren Ende durchleuchtet mit vielen ungefilterten Stimmen der Beteiligten, deren Aussagen den Leser teilweise schockiert, erstaunt und nachdenklich zurücklässt. Dem Leser wird selbst überlassen, wie er die Aussagen einordnet, wie er sie für sich selbst bewertet und das hat mich sehr begeistert. Die Autoren beschreiben mal mehr, mal weniger emotional, was geschehen ist und lassen ihre eigenen Gedanken kaum durchblicken. Jedoch schafft das Buch eine ganz eigene, finstere, aber faszinierende Atmosphäre, sodass es kaum langatmige Stellen gab. Über vieles denkt man auch noch nach, als das Buch bereits geschlossen wurde. Hier sprechen Größen des Black Metals, des modernen Satanismus, Reporter, Theologen und weitere, die immer wieder eine andere Sicht auf die Dinge geben. Andererseits wird hier auch viel Mythologisches beleuchtet, es werden viele Figuren der nordischen Mythologie genauer unter die Lupe genommen (da dies Varg und viele weitere geprägt hat und eine große Rolle spielt), beispielsweise die Wilde Jagd und Ordin und Verbindungen zum Black Metal werden versucht zu ziehen. Dabei überraschten mich die Ähnlichkeiten besonders. Vieles habe ich mir markiert, weil es mir nachträglich im Gedächtnis geblieben ist. Die Anhänge am Ende waren für mich das Sahnehäubchen, da es eine teilweise persönliche Einschätzung, bzw. einen Bericht aus der damaligen Zeit ist. Es ist ein Buch, welches ich nicht zum letzten Mal gelesen habe.






