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Ein epischer Einstieg, der gigantisches Commitment fordert 😅
Über eine Empfehlung von Dany @dany.sahne105 bin ich zu diesem Buch gekommen – und auch wenn ich den Kauf absolut nicht bereut habe, kommt diese Rezension mit einem großen ABER. Ich habe das Buch auf Englisch gelesen, wobei die ersten 75 Kapitel der deutschen Übersetzung des ersten Bandes entsprechen. Und wenn ich die Erfahrung mit zwei Worten beschreiben müsste, dann wären es: verwirrend und komplex. Mitten ins kalte Wasser geworfen Man wird als Leser direkt in die Geschichte hineingeworfen. Man versteht anfangs genauso wenig wie der Protagonist selbst. Das macht den Einstieg faszinierend, aber auch anstrengend. Es ist unmöglich, ein endgültiges Urteil über ein Werk zu fällen, von dem man gefühlt gerade mal einen Promille-Anteil kennt – immerhin umfasst das gesamte Monumentalwerk 8 Bücher mit insgesamt rund 7.000 Seiten! <1432 Kapitel> Die Story beginnt damit, dass der Protagonist Klein Moretti einen scheinbar missglückten Selbstmordversuch hinter sich hat und die Spuren verwischen muss. Doch das ist nur die absolute Oberfläche: Es ist die Geschichte eines Mannes, der als Lord of the Mysteries wiedergeboren wird – die Legende von "The Fool". Was euch in dieser Welt erwartet Wer überlegt, in die Reihe einzusteigen, sollte wissen, worauf er sich einlässt. Band 1 bietet einen wilden, dichten Mix aus folgenden Elementen: • Setting: Viktorianische Ära gepaart mit Steampunk (Age of Steam and Machinery). • World-Building: Eine komplexe, düstere Weltgeschichte voller Epochen, Kriege, Ritter und orthodoxer Kirchen, die ihre Götter preisen. • Das Übernatürliche: Geheime Organisationen, Sekten, Alchemie-Labore, akademische Mystik und gefährliche Ermittlungsmissionen. • Das Magiesystem: Extrem tiefgründig. Es basiert auf Zaubertrank-Formeln, Pfaden (Pathways), Ritualen, Beschwörungen und (versiegelten) Artefakten. • Atmosphäre: Lovecraft'scher Horror (Eldritch Horrors) und kosmische Angst (Cosmic Dread). Mein Fazit Lord of the Mysteries ist großartig, unfassbar komplex, episch und das Magiesystem ist eines der am besten ausgearbeiteten, die mir je untergekommen sind. Aber: Diese Reihe erfordert ein riesiges Commitment. Man muss bereit sein, sich durch eine dichte Informationsflut zu kämpfen, um wirklich in die Welt einzutauchen. Für den Moment war das für mich ein absolut toller und faszinierender Einblick – aber aufgrund des massiven Umfangs und der Komplexität werde ich die Reihe vorerst nicht weiterlesen. Wer epische, düstere und extrem detaillierte High-Fantasy/Steampunk-Welten liebt und den langen Atem dafür hat, sollte hier aber definitiv einen Blick riskieren! Ein großartiges World-Building, das aber Zeit und Nerven kostet 😅

Jun 6, 2026
Ein epischer Einstieg, der gigantisches Commitment fordert 😅
Über eine Empfehlung von Dany @dany.sahne105 bin ich zu diesem Buch gekommen – und auch wenn ich den Kauf absolut nicht bereut habe, kommt diese Rezension mit einem großen ABER. Ich habe das Buch auf Englisch gelesen, wobei die ersten 75 Kapitel der deutschen Übersetzung des ersten Bandes entsprechen. Und wenn ich die Erfahrung mit zwei Worten beschreiben müsste, dann wären es: verwirrend und komplex. Mitten ins kalte Wasser geworfen Man wird als Leser direkt in die Geschichte hineingeworfen. Man versteht anfangs genauso wenig wie der Protagonist selbst. Das macht den Einstieg faszinierend, aber auch anstrengend. Es ist unmöglich, ein endgültiges Urteil über ein Werk zu fällen, von dem man gefühlt gerade mal einen Promille-Anteil kennt – immerhin umfasst das gesamte Monumentalwerk 8 Bücher mit insgesamt rund 7.000 Seiten! <1432 Kapitel> Die Story beginnt damit, dass der Protagonist Klein Moretti einen scheinbar missglückten Selbstmordversuch hinter sich hat und die Spuren verwischen muss. Doch das ist nur die absolute Oberfläche: Es ist die Geschichte eines Mannes, der als Lord of the Mysteries wiedergeboren wird – die Legende von "The Fool". Was euch in dieser Welt erwartet Wer überlegt, in die Reihe einzusteigen, sollte wissen, worauf er sich einlässt. Band 1 bietet einen wilden, dichten Mix aus folgenden Elementen: • Setting: Viktorianische Ära gepaart mit Steampunk (Age of Steam and Machinery). • World-Building: Eine komplexe, düstere Weltgeschichte voller Epochen, Kriege, Ritter und orthodoxer Kirchen, die ihre Götter preisen. • Das Übernatürliche: Geheime Organisationen, Sekten, Alchemie-Labore, akademische Mystik und gefährliche Ermittlungsmissionen. • Das Magiesystem: Extrem tiefgründig. Es basiert auf Zaubertrank-Formeln, Pfaden (Pathways), Ritualen, Beschwörungen und (versiegelten) Artefakten. • Atmosphäre: Lovecraft'scher Horror (Eldritch Horrors) und kosmische Angst (Cosmic Dread). Mein Fazit Lord of the Mysteries ist großartig, unfassbar komplex, episch und das Magiesystem ist eines der am besten ausgearbeiteten, die mir je untergekommen sind. Aber: Diese Reihe erfordert ein riesiges Commitment. Man muss bereit sein, sich durch eine dichte Informationsflut zu kämpfen, um wirklich in die Welt einzutauchen. Für den Moment war das für mich ein absolut toller und faszinierender Einblick – aber aufgrund des massiven Umfangs und der Komplexität werde ich die Reihe vorerst nicht weiterlesen. Wer epische, düstere und extrem detaillierte High-Fantasy/Steampunk-Welten liebt und den langen Atem dafür hat, sollte hier aber definitiv einen Blick riskieren! Ein großartiges World-Building, das aber Zeit und Nerven kostet 😅
Jun 6, 2026








