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Die Studie beschreibt und deutet das Verhältnis von Literatur und Politik in Deutschland.
Das Verhältnis von Geist und Macht war in Deutschland von vielen wechselseitigen Missverständnissen und falschen Erwartungen bestimmt. Die politische Macht versuchte oft, Einfluss auf die Künste zu nehmen, insbesondere auf die Literatur. Die Schriftsteller näherten sich häufig der Macht an, da sie sich Vorteile davon versprachen. Nur wenige Autoren aber setzten sich in der Diktatur kritisch mit der Macht auseinander, und auch in der Demokratie standen Schriftsteller lange Zeit abseits des politischen Diskurses. Günther Rüthers Leitfrage ist daher: Wurde das Verhältnis von Geist und Macht den Deutschen zum Verhängnis?
Im ersten Teil der Untersuchung wird Thomas Mann behandelt, der gleichermaßen in der wilhelminischen Kaiserzeit, in der Weimarer Republik, während des Nationalsozialismus im Exil wie auch während der jungen Bundesrepublik geschrieben hat. Der zweite Teil konzentriert sich auf das Schreiben in der Diktatur, der dritte analysiert die unterschiedlichen Situationen im geteilten Deutschland.
Editions (1)
ISBN9783835323469
PublisherWallstein Verlag
Publication Date01/01/13
Pages352
Main GenrePoetry & Drama
Sub GenreCriticism & Literary Studies
FormatEbook
LanguageGerman
Price20.60 €
Author
About Günther Rüther
Günther Rüther, geb. 1948, lehrt am Seminar für Politische Wissenschaft und Soziologie der Universität Bonn. Er leitete bis 2013 die Abteilung »Begabtenförderung und Kultur« der Konrad-Adenauer-Stiftung. Veröffentlichungen u. a.: Literatur und Politik. Ein deutsches Verhängnis? (2013); Warum die Geisteswissenschaften Zukunft haben! (2007); Literatur in der Diktatur. Schreiben im Nationalsozialismus und DDR-Sozialismus (1997).
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