Literatur lesen lernen
Softcover
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Description
Angesichts der neuen Vielzahl audiovisueller Medienangebote wird die engagierte Stützung des Lesens zunehmend gerade vom Deutschunterrichterwartet. Ein Beitrag hierzu will diese Publikation sein. Im Vordergrund steht weniger die allgemeine Anregung von Leseinteresse und -freude, sondern der heikle und oft demotivierende Übergang zu komplexeren literarischen Texten. Viele SchülerInnen gehen dabei dem Unterricht, der Literatur, oft gar dem Buchlesen insgesamt verloren. Die vorliegende Konzeption eines mitliterarischen Diskrepanzerfahrungen operierenden, literarisierenden Unterrichts ist ein Vorschlag zur Bewältigung dieser kritischen Übergangsphase. Die Kompetenz zur Aneignung auch schwierigerer Texte soll behutsam ausgebaut, die Lesemotivation aber gleichzeitig erhalten und gesteigert werden.
In Teil A werden theoretische Fundamente gelegt:
Erläuterungen zu Lesen und Literatur am Ende der Gutenberg-Galaxis
Anmerkungen zum problemträchtigen Verhältnis von privatem und schulischem Lesen
Begründung des Literarisierungskonzeptes in der AuseinanderSetzung mit anderen Zielbestimmungen (z.B. Fremdverstehen)
Modell literarischer Rezeptionsprozesse als Grundlage für didaktische Entscheidungen
Fragen zur Textwahl und Textsichtung
Vorstellung methodischer Möglichkeiten (z.B. Handlungs- oder Produktionsorientierung, literarisches Gespräch)
Teil B enthält praktische UmSetzungen des Konzeptes. Zentral ist dabei die Dokumentation einer literarischen Diskrepanzerfahrung von SchülerInnen einer10. Jahrgangsstufe mit Irina Korschunows Die Sache mit Christoph und Friedrich Torbergs Der Schüler Gerber:
Sichtung der Texte auf potenzielle Lesegratifikationen und -schwierigkeiten
Methodische Überlegungen und ZielSetzungen
Ausführliche Darstellung der 15 Unterrichtsstunden (didaktische Konzeption, methodische UmSetzungen, Schüleräußerungen in literarischen Gesprächen und zu produktiven Aufgabenstellungen)
Auswertung und Reflexionen zur Klasse insgesamt und zu einigen Einzelfällen
Der Praxisteil schließt mit einer Skizze zu einer umfassenden Veränderung des Literaturunterrichts im Sinne des Literarisierungskonzeptes. Aufgezeigt wird, wie sich entschultes mit schulischem, leichtes mit schwerem, erlebnis- mit erfahrungsseitigem Lesen auch im Klassenzimmer verbinden könnten.
Book Information
Main Genre
Poetry & Drama
Sub Genre
Criticism & Literary Studies
Format
Softcover
Pages
203
Price
17.50 €
Description
Angesichts der neuen Vielzahl audiovisueller Medienangebote wird die engagierte Stützung des Lesens zunehmend gerade vom Deutschunterrichterwartet. Ein Beitrag hierzu will diese Publikation sein. Im Vordergrund steht weniger die allgemeine Anregung von Leseinteresse und -freude, sondern der heikle und oft demotivierende Übergang zu komplexeren literarischen Texten. Viele SchülerInnen gehen dabei dem Unterricht, der Literatur, oft gar dem Buchlesen insgesamt verloren. Die vorliegende Konzeption eines mitliterarischen Diskrepanzerfahrungen operierenden, literarisierenden Unterrichts ist ein Vorschlag zur Bewältigung dieser kritischen Übergangsphase. Die Kompetenz zur Aneignung auch schwierigerer Texte soll behutsam ausgebaut, die Lesemotivation aber gleichzeitig erhalten und gesteigert werden.
In Teil A werden theoretische Fundamente gelegt:
Erläuterungen zu Lesen und Literatur am Ende der Gutenberg-Galaxis
Anmerkungen zum problemträchtigen Verhältnis von privatem und schulischem Lesen
Begründung des Literarisierungskonzeptes in der AuseinanderSetzung mit anderen Zielbestimmungen (z.B. Fremdverstehen)
Modell literarischer Rezeptionsprozesse als Grundlage für didaktische Entscheidungen
Fragen zur Textwahl und Textsichtung
Vorstellung methodischer Möglichkeiten (z.B. Handlungs- oder Produktionsorientierung, literarisches Gespräch)
Teil B enthält praktische UmSetzungen des Konzeptes. Zentral ist dabei die Dokumentation einer literarischen Diskrepanzerfahrung von SchülerInnen einer10. Jahrgangsstufe mit Irina Korschunows Die Sache mit Christoph und Friedrich Torbergs Der Schüler Gerber:
Sichtung der Texte auf potenzielle Lesegratifikationen und -schwierigkeiten
Methodische Überlegungen und ZielSetzungen
Ausführliche Darstellung der 15 Unterrichtsstunden (didaktische Konzeption, methodische UmSetzungen, Schüleräußerungen in literarischen Gesprächen und zu produktiven Aufgabenstellungen)
Auswertung und Reflexionen zur Klasse insgesamt und zu einigen Einzelfällen
Der Praxisteil schließt mit einer Skizze zu einer umfassenden Veränderung des Literaturunterrichts im Sinne des Literarisierungskonzeptes. Aufgezeigt wird, wie sich entschultes mit schulischem, leichtes mit schwerem, erlebnis- mit erfahrungsseitigem Lesen auch im Klassenzimmer verbinden könnten.
Book Information
Main Genre
Poetry & Drama
Sub Genre
Criticism & Literary Studies
Format
Softcover
Pages
203
Price
17.50 €



