Liebe ist unvergänglich

Liebe ist unvergänglich

Softcover
5.02
DramaTrennungTodkrankKrieg

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Description

Charlotte, die seit Jahren in einem Pflegeheim arbeitet, beschließt über das Leben der Senioren zu schreiben. Was sie dabei erfährt, ist romantischer als jeder Hollywoodfilm. Eine Liebe, die stark genug ist, sogar Alzheimer zu überwinden, ein Mann, der nach Paris zieht, um den letzten Wunsch seiner todkranken Frau zu erfüllen und zwei Menschen, deren Liebe über fünfzig Jahre ununterbrochen lodert, obwohl das Schicksal sie voneinander trennt.

Book Information

Main Genre
Romance
Sub Genre
N/A
Format
Softcover
Pages
135
Price
11.95 €

Author Description

Astrid Pfister wurde 1980 in Westerholt geboren und lebt zurzeit in Herne. Bislang wurden über siebzig ihrer Kurzgeschichten in Anthologien und Heftromanen veröffentlicht. Des Weiteren erschienen elf Romane, fünf Kurzgeschichtenbände und ein Gedichtband bei diversen Verlagen wie Bastei Lübbe und dem BLITZ Verlag. Zwischen 2006 und 2013 hat sie gemeinsam mit dem Autor Bernd Rothe die Buch-Reihe »Welt der Geschichten« und die Heftromanreihe »Pulp Magazine« bei dem Verlag Hary Production herausgegeben. Mehr über Astrid Pfister kann man auf ihrer Website www.astridpfister.eu erfahren.

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Ein herzerwärmender Roman über die vielen Gesichter der Liebe.

Rezension (Rezensionsexemplar) Astrid Pfitzer - Wie ein Leben ohne dich Klappentext: Seit zehn Jahren arbeitet Charlotte in einem Pflegeheim. Doch obwohl sie ihre Arbeit mag und die Senioren ihr am Herzen liegen, war es nicht das, was sie sich einst von ihrem Leben erhofft hat. Eigentlich wollte Charlotte studieren und Schriftstellerin werden. Zu ihrer beruflichen Unzufriedenheit kommt das Gefühl, dass auch in ihrer Beziehung der Alltag eingekehrt ist. Als eine Bewohnerin Charlotte von ihrer ersten großen Liebe erzählt, begreift sie, dass die Inspiration direkt vor ihr liegt und möchte endlich ihren eigenen Traum verwirklichen – ein Buch schreiben. Dazu kitzelt sie aus den Bewohnern ihre Lebensgeschichten heraus und begibt sich mit ihnen zurück in die Vergangenheit … bis sie ausgerechnet an Heiligabend ihr eigenes Wunder findet. Protagonisten: Charlotte: Ich habe sie von Anfang an ins Herz geschlossen. Ich fand ihre herzliche,sympathische und ehrliche Art so schön. Mir hat es so sehr gefallen wie sie über die Menschen und ihre Bedürfnisse gedacht hat die ihre Bewohner/Bewohnerinnen haben bzw es allgemein meinte das so viel schief läuft in der Pflege. Bewohner/Bewohnerinnen: Jede/r war auf seine Weise absolut hinreißenden. Ja auch der Anfangs grummelige Emmerson. Meinung/Fazit: Ein herzerwärmender Roman der einem zeigt,das die Liebe wirklich viele Gesichter hat. Ich fand jede Geschichte so schön und hatte zum Schluss sogar Tränen in den Augen. Die Idee die Charlotte da hatte,war wirklich toll und wie die Geschichten alle zusammengekommen sind war einfach schön. Besonders die Geschichte von Agnes und Emmerson fand ich wunderschön. Der Schreibstil ist flüssig und man schwebt nur so über die Seiten. Das Cover passt gut. Ich hätte mir noch viel mehr Geschichten der Bewohner durchlesen können. Ein Buch bei dem man doch etwas traurig ist das es endet. 5/5 🌹🌹🌹🌹🌹⭐

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Inhalt (in meinen Worten): Charlotte arbeitet in einem Pflegeheim und sieht dort viele verschiedene Schicksale. Doch eines Tages fragt sie sich: Was steckt hinter diesen Persönlichkeiten? Waren sie verliebt? Was ist aus ihrer Liebe geworden? Charlotte ist selbst in einer kleinen Krise, da bei ihr und ihrem Freund alles eher langweilig läuft und er viel unterwegs ist. Doch als Charlotte auf die Idee für ein Buchprojekt kommt, verändert sie nicht nur etwas in den Leben der Bewohner dieses Pflegeheims, sondern auch in ihrem Leben passiert etwas ungewöhnliches. Stil: Ich hab schon einige Bücher von Astrid lesen dürfen, daher wusste ich in etwa, auf was ich mich hier einlasse. Haha, dachte ich. Denn diese Geschichte ist mit Abstand ihre Beste (von denen, die ich bisher gelesen habe). Sie ist emotional und tiefgründig. Bewegend und regt zum Nachdenken an. Diese Geschichte erinnert an all jene, die man verloren hat und immer noch im Herzen trägt und auch an alle, die noch immer da sind, aber wir zu wenig Beachtung schenken. Denn hinter jedem Menschen versteckt sich eine Geschichte und Astrid hat hinter die 'Kulisse' der Bewohner blicken lassen und dabei ganz besondere Liebesgeschichten oder Dramen entdeckt, die vielleicht sonst für immer verborgen geblieben wären. Fazit: In diesem Buch schlummern viele Geschichte und jede ist einzigartig und etwas besonderes. Aber natürlich hab ich auch meine persönliche Lieblingsgeschichte, die allerdings anders ist und etwas heraus sticht. Welche das ist, verrate ich allerdings nicht. Astrid Pfister hat hier etwas geschrieben, was nicht nur zum Nachdenken anregt, sondern auch zum Innehalten. Denn sie hat sich mit den Personen beschäftigt, die oft nur noch abgeschoben werden und bei denen viele glauben, sie hätten eh nichts mehr zu erzählen. Doch die Protagonistin Charlotte hat sich in den Kopf gesetzt, sich eben mit jenen zu unterhalten, die schon wirklich alt sind. Aber all das hindert sie (die Bewohner) nicht daran, sich intensiv an ihre Liebe zu erinnern. Ob nun verloren, oder noch vorhanden oder wiedergefunden. Diese Geschichte spielt an Weihnachten und bringt den Zauber und Glanz mit sich, den man sich nicht nur dann wünscht. Eine Welt mit mehr Charlottes wäre toll. Mit Menschen, die sich kümmern und sorgen. Sich Zeit nehmen und nicht nur einen Job verrichten. Denn Astrid berichtet auch, wie es oft tatsächlich in Pflegeheimen läuft: Eine ältere Dame wird gewaschen, grob und sie friert, während die Pflegerinnen sich über banales unterhalten und sie oft einfach auch frierend und entblößt da sitzen lassen. Wenn ich daran denke, wie nah es an die Realität kommt, kommen mir erneut die Tränen. Denn niemand hat es verdient, wie am Fließband behandelt zu werden. Irgendwann sind wir alle Alt und dann kommen wir möglicherweise in eben jene Situationen. Wen wollen wir dann als Pflegekraft haben? Eine Charlotte, die sich kümmert und sorgt oder jemand, der keine Zeit für ein 'Hallo' hat? Natürlich haben die Pfleger viel zu tun, teilweise mehr, als sie schaffen können, aber die Würde eines Menschen sollte trotzdem niemals vernachlässigt werden. Gesamtbewertung: Cover: Nostalgisch und passt gut zu den Geschichten. Titel: schön. Liebe ist nun mal unvergänglich. Inhalt: Es ist eine wirklich schöne Geschichte, die sehr ans Herz geht. Ich wünschte, ich hätte noch die Gelegenheit gehabt, meine Oma zu fragen, wie es bei ihr war. Wahrscheinlich nimmt es mich deshalb so mit, weil viele diese Gelegenheit nicht wahrnehmen und erkennen. Alte Menschen sind langweilig und haben doch nichts zu erzählen. Oder stimmt das etwa nicht? Haben sie nicht ein ganzes Leben gelebt und mehr gefühlt und erlitten, als wir es uns vorstellen können? Natürlich können sie oft stundenlang über alles möglich plaudern, doch wenn man die richtige Frage stellt, dann bekommt man vielleicht eine großartige Geschichte zu hören und das ist ein rares Geschenk.

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