Let's Make a Scene

Let's Make a Scene

Softcover
4.052

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Description

Ihre Liebesgeschichte steht im Drehbuch, aber die Chemie zwischen ihnen ist echt.

Vor zwölf Jahren spielten Cynthie und Jack in einem Regency-Drama ihre ersten Rollen. Am Set flogen die Fetzen, aber vor den Kameras war ihre Chemie so prickelnd, dass sie auf der Promotour für den Film eine Beziehung vorspielen mussten. Jetzt ist Cynthie eine Oscar-nominierte Schauspielerin und Jack der Star in einem Vampirdrama. Doch ihr Film von damals hat Kultstatus erreicht. Die Fans wünschen sich eine Fortsetzung und das Studio möchte diesen Wunsch erfüllen. Für zwölf Wochen treffen sich Cast und Crew von damals wieder, begleitet von einem Dokumentationsteam. Cynthie und Jack sind nicht begeistert. Doch was, wenn dieses Mal echte Gefühle im Spiel sind?
Spice-Level: 4 von 5

Book Information

Main Genre
Romance
Sub Genre
N/A
Format
Softcover
Pages
560
Price
17.50 €

Author Description

Laura Wood veröffentlichte bereits erfolgreich Kinder- und Jugendbücher, bevor 2024 mit »Under Your Spell« ihr erster Roman für Erwachsene erschien. Sie ist promovierte Literaturwissenschaftlerin und lebt in Warwickshire mit ihrem Mann und ihrem Hund Bea. Laura liebt reisen, Kochbücher, Herbstlaub, neue Schreibwaren, salziges Karamell und Ginger Beer.

Posts

16
All
4

Funkensprühende Chemie ✨

Cynthie Taylor und Jack Turner-Jones begeisterten in ihrem ersten gemeinsamen Film, der zum Kick-Off ihrer Karrieren wurde, mit einer unglaublichen Chemie auf der Leinwand das Publikum. Doch abseits der Dreharbeiten machte ihre gegenseitige Abneigung allen am Set das Leben schwer. Dreizehn Jahre später treffen sie für ein Sequel ihres Debüts erneut aufeinander – mit einer Bedingung: für die Promotion des neuen Projekts verpflichten sie sich auch Off-Cam vor der Öffentlichkeit eine Real-Life-Beziehung vorzutäuschen. Für Cynthie, die sich jüngst von einem amourösen Skandal erholt und Jack, dem das Ende seiner langjährigen Serienrolle droht, wäre dies die ideale Chance für einen Image-Boost. Doch ständig von Kameras umringt, dringen längst vergessene Gefühle und Emotionen erneut ans Tageslicht, die die Grenzen zwischen Schauspiel und Realität verschwimmen lassen… ⭐️⭐️⭐️⭐️ Mal wieder ein herrlicher „Rom-Com“-Leckerbissen aus der Feder von Laura Wood! Ich bin großer Fan von Woods Schreibstil; es ist immer was fürs Herz, aber mit genügend Leichtigkeit, Witz und Charme und sehr starken Charakteren - vor allem bei den FMCs 💪🏼 Dennoch hat mir in 'Let‘s Make a Scene' etwas nicht so recht gepasst… Ich kann es gar nicht konkret benennen, denn die Grundidee, das Setting, der Trope 'Rivals to Lovers', die Charaktere - all das war toll! Aber irgendwie wurde mir im Bezug auf die individuellen Motivationen und Handlungshintergründe der Protagonisten zu sehr an der Oberflächliche gekratzt und es war mir „zu einfach/zu plump“, dass deren unterschwelligen Kindheits-Traumata die Begründung für alle Probleme waren… Da bin ich mehr Feinsinn von der Autorin gewohnt 🤷🏽‍♀️ Aber es gibt einige tolle Szenen, die nachhaltig hängen geblieben sind (z.B. die in der Karaoke-Bar 😍) und mein Highlight war eine Szene in Kapitel 34, die an eine modernere Variante der Pavillion/Regen-Szene aus der „Stolz & Vorurteil“-Verfilmung mit Keira Knightley und Matthew Macfadyen erinnert hat - und alleine dafür ist das Buch es wert, gelesen zu werden 🤩 Und zuletzt möchte ich noch auf die wundervolle Widmung im Buch hin weisen, die einmal mehr zeigt, was für ein toller Mensch und Autorin Laura Wood ist 🥹😍

4.5

⭐⭐⭐⭐ , 5 ~ 🎭🎦💕

3

Würde sagen Durchschnitt

Fing ganz gut an, sehr „typisch“ hat aber nicht weiter gestört. Irgendwann fand ich die Art und Weise der etlichen Rückblicke eher so semi. Und das erwartete Ende unerwartet lang. Nicht schlecht aber auch nicht weiter nennenswert

4.5

🩷🩷🩷

4,5⭐️ Let’s Make a Scene war für mich eine überraschend vielschichtige Second‑Chance‑Romance, die weniger auf Kitsch setzt und dafür umso mehr auf Emotionen, verletzte Eitelkeiten und die Frage, ob man die Vergangenheit wirklich hinter sich lassen kann. 🎬✨ 🎥Nach dreizehn Jahren Funkstille treffen Cynthie und Jack wieder aufeinander – ausgerechnet am Set eines Films, der für beide eher Albtraum als Nostalgie ist. Ich mochte, wie ungeschönt ihre Dynamik dargestellt wird: * alte Kränkungen * unausgesprochene Vorwürfe * verletzte Egos * zwei Menschen, die gelernt haben, sich perfekt zu schützen Es gibt keinen künstlichen Zauber, kein sofortiges Herzklopfen. Stattdessen spürt man die Distanz, die Härte und die Geschichte, die zwischen ihnen steht. Genau das macht ihre spätere Annäherung so glaubwürdig. 💛 Die Erzählweise springt zwischen früher und heute, was für mich super funktioniert hat. Die Rückblicke erklären nicht alles, aber genug, um die Spannungen der Gegenwart nachvollziehen zu können. Und vor allem: Es war kein simples Missverständnis, das man mit einem Gespräch hätte lösen können. Ihre Beziehung war schon damals kompliziert – geprägt von Erwartungsdruck, Konkurrenz und Rollen, die ihnen von außen zugeschrieben wurden. Das hat der Geschichte eine schöne Tiefe gegeben. ✨ 💕 Besonders mochte ich, dass die beiden sich Zeit lassen. Es gibt kein abruptes Umschalten von Abneigung zu Leidenschaft. Stattdessen entstehen: * vorsichtige Gespräche * Momente, in denen alte Muster kurz aussetzen * kleine Gesten, die mehr sagen als Worte Diese ruhige, glaubwürdige Entwicklung hat mich wirklich abgeholt. 🌙 Das Filmset ist nicht nur Kulisse, sondern ein Spiegel für die Figuren. Laura Wood zeigt sehr klar, wie stark Inszenierung, Vermarktung und öffentliche Erwartungen das Leben von Schauspielerinnen und Schauspielern prägen. Gerade Cynthies Perspektive fand ich unglaublich spannend: der Druck, die Kontrolle, das ständige Präsentieren einer Version von sich selbst. Auch Themen wie Machtverhältnisse und Grenzüberschreitungen fließen subtil, aber wirkungsvoll ein. 🎞️ Trotz der ernsten Themen fehlt es nicht an Humor. Die Dialoge sind pointiert, manchmal bissig, manchmal leise und verletzlich. Die Nebenfiguren bringen Leichtigkeit und dieses typische RomCom‑Gefühl von Gemeinschaft. Der Spice‑Anteil ist dezent, aber passend – er ergibt sich aus der emotionalen Entwicklung und wirkt nie aufgesetzt. 🔥 Nach Under your Spell ist Let’s Make a Scene mein 2. Buch von Laura Wood. 💓 Diese romantische Komödie hat mehr zu bieten als Fake Dating, Second Chance und Hollywood‑Glanz. Im Mittelpunkt stehen zwei Menschen, die sich ihrer Vergangenheit stellen müssen, bevor sie entscheiden können, ob es für sie eine Zukunft gibt. Eine überraschend tiefgehende, unterhaltsame und emotional kluge Geschichte. 🎬💕

4

Etwas zu lang, aber gerade die erste Hälfte hat mich echt mitgerissen.

4

Movie-RomCom

Laura Wood ist die Autorin der Agency for Scandal-History-Cosy Crime-Jugendbuchreihe, die ich so sehr liebe. LET’S MAKE A SCENE ist Laura Woods zweiter Roman für Erwachsene. Ihr Genre-Debüt UNDER YOUR SPELL hatte es warum auch immer nicht auf meine Leseliste geschafft. Das neue Werk wollte ich mir aber nicht entgehen lassen – auch weil ja die Zeit bis zum 4. Agency-Teil irgendwie überbrückt werden muss. Angesichts des Umfangs von deutlich über 500 Seiten bin ich bei LET’S MAKE A SCENE kurz mal ins Grübeln gekommen. Aber wirklich nur kurz. Ich war mir sicher, dass Laura Wood die Seiten schon gut füllen wird. Ich wurde nicht enttäuscht. . LET’S MAKE A SCENE entführt mich in die Filmszene. Die Schauspieler Cynthie und Jack haben vor 13 Jahren zusammen ein Regency-Drama gedreht und auf der Promotour eine Liebesbeziehung vorgespielt. Jetzt soll es eine Fortsetzung des Films samt Doku geben. . Hach, wat isset schön! Laura Wood hat mich auch mit LET’S MAKE A SCENE begeistert. Vielleicht nicht ganz so, wie mit der Agency-Reihe – aber nah dran. Das Setting und die Charaktere sind grandios. Bei der Table Read-Szene, die Cynthie vor 13 Jahren als unerfahrene Schauspielerin halbwegs verkackt, war ich gleich voll dabei. Die Beschreibung der Dreharbeiten, die gegenseitigen Sticheleien … ich mochte es sehr. Im Hier und Jetzt treffen die Rivalen dann also gezwungenermaßen wieder aufeinander. Cynthie mittlerweile erfolgreich und Oscar-nominiert, während Jack gerade aus seiner Serie herausgeschrieben werden soll. Natürlich entwickeln sich Gefühle zwischen den beiden, die eigentlich auch früher schon da waren … Ja, ja, ja, das ist alles nicht wirklich überraschend und natürlich ist das Happy End ab der ersten Seite klar. Aber der Weg dahin macht einfach Spaß. Außerdem werde ich immer wieder an heißgeliebte RomCom-Klassiker wie zum Beispiel „Während du schliefst“ und „E-Mail für dich“ erinnert - und damit kriegt Laura Wood mich gefühlsmäßig einfach. . Fazit: Toller Schreibstil. Tolles Setting. Tolle Charaktere. Vielleicht dann doch einen Tick zu lang und, klar, auch vorhersehbar. Aber so unterhaltsam und richtig schön fürs Herz.

Movie-RomCom
4

Eine charmante Second-Chance-Romance mit Hollywood-Flair und Herzklopfen – trotz etwas Misscommunication absolut lesenswert

Ein Buch über Hollywoodstars habe ich schon lange nicht mehr gelesen – und in Kombination mit Fake Dating war ich sofort on fire bei Let’s Make a Scene. Der Einstieg fiel mir nicht ganz leicht, aber von Kapitel zu Kapitel wurde das Eintauchen in die Story einfacher. Erzählt wird abwechselnd aus Cynthies und Jacks Perspektive – in Damals und Heute. Mit ihrem Filmdebüt feierten die beiden damals ihren großen Durchbruch und wurden sofort als DAS Traumpaar der Öffentlichkeit gefeiert. Hinter den Kulissen flogen allerdings die Fetzen … und zwar nicht im romantischen Sinne. 13 Jahre später stehen sie wieder vor derselben Situation: eine Fake-Beziehung und die Fortsetzung ihres Films. Und vielleicht brodelt da ja nicht nur Hass zwischen den beiden… Das Buch begeistert mit vielen liebenswerten Nebencharakteren und behandelt auch ernstere Themen wie die MeToo-Bewegung. Ein paar Längen gab es – 100 Seiten weniger hätten nicht geschadet –, trotzdem war die Geschichte rund um Cynthie und Jack sehr unterhaltsam. Ein Minuspunkt für mich: Misscommunication. Ich hasse es SO sehr und wollte wirklich mehrfach ins Buch brüllen: „Sag doch endlich, was du wirklich denkst!!“ 😅 Alles in allem eine unterhaltsame Found-Family-Lovestory mit einem spannenden Blick hinter die Kulissen eines Filmdrehs. 🎥💛

Eine charmante Second-Chance-Romance mit Hollywood-Flair und Herzklopfen – trotz etwas Misscommunication absolut lesenswert
5

Let’s Make a Scene war mein erstes Buch von Laura Wood – und es hat mich von Anfang an richtig gut abgeholt.

Let’s Make a Scene war mein erstes Buch von Laura Wood – und es hat mich von Anfang an richtig gut abgeholt. Die Geschichte fühlt sich ehrlich und nahbar an, vor allem weil die Charakterentwicklung so realistisch dargestellt wird. Man kann Schritt für Schritt miterleben, wie sich die Figuren verändern, wachsen und auch Fehler machen – genau so, wie es auch im echten Leben passiert. Besonders gelungen fand ich die Zeitsprünge. Sie waren gut gesetzt, nie verwirrend und haben der Geschichte Struktur gegeben, ohne den Lesefluss zu stören. Alles hing stimmig zusammen und wirkte sehr durchdacht. Das Enemies-to-Lovers-Trope wurde angenehm leicht umgesetzt. Jack ist dabei ein perfektes Beispiel: Man hat ihn stellenweise wirklich gehasst, konnte sein Verhalten aber fast im gleichen Moment wieder verstehen. Diese Ambivalenz hat ihn für mich unglaublich menschlich gemacht und die Dynamik zwischen den Figuren besonders spannend. Das Ende war für mich einfach perfekt. Rund, emotional stimmig und genau so, wie ich es mir gewünscht habe. ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ 5 von 5 Sternen Ein Buch, das mich überzeugt, berührt und begeistert hat – und definitiv Lust auf mehr von Laura Wood macht. 📚✨

4.5

Einfach schön! ❤️

3

In „Let’s Make a Scene“ geht es um die Schauspielerin Cynthie, die sich nach einer hässlichen Trennung gezwungen sieht, einen Film mit ihrem Erzfeind Jack zu drehen und erneut eine Fake-Beziehung einzugehen. Wie bereits vor zwölf Jahren fliegen am Set die Funken … „Let’s make a Scene“ war für mich das zweite Buch von Laura Wood; ihr Roman „Under Your Spell“ war letztes Jahr eines meiner Lesehighlights. Entsprechend habe ich mich gefreut, dass beide Romane im selben Universum spielen. Da Theo und Clemmie aus Band 1 jedoch nur einen kurzen Auftritt haben, können die Bücher auch problemlos unabhängig voneinander gelesen werden. Ausgehend vom Klappentext habe ich erwartet, dass die Handlung vor allem in der Gegenwart spielt. Tatsächlich nehmen Vergangenheit und Gegenwart jedoch ungefähr gleich viel Raum ein. Letztendlich hatte ich dadurch das Gefühl, zwei verschiedene Bücher zu lesen. Meiner Meinung nach hätten die Auszüge aus der Vergangenheit etwas gekürzt werden können, da sie nur bedingt Relevanz für die Haupthandlung haben. Mit der Liebesgeschichte habe ich mich durch das ständige Hin und Her zwischen Vergangenheit und Gegenwart zuerst schwergetan. In der Vergangenheit gab es mir einfach zu viel Misskommunikation und Jack war mir aufgrund seines Verhaltens eher unsympathisch. Ganz anders sah es zum Glück in der Gegenwart aus, in der beide Protagonisten sehr reflektiert auftreten. Es war süß, zu lesen, wie aufgeregt und unsicher sich die beiden aufgrund ihrer Gefühle verhalten. Wenn die Handlung vorrangig in der Gegenwart gespielt hätte, wäre auch dieses Buch sicher wieder ein Highlight geworden. So gab es zwar auch einige schöne Passagen und sympathische Nebenfiguren, aber es wäre einfach mehr drin gewesen. Alles in allem eine süße Second-Chance-Romance, bei der ich mir jedoch einen stärkeren Fokus auf die Haupthandlung gewünscht hätte.

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2

Zu viele Längen

Fazit Butter bei die Fische. Eine nette Geschichte mit süßen Charakteren, aber zahlreichen Längen und künstlichem Drama. Mir war das leider hier von Anfang an zu viel. Leseempfehlung für Leser von .. Blick hinter die Kulissen eines Films Fake Date Me-Too

4

Band 2

Das Buch wird in zwei Zeiten erzählt (vor 13 Jahren und Gegenwart) und im laufe des Buches werden die Zeitabschnitte abwechselnd erzählt. Ich fand die Dynamik zwischen den Protagonisten super, habe den Schlagabtausch in der Vergangenheit und die Anziehung in der Gegenwart genossen. Das Ende war ähnlich wie in Band 1 dann auf einmal viel zu schnell und abgehakt, andererseits ist dieses Buch auch länger als das erste. Ich habe freue mich auf jeden Fall auf den nächsten Band.

Leider konnte mich Let’s Make A Scene überhaupt nicht überzeugen, weshalb ich das Buch auf Seite 183 abgebrochen habe. Für mich fiel es klar in das typische Muster „was sich neckt, das liebt sich“, was mich eher gestört als unterhalten hat. Die Dynamik zwischen den Figuren konnte mich nicht fesseln, und auch die Handlung hat bei mir kein echtes Interesse geweckt. Statt Spannung oder emotionaler Tiefe empfand ich viele Szenen als vorhersehbar und wenig mitreißend. Aus diesen Gründen vergebe ich 0 Sterne. Auch wenn das Buch sicherlich seine Leser*innen hat, war es für mich persönlich leider kein Leseerlebnis, das mich zum Weiterlesen motiviert hätte. 📚

3

Ich hatte mir etwas mehr erhofft

„Under your spell“ von der Autorin hatte mir so gut gefallen, es war sehr unterhaltsam und bei der Lovestory habe ich auch mitgefiebert. Leider konnte „Let’s make a scene“ diese Erwartungen nicht so gut erfüllen. Dabei wurde die Enemies-to-lovers-Trope ausnahmsweise mal super umgesetzt. Die Charaktere waren mir auch nicht unsympathisch, aber durch die zwei Zeitstränge musste ich irgendwie vier verschiedene Protas kennenlernen, ohne dass ich bei der Entwicklung anwesend gewesen wäre. Das war bei beiden dann gleichzeitig manchmal zu viel oder zu wenig, um so richtig mitzufühlen. Die Einblicke in den Filmbusiness waren auch gut und so kamen auch die typischen Momente zustande - und das ist wohl mein größtes Problem: der heiße Typ auf dem Pferd ist nichts Neues. Ein leidenschaftlicher Kuss im Regen auch nicht. Das kenne ich schon aus anderen Büchern und Filmen, auch wenn es hier nur gespielt wird, ist es einfach schon zu oft passiert. Eigentlich ist nichts an dieser Story neu. Ich habe mich bei der Hälfte gefragt, ob ich überhaupt weiterlesen soll, weil es mich emotional nicht so gepackt hat und auch der Humor war nicht so präsent wie beim Buch davor. Aber ich hatte auf mehr Höhen und Tiefen in der zweiten Hälfte gehofft, die dann leider nicht mehr kamen. Also es war definitiv nicht schlecht, aber leider auch kein unterhaltsames Highlight für zwischendurch.

4

Von Hass zu Herzklopfen – eine fesselnde RomCom voller Gefühl

Let’s Make a Scene hat mich von der ersten Seite an abgeholt und das nicht nur, weil Fake Dating einer meiner liebsten Tropes ist. Laura Wood verbindet hier RomCom-Leichtigkeit, emotionale Tiefe und ganz viel Hollywood-Flair zu einer Geschichte, die einfach Spaß macht. Schon der Einstieg ist extrem gelungen: Der anfängliche Hass zwischen Cynthie und Jack ist absolut greifbar und wunderbar nachvollziehbar. Man spürt die angestaute Frustration, die verletzten Erwartungen und die Distanz, die sich über ganze 13 Jahre aufgebaut hat. Genau deshalb wirkt ihre spätere Entwicklung so intensiv. Wie sich ihre Dynamik langsam verändert, wie aus Abneigung plötzlich Neugier, Vertrautheit und schließlich echtes Knistern wird – wow! Diese Entwicklung fühlt sich verdient und organisch an, nicht überstürzt, sondern mit viel Gefühl aufgebaut. Ein großes Highlight sind zudem die Nebencharaktere, die nicht nur charmant, sondern richtig lebendig wirken. Sie füllen die Geschichte mit Humor, Herzlichkeit und diesem gewissen Found-Family-Gefühl, das für mich das Buch zu etwas Besonderem macht. Man möchte mit ihnen abhängen, lachen, quatschen und genau das macht RomCom-Welten so angenehm. Der Schreibstil von Laura Wood ist dabei wie immer flüssig, locker und sehr unterhaltsam, aber auch überraschend spannend, gerade wenn es um das Filmset und die Einblicke hinter die Kulissen geht. Die Mischung aus Humor, Emotionen und einem ordentlichen Funken Leidenschaft ist perfekt ausbalanciert. Und ja: Der Spice ist definitiv heiß, ohne die Geschichte zu überladen. Ein kleiner Kritikpunkt bleibt: Mit etwa 100 Seiten weniger wäre das Tempo noch stimmiger gewesen. Manche Szenen ziehen sich minimal, ohne der Handlung wirklich neue Aspekte zu geben. Trotzdem hat mich die Geschichte durchweg gut unterhalten.

4

Unterhaltsame Romance mit erwachsenen Protagonisten und Miscommunication Trope

Die Geschichte wird aus den Perspektiven von Cynthie und Jack in der Vergangenheit vor 13 Jahren während ihrem ersten gemeinsamen Film sowie in der Gegenwart, als eine Fortsetzung des erfolgreichen Films gedreht werden soll, erzählt. Während für Cynthie der Traum von einer Karriere als Schauspielerin in greifbare Näher rückt, steht Jack als Sohn eines erfolgreichen Schauspieler-Paares unter großem Druck, die Erwartungen erfüllen zu müssen. Schon sehr früh geraten die beiden in Streit, den sie, trotz beidseitiger Versuche, nicht schaffen hinter sich zu lassen. Ich mochte Jack ein bisschen lieber als Cynthie, da er, obwohl er auch teilweise arrogant ist, weniger kleingeistig wirkt als Cynthie, die sich teilweise kindisch in den Streit hineinsteigert. Dennoch finde ich beide Figuren sehr gelungen und gut dargestellt. Ein bisschen nervig fand ich aber, dass sie eigentlich von Anfang an ineinander verliebt sind und die Beziehung nur an schlechter Kommunikation scheitert. Umso besser hat mir die Auflösung des Streits durch den Handlungsstrang in der Gegenwart gefallen. Die Handlung ist interessant, aber ohne große Überraschungen. Der Schreibstil ist flüssig und leicht zu lesen.

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