Lesen. Schreiben. Ein Plädoyer für ein besseres Miteinander.
Buy Now
By using these links, you support READO. We receive an affiliate commission without any additional costs to you.
Description
Die Kraft der Worte für Empathie und Gemeinschaft nutzen. Eine Streitschrift des »Netzlehrers« gegen die Verkürzung der Schreibkultur
Wie die Kulturtechniken Lesen und Schreiben uns prägen
Ein gedrucktes Buch lesen, sich mit anderen Meinungen kritisch auseinandersetzen, die richtigen Worte für heikle Situationen finden ... in einer Welt, die durch Social Media, häppchenweise servierte Informationen und stark verkürzte Mitteilungen geprägt ist, geraten diese Fähigkeiten in den Hintergrund.
Bob Blume ist als Bildungsaktivist bekannt aus den sozialen Medien. Er setzt sich in diesem Buch für eine Rückbesinnung auf die Kulturtechniken Lesen und Schreiben ein. Von Tagebuch schreiben bis hin zu Empathie durch Romanlektüre: Die Kraft der Worte ist ungebrochen.
Gegen die Verkürzungen der Online-Welt: Warum Lesen so wichtig ist
Von einer gespaltenen Gesellschaft zurück zu gegenseitigem Verständnis und Gemeinschaft: Netzlehrer Bob Blume sieht die Lösung dafür in den Kulturtechniken Lesen und Schreiben. In einer Zeit, die dazu neigt, Nachrichten aller Art auf die kürzestmögliche Weise zu transportieren, gilt es, die Muße zu bewusstem Medienkonsum neu zu entdecken. Ausgehend von aktuellen Bildungsstudien und Erfahrungen aus dem Schulalltag zeigt er auf, welche Änderungen notwendig und möglich sind.
Ein mitreißendes Plädoyer für den bewussten Umgang mit Sprache, gemeinsame Lese- und Diskussionsorte und das Bewusstsein, dass Worte Welten erschaffen.
Book Information
Author Description
Bob Blume wurde als Netzlehrer in den sozialen Medien bekannt und setzt sich in seinen Beiträgen und Büchern dafür ein, Bildung und das Schulsystem neu zu denken.
Posts
Dieses Buch ist ein dünnes Schwergewicht.
Das sehr ansprechend und handlich gestaltete kleine Büchlein ist in fünf übersichtliche Abschnitte gegliedert. Wir begleiten den Autor entlang seiner Argumentationskette, diese ist blitzgescheit arrangiert, anschaulich belegt und wird von den allerschönsten Zitaten über das Lesen und Schreiben geschmückt. Initial konstatiert er, dass das Lesen so viel mehr als bloße Informationsweitergabe oder als eine Voraussetzung dafür sei, sich im öffentlichen Raum zurecht zu finden. Lesen inspiriere, rege zum Perspektivwechsel an, gebe Impulse dazu, selbst zu schreiben und fördere so Selbstwirksamkeit und Partizipation. Das digitale Zeitalter habe unseren Kommunikationsstil nachhaltig verändert, wir verlören uns im „Bann von unterhaltsamen, schockierenden und irritierenden Endlosschleifen“. Diesen Zeit- und Aufmerksamkeitsdieben gelte es bewusstes und ausdauerndes Lesen und Schreiben entgegenzusetzen. Eine Verkürzung unserer Sprache komme einer Limitierung unserer Welt gleich. Wer keine weitere und komplexere Sicht mehr kennen lerne, würde nicht wissen, dass sie beschnitten sei. Vereinfachte, verkürzte und oberflächliche Antworten auf komplexe Fragestellungen spielten letztlich Populismus ebenso in die Hände wie eine mangelhaft erlernte Kompetenz des Perspektivwechsels. Dadurch berge die Lesekrise auch große Gefahr für die Demokratie. Dabei stellt Blume auch klar, dass diese Problematik mit düsterer Ermahnung nicht zu lösen sei. Vielmehr sei es wichtig, den lustvollen Aspekt an den Techniken des Lesens und Schreibens zu betonen, in Bildungseinrichtungen, im Familienleben und in der Gesellschaft allgemein. Das kleine Büchlein rundet er mit zahlreichen ganz konkret praktischen Tipps dafür ab, wie uns das gemeinsam gelingen kann. Dieses Buch ist ein dünnes Schwergewicht. Trotz seiner lediglich 80 Seiten ist es so randvoll mit wunderschönen Zitaten, die ich am liebsten auswendig lernen würde. In seinem Grundton ist der Text für mich sehr zugänglich und in der Stimmung zuversichtlich. Er weckt die Lust auf Gestaltung und Partizipation und wird allen, die gern lesen, Worte für ihre Leseliebe schenken. Er wird aber auch jenen, die sich initial nicht angesprochen fühlen, vor Augen führen, welches Potential darin liegt, sich mittels Schreiben mitzuteilen, anderen aufrichtige Fragen zu stellen, eine konstruktive Lesehaltung einzunehmen und Dank des Lesens 1000 Leben leben zu können. Dieses Plädoyer für mehr Miteinander ist auch ein ermutigender Appell für längere Aufmerksamkeitspannen, allgemein für mehr Lang-Mut. Es stellt die Techniken Lesen und Schreiben als lustvolle Tätigkeiten in den Fokus, die letztlich den Schlüssel zur Bewahrung und Weitervermittlung unserer menschlichen Kultur darstellen, gerade in Zeiten der künstlich generierten Intelligenz.
Description
Die Kraft der Worte für Empathie und Gemeinschaft nutzen. Eine Streitschrift des »Netzlehrers« gegen die Verkürzung der Schreibkultur
Wie die Kulturtechniken Lesen und Schreiben uns prägen
Ein gedrucktes Buch lesen, sich mit anderen Meinungen kritisch auseinandersetzen, die richtigen Worte für heikle Situationen finden ... in einer Welt, die durch Social Media, häppchenweise servierte Informationen und stark verkürzte Mitteilungen geprägt ist, geraten diese Fähigkeiten in den Hintergrund.
Bob Blume ist als Bildungsaktivist bekannt aus den sozialen Medien. Er setzt sich in diesem Buch für eine Rückbesinnung auf die Kulturtechniken Lesen und Schreiben ein. Von Tagebuch schreiben bis hin zu Empathie durch Romanlektüre: Die Kraft der Worte ist ungebrochen.
Gegen die Verkürzungen der Online-Welt: Warum Lesen so wichtig ist
Von einer gespaltenen Gesellschaft zurück zu gegenseitigem Verständnis und Gemeinschaft: Netzlehrer Bob Blume sieht die Lösung dafür in den Kulturtechniken Lesen und Schreiben. In einer Zeit, die dazu neigt, Nachrichten aller Art auf die kürzestmögliche Weise zu transportieren, gilt es, die Muße zu bewusstem Medienkonsum neu zu entdecken. Ausgehend von aktuellen Bildungsstudien und Erfahrungen aus dem Schulalltag zeigt er auf, welche Änderungen notwendig und möglich sind.
Ein mitreißendes Plädoyer für den bewussten Umgang mit Sprache, gemeinsame Lese- und Diskussionsorte und das Bewusstsein, dass Worte Welten erschaffen.
Book Information
Author Description
Bob Blume wurde als Netzlehrer in den sozialen Medien bekannt und setzt sich in seinen Beiträgen und Büchern dafür ein, Bildung und das Schulsystem neu zu denken.
Posts
Dieses Buch ist ein dünnes Schwergewicht.
Das sehr ansprechend und handlich gestaltete kleine Büchlein ist in fünf übersichtliche Abschnitte gegliedert. Wir begleiten den Autor entlang seiner Argumentationskette, diese ist blitzgescheit arrangiert, anschaulich belegt und wird von den allerschönsten Zitaten über das Lesen und Schreiben geschmückt. Initial konstatiert er, dass das Lesen so viel mehr als bloße Informationsweitergabe oder als eine Voraussetzung dafür sei, sich im öffentlichen Raum zurecht zu finden. Lesen inspiriere, rege zum Perspektivwechsel an, gebe Impulse dazu, selbst zu schreiben und fördere so Selbstwirksamkeit und Partizipation. Das digitale Zeitalter habe unseren Kommunikationsstil nachhaltig verändert, wir verlören uns im „Bann von unterhaltsamen, schockierenden und irritierenden Endlosschleifen“. Diesen Zeit- und Aufmerksamkeitsdieben gelte es bewusstes und ausdauerndes Lesen und Schreiben entgegenzusetzen. Eine Verkürzung unserer Sprache komme einer Limitierung unserer Welt gleich. Wer keine weitere und komplexere Sicht mehr kennen lerne, würde nicht wissen, dass sie beschnitten sei. Vereinfachte, verkürzte und oberflächliche Antworten auf komplexe Fragestellungen spielten letztlich Populismus ebenso in die Hände wie eine mangelhaft erlernte Kompetenz des Perspektivwechsels. Dadurch berge die Lesekrise auch große Gefahr für die Demokratie. Dabei stellt Blume auch klar, dass diese Problematik mit düsterer Ermahnung nicht zu lösen sei. Vielmehr sei es wichtig, den lustvollen Aspekt an den Techniken des Lesens und Schreibens zu betonen, in Bildungseinrichtungen, im Familienleben und in der Gesellschaft allgemein. Das kleine Büchlein rundet er mit zahlreichen ganz konkret praktischen Tipps dafür ab, wie uns das gemeinsam gelingen kann. Dieses Buch ist ein dünnes Schwergewicht. Trotz seiner lediglich 80 Seiten ist es so randvoll mit wunderschönen Zitaten, die ich am liebsten auswendig lernen würde. In seinem Grundton ist der Text für mich sehr zugänglich und in der Stimmung zuversichtlich. Er weckt die Lust auf Gestaltung und Partizipation und wird allen, die gern lesen, Worte für ihre Leseliebe schenken. Er wird aber auch jenen, die sich initial nicht angesprochen fühlen, vor Augen führen, welches Potential darin liegt, sich mittels Schreiben mitzuteilen, anderen aufrichtige Fragen zu stellen, eine konstruktive Lesehaltung einzunehmen und Dank des Lesens 1000 Leben leben zu können. Dieses Plädoyer für mehr Miteinander ist auch ein ermutigender Appell für längere Aufmerksamkeitspannen, allgemein für mehr Lang-Mut. Es stellt die Techniken Lesen und Schreiben als lustvolle Tätigkeiten in den Fokus, die letztlich den Schlüssel zur Bewahrung und Weitervermittlung unserer menschlichen Kultur darstellen, gerade in Zeiten der künstlich generierten Intelligenz.






