Leo Kaplan
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Description
Book Information
Author Description
Leon de Winter, geboren 1954 in ’s-Hertogenbosch als Sohn niederländischer Juden, arbeitet seit 1976 als freier Schriftsteller und Filmemacher und lebt in den Niederlanden. 2002 erhielt er den ›Welt‹-Literaturpreis, 2006 die Buber-Rosenzweig-Medaille für seinen Kampf gegen Antisemitismus, und 2009 wurde er mit dem Literaturpreis der Provinz Brabant für ›Das Recht auf Rückkehr‹ ausgezeichnet. Seine Romane wurden in 20 Sprachen übersetzt, zuletzt erschien bei Diogenes ›Stadt der Hunde‹ (2025).
Posts
Nach zwei gescheiterten Ehen und einer lang andauerenden Schreibblockade ist der erfolgreiche Schriftsteller Leo Kaplan kurz vor seinem vierzigsten Geburtstag an dem Punkt angekommen, an dem er über sein Leben nachdenken muss. Was hat dazu geführt, dass sein Leben in dieser Sackgasse angekommen ist, perspektivlos, ohne Heimat? Frauen umschwärmen ihn, seine Bücher werden verfilmt, er steht kurz davor das Erbe seines jüdischen Vaters anzutreten und so zum Millionär zu werden. Doch er scheint noch immer nicht das Scheitern zu seiner ersten Liebe Ellen verarbeitet zu haben. Die brüchige Lebensgeschichte Leo Kaplans scheint auf den ersten Blick zutiefst traurig zu sein, aber de Winter erzählt sie so lebendig und prall, dass der Leser - anders als die Hauptfigur - nicht Gefahr läuft, in dem emotionalen Chaos verloren zu gehen. Perspektivwechsel, Geschichten am Rande von Kaplans Leben und zahlreiche Rückblicke sorgen dafür, dass der Leser den Überblick behält. Das macht das Buch aus so faszinierend, die Geschichte ist dicht und doch abwechslungsreich und leicht lesbar. Das Leo Kaplans letztes Buch "Hoffmanns Hunger" betitelt war, lässt autobiographische Tendenzen von Leon de Winter vermuten. Ein Meisterwerk!
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Leon de Winter, geboren 1954 in ’s-Hertogenbosch als Sohn niederländischer Juden, arbeitet seit 1976 als freier Schriftsteller und Filmemacher und lebt in den Niederlanden. 2002 erhielt er den ›Welt‹-Literaturpreis, 2006 die Buber-Rosenzweig-Medaille für seinen Kampf gegen Antisemitismus, und 2009 wurde er mit dem Literaturpreis der Provinz Brabant für ›Das Recht auf Rückkehr‹ ausgezeichnet. Seine Romane wurden in 20 Sprachen übersetzt, zuletzt erschien bei Diogenes ›Stadt der Hunde‹ (2025).
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Nach zwei gescheiterten Ehen und einer lang andauerenden Schreibblockade ist der erfolgreiche Schriftsteller Leo Kaplan kurz vor seinem vierzigsten Geburtstag an dem Punkt angekommen, an dem er über sein Leben nachdenken muss. Was hat dazu geführt, dass sein Leben in dieser Sackgasse angekommen ist, perspektivlos, ohne Heimat? Frauen umschwärmen ihn, seine Bücher werden verfilmt, er steht kurz davor das Erbe seines jüdischen Vaters anzutreten und so zum Millionär zu werden. Doch er scheint noch immer nicht das Scheitern zu seiner ersten Liebe Ellen verarbeitet zu haben. Die brüchige Lebensgeschichte Leo Kaplans scheint auf den ersten Blick zutiefst traurig zu sein, aber de Winter erzählt sie so lebendig und prall, dass der Leser - anders als die Hauptfigur - nicht Gefahr läuft, in dem emotionalen Chaos verloren zu gehen. Perspektivwechsel, Geschichten am Rande von Kaplans Leben und zahlreiche Rückblicke sorgen dafür, dass der Leser den Überblick behält. Das macht das Buch aus so faszinierend, die Geschichte ist dicht und doch abwechslungsreich und leicht lesbar. Das Leo Kaplans letztes Buch "Hoffmanns Hunger" betitelt war, lässt autobiographische Tendenzen von Leon de Winter vermuten. Ein Meisterwerk!




