Lebens-Ansichten des Katers Murr - nebst fragmentischer Biographie des Kapellmeisters Johann Kreisler in zufälligen Makulaturblättern
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Ernst Theodor Amadeus Hoffmann (1776–1822) wuchs in Königsberg auf, studierte Jura und war nach dem Studium Assessor in Berlin, Posen, Plozk (Polen) und Warschau. 1807 ging er nach Berlin zurück und verdiente seinen Lebensunterhalt von nun an als Musiker, Zeichner und Literat. 1808-1813 war er Kapellmeister, Komponist und Musikkritiker in Bamberg und erlebte mit den ersten phantastischen Erzählungen seinen Durchbruch als Schriftsteller. Ab 1814 lebte er wieder in Berlin und war führendes Mitglied der "Serapionsbrüder", eines literarischen Zirkels, dem u.a. auch Clemens Brentano, Adelbert von Chamisso und Friedrich de la Motte Fouqué angehörten. E.T.A. Hoffmann ist einer der großen deutschen Dichter der Romantik. Mit seinen bizarr-phantastischen Erzählungen schuf er eine neue Erzählform, deren übersinnliche Motive und groteske Züge auf die ganze Weltliteratur wirkten - von von E. A. Poe bis zu Oscar Wilde.
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E.T.A. Hoffmann baut die hier geschilderte Autobiographie des Katers Murr so auf als habe dieser bei seiner Niederschrift des Manuskriptes ein anderes Buch seines Besitzers (nämlich die Autobiographie eines gewissen Kapellmeisters Johannes Kreisler) zerissen und die losen Blätter als Unterlage und/oder Löschblätter benutzt. So wurden sie versehentlich beim Druck mit ins Buch genommen und der Leser erfährt zwei Lebensgeschichten. Während die des Katers Murr allerdings chronologisch geordnet sind, sind die Makulatur-Blätter zeitlich ungeordnet und durcheinander in Bruchstücken über das Buch verteilt. Zu 1/3 besteht das Buch aus der Geschichte von Kater Murr und zu 2/3 aus der Kreislers. Wirklich gut fand ich das Buch nicht. Ich habe schon einmal ca. 150 Seiten der Geschichte in einem Buch mit Kurzgeschichten über Katzen gelesen. Die komplette Form hier hat mir etwas besser gefallen. Dabei fand ich die Geschichte der Katze weitaus besser als die Plänkeleien der gehobenen Gesellschaft, die in der Geschichte des Kapellmeisters geschildert wurde. Der Schreibstil war anstrengend, wie ja oft bei Klassikern und das ständige Nachschlagen irgendwelcher Fußnoten, die am Ende des Buches angemerkt wurden hat den Lesefluß immer wieder bei mir ins Stocken gebracht. Und hier handelt es sich immerhin bei 459 Seiten des eigentlichen Buches um immerhin 56 Seiten erklärender Fußnoten am Ende! Natürlich handelt es sich hier gewiss um ein bedeutendes Werk der Literatur, da es eines der ersten Bücher war, in denen ein Kater satirisch den Menschen der damaligen Zeit ihre Bildungsromane vor Augen führte. Allerdings konnte ich mich nicht dafür begeistern.
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Ernst Theodor Amadeus Hoffmann (1776–1822) wuchs in Königsberg auf, studierte Jura und war nach dem Studium Assessor in Berlin, Posen, Plozk (Polen) und Warschau. 1807 ging er nach Berlin zurück und verdiente seinen Lebensunterhalt von nun an als Musiker, Zeichner und Literat. 1808-1813 war er Kapellmeister, Komponist und Musikkritiker in Bamberg und erlebte mit den ersten phantastischen Erzählungen seinen Durchbruch als Schriftsteller. Ab 1814 lebte er wieder in Berlin und war führendes Mitglied der "Serapionsbrüder", eines literarischen Zirkels, dem u.a. auch Clemens Brentano, Adelbert von Chamisso und Friedrich de la Motte Fouqué angehörten. E.T.A. Hoffmann ist einer der großen deutschen Dichter der Romantik. Mit seinen bizarr-phantastischen Erzählungen schuf er eine neue Erzählform, deren übersinnliche Motive und groteske Züge auf die ganze Weltliteratur wirkten - von von E. A. Poe bis zu Oscar Wilde.
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E.T.A. Hoffmann baut die hier geschilderte Autobiographie des Katers Murr so auf als habe dieser bei seiner Niederschrift des Manuskriptes ein anderes Buch seines Besitzers (nämlich die Autobiographie eines gewissen Kapellmeisters Johannes Kreisler) zerissen und die losen Blätter als Unterlage und/oder Löschblätter benutzt. So wurden sie versehentlich beim Druck mit ins Buch genommen und der Leser erfährt zwei Lebensgeschichten. Während die des Katers Murr allerdings chronologisch geordnet sind, sind die Makulatur-Blätter zeitlich ungeordnet und durcheinander in Bruchstücken über das Buch verteilt. Zu 1/3 besteht das Buch aus der Geschichte von Kater Murr und zu 2/3 aus der Kreislers. Wirklich gut fand ich das Buch nicht. Ich habe schon einmal ca. 150 Seiten der Geschichte in einem Buch mit Kurzgeschichten über Katzen gelesen. Die komplette Form hier hat mir etwas besser gefallen. Dabei fand ich die Geschichte der Katze weitaus besser als die Plänkeleien der gehobenen Gesellschaft, die in der Geschichte des Kapellmeisters geschildert wurde. Der Schreibstil war anstrengend, wie ja oft bei Klassikern und das ständige Nachschlagen irgendwelcher Fußnoten, die am Ende des Buches angemerkt wurden hat den Lesefluß immer wieder bei mir ins Stocken gebracht. Und hier handelt es sich immerhin bei 459 Seiten des eigentlichen Buches um immerhin 56 Seiten erklärender Fußnoten am Ende! Natürlich handelt es sich hier gewiss um ein bedeutendes Werk der Literatur, da es eines der ersten Bücher war, in denen ein Kater satirisch den Menschen der damaligen Zeit ihre Bildungsromane vor Augen führte. Allerdings konnte ich mich nicht dafür begeistern.




