Lady Oscar: Die Rose von Versailles 06
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Die Zeit der Monarchie läuft ab, doch das Ancien Regime wehrt sich mit aller Kraft dagegen. Wir aber wissen, es wird nichts nützen. Es ist traurig mitanzusehen, wie Oscar an ihrer eigenen Situation verzweifelt und auch wie sehr André mit seinen Gefühlen kämpft. Herzzerreißend, aber so schön gezeichnet und erzählt. Dieses Mal ging es insgesamt auch mit der „Modernität“ der Übersetzung. Das war deutlich besser gemacht als in den letzten Bänden!
"Ist das wirklich das größte Glück einer Frau? Heiraten..."
*Rezensionsexemplar* Ich hoffe, wir sind uns alle einig, dass das nicht so ist. Doch leider war dies früher eine mehr als nur verbreitete Meinung, die auch stets durch arangierte Ehen gelebt wurde. Nur allzu oft hatte die Frau da nicht mitzureden. Marie-Antoinette ist in dieser Geschichte das beste Beispiel und doch droht nun auch einer anderen Frau dieses Schicksal. Oscar soll verheiratet werden, nur um das Haus de Jarjayes vorzuführen und einen Erben zu gebären!? Der Wille ihres Vaters ist um umstößlich und doch versucht sie alles der geplanten einer Heirat zu entgehen. Sie veranstaltet einen opulenten Ball und hat dabei ganz eigene Hintergedanken, ob es ihr gelingen wird? Gleichzeitig erhält Oscar noch immer keinen Rückhalt durch ihre Soldaten und muss mit deren Schikanen zurecht kommen, was sie mehr als einmal vor eine schwierige Situation bringt. Doch auch um die Finanzen Frankreich steht es mehr als schlecht und das Königspaar sieht sich gezwungen auf die Forderungen des Volkes einzugehen. Das einfache Volk soll mehr Stimmrecht erhalten und die sogenannten Generalstände wieder eingeführt werden. Ich muss sagen, das politische Kalkül ist nicht ganz so meins, aber ich fand es gut, dass hier solche Dinge auch immer in Randnotizen erklärt wurden. Doch vor allem das Ende hat mir ein bisschen das Herz zerrissen 🥲 Alle die es gelesen haben, wissen was ich meine. Das kann einen schon echt ans Herz gehen, obwohl ich kurz etwas irritiert war, als ich es gelesen habe, einfach wegen einer kleinen Handlung von Ludwig Joseph. Auch André hat immer mehr mit dem Verlust seines Auges zu kämpfen, doch will er für Oscar stark sein und setzt alles daran, dass niemand etwas von seinem Problemen mitbekommt. Leidet ihr beim lesen auch mit den Figuren mit? Diesmal hab ich teilweise echt gestruggled, doch ich bin schon wahnsinnig neugierig wie es weitergehen wird 🧡
Es steht immer schlechter um Frankreichs Finanzen. Die Steuern sollen erhöht werden, was natürlich zu Aufständen führt. Währenddessen ist Oskar (abgesehen von ihrer Hilflosigkeit darüber auch noch) im Liebeschaos. Ihr Vater will sie verheiraten, doch sie will natürlich nicht. Alles wieder sehr dramatisch, aber ich mags, vor allem der Fokus auf Oskar. Marie-Antoinette kommt ja im Moment kaum vor. André tut mir auch irgendwie Leid, aber ich vergesse nicht, was er getan hat und auch was er in diesem Band fast getan hätte!
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Die Zeit der Monarchie läuft ab, doch das Ancien Regime wehrt sich mit aller Kraft dagegen. Wir aber wissen, es wird nichts nützen. Es ist traurig mitanzusehen, wie Oscar an ihrer eigenen Situation verzweifelt und auch wie sehr André mit seinen Gefühlen kämpft. Herzzerreißend, aber so schön gezeichnet und erzählt. Dieses Mal ging es insgesamt auch mit der „Modernität“ der Übersetzung. Das war deutlich besser gemacht als in den letzten Bänden!
"Ist das wirklich das größte Glück einer Frau? Heiraten..."
*Rezensionsexemplar* Ich hoffe, wir sind uns alle einig, dass das nicht so ist. Doch leider war dies früher eine mehr als nur verbreitete Meinung, die auch stets durch arangierte Ehen gelebt wurde. Nur allzu oft hatte die Frau da nicht mitzureden. Marie-Antoinette ist in dieser Geschichte das beste Beispiel und doch droht nun auch einer anderen Frau dieses Schicksal. Oscar soll verheiratet werden, nur um das Haus de Jarjayes vorzuführen und einen Erben zu gebären!? Der Wille ihres Vaters ist um umstößlich und doch versucht sie alles der geplanten einer Heirat zu entgehen. Sie veranstaltet einen opulenten Ball und hat dabei ganz eigene Hintergedanken, ob es ihr gelingen wird? Gleichzeitig erhält Oscar noch immer keinen Rückhalt durch ihre Soldaten und muss mit deren Schikanen zurecht kommen, was sie mehr als einmal vor eine schwierige Situation bringt. Doch auch um die Finanzen Frankreich steht es mehr als schlecht und das Königspaar sieht sich gezwungen auf die Forderungen des Volkes einzugehen. Das einfache Volk soll mehr Stimmrecht erhalten und die sogenannten Generalstände wieder eingeführt werden. Ich muss sagen, das politische Kalkül ist nicht ganz so meins, aber ich fand es gut, dass hier solche Dinge auch immer in Randnotizen erklärt wurden. Doch vor allem das Ende hat mir ein bisschen das Herz zerrissen 🥲 Alle die es gelesen haben, wissen was ich meine. Das kann einen schon echt ans Herz gehen, obwohl ich kurz etwas irritiert war, als ich es gelesen habe, einfach wegen einer kleinen Handlung von Ludwig Joseph. Auch André hat immer mehr mit dem Verlust seines Auges zu kämpfen, doch will er für Oscar stark sein und setzt alles daran, dass niemand etwas von seinem Problemen mitbekommt. Leidet ihr beim lesen auch mit den Figuren mit? Diesmal hab ich teilweise echt gestruggled, doch ich bin schon wahnsinnig neugierig wie es weitergehen wird 🧡
Es steht immer schlechter um Frankreichs Finanzen. Die Steuern sollen erhöht werden, was natürlich zu Aufständen führt. Währenddessen ist Oskar (abgesehen von ihrer Hilflosigkeit darüber auch noch) im Liebeschaos. Ihr Vater will sie verheiraten, doch sie will natürlich nicht. Alles wieder sehr dramatisch, aber ich mags, vor allem der Fokus auf Oskar. Marie-Antoinette kommt ja im Moment kaum vor. André tut mir auch irgendwie Leid, aber ich vergesse nicht, was er getan hat und auch was er in diesem Band fast getan hätte!








