Kriegt das Papa, oder kann das weg?
Buy Now
By using these links, you support READO. We receive an affiliate commission without any additional costs to you.
Description
Entstanden aus der beliebten ZEIT-Magazin-Kolumne «Prüfers Töchter»: Die wunderbar amüsante Geschichte eines gutmütigen, hemmungslos überforderten Vaters von vier Töchtern – witzig, nachdenklich, lebensklug.
Und wie ist es so mit vier Töchtern? Neben der Tatsache, dass man beim Essen die Reste von allen kriegt, ist das Leben als vierfacher Vater vor allem – laut. Sehr laut. Ein bisschen so, als wären da vier Wahnsinnige, die nichts anderes tun, als wahnsinnig zu sein. Oder vier potenzielle «The Voice»-Kandidatinnen, die pausenlos ihre Songs üben. Und alle immer gleichzeitig.
Kein schriller Schrei, den ich nicht gehört hätte. Keine Popschnulze, die mich nicht bis in die letzten Winkel unserer Wohnung verfolgt hätte. Keine Träne, die ich nicht weggewischt hätte. Und kein Tag, der durch das alles nicht viel, viel besser geworden wäre.
Book Information
Author Description
Tillmann Prüfer, geboren 1974, ist Stellvertretender Chefredakteur des ZEITmagazins, wo seit 2018 wöchentlich seine beliebte Kolumne «Prüfers Töchter» erscheint. Seine beiden Bücher «Kriegt das Papa, oder kann das weg?» und «Jetzt mach doch endlich mal das Ding aus!» wurden von Presse und Publikum gefeiert. Tillmann Prüfer lebt mit seiner Familie in Berlin.
Posts
Chaos in Buchform – mal herzerwärmend, mal vorhersehbar
Als ich die erste Seite von „Kriegt das Papa, oder kann das weg?” aufschlug, fühlte es sich an, als würde ich durch ein überfülltes Kinderzimmer stolpern, überall Spielzeug, Geschrei, Unordnung und mittendrin ein Vater, der versucht, den Überblick zu behalten. Ich habe das Buch mit gemischten Gefühlen gelesen. Tillmann Prüfer, der als Redakteur des ZEIT-Magazins aus seiner beliebten Kolumne „Prüfers Töchter” schöpft, erzählt vom Alltag mit vier Töchtern laut, chaotisch und voller kleiner Katastrophen. Während ich durch die Seiten blätterte, musste ich ab und zu schmunzeln, etwa wenn er beschreibt, wie er beim Essen die Reste von allen abbekommt oder sich fragt, ob er wirklich vier „The Voice”-Kandidatinnen großzieht, die pausenlos ihre Songs üben. Doch gleichzeitig fühlte sich vieles wie eine angenehme Unterhaltung an, die keine bleibenden Spuren hinterlässt. Was mir gefallen hat, war Prüfers Selbstironie. Er nimmt sich nicht zu ernst, sondern stellt sich als gutmütigen, aber hemmungslos überforderten Vater dar, der ehrlich zugibt, dass er oft keine Ahnung hat, was er tut. Der Humor ist fein dosiert und nie bissig, man merkt, dass hier jemand schreibt, der seine Familie liebt, auch wenn sie ihn manchmal in den Wahnsinn treibt. Einige Szenen sind tatsächlich kurzweilig und treffen den Nerv von Eltern, die sich in ähnlichen Situationen wiedererkennen. Allerdings hatte ich das Gefühl, dass das Buch nicht über seine Prämisse hinauswächst. Die Anekdoten plätschern vor sich hin, ohne dass sich echte Tiefe oder überraschende Wendungen ergeben. Nach einer Weile wurde das Muster vorhersehbar: Chaos, Vater ist überfordert, alles löst sich irgendwie auf. Manche Leserinnen bemängelten zudem, dass die Mutter nur am Rande auftaucht ein Punkt, der mir ebenfalls auffiel. Es ist nett zu lesen, aber es bleibt an der Oberfläche, ohne wirklich zu berühren oder neue Perspektiven zu eröffnen. Am Ende fühlte sich „Kriegt das Papa, oder kann das weg?” an wie ein angenehmer Plausch mit einem sympathischen Bekannten unterhaltsam für den Moment, aber nicht unvergesslich. Das Buch ist solide Unterhaltung für zwischendurch, doch es fehlt ihm das gewisse Etwas, das es von vielen anderen Eltern-Kolumnen abheben würde. Wer leichte Kost sucht und gelegentlich lachen möchte, wird hier fündig. Wer mehr Substanz erwartet, bleibt etwas unbefriedigt.
Kriegt das Papa, oder kann das weg?
Tillmann Prüfer, bekannt als Kolumnist und Autor, beschäftigt sich in „Kriegt das Papa, oder kann das weg?“ mit den Herausforderungen und Skurrilitäten des modernen Vaterseins. Mit einer Mischung aus Selbstironie und Alltagsbeobachtungen beschreibt er humorvolle, aber auch nachdenkliche Momente des Familienlebens. Besonders herausragend ist die Hörbuchversion, die durch den Sprecher aufgewertet wird. Er verleiht den Geschichten genau die richtige Betonung und trifft den humorvollen Ton des Buches perfekt. Er alleine würde von mir 5 von 5 Sterne bekommen, denn besser geht es nicht. Die Geschichten sind charmant erzählt und viele Leser oder Zuhörer werden sich in den geschilderten Situationen wiederfinden. Ich auch. Der Autor schreibt flüssig und angenehm, sodass sich das Buch leicht lesen lässt. Obwohl die Geschichten nett sind, hätten sie für mich ruhig etwas witziger sein können. Es gibt einige Schmunzelmomente, aber wenig, das wirklich im Gedächtnis bleibt. Es war eine unterhaltsame Lektüre für zwischendurch, die sich vor allem durch den angenehmen Schreibstil und den tollen Sprecher auszeichnet. Für Fans von leichten Familiengeschichten mit einem Augenzwinkern ist es eine gute Wahl.

Der ganz normale Wahnsinn! Kurzweilig, tiefgründig - hauptsache lustig und ehrlich! Hier spiegelt sich der ganz normale Wahnsinn des Alltages mit Kindern wieder. Wer erkennt sich nicht bei dieser Lektüre? Ich wurde mit diesem Buch bestens unterhalten. Der Autor erzählt alles mit feinem Humor und nimmt sich dabei selbst nicht so wichtig, sondern lieber auf die Schippe. Das Buch ist nicht nur was für Väter, sondern auch für Mütter. Es ist schön, zu wissen, dass es in anderen Familien auch so chaotisch zugeht/zuging!
Description
Entstanden aus der beliebten ZEIT-Magazin-Kolumne «Prüfers Töchter»: Die wunderbar amüsante Geschichte eines gutmütigen, hemmungslos überforderten Vaters von vier Töchtern – witzig, nachdenklich, lebensklug.
Und wie ist es so mit vier Töchtern? Neben der Tatsache, dass man beim Essen die Reste von allen kriegt, ist das Leben als vierfacher Vater vor allem – laut. Sehr laut. Ein bisschen so, als wären da vier Wahnsinnige, die nichts anderes tun, als wahnsinnig zu sein. Oder vier potenzielle «The Voice»-Kandidatinnen, die pausenlos ihre Songs üben. Und alle immer gleichzeitig.
Kein schriller Schrei, den ich nicht gehört hätte. Keine Popschnulze, die mich nicht bis in die letzten Winkel unserer Wohnung verfolgt hätte. Keine Träne, die ich nicht weggewischt hätte. Und kein Tag, der durch das alles nicht viel, viel besser geworden wäre.
Book Information
Author Description
Tillmann Prüfer, geboren 1974, ist Stellvertretender Chefredakteur des ZEITmagazins, wo seit 2018 wöchentlich seine beliebte Kolumne «Prüfers Töchter» erscheint. Seine beiden Bücher «Kriegt das Papa, oder kann das weg?» und «Jetzt mach doch endlich mal das Ding aus!» wurden von Presse und Publikum gefeiert. Tillmann Prüfer lebt mit seiner Familie in Berlin.
Posts
Chaos in Buchform – mal herzerwärmend, mal vorhersehbar
Als ich die erste Seite von „Kriegt das Papa, oder kann das weg?” aufschlug, fühlte es sich an, als würde ich durch ein überfülltes Kinderzimmer stolpern, überall Spielzeug, Geschrei, Unordnung und mittendrin ein Vater, der versucht, den Überblick zu behalten. Ich habe das Buch mit gemischten Gefühlen gelesen. Tillmann Prüfer, der als Redakteur des ZEIT-Magazins aus seiner beliebten Kolumne „Prüfers Töchter” schöpft, erzählt vom Alltag mit vier Töchtern laut, chaotisch und voller kleiner Katastrophen. Während ich durch die Seiten blätterte, musste ich ab und zu schmunzeln, etwa wenn er beschreibt, wie er beim Essen die Reste von allen abbekommt oder sich fragt, ob er wirklich vier „The Voice”-Kandidatinnen großzieht, die pausenlos ihre Songs üben. Doch gleichzeitig fühlte sich vieles wie eine angenehme Unterhaltung an, die keine bleibenden Spuren hinterlässt. Was mir gefallen hat, war Prüfers Selbstironie. Er nimmt sich nicht zu ernst, sondern stellt sich als gutmütigen, aber hemmungslos überforderten Vater dar, der ehrlich zugibt, dass er oft keine Ahnung hat, was er tut. Der Humor ist fein dosiert und nie bissig, man merkt, dass hier jemand schreibt, der seine Familie liebt, auch wenn sie ihn manchmal in den Wahnsinn treibt. Einige Szenen sind tatsächlich kurzweilig und treffen den Nerv von Eltern, die sich in ähnlichen Situationen wiedererkennen. Allerdings hatte ich das Gefühl, dass das Buch nicht über seine Prämisse hinauswächst. Die Anekdoten plätschern vor sich hin, ohne dass sich echte Tiefe oder überraschende Wendungen ergeben. Nach einer Weile wurde das Muster vorhersehbar: Chaos, Vater ist überfordert, alles löst sich irgendwie auf. Manche Leserinnen bemängelten zudem, dass die Mutter nur am Rande auftaucht ein Punkt, der mir ebenfalls auffiel. Es ist nett zu lesen, aber es bleibt an der Oberfläche, ohne wirklich zu berühren oder neue Perspektiven zu eröffnen. Am Ende fühlte sich „Kriegt das Papa, oder kann das weg?” an wie ein angenehmer Plausch mit einem sympathischen Bekannten unterhaltsam für den Moment, aber nicht unvergesslich. Das Buch ist solide Unterhaltung für zwischendurch, doch es fehlt ihm das gewisse Etwas, das es von vielen anderen Eltern-Kolumnen abheben würde. Wer leichte Kost sucht und gelegentlich lachen möchte, wird hier fündig. Wer mehr Substanz erwartet, bleibt etwas unbefriedigt.
Kriegt das Papa, oder kann das weg?
Tillmann Prüfer, bekannt als Kolumnist und Autor, beschäftigt sich in „Kriegt das Papa, oder kann das weg?“ mit den Herausforderungen und Skurrilitäten des modernen Vaterseins. Mit einer Mischung aus Selbstironie und Alltagsbeobachtungen beschreibt er humorvolle, aber auch nachdenkliche Momente des Familienlebens. Besonders herausragend ist die Hörbuchversion, die durch den Sprecher aufgewertet wird. Er verleiht den Geschichten genau die richtige Betonung und trifft den humorvollen Ton des Buches perfekt. Er alleine würde von mir 5 von 5 Sterne bekommen, denn besser geht es nicht. Die Geschichten sind charmant erzählt und viele Leser oder Zuhörer werden sich in den geschilderten Situationen wiederfinden. Ich auch. Der Autor schreibt flüssig und angenehm, sodass sich das Buch leicht lesen lässt. Obwohl die Geschichten nett sind, hätten sie für mich ruhig etwas witziger sein können. Es gibt einige Schmunzelmomente, aber wenig, das wirklich im Gedächtnis bleibt. Es war eine unterhaltsame Lektüre für zwischendurch, die sich vor allem durch den angenehmen Schreibstil und den tollen Sprecher auszeichnet. Für Fans von leichten Familiengeschichten mit einem Augenzwinkern ist es eine gute Wahl.

Der ganz normale Wahnsinn! Kurzweilig, tiefgründig - hauptsache lustig und ehrlich! Hier spiegelt sich der ganz normale Wahnsinn des Alltages mit Kindern wieder. Wer erkennt sich nicht bei dieser Lektüre? Ich wurde mit diesem Buch bestens unterhalten. Der Autor erzählt alles mit feinem Humor und nimmt sich dabei selbst nicht so wichtig, sondern lieber auf die Schippe. Das Buch ist nicht nur was für Väter, sondern auch für Mütter. Es ist schön, zu wissen, dass es in anderen Familien auch so chaotisch zugeht/zuging!






