Kriegstagebuch

Kriegstagebuch

Hardback
4.06
KriegsendeErinnerungBiografieFrieden

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Description

»Das ist der schönste Sommer meines Lebens, und wenn ich hundert Jahre alt werde – das wird der schönste Frühling und Sommer bleiben. Vom Frieden merkt man nicht viel, sagen alle, aber für mich ist Frieden, Frieden!« 1945, unmittelbar nach Kriegsende, notiert die achtzehnjährige Ingeborg Bachmann diese Zeilen in ihrem Tagebuch. Aus ihnen sprechen die Abscheu vor der NS-Ideologie und die Erleichterung über das Ende der Nazi-Herrschaft. Der euphorische Ton hat noch einen weiteren Grund: Ingeborg Bachmann hat sich in den britischen Besatzungssoldaten Jack Hamesh verliebt, einen Wiener Juden, dem 1938 die Emigration gelang. Er befragt die junge Frau zunächst zu einer Mitgliedschaft im »Bund deutscher Mädel«; es entsteht bald eine enge Freundschaft. Dennoch wandert Hamesh im Frühjahr 1946 in das damalige Palästina aus. Zum ersten Mal wird Ingeborg Bachmanns Kriegstagebuch vom Spätsommer 1944 bis zum Juni 1945 vollständig aus dem Nachlaß publiziert. Der Band versammelt zusätzlich sämtliche erhaltene Briefe von Jack Hamesh an Ingeborg Bachmann. Zusammen mit den Journalaufzeichnungen entsteht so ein einzigartiges Dokument des Dialogs zwischen den Kindern der Opfer und der Täter.

Book Information

Main Genre
Biographies
Sub Genre
Diaries & Letters
Format
Hardback
Pages
107
Price
16.30 €

Author Description

Ingeborg Bachmann, geboren am 25. Juni 1926 in Klagenfurt, wurde durch einen Auftritt vor der Gruppe 47 als Lyrikerin bekannt. Nach den Gedichtbänden Die gestundete Zeit (1953) und Anrufung des Großen Bären (1956) publizierte sie Hörspiele, Essays und zwei Erzählungsbände. Malina (1971) ist ihr einziger vollendeter Roman. Bachmann starb am 17. Oktober 1973 in Rom.

Posts

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All
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Die Tagebucheinträge der damaligen Teenagerin Ingeborg Bachmann zu lesen war für mich sehr berührend. Die Briefe von Jack Hamesh an Inge war so lesenswert. Was kann ein Mensch nur alles ertragen. Die Last so groß. Ich mochte das Buch sehr.

4

Kurzer Einblick in die schweren Gedanken zweier Menschen während und nach dem ww2

Ein sehr kurzer Einblick in Bachmanns Tagebuch, gefolgt von den umfangreicheren Briefen von Jack Hamesh an sie. Sehr kurzweilig und interessant. Die offizielle Buchbeschreibung verspricht hier allerdings mehr als msn im Buch selbst wirklich findet. Trotzdem eindrucksvoll und sehr lesenswert. Unbedingt die neuere Version lesen, da das Rätsel um den verschollenen Jack durch Lesende dieses Buches tatsächlich doch aufgeklärt und in der späteren Ausgabe hinzugefügt wurde.

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