Korianderkuss
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Description
Book Information
Author Description
Antje Herden, 1971 in Magdeburg geboren, studierte etwas Chemie und viel Architektur. Seit 2004 schreibt sie Romane und Kurzgeschichten für Erwachsene und Reportagen für Stadtmagazine und seit 2010 hauptberuflich Kinder- und Jugendbücher. Antje Herden reist am liebsten durch die Welt. Ansonsten arbeitet und lebt sie in Darmstadt.
Posts
Wohlfühlroman
Ein wunderbar leichter und gleichzeitig tiefgründiger Roman, der mit viel Charme und Emotion erzählt ist. Die Figuren wirken authentisch und besonders die Hauptfigur wächst einem schnell ans Herz. Antje Herden schafft es, Alltag und Gefühl gekonnt zu verweben. Mit einer Prise Humor und einem Hauch Melancholie. Ideal für ein paar entspannte Lesestunden!
Irgendwo zwischen sehr cringe und etwas cute
Die Geschichte an sich ist ganz süß, allerdings wirken die Charaktere ziemlich unauthentisch und steif. Hier und da wird eine Hintergrundgeschichte erläutert aber es wird nie richtig deep. "Erläutert" wird allgemein viel, denn die Autorin zeigt problematiken nicht durch Handlung, sondern die Teenies erklären sich gegenseitig altklug die Probleme dieser Welt. Aber auch dabei wird es nicht Philosophisch sondern es bleibt bei einer Anklage - einem erhobenen Zeigefinger. Die ich-erzählerin Rosa betont oft, wie sehr es egal ist, dass Kim nonbinär ist während es allgemein aber ein großes Thema des Buches ist was wohl "in Kims Hose ist". Das lässt es schon so wirken, als sei es nicht egal. Auch hier bleibt ein tieferer Einstieg in die Thematik aus, obwohl das setting "neuzugang in der klasse" eigentlich dazu einlädt. Auch habe ich oft gemerkt, dass dieses Buch von einer Erwachsenen Person geschrieben wurde. Die Sprache war nicht wirklich gen-Z sondern eher, wie ich es bei älteren Millenials erlebt habe. Es hat mich sehr im lesefluss gestört, immerwieder eine Erwachsene Person hinter den Charakter zu sehen. Außerdem hatte ich ständig das Gefühl die Autorin wölle mir etwas über Gartenarbeit beibringen. Rosa denkt oft im Reimform, allerdings reimt sie zu 90% der Zeit in Paarreimen: Herz auf Schmerz usw. Ich persönlich empfand es als sehr cringe. Ist ja eine nette Idee, aber ich fand die Gedichte einfach überhaupt nicht gut. Nun aber Geschmäcker sind verschieden. Rosa wirkt außerdem nicht sehr Kohärent, mal ist sie so dann wieder anders, was sehr anstrengend war.
Sweeter Teen Roman mit queeren Hauptfiguren
Ein schöner und leichter Liebesroman über Rosa und Kim, der die queeren Leerstellen der frech Mädchen Bücher beginnt zu füllen. Hier und da wirkt das Buch etwas utopisch und nicht so realitätsnah, wenn etwa Kims Nichtbinarität als ganz ganz ganz normal behandelt wird aber durch diese Überbetonung eben doch wieder nicht so ganz normal ist, wenn nicht misgendert wird (was schön ist) aber es eigentlich keine Selbstverständlichkeit für die sprechende Person zu sein scheint. Dennoch, es ist so wichtig dass es mehr solcher Bücher gibt.
Welcome back in der Gefühlswelt einer Dreizehnjährigen
Rosas Leben wird auf den Kopf gestellt. Ihre beste Freundin hat keine Zeit mehr für sie und erhält einen Brief von ihrem Vater, der nie etwas von ihr wissen wollte. Da kommt Kim neu in die Klasse. Die beide verbringen viel Zeit miteinander und Rosa merkt, dass da vielleicht mehr ist als Freundschaft. Doch wie ist das, wenn sich Kim weder als Junge noch als Mädchen fühlt? Das Buch löst in mir gemischte Gefühle auf. Zu Beginn wird man direkt in die Geschichte reingeworfen und man lernt die Vorgeschichte der Charaktere kaum kennen. Es fühlt sich an, als würde man den zweiten Band zu einen Buch lesen, ohne den ersten zu kennen. Was sehr Schade ist, denn das Buch ist grundsätzlich gut. Man findet sich in der Gefühlswelt wieder, als man dreizehn war. Die Pubertät beginnt, man verändert sich und die Gefühle sind überwältigend. Rosa reimt oft in dem Buch. Damit hatte ich anfangs Mühe, aber konnte mich mit der Zeit darauf einstellen. Es werden einige politische Themen angesprochen, jedoch finde ich Schade, dass die meisten nur erwähnt werden, aber nicht näher erklärt. Das Ende ist gut und schliesst das Buch sauber ab. Jedoch würde ich mich über einen zweiten Band freuen, bei dem die Probleme erklären, die in drei-vier Jahren auftreten werden. Schlussendlich kann ich das Buch empfehlen, jedoch bin ich ausserhalb der Zielgruppe, deswegen würde ich auch eher an 13-15 jährige empfehlen. Ich denke, es würde sich noch gut als Schullektüre eignen. Da wie schon erwähnt einige wichtige Themen angesprochen werden.

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Book Information
Author Description
Antje Herden, 1971 in Magdeburg geboren, studierte etwas Chemie und viel Architektur. Seit 2004 schreibt sie Romane und Kurzgeschichten für Erwachsene und Reportagen für Stadtmagazine und seit 2010 hauptberuflich Kinder- und Jugendbücher. Antje Herden reist am liebsten durch die Welt. Ansonsten arbeitet und lebt sie in Darmstadt.
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Wohlfühlroman
Ein wunderbar leichter und gleichzeitig tiefgründiger Roman, der mit viel Charme und Emotion erzählt ist. Die Figuren wirken authentisch und besonders die Hauptfigur wächst einem schnell ans Herz. Antje Herden schafft es, Alltag und Gefühl gekonnt zu verweben. Mit einer Prise Humor und einem Hauch Melancholie. Ideal für ein paar entspannte Lesestunden!
Irgendwo zwischen sehr cringe und etwas cute
Die Geschichte an sich ist ganz süß, allerdings wirken die Charaktere ziemlich unauthentisch und steif. Hier und da wird eine Hintergrundgeschichte erläutert aber es wird nie richtig deep. "Erläutert" wird allgemein viel, denn die Autorin zeigt problematiken nicht durch Handlung, sondern die Teenies erklären sich gegenseitig altklug die Probleme dieser Welt. Aber auch dabei wird es nicht Philosophisch sondern es bleibt bei einer Anklage - einem erhobenen Zeigefinger. Die ich-erzählerin Rosa betont oft, wie sehr es egal ist, dass Kim nonbinär ist während es allgemein aber ein großes Thema des Buches ist was wohl "in Kims Hose ist". Das lässt es schon so wirken, als sei es nicht egal. Auch hier bleibt ein tieferer Einstieg in die Thematik aus, obwohl das setting "neuzugang in der klasse" eigentlich dazu einlädt. Auch habe ich oft gemerkt, dass dieses Buch von einer Erwachsenen Person geschrieben wurde. Die Sprache war nicht wirklich gen-Z sondern eher, wie ich es bei älteren Millenials erlebt habe. Es hat mich sehr im lesefluss gestört, immerwieder eine Erwachsene Person hinter den Charakter zu sehen. Außerdem hatte ich ständig das Gefühl die Autorin wölle mir etwas über Gartenarbeit beibringen. Rosa denkt oft im Reimform, allerdings reimt sie zu 90% der Zeit in Paarreimen: Herz auf Schmerz usw. Ich persönlich empfand es als sehr cringe. Ist ja eine nette Idee, aber ich fand die Gedichte einfach überhaupt nicht gut. Nun aber Geschmäcker sind verschieden. Rosa wirkt außerdem nicht sehr Kohärent, mal ist sie so dann wieder anders, was sehr anstrengend war.
Sweeter Teen Roman mit queeren Hauptfiguren
Ein schöner und leichter Liebesroman über Rosa und Kim, der die queeren Leerstellen der frech Mädchen Bücher beginnt zu füllen. Hier und da wirkt das Buch etwas utopisch und nicht so realitätsnah, wenn etwa Kims Nichtbinarität als ganz ganz ganz normal behandelt wird aber durch diese Überbetonung eben doch wieder nicht so ganz normal ist, wenn nicht misgendert wird (was schön ist) aber es eigentlich keine Selbstverständlichkeit für die sprechende Person zu sein scheint. Dennoch, es ist so wichtig dass es mehr solcher Bücher gibt.
Welcome back in der Gefühlswelt einer Dreizehnjährigen
Rosas Leben wird auf den Kopf gestellt. Ihre beste Freundin hat keine Zeit mehr für sie und erhält einen Brief von ihrem Vater, der nie etwas von ihr wissen wollte. Da kommt Kim neu in die Klasse. Die beide verbringen viel Zeit miteinander und Rosa merkt, dass da vielleicht mehr ist als Freundschaft. Doch wie ist das, wenn sich Kim weder als Junge noch als Mädchen fühlt? Das Buch löst in mir gemischte Gefühle auf. Zu Beginn wird man direkt in die Geschichte reingeworfen und man lernt die Vorgeschichte der Charaktere kaum kennen. Es fühlt sich an, als würde man den zweiten Band zu einen Buch lesen, ohne den ersten zu kennen. Was sehr Schade ist, denn das Buch ist grundsätzlich gut. Man findet sich in der Gefühlswelt wieder, als man dreizehn war. Die Pubertät beginnt, man verändert sich und die Gefühle sind überwältigend. Rosa reimt oft in dem Buch. Damit hatte ich anfangs Mühe, aber konnte mich mit der Zeit darauf einstellen. Es werden einige politische Themen angesprochen, jedoch finde ich Schade, dass die meisten nur erwähnt werden, aber nicht näher erklärt. Das Ende ist gut und schliesst das Buch sauber ab. Jedoch würde ich mich über einen zweiten Band freuen, bei dem die Probleme erklären, die in drei-vier Jahren auftreten werden. Schlussendlich kann ich das Buch empfehlen, jedoch bin ich ausserhalb der Zielgruppe, deswegen würde ich auch eher an 13-15 jährige empfehlen. Ich denke, es würde sich noch gut als Schullektüre eignen. Da wie schon erwähnt einige wichtige Themen angesprochen werden.









