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Eine schöne Liebesgeschichte für zwischendurch mit tollem Setting aber ein paar störenden Details. Ich mochte die Stimmung und das Setting in dem Buch: Thailand wird hier sehr bildhaft dargestellt, sodass man das eine oder andere Mal das Gefühl bekommt, wirklich dort zu sein. Unsere Hauptprotagonisin Lilly hat mich leider das eine oder andere Mal ziemlich genervt zurückgelassen. Das liegt zum einen daran, dass ich vermutlich noch nie einem so oberflächlichen und vorurteilsvollen Charakter wie Lilly begegnet bin. Schubladen-Denken tut jeder in gewisser Weise, das ist natürlich. Die Autorin beschreibt es später auch als "alles schwarz oder weiß sehen". Aber dennoch kam es mir nicht nur einmal sauer auf, als Lilly jede einzelne Person aufgrund ihres Aussehens in eine verurteilende Schublade geschoben hat. Immer wieder. Und immer wieder. Manchmal hätte ich sie am liebsten geschüttelt (nur ein bisschen). Auf diese Denkweise aufbauend möchte ich auf die störende Tatsache aufmerksam machen, dass Lilly sich mehrmals negativ über ihr eigenes Körperbild äußert. Diesen Punkt möchte ich nicht direkt kritisieren, denn vermutlich jeder hat sein Päckchen zu tragen, sei es auch "nur" das eigene Aussehen. Der Punkt, auf den ich hinaus möchte, ist die Tatsache, dass die Protagonistin Lilly im Gegenzug zu ihrem eigenen Körperbild scheinbar nur super sportliche (natürlich nicht ohne definiertem Sixpack), äußerlich "perfekte" Männer zu ihrem Beuteschema zählt. Ich möchte nicht sagen, dass so ein Beuteschema verwerflich ist, ein "perfektes" Aussehen. Der Widerspruch liegt nur in dem Detail, dass sie zwar ihre eigenen "Macken" (ja, Ausshen ist keine Macke) sieht und zulässt, das aber theoretisch nicht für den Gegenpart zählt. Jeder. Hat. Macken. Niemand. Ist. Perfekt. Das ist vollkommen okay und man sollte niemanden dafür vorschnell verurteilen. Einige Sätze und besonders eine Szene kam ziemlich unnatürlich herüber. Man stelle sich vor, dass eine Person, die noch nie geraucht hat, von einem Taxifahrer eine Zigarette gesteckt bekommt. Kurze Zeit später meint unsere Protagonistin, sie braucht für eine Szene eine Zigarette, um besonders cool zu wirken. Excuse me? Alles in allem hinterlässt mich das Buch mit gemischten Gefühlen. Die oben aufgezählten Punkte haben mich ziemlich gestört, vielleicht fallen sie anderen Personen weniger auf, und sie können die Geschichte, ohne zwischendurch die Stirn runzeln zu müssen, genießen. Das Setting war wundervoll, Damien hätte meiner Meinung nach aber noch gut etwas mehr Tiefe und eine Charakterentwicklung vertragen können.
Jul 16, 2025
Eine schöne Liebesgeschichte für zwischendurch mit tollem Setting aber ein paar störenden Details. Ich mochte die Stimmung und das Setting in dem Buch: Thailand wird hier sehr bildhaft dargestellt, sodass man das eine oder andere Mal das Gefühl bekommt, wirklich dort zu sein. Unsere Hauptprotagonisin Lilly hat mich leider das eine oder andere Mal ziemlich genervt zurückgelassen. Das liegt zum einen daran, dass ich vermutlich noch nie einem so oberflächlichen und vorurteilsvollen Charakter wie Lilly begegnet bin. Schubladen-Denken tut jeder in gewisser Weise, das ist natürlich. Die Autorin beschreibt es später auch als "alles schwarz oder weiß sehen". Aber dennoch kam es mir nicht nur einmal sauer auf, als Lilly jede einzelne Person aufgrund ihres Aussehens in eine verurteilende Schublade geschoben hat. Immer wieder. Und immer wieder. Manchmal hätte ich sie am liebsten geschüttelt (nur ein bisschen). Auf diese Denkweise aufbauend möchte ich auf die störende Tatsache aufmerksam machen, dass Lilly sich mehrmals negativ über ihr eigenes Körperbild äußert. Diesen Punkt möchte ich nicht direkt kritisieren, denn vermutlich jeder hat sein Päckchen zu tragen, sei es auch "nur" das eigene Aussehen. Der Punkt, auf den ich hinaus möchte, ist die Tatsache, dass die Protagonistin Lilly im Gegenzug zu ihrem eigenen Körperbild scheinbar nur super sportliche (natürlich nicht ohne definiertem Sixpack), äußerlich "perfekte" Männer zu ihrem Beuteschema zählt. Ich möchte nicht sagen, dass so ein Beuteschema verwerflich ist, ein "perfektes" Aussehen. Der Widerspruch liegt nur in dem Detail, dass sie zwar ihre eigenen "Macken" (ja, Ausshen ist keine Macke) sieht und zulässt, das aber theoretisch nicht für den Gegenpart zählt. Jeder. Hat. Macken. Niemand. Ist. Perfekt. Das ist vollkommen okay und man sollte niemanden dafür vorschnell verurteilen. Einige Sätze und besonders eine Szene kam ziemlich unnatürlich herüber. Man stelle sich vor, dass eine Person, die noch nie geraucht hat, von einem Taxifahrer eine Zigarette gesteckt bekommt. Kurze Zeit später meint unsere Protagonistin, sie braucht für eine Szene eine Zigarette, um besonders cool zu wirken. Excuse me? Alles in allem hinterlässt mich das Buch mit gemischten Gefühlen. Die oben aufgezählten Punkte haben mich ziemlich gestört, vielleicht fallen sie anderen Personen weniger auf, und sie können die Geschichte, ohne zwischendurch die Stirn runzeln zu müssen, genießen. Das Setting war wundervoll, Damien hätte meiner Meinung nach aber noch gut etwas mehr Tiefe und eine Charakterentwicklung vertragen können.
Jul 16, 2025






