Körper von Gewicht
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Description
Book Information
Author Description
Judith Butler, geboren 1956, ist Maxine Elliot Professor für Komparatistik, Gender Studies und kritische Theorie an der University of California, Berkeley. 2012 erhielt Butler den Adorno- Preis der Stadt Frankfurt am Main.
Posts
Theorie, die Spuren hinterlässt
Körper von Gewicht von Judith Butler ist ein sehr spannendes und einflussreiches Werk, das tief in die Fragen von Körper, Geschlecht und gesellschaftlicher Normativität eintaucht. Für die Zeit, in der es geschrieben wurde, ist es unglaublich fortschrittlich. Butler bricht mit alten Vorstellungen darüber, was ein „geschlechtlicher Körper“ ist, wie Identität entsteht und wie stark soziale Machtstrukturen unseren Blick auf Körper prägen. Ich habe beim Lesen viele neue Dinge erfahren und kann nachvollziehen, warum dieses Buch so bedeutend für die Gender Studies wurde. Auch wenn der Text durchaus anspruchsvoll und teilweise schwer zu lesen ist, ging es insgesamt gut und es lohnt sich. Besonders spannend sind Butlers Gedanken darüber, wie Körper durch Sprache, Diskurse und gesellschaftliche Erwartungen „gemacht“ werden und warum bestimmte Körper als legitim gelten, andere jedoch unsichtbar oder abgewertet werden. Trotz der Komplexität mag ich das Buch sehr, weil es Denkweisen öffnet, festgefahrene Kategorien hinterfragt und hilft, gesellschaftliche Strukturen besser zu verstehen. Ein herausforderndes, aber sehr bereicherndes Werk für alle, die sich tiefer mit Gender, Körperpolitik und theoretischen Grundlagen beschäftigen möchten.
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Judith Butler, geboren 1956, ist Maxine Elliot Professor für Komparatistik, Gender Studies und kritische Theorie an der University of California, Berkeley. 2012 erhielt Butler den Adorno- Preis der Stadt Frankfurt am Main.
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Theorie, die Spuren hinterlässt
Körper von Gewicht von Judith Butler ist ein sehr spannendes und einflussreiches Werk, das tief in die Fragen von Körper, Geschlecht und gesellschaftlicher Normativität eintaucht. Für die Zeit, in der es geschrieben wurde, ist es unglaublich fortschrittlich. Butler bricht mit alten Vorstellungen darüber, was ein „geschlechtlicher Körper“ ist, wie Identität entsteht und wie stark soziale Machtstrukturen unseren Blick auf Körper prägen. Ich habe beim Lesen viele neue Dinge erfahren und kann nachvollziehen, warum dieses Buch so bedeutend für die Gender Studies wurde. Auch wenn der Text durchaus anspruchsvoll und teilweise schwer zu lesen ist, ging es insgesamt gut und es lohnt sich. Besonders spannend sind Butlers Gedanken darüber, wie Körper durch Sprache, Diskurse und gesellschaftliche Erwartungen „gemacht“ werden und warum bestimmte Körper als legitim gelten, andere jedoch unsichtbar oder abgewertet werden. Trotz der Komplexität mag ich das Buch sehr, weil es Denkweisen öffnet, festgefahrene Kategorien hinterfragt und hilft, gesellschaftliche Strukturen besser zu verstehen. Ein herausforderndes, aber sehr bereicherndes Werk für alle, die sich tiefer mit Gender, Körperpolitik und theoretischen Grundlagen beschäftigen möchten.





