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About the book
Wie kann man sich im Maghreb des 20. Jahrhunderts den postkolonialen Körper vorstellen?Susanne Kaiser findet Antworten hierauf in den literarischen Werken von Assia Djebar und Tahar Ben Jelloun, die hier zum ersten Mal unter der Fragestellung, was der Körper ist, verglichen werden. Es zeigt sich, dass nach über 100 Jahren der unterschiedlichsten kulturellen, sozialen und religiösen Einflüsse Konzepte von Körperlichkeit vielschichtig und immer in Bewegung sind: zwischen kolonialen Praktiken und gesellschaftlichen Zwängen, zwischen Disziplinierung und Widerstand, zwischen sozialer Konstruktion und Determinismus, zwischen erzählenden und erzählten Körpern. Erzählen, Sprache und Gesellschaft »verkörpern« sich dabei auf je eigene Weise.
Editions (1)
ISBN9783839431412
Publishertranscript
Publication Date09/15/15
Pages322
Main GenrePoetry & Drama
Sub GenreCriticism & Literary Studies
FormatEbook
LanguageGerman
Price41.20 €
Author
About Susanne Kaiser
Susanne Kaiser, Literaturwissenschaftlerin, geb. 1980, arbeitet nach einigen Jahren in der Wissenschaft seit 2014 als Fachjournalistin mit Schwerpunkt Nahost und Mittelmeerregion u.a. für Die Zeit, taz und Spiegel. Ihr Fokus liegt auf den politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Beziehungen zwischen Europa und Nordafrika. Forschungs- und Rechercheaufenthalte führten sie an die UC Berkeley, nach Marokko, Tunesien, Ägypten, Libanon und an die Sapienza Universität in Rom.
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