Königsfeuer
Buy Now
By using these links, you support READO. We receive an affiliate commission without any additional costs to you.
Description
Book Information
Posts
Dieses Buch hat was - historisch trifft Fantasy und wird gewürzt mit vielen Intrigen, also mich hat das Buch vom ersten Moment an gepackt und auf eine tolle Reise mitgenommen. Der Schreibstil ist flüssig und auch sehr spannend. Man bekommt zu Beginn einen schönen Einblick von den Protagonisten und dann geht es Schlag auf Schlag. Mich hat auch wirklich überrascht, wer der eigentliche Drahtzieher ist, und wie sich die Intrigen bis in die Vergangenheit ziehen. Tolles Buch. War mein erstes von Jörg, aber ich bin gespannt auf weitere Geschichten aus seiner Feder.
Mit "Königsfeuer" entführte mich Autor Jörg Benne in die Welt von Nuareth. Schon mehrere seiner Bücher spielen dort, trotzdem lässt sich "Königsfeuer" unabhängig davon lesen. Ich selbst kenne die anderen Bücher von Jörg Benne nicht. Daher war mir die Welt und das Magiesystem unbekannt. Letzteres hätte mich zwar interessiert, weil ich allgemein Magie liebe, aber für den Plot dieser Geschichte hier, war die Magie gar nicht so ausschlaggebend. Denn der König interessiert sich mehr für die Alchemie und entfacht mit seinem Königsfeuer ein ganz anderes Feuer in den Herzen seines Volkes bzw. in einigen seiner Untertanen, die besondere Positionen in seinem Reich inne haben. Als Leser begleiten wir nämlich nicht nur den Dieb Ferron, sondern auch Gardisten und eine junge Frau, die auf Rache sinnt. Alle gehen ihren Plänen nach. Nicht wissend, dass sie sich gegenseitig in die Quere kommen könnten. Wir Leser hingegen können schnell erahnen, dass die ganzen Intrigen zu einem großen Chaos führen können. Und ich liebe nicht nur Magie, sondern auch Intrigen und hatte wirklich meinen Spaß mit denen hier im Buch. Der Plot ist sehr eng geschrieben. Keine großartigen Ausflüge in irgendwelche Nebengeschichten, sondern wir nähern uns konsequent dem großen Showdown. Nur um die Beweggründe der handelnden Personen zu verstehen, genehmigt sich der Autor Ausflüge in die Vergangenheit der Personen. Für mich ist nämlich einer der Schwerpunkte der Geschichte, der innere Konflikt der Personen. Moral trifft auf Rache, Treue auf Gerechtigkeit, Wahnsinn auf Verstand. In genügend Situationen müssen sich unsere Protagonisten fragen, ob sie ihren eingeschlagenden Weg so fortsetzen wollen. Insbesondere wenn sie aufeinander treffen, wurde es für mich spannend. Denn sie verfolgen nicht unbedingt dieselben Ziele und im Laufe des Lesens erkannte ich, dass Jörg Benne zu den Autoren gehört, die für die Geschichte auch ihre Charaktere sterben lassen. So etwas erhöht einfach immer den Spannungsbogen, da ein Überleben nie sicher sein wird. Ich kam allerdings nicht umhin, beim Lesen an Game of Thrones zu denken. Nicht nur wegen dem Königsfeuer, sondern auch wegen anderen Entwicklungen. Allerdings ist dieser Vergleich nicht negativ zu sehen. Ich fand es eher interessant kleinere Parallelen zu entdecken und doch eine völlig andere Geschichte zu haben. "Königsfeuer" konnte mich begeistern. Ein wendungsreicher Plot, interessante Charaktere und die ständige Frage, wo das nächste Problem lauert, haben mir ein paar schöne Lesestunden geschenkt.
Die Bücher, welche ich bisher von Jörg Benne gelesen habe, konnten eigentlich immer begeistern. Er kann wunderbar in seine Geschichten entführen und auch dieses Buchvklang vielversprechend. Doch konnte es auch halten was es versprochen hat? Wir starten direkt mit Ferron und begleiten ihn bei einem Einbruch. Er ist Mitglied der Diebesgilde und sichert sich so seinen Lebensunterhalt nachdem er mit seiner Familie gebrochen hat. Doch auch das Gildenkapitel soll für Ferron ein Ende haben. Er will sesshaft werden und ehrlich. Wir begleiten ihn also bei seinem letzten Coup. Als er anschließend die Chance bekommt seine Schwester wiederzusehen nimmt er an. Sie wird demnächst in die königliche Familie einheiraten, aber man merkt schnell, dass da Einiges im Argen liegt. Denn der König führt einen Eroberungsfeldzug und das ohne Rücksicht auf Verluste. Ferron gerät in ein Netz aus Macht, Intrigen und Kaltblütigkeit, aus dem es nur wenig Chance zum Entrinnen gibt. Der Anfang gestaltete sich recht spannend. Sowohl das Leben von Ferron, als auch der Krieg mit dem Königsfeuer war wirklich spannend gemacht. Leider nahm es für mich dann aber auch schon ab. Leider. Ich bin nicht einmal sagen woran es lag, denn die Story hat Vieles, was ich eigentlich mag. Aber irgendwie sprang der Funke einfach nicht so richtig über. Ferron wünscht sich, zumindest macht es den Eindruck, ein normales Leben mit "ehrlichen" Einkünften. Er tut eine Menge dafür, aber ich hab gleich geahnt, dass es nicht so laufen würde, wie er es sich vorstellt. Seine Schwester Hiska ist eindeutig ein kluge Wahl als Prinzessin. Sie hat ein großes Herz und machte einen absoluten tollen Eindruck bei mir. Noch dazu fand ich toll, dass sie sich auf die Suche nach Ferron gemacht hat. Es treten noch allerlei andere Charaktere in Erscheinung, die unter anderem am eigenen Leibe erfahren haben, was es mit dem Königsfeuer auf sich hat. Dazu noch ein wahnsinniger König, der unbedingt seine Herrschaft sichern will. Solide gemacht. Fazit Im Großen und Ganzen eine gute Story, bei der mir allerdings etwas gefehlt hat. Hier und da spannende Momente und ein guter Erzählstil, der die ein oder andere Überraschung bereit gehalten hat. Wer mal Lust auf etwas anderes hat, kann ruhigen Gewissens zu diesem Büchlein greifen. 4 Sterne
Description
Book Information
Posts
Dieses Buch hat was - historisch trifft Fantasy und wird gewürzt mit vielen Intrigen, also mich hat das Buch vom ersten Moment an gepackt und auf eine tolle Reise mitgenommen. Der Schreibstil ist flüssig und auch sehr spannend. Man bekommt zu Beginn einen schönen Einblick von den Protagonisten und dann geht es Schlag auf Schlag. Mich hat auch wirklich überrascht, wer der eigentliche Drahtzieher ist, und wie sich die Intrigen bis in die Vergangenheit ziehen. Tolles Buch. War mein erstes von Jörg, aber ich bin gespannt auf weitere Geschichten aus seiner Feder.
Mit "Königsfeuer" entführte mich Autor Jörg Benne in die Welt von Nuareth. Schon mehrere seiner Bücher spielen dort, trotzdem lässt sich "Königsfeuer" unabhängig davon lesen. Ich selbst kenne die anderen Bücher von Jörg Benne nicht. Daher war mir die Welt und das Magiesystem unbekannt. Letzteres hätte mich zwar interessiert, weil ich allgemein Magie liebe, aber für den Plot dieser Geschichte hier, war die Magie gar nicht so ausschlaggebend. Denn der König interessiert sich mehr für die Alchemie und entfacht mit seinem Königsfeuer ein ganz anderes Feuer in den Herzen seines Volkes bzw. in einigen seiner Untertanen, die besondere Positionen in seinem Reich inne haben. Als Leser begleiten wir nämlich nicht nur den Dieb Ferron, sondern auch Gardisten und eine junge Frau, die auf Rache sinnt. Alle gehen ihren Plänen nach. Nicht wissend, dass sie sich gegenseitig in die Quere kommen könnten. Wir Leser hingegen können schnell erahnen, dass die ganzen Intrigen zu einem großen Chaos führen können. Und ich liebe nicht nur Magie, sondern auch Intrigen und hatte wirklich meinen Spaß mit denen hier im Buch. Der Plot ist sehr eng geschrieben. Keine großartigen Ausflüge in irgendwelche Nebengeschichten, sondern wir nähern uns konsequent dem großen Showdown. Nur um die Beweggründe der handelnden Personen zu verstehen, genehmigt sich der Autor Ausflüge in die Vergangenheit der Personen. Für mich ist nämlich einer der Schwerpunkte der Geschichte, der innere Konflikt der Personen. Moral trifft auf Rache, Treue auf Gerechtigkeit, Wahnsinn auf Verstand. In genügend Situationen müssen sich unsere Protagonisten fragen, ob sie ihren eingeschlagenden Weg so fortsetzen wollen. Insbesondere wenn sie aufeinander treffen, wurde es für mich spannend. Denn sie verfolgen nicht unbedingt dieselben Ziele und im Laufe des Lesens erkannte ich, dass Jörg Benne zu den Autoren gehört, die für die Geschichte auch ihre Charaktere sterben lassen. So etwas erhöht einfach immer den Spannungsbogen, da ein Überleben nie sicher sein wird. Ich kam allerdings nicht umhin, beim Lesen an Game of Thrones zu denken. Nicht nur wegen dem Königsfeuer, sondern auch wegen anderen Entwicklungen. Allerdings ist dieser Vergleich nicht negativ zu sehen. Ich fand es eher interessant kleinere Parallelen zu entdecken und doch eine völlig andere Geschichte zu haben. "Königsfeuer" konnte mich begeistern. Ein wendungsreicher Plot, interessante Charaktere und die ständige Frage, wo das nächste Problem lauert, haben mir ein paar schöne Lesestunden geschenkt.
Die Bücher, welche ich bisher von Jörg Benne gelesen habe, konnten eigentlich immer begeistern. Er kann wunderbar in seine Geschichten entführen und auch dieses Buchvklang vielversprechend. Doch konnte es auch halten was es versprochen hat? Wir starten direkt mit Ferron und begleiten ihn bei einem Einbruch. Er ist Mitglied der Diebesgilde und sichert sich so seinen Lebensunterhalt nachdem er mit seiner Familie gebrochen hat. Doch auch das Gildenkapitel soll für Ferron ein Ende haben. Er will sesshaft werden und ehrlich. Wir begleiten ihn also bei seinem letzten Coup. Als er anschließend die Chance bekommt seine Schwester wiederzusehen nimmt er an. Sie wird demnächst in die königliche Familie einheiraten, aber man merkt schnell, dass da Einiges im Argen liegt. Denn der König führt einen Eroberungsfeldzug und das ohne Rücksicht auf Verluste. Ferron gerät in ein Netz aus Macht, Intrigen und Kaltblütigkeit, aus dem es nur wenig Chance zum Entrinnen gibt. Der Anfang gestaltete sich recht spannend. Sowohl das Leben von Ferron, als auch der Krieg mit dem Königsfeuer war wirklich spannend gemacht. Leider nahm es für mich dann aber auch schon ab. Leider. Ich bin nicht einmal sagen woran es lag, denn die Story hat Vieles, was ich eigentlich mag. Aber irgendwie sprang der Funke einfach nicht so richtig über. Ferron wünscht sich, zumindest macht es den Eindruck, ein normales Leben mit "ehrlichen" Einkünften. Er tut eine Menge dafür, aber ich hab gleich geahnt, dass es nicht so laufen würde, wie er es sich vorstellt. Seine Schwester Hiska ist eindeutig ein kluge Wahl als Prinzessin. Sie hat ein großes Herz und machte einen absoluten tollen Eindruck bei mir. Noch dazu fand ich toll, dass sie sich auf die Suche nach Ferron gemacht hat. Es treten noch allerlei andere Charaktere in Erscheinung, die unter anderem am eigenen Leibe erfahren haben, was es mit dem Königsfeuer auf sich hat. Dazu noch ein wahnsinniger König, der unbedingt seine Herrschaft sichern will. Solide gemacht. Fazit Im Großen und Ganzen eine gute Story, bei der mir allerdings etwas gefehlt hat. Hier und da spannende Momente und ein guter Erzählstil, der die ein oder andere Überraschung bereit gehalten hat. Wer mal Lust auf etwas anderes hat, kann ruhigen Gewissens zu diesem Büchlein greifen. 4 Sterne






