König Ödipus
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Description
Ödipus wird als Kind ausgesetzt und erschlägt später seinen Vater und ehelicht seine Mutter, ohne um das Verhältnis zu wissen. Der Mythos um König Ödipus wurde seit der Antike immerwieder dramatisch umgesetzt. Sophokles' »König Ödipus« zählt als zweiter Teil der »Thebanischen Trilogie«, zu dem auch Antigone und Ödipus auf Kolonos gehören, zu den ganz großen Texten der Weltliteratur.
Edition Holzinger. Taschenbuch
Berliner Ausgabe, 2015, 4. Auflage
Vollständiger, durchgesehener Neusatz mit einer Biographie des Autors bearbeitet und eingerichtet von Michael Holzinger
Entstanden zwischen 430 und 425 v. Chr. Der Text folgt der Übersetzung von K.W.F. Solger.
Textgrundlage ist die Ausgabe: Griechische Tragiker: Aischylos, Sophokles, Euripides. Hg. v. Wolf Hartmut Friedrich, übers. v. J. G. Droysen (Aischylos), K. W. F. Solger (Sophokles), J. A. Hartung (Euripides), München: Winkler, 1958.
Herausgeber der Reihe: Michael Holzinger
Reihengestaltung: Viktor Harvion
Umschlaggestaltung unter Verwendung des Bildes: Sophokles
Gesetzt aus Minion Pro, 10 pt.
Book Information
Posts
Ungemein spannend, sobald man sich darauf einlässt.
Es wird ein sehr waghalsiges Thema aufgegriffen, das muss man sagen. Allerdings macht gerade dies Sophokles zum Klassiker der griechischen Tragödie. Aus dem Leben eines Schuldigen, welcher eigentlich gänzlich unschuldig ist bewegt sich der Leser zwischen wahrer Dichtkunst und Spannung, aber auch entsetzen. Tragisch, wie es sein soll.
Leitfaden für Dramas
Wie Aristoteles selber bereits postulierte, ist das einzigartige an dem Werk kaum zu übersehen. Mit einer geschickten Verflechtung der Wörter ziehen sich Vorahnungen durch das ganze Werk und sind ein ideales Beispiel für ein perfektes Drama im aristotelischen Sinne. Die Handlung fesselt einen, nur muss man die kompliziert-poetische Sprache überwinden um zum vollen Genusses dieses Stücks zu kommen. Ödipus - Schwellfuss, wird vom Suchenden eines Täters, selbst zum Täter und vom blinden Sehenden zum blinden Sehenden. Ein Muss für das Allgemeinwissen!
Handlung: 8/10 Charaktere: 8/10 Stil: 10/10 Überraschenderweise hat Ödipus einen unnötig schlechten Ruf, ist er doch der Einzige in der Geschichte, der völlig ohne Schuld an allem ist und doch alles getan hat diesem Schicksal zu entgehen. Bei Beginn des Stückes ist bereit alles entschieden und es bleibt ihm nur noch übrig langsam und qualvoll das Rätsel aufzudecken.
Description
Ödipus wird als Kind ausgesetzt und erschlägt später seinen Vater und ehelicht seine Mutter, ohne um das Verhältnis zu wissen. Der Mythos um König Ödipus wurde seit der Antike immerwieder dramatisch umgesetzt. Sophokles' »König Ödipus« zählt als zweiter Teil der »Thebanischen Trilogie«, zu dem auch Antigone und Ödipus auf Kolonos gehören, zu den ganz großen Texten der Weltliteratur.
Edition Holzinger. Taschenbuch
Berliner Ausgabe, 2015, 4. Auflage
Vollständiger, durchgesehener Neusatz mit einer Biographie des Autors bearbeitet und eingerichtet von Michael Holzinger
Entstanden zwischen 430 und 425 v. Chr. Der Text folgt der Übersetzung von K.W.F. Solger.
Textgrundlage ist die Ausgabe: Griechische Tragiker: Aischylos, Sophokles, Euripides. Hg. v. Wolf Hartmut Friedrich, übers. v. J. G. Droysen (Aischylos), K. W. F. Solger (Sophokles), J. A. Hartung (Euripides), München: Winkler, 1958.
Herausgeber der Reihe: Michael Holzinger
Reihengestaltung: Viktor Harvion
Umschlaggestaltung unter Verwendung des Bildes: Sophokles
Gesetzt aus Minion Pro, 10 pt.
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Ungemein spannend, sobald man sich darauf einlässt.
Es wird ein sehr waghalsiges Thema aufgegriffen, das muss man sagen. Allerdings macht gerade dies Sophokles zum Klassiker der griechischen Tragödie. Aus dem Leben eines Schuldigen, welcher eigentlich gänzlich unschuldig ist bewegt sich der Leser zwischen wahrer Dichtkunst und Spannung, aber auch entsetzen. Tragisch, wie es sein soll.
Leitfaden für Dramas
Wie Aristoteles selber bereits postulierte, ist das einzigartige an dem Werk kaum zu übersehen. Mit einer geschickten Verflechtung der Wörter ziehen sich Vorahnungen durch das ganze Werk und sind ein ideales Beispiel für ein perfektes Drama im aristotelischen Sinne. Die Handlung fesselt einen, nur muss man die kompliziert-poetische Sprache überwinden um zum vollen Genusses dieses Stücks zu kommen. Ödipus - Schwellfuss, wird vom Suchenden eines Täters, selbst zum Täter und vom blinden Sehenden zum blinden Sehenden. Ein Muss für das Allgemeinwissen!
Handlung: 8/10 Charaktere: 8/10 Stil: 10/10 Überraschenderweise hat Ödipus einen unnötig schlechten Ruf, ist er doch der Einzige in der Geschichte, der völlig ohne Schuld an allem ist und doch alles getan hat diesem Schicksal zu entgehen. Bei Beginn des Stückes ist bereit alles entschieden und es bleibt ihm nur noch übrig langsam und qualvoll das Rätsel aufzudecken.


















