Knochenwald

Knochenwald

by Derek Meister·Book 3 of 5
Softcover
4.610
MittelalterPatrizierMordHistorischer Roman

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Description

Mord und Reliquienhandel, Pilgersehnsucht und Aberglaube

Bayern 1392: Eigentlich will der Lübecker Mörderfänger Rungholt auf Wallfahrt zu den bekannten Reliquien nach München fahren. Doch der Weg zur Absolution ist ihm verwehrt. Kann er sein Seelenheil finden, indem er für einen reichen Goldschmied die vermisste Ehefrau findet? Ein einfacher Auftrag, der sich jedoch als tückisch entpuppt und Rungholt immer tiefer und tiefer in den finsteren Knochenwald um Kloster Andechs führt …

Book Information

Main Genre
Crime
Sub Genre
Historical
Format
Softcover
Pages
448
Price
10.30 €

Author Description

Derek Meister wurde 1973 in Hannover geboren. Er studierte Film- und Fernsehdramaturgie an der Filmhochschule Potsdam-Babelsberg und schreibt erfolgreich Serien und Spielfilme fürs Fernsehen – und spannende Romane, mit denen er sich eine große Fangemeinde erobert hat. Derek Meister lebt mit seiner Familie in der Nähe des Steinhuder Meers.

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Im 3. Band der Reihe befindet sich der bärbeißige Kaufmann Rungholt zur Pilgerreise in München, um dort Absolution für seine Sünden erteilt zu bekommen. Unterschlupf findet er bei seiner Tochter Margot, deren Freundin, die Goldschmiedeehefrau Beatrijs Smidel, spurlos verschwunden ist. Rungholt begibt sich auf die Suche nach ihr. Auch mit dem 3. Teil der Serie konnte mich Derek Meister wieder in die Welt des raubeinigen und cholerischen Rungholt mitnehmen. Trotzdem merkt man, dass er in München einfach nicht zu Hause ist, Rungholt gehört einfach nach Lübeck! Aber die Geschichte ist trotzdem spannend, Intrigen, Alchemie, Aberglaube und Hexerei machen den Roman aus und man kann sich nur auf den nächsten Band freuen, in dem Rungholt wieder in seiner Heimat ermittelt.

3

Was mir sehr gut gefallen hat, war die sehr fundierte und merkbare Recherchearbeit und die Freude an Geschichte. Die Charaktere als solches sind gut gezeichnet und ausgearbeitet. Sie bleiben sich selbst treu und erhalten Wiedererkennungsmerkmale, die zwar oft wiederholt werden, aber nie aufdringlich oder nervig. Einzig die ständige Betonung des Leibumfanges des Protagonisten und die ständige Rumreiterei auf dessen wundem Hintern hat mich ein wenig gestört. Auch hier beweist sich mir persönlich wieder, dass ich Antihelden als Romanhauptfiguren nicht so sonderlich mag oder gelungen finde. Rungholt ist stellenweise ein Choleriker und ich kann Choleriker einfach nicht leiden. Das ist aber rein persönlicher Natur und hat an sich nichts mit der Qualität des Romans zu tun. Leider waren die Tippfehler, fehlende Wörter und Buchstabendreher hier extrem auffällig und häufig vertreten. Schade, dass Verlage auf solche Qualitätsmerkmale scheinbar keinen größeren Wert legen (ich stelle mir immer vor, wie die Menschen, die das alles abtippen dürfen für einen Hungerlohn Akkordarbeit zu leisten haben... die sind hiermit nicht gemeint!).

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