Klammroth

Klammroth

Paperback
3.324
20. - 21. JahrhundertClownSteven KingJason Dark

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Description

Seit Jahren ist der uralte Tunnel stillgelegt. Doch etwas geht um in den Tiefen des Berges. Kinderstimmen wispern im Dunkel, und etwas regt sich in den Schatten.

Einst war Klammroth ein stiller Weinort am Fluss - bis eine Katastrophe die Idylle zerstörte. Dutzende Kinder starben bei einem verheerenden Unfall im Tunnel, viele weitere wurden entstellt. Nun, sechzehn Jahre später, kehrt eine der Überlebenden nach Klammroth zurück: Anais hat die Qualen des Feuers noch nicht überwunden, als ihr Vater sie zu sich ruft. Etwas Unerklärliches erscheint des Nachts vor den Fenstern. Gespenstisches geschieht - und jemand fordert neue Opfer.

Der Tunnel hat Anais nicht vergessen ...

Book Information

Main Genre
Horror
Sub Genre
N/A
Format
Paperback
Pages
336
Price
15.50 €

Posts

6
All
2

War nicht mein Geschmack und zum Schluss nur genervt.

Das hat sich so richtig gruselig angehört und dachte das versuche ich jetzt. Ich bin nicht so richtig reingekommen und die Protagonisten gingen mir so auf die Nerven. Diese Tunnelthematik und die ganzen Leute und eben alles, war irgendwie zu viel gewollt und dann doch nicht. Ab etwa 2/3 vom Buch kam eine Szene, das war krass und da dachte ich, jetzt überrascht es mich. Hat es nur für mich nicht. Zum Glück sind Geschmäcker verschieden.

3.5

Ich war zwischendurch immer wieder etwas verwirrt. Aber das Buch hat mich trotzdem immer wieder in seinen Bann gezogen. Definitiv empfehlenswert zu lesen!

4

Rezension zu diesem Buch findet ihr auf meinem YT-Kanal BlutsBücher ✌🏻

1

Hier haben wir einen weiteren Horrorthriller, den in im Oktober gelesen habe. Im Sommer dieses Jahres hat sich offenbart, dass sicher hinter dem Pseudonym Isa Grimm der erfolgreiche Autor Kai Meyer verbarg und das hat mich ehrlich gesagt überrascht, denn trotz der Hassliebe, die ich mit dem deutschen Autor verbinde, solch einen literarischen Fauxpas hätte ich ihm nicht zugetraut und anders lässt sich Klammroth leider nicht beschreiben. Alles, blos nicht gruselig Dabei fängt es ganz vielversprechend an. Ein tragisches Unglück in der Vergangenheit, ein grusliger Tunnel und die Fragen: Was ist damals passiert und was geschieht jetzt in der Gegenwart? Doch nach einem gut gelungenen Prolog kam die Ernüchterung schnell. Als erster wäre da Anais, ich sage es euch gleich: Die gesamte Handlung wird ausschließlich von ihr getragen, leider leibt sie dennoch blass. Ich kam mit ihr überhaupt nicht klar, sie blieb für mich völlig unnahbar. Es war nicht so, dass ich sie unsympathisch fand, vielmehr, hat sie mich null interessiert. Sie blieb so verschlossen, dass ich mich nicht mal ansatzweise in sie hineinversetzten konnte. Dadurch hatte ich schon mal eine ordentlichen Dämpfer, doch mit einer spannenden, gruseligen Handlung, hätte ich damit noch leben können. Leider ist dieses Buch vieles, aber bestimmt nicht gruselig. Der Autor versucht sichtlich eine gruselige Atmosphäre zu schaffen, mit Formulierungen, die offenbar bewusst "schaurig" sein sollen, zumeist aber nur gekünstelt wirken. Letztendlich verliert sich der Grusel auch in der wirren Handlung, in denen Schockmomente kein Raum gegeben wird, sich zu entfalten. Nichts Halbes und nichts Ganzes Dass die Handlung verworren, aber nicht spannend war, lag vor allem daran, dass man das Gefühl hatte, das Buch könne sich nicht entscheiden, was es denn nun genau erzählen will: Das Portrait einer traumatisierten Frau? Eine übernatürliche Horrorstory? Einen Krimi? Das Buch beschäftigt sich mit dem Mysterium des Tunnels, Anais komplizierte Beziehung zu ihrem Vater und der eigene Tochter, ihre Traumatisierung durch den Unfall, der Aufklärung eines Todesfalls, der vielleicht ein Mord war, das Aufdecken der Machenschaften einer seltsamen Klinik, eine geheimnisvolle alte Villa und dazwischen schwirren dann auch nach ein paar Geisterkinder und ein alter Nazi rum. Insgesamt ergibt das einen wirren (schlecht schmeckenden) Potpourri an Handlungssträngen, von denen keiner wirklich in die Tiefe geht und die Verbindungen sehr arrangiert wirken. Die letztendliche übernatürliche Erklärung fand ich dann obendrein noch absolut lächerlich und selbst für Fanatsy unglaubwürdig. Fazit: Klammroth möchte Vieles erzählen, verstrickt sich jedoch in den zahlreichen stark konstruierten Handlungssträngen, sodass sowohl Spannung, als auch Grusel komplett verloren gehen.

4

Hinter dem Pseudonym Isa Grimm verbirgt sich kein Geringerer als der große Fantasy-,Autor Kai Meyer. Und wie so oft blieben auch hier am Ende einige Fragen unbeantwortet. Dennoch hat mich dieses Buch super unterhalten. Auch eine Verfilmung könnte ich mir gut vorstellen. Solide 4 Sterne für diesen gruselig-spannenden Roman!

4

Mehr als sechzehn Jahre ist es her, dass Anais ihr Heimatstädtchen Klammroth verlassen hat. Die Erinnerung an das Unglück, das damals dort in dem uralten Bergtunnel geschah, als Dutzende Kinder in einem verheerenden Feuer verbrannten, ist noch immer wach und unvergessen. Mit dem Tod ihrer Stiefmutter wird es unvermeidlich: Sie muss nach Klammroth zurückkehren. Gemeinsam mit ihrer vierzehnjährigen Tochter Lily macht Anais sich auf den Weg in das ruhige, dem Verfall preis gegebene Weinstädtchen, in dem noch viele der damals entkommenen Opfer leiden, und wird erneut mit dem Grauen des Tunnels konfrontiert, denn der Tunnel hat sie nie vergessen. Zu meiner nicht geringen Überraschung hat mich dieser Horrorthriller von der ersten Seite an gefesselt und ich habe das Buch in einem Rutsch durchgelesen. Von Anfang an konnte mich Anais als Protagonistin überzeugen. Ihre Ängste, ihre Gefühle sind lebendig und nachvollziehbar beschrieben, auch wenn da immer noch etwas unter der Oberfläche verborgen zu brodeln scheint und darauf wartet, hervorzubrechen. Die drückende Stimmung in dem beinahe verwahrlosten Städtchen und die lockende, zugleich abschreckende Faszination des Tunnels schlagen den Leser in Bann, immer in der Erwartung, dass gleich Unfassbares geschehen müsse. Und so kommt es dann auch. Immer tiefer wird Anais in die Vergangenheit gesogen, die Zeit scheint in dem Örtchen stehen geblieben zu sein. Stück für Stück kommt sie der Wahrheit, vor der sie immer die Augen verschlossen hat, näher und gerät dabei in Gefahr, sich selbst zu verlieren. Mit ihrer leichten und einfachen Sprache entführt Isa Grimm in eine Welt aus Schrecken, Angst, Schmerz und einem Hauch Mystik, der das Grauen lebendig hält. Einem Puzzlespiel gleich setzt sie Stück für Stück die Geschehnisse zusammen und jede Person bekommt ihren Platz, an dem die Geschichte zu einem Ganzen wird. Trotz mancher ekligen Grausamkeit, die mich im Allgemeinen von diesem Genre fernhält, konnte ich mich der Faszination von “Klammroth” nicht entziehen, da dieser Anteil glücklicherweise gering ausfiel. Als leichte, aber spannende Lektüre für Zwischendurch ist dieser Horrorthriller bestens geeignet, auch wenn ich mir vorstellen kann, dass Hardcore-Thriller-Fans á la “nackt und zerhackt” hier nicht unbedingt auf ihre Kosten kommen. © Tintenelfe www.tintenhain.de

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